Wieso werden die DSL Dienste der Telekom für so viel Geld angeboten?

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3 Antworten

Hallo PeterFragtNet,

für die Bereitstellung von DSL Diensten sind erhebliche Investitionen in das Netz der Telekom erforderlich.

Vom breitbandigen Ausbau des Kernnetzes bis hin zum Anschlussnetz sind alle Netzebenen betroffen. Z.B. müssen die Netzkapazitäten aufgrund des stetig wachsenden Bandbreitenbedarfs stetig erweitert werden. D.h. Investitionen in neue Router, neue Glasfasertrassen, neue Übertragungstechnik etc.

Viele Grüße

Matthias Müller von Telekom hilft

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Mag vielleicht damit zusammen hängen das die Telekom das größte Netz in Deutschland hält und dieses aktuell auch noch ausbaut ?!

Die Techniker die das Netz pflegen und entstören arbeiten in deiner Rechnung scheinbar völlig umsonst, du scheinst nicht zu erkennen was es für ein Wahnsinns Aufwand ist so ein landesweites Netz in Betrieb zu halten !

Wenn du soviel Auswahl hast warum gehst du dann nicht zu einen der anderen Anbieter die so viel günstiger sind ?

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Kommentar von PeterFragtNet
12.11.2015, 09:41

Mag vielleicht damit zusammen hängen das die Telekom das größte Netz in Deutschland hält

Das ist wirklich ein dämlicher Einwand, da die Telekom das ehemalige Netz der Deutschen Bundespost übernommen hat und alle weiteren Netzanbieter vom gleichen Netz pazifizieren!

ein landesweites Netz in Betrieb zu halten

Außerdem erhält die Telekom vom Steuerzahler Milliarden zum Ausbau, daher nun wirklich kein Grund

Die Techniker die das Netz pflegen und entstören arbeiten in deiner Rechnung scheinbar völlig umsonst,

Die Telekom hat im Jahre 2014 den Gewinn kurzerhand verdreifacht

Wenn du soviel Auswahl hast warum gehst du dann nicht zu einen der anderen Anbieter die so viel günstiger sind ?

Dies ist mit abstand das doofste was geschrieben worden ist, es spielt doch keine Rolle was ich für ein Anbieter habe?!?!?! Also wirklich.. Einfach unnötig. 

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Aha.... und wieviel Meter Glasfaserkabel zu den Outdoor DSLAM's hatte die Deutsche Bundespost noch verlegt? Ich fürchte das geht gegen Null. Und wie war das in der Privatwirtschaft? Da zahlt man Steuern und Aktionäre bekommen Dividenden. Darüber hat der Staat seit der Privatisierung mittlerweile über 80 Milliarden Euro eingenommen. Und wie viel Meter Kabel hat 1&1 seit ihrem Bestehen verbuddelt? Das tendiert gegen Null.

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Kommentar von PeterFragtNet
14.11.2015, 13:01

Kommen wir zum einzelnen Anschluss um zu sehen wie teuer der Anschluss für 1&1 und co. ist: Die Bestellung der Kupferdoppelader bei der Telekom kostet einmalig zwischen 28,18 Euro und 62,32 Euro netto (pro Anschluss) Die Höhe des Betrages ist davon abhängig, ob der neue Anbieter eine bestehende, gekündigte Leitung eines anderen Anbieters übernehmen kann und ob Arbeiten beim Kunden ausgeführt werden müssen. Wird etwa eine neue Leitung geschaltet (der Kunde ist also neu in die Wohnung eingezogen oder war zuvor bei einem Kabelanbieter), so müssen in der Regel Arbeiten beim Kunden ausgeführt werden. Je nachdem, ob der Telekom-Techniker auch noch Schaltungen am Kabelverzweiger (Kvz) vornehmen muss, fallen unterschiedliche Kosten an. Muss der Techniker zum Kvz und zum Kunden, so fallen 62,32 Euro netto an. Reicht die Arbeit am Kvz, sind es 38,08 Euro, muss weder am Kvz noch beim Kunden gearbeitet werden, so fallen 28,18 Euro an.Wird die Kupferleitung vom vorherigen Anbieter übernommen, so fallen in aller Regel keine Arbeiten beim Kunden an, die Leitung muss nur in der Vermittlungsstelle neu gezogen werden. Hier sind dann 31,01 Euro für den neuen Anbieter fällig.Pro Monat berechnet die Telekom dem Drittanbieter aktuell 10,08 Euro pro Monat und gemieter Leitung. Aktuell sind nach Branchenangaben etwa 10 Millionen Leitungen von der Telekom gemietet, so dass die Telekom auf diesem Weg monatlich etwa 100 Millionen Euro pro Monat und somit etwa 1,2 Milliarden Euro pro Jahr einnimmt. Dieser Betrag soll auf 12,37 Euro monatlich erhöht werden, so dass die Alternativ-Anbieter etwa 275 Millionen Euro pro Jahr mehr an die Telekom überweisen müssen. 

Der Ausbau ist ein Mammut Projekt, so erhielt die Telekom allein von der EU Fördergelder in höhe von 94 Millionen Euro im Jahre 2014 aus dem Bericht des EU-Rahmenhaushalt raus zu lesen, zudem hat der Steuerzahler im gleichen Jahr 2,7 Milliarden zum Ausbau beigetragen, Bricht zu finden beim Bund für Steuerzahler.

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