Wieso werden viele Polizisten privat so „polizistisch“ Spaßbefreit?

5 Antworten

Auch die Polizei als Ganzes ist nur ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Auch da gibt es Kollegen, die zum Lachen in den Keller gehen. Manchem ist aber auch das Lachen vergangen, angesichts des gesellschaftlichen Abschaums, dem er jeden Tag begegnet. Auch das ist verständlich.

Die meisten, die ich kenne, sind humorvoll, spaßbereit und entspannt. Man darf dienstlichen Ernst nicht mit "spaßbefreit" vergleichen. Man kann eben keinen Verkehrsverstoß ahnden, oder eine Festnahme durchführen mit Scherzen und Witzen, oder mit Fröhlichkeit.

Es kommt drauf an, was du unter Spaß verstehst. Ist dein Spaß illegal bzw moralisch verwerflich, ist es verständlich, dass deine Bekannten da nicht drauf einsteigen. Und ansonsten können auch sehr viele Polizisten sehr humorvoll sein.

Wie viele Polizisten kennst du denn bevor sie zur Polizei gegangen sind und danach?

Jeder Polizist verarbeitet den Berufsalltag anders. Und als Polizist muss man sich schon so einiges ansehen müssen. Das verändert einen nachhaltig. Der eine kommt besser klar, der andere weniger gut damit zurecht.

Es geht garnicht mal so um Traumata.. eher um diese pedantische Umgangsweise, die manche ins private übernehmen .. das verstehe ich nicht

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@SuckMikeHawk

Im Umgang mit Recht und Gedetz und deren Durch- und Umsetzung muss man pedantisch sein. Das ist eine bereits vorhandene oder antrainierte Fähigkeit. Das kann man schwer in der dienstfreien Zeit abstreifen.

Ich muss im Dienst misstrauisch sein, und ertappe mich immer wieder, dass ich Dingen auf den Grund gehe, die in meiner Straße so passieren. Und das werde ich auch nicht abstellen.

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Naja, wer sich außerhalb von Normen sieht und ein kreativer, spaßiger Mensch ist, wird wohl nicht in den Staatsdienst bei der Polizei gehen.

Woher stammt denn deine Erkenntnis? Wieviele Polizisten kennst du denn Privat?

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