Wieso werden meine eingekochten Lebensmittel nach wenigen Tagen schlecht?

7 Antworten

Beim einkochen ist äußerste Hygiene Voraussetzung für den Erfolg. Das heißt man muss nicht nur die Gläser und die Gummis zuvor gründlich reinigen sterilisieren sondern auch dem Einkochgut ein wenig Zucker beifügen denn Zucker sterilisiert ebenfalls. Dann muss die Zeit lange genug gewählt werden und die Temperatur auf dem Thermometer genau eingehalten werden da gibt es Tabellen was wie lange eingekocht werden muss. Die Klammern die die Deckel auf die Gläser drücken müssen gut gespannt werden sodass es zu einem echten Unterdruck führt wenn das Einkochgut kocht die Luftblasen auch wirklich mit Druck herausgepresst werden und keine neue Luft eindringen kann. Zu guter letzt muss das Gut komplett abgekühlt sein bevor man es bewegt, auch Erschütterungen können dazu führen das der Innen Unterdruck sich ein wenig ändert. Man kann ruhig aus Kontrollgründen an der Gummilasche leicht ziehen um festzustellen ob das Glas auch richtig dicht ist, denn wenn ja muss man schon einiges an Zug aufwenden um das Glas zu öffnen. Wenn es nicht einwandfrei eingekocht ist kann man es umfüllen in ein anderes unbeschädigtes Glas und noch einmal einkochen oder verbrauchen dann hat man wenigstens nicht soviel Schaden. Hoffe ich konnte Dir damit etwas helfen. Lg Eoslorbass

hier aus einkochen-einwecken.de:

Die 20 goldenen Regeln Die nachfolgenden Gebote gilt es zu beherzigen, wenn das Einwecken erfolgreich vonstatten gehen soll. Sie stellen eine Auflistung von wichtigen Grundsätzen dar, die für das Einkochen von existenzieller Wichtigkeit sind.

Regel eins: Achten Sie darauf, dass weder die Gläser noch die Deckel der Einkochgefäße Beschädigungen insbes. Sprünge aufweisen.

Regel zwei: Einweckgläser und Deckel müssen zu 100 Prozent gereinigt und sauber sein. Eine gewissenhafte Reinigung mit ausreichend Spülmittel ist unabdingbar. Anstatt die Utensilien mit einem Geschirrtuch abzutrocknen, sollten die Gerätschaften an der Luft trocknen, Gläser mit der Öffnung nach unten.

Regel drei: Poröse oder eingerissene Gummiringe müssen ausgetauscht werden.

Regel vier: Tauchen sie die Gummiringe vor dem Einkochen immer (auch neuwertige!) ca. drei Minuten in kochendes Essigwasser. Dies erhöht die Keimfreiheit.

Regel fünf: Lassen Sie die Einweckgläser beim Einfüllen des Einkoch-Gutes auf einem feuchtwarmen Tuch stehen.

Regel sechs: Die Einweckgläser sollten bis ca. zwei Zentimeter unter den Rand mit dem Einmach-Gut gefüllt werden.

Regel sieben: Streuen Sie nicht einfach den Zucker über das Einweck-Gut, sondern übergießen Sie die Früchte mit Zuckerwasser, welches Sie zuvor drei bis vier Mal aufgekocht haben.

Regel acht: Wischen Sie unbedingt den Rand des Weckglases nach dem Einfüllen ab und achten Sie darauf, dass keine Rückstände oder Spritzer dort verbleiben, dies würde die Dichtigkeit beeinträchtigen.

Regel neun: Legen Sie die Gummiringe in feuchtem Zustand auf den Glasrand des Einweckglases.

Regel zehn: Versteht sich von selbst: Verschließen Sie die gefüllten Gläser mit den zugehörigen Bügeln.

Regel elf: Stellen Sie die Einweckgläser im Einkochtopf auf einen Aufsatz, also nicht direkt auf den Topf-Boden. Achten Sie darauf, dass Sie die Gläser nicht mit Gewalt in den Topf drücken und verkeilen. Sie sollten noch etwas Spiel haben. Ein enges Beisammenstehen ist unbedenklich.

Regel zwölf: Die Gläser sollten bis zu einer Höhe von drei Vierteln der Glashöhe im Wasser stehen, also keinesfalls komplett unter Wasser sein!

Regel dreizehn: Sorgen Sie für eine harmonische Erhitzung der Einweckmasse, d.h. kalte Masse in kaltes Wasser stellen und erhitzen, warme Masse in warmes Wasser stellen und weiter erhitzen. Hohe Temperaturunterschiede belasten das Material.

Regel vierzehn: Prüfen Sie das Einkoch-Termometer auf seine Funktionstüchtigkeit. Tauchen Sie es in sprudelndes Wasser. Zeigt es 100 Grad?

Regel fünfzehn: Achten Sie darauf, das Thermometer weit genug im Kochwasser zu platzieren um eine Einwandfreie Funktion zu gewährleisten.

Regel sechzehn: Vergessen Sie keinesfalls, sich genauestens an die in den Rezepten vorgegebenen Einkochzeiten zu halten. Die Einkochzeit beginnt ab dem Zeitpunkt, an dem die vorgeschriebene Einkochtemperatur erreicht ist.

Regel siebzehn: Wenn die Einkochzeit beendet ist, müssen die Weckgläser sofort aus dem Einkochtopf entnommen werden. Hierzu bedient man sich zweckmäßigerweise einer speziellen Zange zum Greifen der Gläser. Setzen Sie die abkühlenden Gläser keiner Zugluft aus.

Regel achtzehn: Erst nachdem die Einmachgläser erkaltet sind, können die Haltebügel abgenommen werden. Machen Sie jetzt von Zeit zu Zeit eine Dichtigkeitsprobe und stellen Sie fest, ob das Vakuum im Glas erhalten ist. Hierzu greifen Sie das Weckglas nur am Deckelrand und heben das Glas leicht an. Sollte sich trotz des Einkochens ein Gärungs- oder anderer Prozess in Gang gesetzt haben, wird hierdurch das Vakuum zerstört und der Deckel wird nicht mehr auf das Glas gedrückt, er lässt sich ohne Kraftaufwand abnehmen.

Regel neunzehn: Die eingeweckten Produkte müssen jetzt kühl und dunkel lagern. Direkte Sonneneinstrahlung mögen sie gar nicht.

Regel zwanzig: Wenn Sie nun die Früchte Ihrer Arbeit genießen wollen, öffnen Sie die Gläser nur dadurch, dass sie den Gummiring an der kleinen Lasche aus dem Deckelspalt ziehen. Keinesfalls dürfen Sie mit irgendwelchen spitzen Gegenständen im Deckelspalt herumfuhrwerken. Dies birgt neben der Gefahr, die Glas- bzw. Deckelränder zu schädigen, auch ein erhebliches Gesundheitsrisiko durch Abrutschen mit dem Werkzeug!

Wenn Sie sich diese vorgenannten zwanzig Gebote zu Herzen nehmen und sich - natürlich - genau an die Vorgaben der einzelnen Rezepte halten, kann mit dem Einkochen eigentlich gar nichts mehr schief laufen. Denken Sie vor allem immer an die Prämisse: Sauberkeit ist oberstes Grundprinzip beim Einmachen bzw. Einwecken.

Nicht ausreichend heiß erhitzt, nicht ausreichend lange erhitzt, Gläser und Materialien nicht richtig desinfiziert, Verschlüsse nicht richtig dicht...

wie lange kann eingemachtes haltbar sein ( sprich auch Konserven oder Gläser )

`Früher haben meine Groß Eltern Obst ein gekocht,. Ich habe ein Glas Marmelade gesehen das 9 Jahre alt war....war aber noch immer noch nicht sclhecht. Heute halten sich alle an das MHD. Blödsinn finde ich.Wie soll denn in der Dose oder im Glas etwas schlecht werden ???? Alle keime sin Tot.Wenn nix rein kommt dann bleibt es auch noch 20 jahre haltbar oder länger.Ich habe lertzte Woche Apfelmus gegessen der war 5 Jahre abgelaufgen, kein schimmel, kein schlechter geschmack, alles wie sonst auch,krank bin ich auch nicht geworden.Es war immer noch gut... mein Fazit alles was in Dosen oder Gläser eingemacht ist, ist SEHR LANGE HALTBAR und zwar so lange wie nix von außen ins Glas oder Dose kommt. Ich kaufe gerne abgelaufene Waren in Glas und Dosen.Sie sin billig und werden nicht SCHLECHT

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