Wieso wird über Flüchtlinge immer gehetzt oder Klischees verbreitet?

17 Antworten

Hallo!

Leider steckt in jedem Klischee auch immer ein Quäntchen Wahrheit, irgendwo muss das ja herkommen ------> und es gibt auch unter FLüchtlingen wie unter "Deutschen" durchaus Leute, die über die Stränge schlagen, das darf man nicht vergessen!

Dennoch ist es eben so, dass sich Negatives leider schneller verbreitet als Positives & der deutsche Michel als begnadeter Schwarzseher und Stammtischtratscher dann eben auch ganz vorne dabei ist, wenn's ums Schimpfen geht ------> erst recht wenn das Motto "was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht" greift & Flüchtlinge sind eben etwas Unbekanntes für viele.

Semi-seriöse Medien, die dann auch noch typisches Schwarzweißdenken verbreiten & etwa angebliche Amtsdokumente über FLüchtlingszuwendungen abdrucken oder alles komplett breittreten um Unsicherheit zu schüren & die Auflage hochzutreiben tragen dazu auch bei -----> nach dem Motto "was in der Zeitung steht, wird schon so stimmen".

Ansonsten muss man sagen: Wer über FLüchtlinge wirklich negativ redet, der hat oftmals massive Probleme, ist aus irgendeinem Grund unzufrieden & sucht sich in Flüchtlingen Feindbilder, die in Wahrheit Opfer sind ------> trotzdem darf man es sich nicht ganz einfach machen: Man muss sich die Mühe machen hinter die Gesichter zu blicken & viele, die auf Asylbewerber pöbeln sind Menschen, die selbst nicht viel haben und Angst davor haben, das wenige was sie noch haben auch noch abgenommen zu kriegen ... da geht einem evtl. in der Lage schon die Galle hoch, wenn er wegen jedem Kleinkram mit dem Amt herumsetzt & ggf. noch nicht mal "Hobbyhartzer" ist sondern bspw. unverschuldet in Not geraten, während der FLüchtling sofort und bedingungslos alles bekommt, ohne dass er überhaupt seine Identität legitimiert hat.

Man muss da immer zwei Seiten sehen.

Flüchtlinge gelten als das unbekannte und vor Unbekannten haben wir Angst, wir wissen nicht was da auf uns zu kommt, was passieren wird usw.

Dementsprechend haben wir eine ganz andere Wahrnehmen von solchen Dingen als von dem was wir kennen, was wir täglich erleben. Hinzu kommt die Berichterstattung diese berichtet über Ereignisse die passieren und wenn halt ein Flüchtling wo einbricht oder was anderes tut sticht das mehr heraus, genauso wie wenn es ein Pole oder .. Franzose tut, das sticht mehr heraus als wenn ein Landmann mal wieder ne Bank überfällt oder der ähnlichem.

Hinzu kommt die Tatsache der Informationspolitik, da lenke ich mal auf das thema EU, die EU macht sehr vieles, das meiste davon erfährst du jedoch aus den Medien, politisch gesehen jedoch wäre es durchaus Sinnvoll dem Volk Informationen zur Verfügung stellen, was macht die EU, wieso macht die EU das usw. Informationen mit denen man verstehen kann das die Dinge mitunter nicht ganz so negativ sind wie sie in den Medien rüber gebracht werden.

Das selbe gilt natürlich auch für Flüchtlinge , wenn du dich damit befasst wirst du feststellen das es eigentloich so gut wie gar keine relevanten Informationen gibt die darüber Informieren was passiert, wie es läuft und so weiter, also alles wo man sich selbst ein Bild über Flüchtlinge zeichnen kann.

Am Ende muss man sagen, ja es gibt Flüchtlinge die Straffällig/Auffällig werden, aber in Relation zur Gesamtzahl derer die her gekommen sind, ist das dann doch eher wenig.

animeartimes: In der jüngeren Vergangenheit hatten wir bereits mehrere Flüchtlingswellen wie z.B die Flüchtlinge aus dem Iran, nachdem dort die islamische Republik ausgerufen wurde und die Bürgerskriegsflüchtlinge aus dem ehemaligen Jugoslawien. Die Iraner haben sich gut integriert und sind überwiegend in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Bürgerkriegsflüchtlinge aus Jugoslawien sind nach der Befriedung wieder in ihre Heimat zurück gekehrt. Diese Menschen sind aber nicht als Bedrohung empfunden worden.

Das was hier stattfindet hat nichts mehr mit Flüchtlingen zu tun, die hier Schutz vor politischer etc. Verfolgung Krieg usw. suchen, den sie hier auch bekommen, sondern mit Masseneinwanderungen wo sich Jungmänner aus islamich geprägten Ländern wie die neuen Besatzer aufführen. Obwohl die Bundesregierung es verschweigen wollte, konnte nicht verhindert werden dass es an die Öffentlichkeit kam dass Flüchtlinge mit Charterflügen, ganz unbemerkt Griechenland-München eingeflogen wurden. Ebensowenig dass Flüchtlinge obwohl politisch verfolgt, arm wie sie sind, mal eben in die Länder aus denen sie geflüchtet waren, ganz unbehelligt ein und ausreisen konnten.

Die ewig Geschundenen kaum dass ihre Forderungen nach dem Zuzug von Familienangehörigen nicht umgehend erfüllt wurden demonstrierten kräftig um die Bundesregierung daran zu erinnern, dass sie ja schließlich wie überhaupt Deutschland ihnen gegenüber in der Bringschuld steht. wenn sie schon so freundlich sind nach Deutschland zu kommen und plakativ war zu lesen "ohne meine Familie kann ich kein Deutsch lernen". "Ohne meine Familie kann ich mich nicht integrieren". Flüchtlinge die Sozialleistungen, manche arbeiten auch, vom Staat erhalten, stellen ganz klar Forderungen an das Land was ihnen Schutz vor Verfolgung etc. bietet und sie versorgt.

Die Dinge sind noch viel negativer als sie in den Medien dargestellt werden, weil hier ein Umvolkung beklatscht von den Gutmenschenparteien und der politisch korrekten Liga vollzogen wird, die das eigene Volk noch zu finanzieren hat und der Boden für einen orthodoxen fundamentalistischen politischen Islam geebnet wird.

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@vollstrecker20

Wir hatten in der Vergangenheit auch kein Internet, Medien müssen heute Dinge bringen die sie früher schlicht ignoriert haben, Sexuelle Belästigung durch nen Ausländer? War früher keinen Artikel wert, selbst die Polizei hat solche Sachen oft gar nicht aufgenommen, nicht umsonst kommen heute viele Missbrauchsfälle aber auch andere Sachen ans Licht, wovon zum Teil sogar die Behörden wussten aber nie etwas passiert ist.

Die Jugoslawen sind nicht alle Freiwllig zurück, viele von ihnen wurden auch abgeschoben, das war früher auch keinen Artikel wert, es interessierte niemanden ob ein gut integrierter Jugoslawe wieder zurück in die Heimat musste, wieso sollte es auch? Es war klar das der Aufenthalt befristet ist, dementsprechend war das damals ein ganz normaler Vorgang, heute wird es medial aufgepauscht, aber ist eine Rückführung heute etwas anderes als damals? Nicht wirklich.

Sie wurden unbemerkt eingeflogen? Wie soll das gehen auf einem Flughafen wo sich zeitgleich 10.000e Menschen aufhalten? Wurden die in Koffern eingeflogen? Oder ist das Flugzeug wo anders gelandet? Oder wurde darüber einfach nur nicht berichtet?

Das mit den verfolgten Flüchtlingen die zurück reisen, ich weiß nicht wie es in DE ist bei uns in AT wird einem der Flüchtlingsstatus dann aberkannt, das tun übrigens nicht nur islamische Flüchtlinge, auch Iraner reisen regelmäßig in den Iran obwohl sie seit Jahren die Staatsbürgerschaft haben.

Familienzuzug ist ein politisches Problem, aber nicht nur das, wieso kommen die Leute zu uns? Weil sie nicht "nur" als Flüchtling aufgenommen werden, sondern auch weil sie die Staatsbürgerschaft erlangen können, wie es auch in anderen EU Ländern der Fall ist.

Politisch gesehen wurden Familiennachzug und co. mal beschlossen aber nicht um soetwas aufzufangen, es obliegt der Politik also die Spielregeln zu ändern.

Was die Proteste angeht, ja es gibt Flüchtlinge die so agieren, aber das wird auch viel zu überbewertet. Diese Proteste sind in etwa so wie wenn 100.000 Deutsche auf die Straße gehen und gegen die neue Groko demonstrieren, mal ehrlich, würdest du so nen Protest ernst nehmen? Wenn nein, wieso nimmst du dann einen Protest von einigen 100 Menschen ernst, während einige 100.000 ins Land gekommen sind? Sie sprechen nicht für alle Flüchtlinge.

Aber kommen wir mal zur Integration, ich reise seit 2000 regelmäßig in deutschen Großstädten herum, sehe dort Regelmäßig Gruppen von Vollverschleierten Frauen, Iranischer Herkunft, türkisch, Irak, Libanon und co. das nennst du Integration?

Viele Flüchtlinge berichten das in ihrem Land ein gemäßigter Islam herrscht, kommen sie nach Deutschland kommen sie mit striktem Islam in Kontakt, so ist ein arabisch/deutscher Reporter letztes Jahr durch deutsche Moscheen gepilgert und hat sich Predigten angehört, viele davon waren Grenzwertig oder gar schon Radikal angehaucht, diese Predigten wurden von Menschen gehalten die bereits Jahrzehnte in DE sind.

Viele Einwanderer bilden Gruppen/Communitys und bewegen sich oft nur in diesen, auch das ist keine wirkliche Integration.

An Schulen und anderen Einrichtungen wird Schweinefleisch aus dem Menüplan gestrichen, nicht weil sich ein Moslem beschwert, sondern aus "Rücksichtnahme", Feste werden anders abgehalten oder gar abgesagt, auch hier oft nicht wegen irgendwelcher Beschwerden sondern aus Rücksichtnahme, früher war es kein Problem, wieso ist es jetzt plötzlich eines?

Religionsfreiheit, eine schöne Sache, aber die Definition ist leider zu einer Zeit entstanden wo man es gut meinte, Tatsache ist viele Probleme gäbe es gar nicht, hätte man die Definition so gestaltet das Religion Privatsache ist, du bist Christ? Moslem? Buddhist? Und weiter? Sobald du aus deiner wohnungstür raus gehst, bist du nichts anderes als ein Bundesbürger oder Bürger anderer Nationalität, deine Religion hat nichts im Unterricht zu suchen, nichts in deiner Arbeit, nichts im Kindergarten oder sonst wo.

Für mich ist diese Art zu leben normal, ich gehöre keiner Religion an, ich muss auch niemanden unter die Nase reiben woran ich glaube, ob ich an etwas glaube oder wie ich es praktiziere. Wozu auch?

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@vollstrecker20

Aus den Nachbarländern reisen Menschen an die bei uns einbrechen, Diebstähle begehen usw. sind nun alle Menschen aus den Nachbarländern schlechte Menschen? Sollte man sie also wie Schwerverbrecher behandeln?

Wie sieht es mit Deutschen aus? es gibt immer wieder deutsche die ihre Kinder Missbrauchen, sind also alle Deutsche Kinderschänder? Es gibt auch genügend die Frauen sexuell belästigen, soll man nun alle Männer deutscher Herkunft in einen Topf werfen?

Oder ist das bei 82 Mio. Einwohnern doch eher die Ausnahme als die Regel? Ist es dann bei den Flüchtlingen nicht wie ich oben schon schrieb genauso? Ja es gibt Flüchtlinge wie ich schon schrieb, die Straffällig werden oder auffällig werden, aber das ist ein Bruchteil dessen die zu uns kommen, ich hab nachgesehen, 2017 kamen über 200k Flüchtlinge nach DE, also nur 2017, da ist 2016, 2015 usw. nicht mit dabei, wenn man also die Statistik der Straftaten anschaut wie viele davon waren Straffällig? 70%? 50%? 30%? Oder war es eine Zahl die im einstelligen Bereich liegt? Wenn man alle Ausländer hernimmt vermutlich sogar im 0,x Bereich...

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Für viele Leute sind Leute aus anderen Ländern/Verhältnissen etwas neues.

Viele Leute haben deshalb Angst vor ihnen. Weil sie nicht wissen was auf sie zukommt. Aber den Flüchtlingen geht es genau so . Sie haben genau so viel Angst vor uns wie ihr von ihnen.

Klar es gibt Terroristen und alles aber wenn jetz z.b. ein Ausländer.zu euch kommt und sagt ey du Nazi, Hitler, Rassistischer Deutscher etc. Dann ist das genau so ungerecht.Wie wenn ihr ihm/ihnen nachsagt dass sie Terroristen sind. Dass Problem ist einfach dass leider vuel zu viele Leute nur noch vorurteilen über andere Menschen...

Warum müssen Flüchtlinge langfristig integriert werden, wenn diese sowieso zurückgeschickt werden, wenn sich die Situation in ihren Ländern verbessert hat?

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Warum scheitern Integrationsprojekte häufig?

Hallo!

Ich hatte heute mit einem Verein zu tun, der plant eine "Begegnungsstätte" in Form eines Spiel- und Grillplatzes mit kleinem Fußballfeld für Flüchtlinge und Einheimische zu errichten, damit diese sich dort treffen & Flüchtlinge besser integriert werden.

Das Vorhaben finde ich vom Ansatz her super, aber die Mehrheit des Stadtteils hat (leider zurecht, wie die Vergangenheit bei ähnlichen Projekten schon zeigte) die Ansicht, dass die Anlage nach anfänglicher Euphorie und großem Presseecho vor sich hin rottet & dann irgendwann von Jugendlichen demoliert wird, die Flüchtlinge kein großes Interesse dran haben dürften & auch die Einheimischen den Platz meiden werden.. es ist absehbar, dass die Meinung vorherrschen wird, das sei ein reines Angebot für Asylbewerber. Auch Eltern mit kleinen Kindern gehen da sowieso nicht hin, weil sie bereits ihre Stamm-Spielplätze haben & vllt. auch Angst vor dort ggf. zu erwartenden Asylsuchenden durch die zahlreichen Vorurteile und teilweise tatsächlich Geschehenes.

Bei jedem Projekt dieser Art, das hier in der Vergangenheit durchgeführt wurde, war es so, dass es ziemlich bald den Bach runterging & irgendwann kein Hahn mehr danach krähte, weder die Zielgruppe noch sonst jemand. Wir sind hier übrigens keine erzkatholische, konservative Landgemeinde mit 3000 Einwohnern, sondern ein durchaus städtisches Gebiet, eine "gutbürgerliche" und politisch ziemlich CDU-geprägte Gegend mit gemischtem Anteil von Einheimischen und Zugezogenen.

Ich sehe das Ganze zwar neutral, aber ich frage mich, warum solche Integrationsprojekte meist sehr ambitioniert starten & dann im Sande verlaufen, bis sie oft klammheimlich wieder beendet werden. Wieso funktioniert das oft nicht, an was liegt das?

Liegt es daran, dass die Flüchtlinge sogar extra für sie gedachte Angebote nicht nutzen, Deutsche/Einheimische dort nicht hingehen weil sie denken, diese "interkulturellen" Dinge seien nur für Flüchtlinge gedacht oder an sonstigen Dingen? Ich steh' echt auf dem Schlauch!

Ansonsten ... schönes Wochenende!

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