Wieso werden beim Radsport die Ausreißergruppen meistens vom Hauptfeld wieder eingeholt?

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4 Antworten

Vor allem ist das eine Frage des Windschattens. Das Hauptfeld hat ja meistens viel mehr Fahrer, die "im Wind" fahren koennen, und sich daher aufreiben. Ausserdem sind sich die Ausreissergruppen untereinander nicht einig weil Teamtaktik eine Rolle spielt.

das liegt schlicht und einfach an der erschöpfung. windschatten ist eine sehr wichtige sache im radsport. im hauptfeld können sich die fahrer abwechseln (gegen den wind zu kämpfen), in der ausreissergruppe sind nur ein paar wenige, die das tempo halten müssen. das zehrt an den reserven.

Weil das Hauptfeld durch kollektives Windschattenfahren und Ablöse bei der Führungsarbeit bei Bedarf (also gegen Ende einer Etappe) deutlich schneller werden kann. Man sagt, dass so auf 5km eine Minute Vorsprung der Ausreißer wieder gut gemacht werden kann.

Die Ausreißer hingegen, die ja meist nur in einer kleinen Gruppe unterwegs sind, brauchen prozentual mehr Kraft für die gleiche Strecke wie das Hauptfeld. Daher sind sie gegen Ende der Etappe meist mehr angestrengt und werden langsamer.

Beides zusammen sorgt dafür, dass das Hauptfeld die Ausreißer fast immer wieder schluckt.

Ahoi, MacJohn

ganz einfach..weil ein Hauptfeld wesentlich mehr Lokomotiven vor den Zug spannen kann als eine kleine Ausreißergruppe und da fehlt dann irgendwann die Kraft..

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