Wieso werden Privatpatienten oft bevorzugt?

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5 Antworten

Hallo,

das Honorar für Privbatpatienten ist wesentlich höhger als für Kassernpatienten. Manche Ärzte machen daher deutliche Unterschiede bei den Terminen und Wartezeiten, bei anderen Ärzten gibt es keinerlei Unterschiede zwischen diesen Patientengruppen.

Hier Zahlen aus 2009:

http://www.spiegel.de/spiegel/a-614699.html

.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2013/12/PD13_408_525.html

Gruß

RHW

Ein Kassenpatient bringt dem Arzt im Monat irgendwas um die 20 Euro Pauschale im Quartal, egal, wie oft er kommt. Kommt der einam, ist gut, kommt der jeden Tag, gibts auch nicht mehr.

Ein Privatpatient bringt dem Arzt bei jedem Besuch Geld. Jede einzelne Untersuchung, jede Beratung, jede Diagnoseerstellung, jedes Rezept, jeder noch so kleine Pipifax bis hin zu jeder Frage übers Telefon wird jeweils einzeln abgerechnet und bringt Geld.

Und wie ist das, wohin geht der Privatpatient, der dies auch weiß? Dorthin, wo er schnell drankommt.

Deswegen nimmt man ihn schnell dran, um ihn als Kunden zu behalten, denn der bringt Geld, den darf man nicht woanders hin lassen denn wenn der das nächste mal subjektiv zu lange wartet, fgeht der das nächste mal zu einem anderen Arzt.

Auch ein Arzt ist Unternehmer, der muss zunächst einmal wirtschaftlich denken.

Hallo,

Privatpatienten zahlen alles selber. Der Arzt bekommt mehr Honorar und kann mehr verlangen. Bei einem Notfall wird der schwerwiegende Notfall IMMER zuerst behandelt ganz egal ob Privat oder Gesetzlich versichert.

Weil die Ärzte mehr an Ihrer Behandlung verdienen können als bei Kassenpatienten. Sie einen viel höheren Satz abrechnen.

Ist doch ein alter Hut. Das war schon immer so und wird sich auch nie ändern.
Obwohl in den Medien etwas anderes behauptet wird.
Private wurden und werden nach wie vor bevorzugt.

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