7 Antworten

Der Nordwesten Deutschlands war früher aufgrund schlechter Bodenqualität, weniger dafür geeigent, höchwertige Ackerfrüchte wie Brotgetreide oder Zuckerrüben die für den mnschlichen Konsum bestimmt sind, zu produzieren.

Deshalb wurde schon früher ein großen Wert auf die Viehzucht gelegt. Tiere haben nicht so hohe Anspüche an an Getreidequalität wie der Mensch, bzw. können andere Pflanzen wie Mais und Gras, die auch auf schlechteren Böden wachsen, besser verdauen und verwerten.

Diese Spezialiesierung im Nordwesten sorgte dann dafür, dass in dierser Region die Viehzucht stärker vertreten ist und weiter im Osten der Ackerbau.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In Niedersachsen ist es vor allem das Emsland, in dem Schweinefleisch produziert wird. Es ist nahe am Ruhrgebiet und nahe an den Niederlanden gelegen. In beiden Gebieten lebt viel Bevölkerung zusammen, so dass relativ viel Schweinefleisch verbraucht wird. Es geht also um verbrauchernahe Produktion.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich könnte mir vorstellen das das noch von den besseren Zeiten herrührt, damals gab es zB im Ruhrgebiet sehr viel Arbeit, daher lebten dort auch wahnsinnig viele Menschen. Durch die Industrie gab es zB für Rinder kein Platz. Das Schwein war mit Sicherheit das wirtschaftlichste um soviel Fleisch zu produzieren. Und grad Bergmänner mussten harte Arbeit verrichten, eine Salatdiät wäre da nicht brauchbar gewesen.

Und auch wenn in NRW und Niedersachsen die Masten sind, so decken sie ja den Bedarf für ganz Deutschland und evtl auch der EU.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Für Niedersachsen habe ich nur eine Vermutung, weil da am meisten Menschen leben. In Niedersachsen ist es eindeutiger: Denn da macht es viel Sinn Schweinefleisch zu produzieren, weil sie etliche Fläche haben, wo auch das Tierfutter wachsen kann. Das ist in so einer Geologie typisch und sinnvoll. Wenn man Schweinefleisch da gut produzieren kann, dann macht man das auch logischerweise.

Das lässt sich auch schön erkennen, wenn man noch ein wenig nördlicher fährt: Nach Dänemark.

Dänemark hielt 2013 über 12 Millionen Schweine. Und die haben nur 5,7 Millionen Einwohner. Das sind 2,1 Schweine pro Einwohner. In DE sind es gerade mal 0,35 Schweine pro Einwohner. Niemand produziert so viele Schweine wie Dänemark.

Dänemark produzierte 2011 insgesamt 1.720.000 Tonnen Schweinefleisch. Nur 102.000 Tonnen Schweinefleisch (=18,3kg pro EW pro Jahr) verzehren die Dänen aber. Das ist ein Faktor 17. Also ein Selbstversorgungsgrad von 1.700%

Grund dafür ist, dass Dänemark geologisch optimal ist, ähnlich wie Niedersachsen.

Ich hoffe ich konnte dir helfen

Gruß
Omni

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

NRW ist besonders bevölkerungsreich und hat aus diesem Grund einen hohen Bedarf.

Durch den hohen Bedarf sind die logistischen Gegebenheiten, vom Transport bis hin zum Schlachtbetrieb, absolut optimiert.

Da Niedersachsen an NRW grenzt, profitiert natürlich auch Niedersachsen von der hohen Nachfrage.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

< lach>  guter Versuch - der Hausaufgabenhilfe(?) ..... oder ? 

Es gibt gute Gründe/ Erklärungen

Was wäre denn Deine Vermutung ..... denk' mal ein klein wenig nach .... 

Nenn' eine begründete Vermutung  und ich werde Dir noch ein oder zwei  Gründe mehr nennen können 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Tja, viele Menschen, viele Schweinereien. Des Deutschen liebstes Fleisch im Übermaß gerade in diesen beiden Bundesländern. Lammfleisch als bessere Alternative, das stzt sich einfach nicht durch - bis jetzt. Kommen demnächst zahlreiche Migranten aus dem Orient zu uns, dann wird sich das erfreulicherweise bessern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?