Wieso werden im genetischen Code genau 20 Aminosäuren verschlüsselt?

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5 Antworten

Das ist wohl nicht wirklich geklärt. Manche glauben, das da der Zufall eine Rolle gespielt hat, aber wahrscheinlich fand da eine "selbstorganisierende Optimierung" bei der Entwicklung des genetischen Codes statt.

Wie kommt man genau auf die Zwanzig?

20 Aminosäuren gelten als proteinogene Aminosäuren, man hat aber inzwischen zwei oder drei weitere gefunden.

"Man" kommt darauf, weil 20 verschiedene, bzw. mehr AS bei der Proteinsynthese eingebaut werden. Warum die Evolution auf genau diese gesetzt hat, weiß ich nicht.

Hier zum Nachlesen:

http://www.spektrum.de/lexikon/biologie/genetischer-code/27288

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Du hast die Frage selbst beantwortet: Es gibt viele Mehr, aber der Körper brauch sie nicht. Im Laufe der Evolution ist die AS Anzahl gestiegen, nicht gesunken. Komplexere Proteine haben ab gewissen Zeitpunkten nunmal spezifischere AS für deren Aufbau benötigt. Ist aber ein wenig nah am Ei-Huhn Problem.

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Grundlgend auch weil meherer Aminosäuren von den gleichen Basen codiert werden: Außerdem, wenn man diese "Wiederholungen" ausschließt komm man auf genau 20 (sicherlich gibt es noch mehr, weil einige "Wiederholungen" trotzdem unterschiedliche Aminosäuren codieren) aber sonst: n= 4 (4 Basen) k= 3 (3 Basen für eine Codierung) -ist von der Wahrscheinlichkeit eine Kombination "mit Zurücklegen (Basen können mehrfach benutzt werden) + ohne Beachtung der Reihenfolge (um "Wiederholungen" auszuschließen: Formel= n+k-1 ÜBER k = 4+3-1 Über 3 = 6 ÜBER 3 = 20 :)

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Weil die Evolution sich noch ein wenig Spielraum für später vorbehalten wollte und die übrigen AS erst mal auf Eis gelegt hat?!?   ;)))

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Bissel Redundanz zu haben ist immer gut.

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