Wieso werden alle als Nazis bezeichnet?

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44 Antworten

Na ja erst mal muss ein Begriff geprägt werden. Der Nationalsozialismus und dessen Anhänger, die Nationalsozialisten, kurz auch Nazis, das wären ja unbelastet erst mal zwei völlig harmlose Begriffe. National... okay das suggeriert zwar unter Umständen einen gewissen eigeschränkten Tellerrand (wenn auch nicht zwangsweise), aber sozial ist ja mal garnicht so übel.
Hätte der Nationalsozialismus für eine ausgeprägte Willkommenskultur gestanden, wären heute weltoffene Menschen Nazis. Da die Nazis aber leider den falschen Weg wählten, Menschen aufgrund ihrer Herkunft zu verjagen, gar massenhaft umzubringen, steht Nazi heute für Jemanden, der Fremden gegenüber ablehnend und gewalttätig ist.

Diese Gewalt kommt hauptsächlich von Angst. Und das sind auch meine größten Bedenken, wenn man heute hört "Ich bin zwar kein Nazi, aber diese Moslems...": Hitler hat den Leuten Angst vor den Juden gemacht, da die an unser Geld wollten. Das hat gereicht, um sie zu vergasen. Nun gibt es einen kleinen Bruchteil selbsternannter Moslems, darunter Salafisten, die uns, aber auch anderen Moslems aufgrund ihrer Art der Religionsausübung ziemlich komisch vorkommen, aber auch direkt gewaltbereite Gruppen wie Al Kaida, Taliban oder IS, die aber mit Islam so viel zu tun haben, wie Atombomben mit dem Weltfrieden. Fasst man das nun mal schön verallgemeinert wie immer zusammen, trachten uns Moslems nun nach dem Leben...  Und Leben ist mehr als Geld. Nicht gut!

Nun kommt die AfD ins Spiel. Bei der Gründung hatten sie erst mal eine Idee, die garnicht mal so schlecht ist, Kritik an Euro und EU. Mir gefiel zwar die Art nie, wie sie es getan haben (Austritt als einzige Option), muss aber sagen, dass mir als Freund der Währungs- und Zoll-Union und offener Grenzen einige Entscheidungen aus Brüssel zu suspekt sind, um sie europaweit bindend umsetzen zu müssen. Das liegt aber auch immer noch daran, dass die Parteien Europas ihre unfähigsten Politiker nach Brüssel entsorgen, wo sie dann Entscheidungen aus purer Dummheit und chronischer Langeweile (Europaweit einheitlicher Krümmungsradius von Gurken) oder mit guter Bezahlung von Industrie-Lobbies (Verbot von Glühbirnen zugunsten umweltschädlicherer Energiesparlampen, Wiederzulassung von Glyphosat) treffen. Dass man, wie die AfD meint, gleich austreten muss, sehe ich nicht so, aber dass grundlegende Reformen fällig sind, schon. Aber mit "Vielleicht sollten wir mal nachdenken, dass eventuell was gemacht werden muss" kommt man in der Politik nicht weit, man muss polarisieren.

Nun hat sich die AfD um zu polarisieren schon mal sehr weit rechts positioniert. Das gefällt auch Anhängern der Pegida, die noch mal ein gutes Stück weiter rechts sind und sich statt gegen dumme Politiker mit Lobbyeinfluss und zu hoher Entscheidungsgewalt lieber gegen Menschen aufgrund eines Glaubens oder einer ethnischen Herkunft stellen (blöd nur: Das hatten wir schon mal und es nahm kein gutes Ende). Deren Anhänger, ob aktives Mitglied oder Mitläufer, strömen ihnen als Wähler oder gar Parteimitglieder zu. Damit ist die AfD gerade seit Beginn der Flüchtlingskrise noch mal ein gutes Stück weiter nach rechts gerutscht und von einzelnen Parteimitgliedern, die mit Sicheherheit nicht die Mehrheit der Partei repräsentieren, jedoch ihr öffentliches Bild prägen, tönt es ja sogar schon mit Gewaltaufrufen in Form von Wünschen von offiziellen Schießbefehlen der Polizei gegen Flüchtlinge. Damit wird die AfD mehr und mehr von "bedingt sinnvolles gesellschaftsfähiges gemäßigt rechts" zu "leider gesellschaftsfähiges extrem rechts" und auf das politische Niveau von Republikanern und NPD.

Zu den Flüchtlingen selbst gibt es auch zwei Trends, die mir nicht gefallen, der Trend, sie alle ohne Fragen aufnehmen zu wollen und der Trend, sie alle ohne Fragen ablehnen/abschieben oder gar erschießen zu wollen. Die Leute, die hier herkommen, haben richtig Sch... erlebt. Zumindest der Großteil. Klar finden sich auch immer wieder welche dazwischen, die hier das Land, in dem Milch und Honig fließt erwarten und über den Weg Asyl ein besseres Leben suchen. Viele Deutsche sind auch im Krieg geflüchtet. Und auch nicht in Nachbarländer, sondern quer über Kontinente und Ozeane. Wer vor Bomben flieht, soll hier zeitweilig Frieden finden. Aber da wir nur begrenze Kapazitäten haben (wenn man jetzt auf Türkei und Libanon verweist, die viel mehr Flüchtlinge aufnehmen... Würden wir in Deutschland solche Camps wie dort anbieten, hieße es gleich, das wäre menschenunwürdig), lieber gut filtern (beim geringsten Verdacht Wirtschafsflüchtlinge sofort wieder wegschicken), Obergrenzen festlegen, die anderen EU-Staaten die sich, wie immer in einer Krise nur auf Deutschland verlassen, auch mit in die Pflicht nehmen und dafür denen, die wirklich aus Angst um ihr Leben kamen, eine menschenwürdige Unterkunft und Perspektive bieten. Die Meisten wollen eh wenn Frieden ist wieder in ihre Heimat zurück. Wer sich in Deutschland etabliert und Arbeit findet, gar Arbeit schaft, darf gerne bleiben. Ich sehe aber auch gute Chancen, wenn Syrer in 10 Jahren mit einem deutschen Studium ins wieder friedliche Syrien zurückkehren und dort Industrie und Wohlstand aufbauen - ein Industrieland ist auch immer ein guter Abnehmer für deutsche Produkte.

Ich habe jetzt teilweise ziemlich weit ausgeholt, um erst mal meinen eigenen Standpunkt klarzumachen. Du siehst damit aber auch, dass ich irgendwo stehe, wo man früher mal Mitte zugesagt hat (heute vermutlich eher linksrechts - zu links für rechts und zu rechts für links). In so einer Position muss ich aber ganz ehrlich sagen, fand ich die AfD anfangs noch wichtig (man polarisiert mit übertriebenen Darstellungen, um ein wichtiges Thema aufzugreifen und dafür zu sensibilisieren), finde sie aber mittlerweile zu weit nach rechts gerutscht, mit einzelnen, aber immer mehr Mitgliedern die man mit Fug und Recht auch als Nazi bezeichnen darf.

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Kommentar von Dannius
28.02.2016, 12:20

Das ist eine der besten Analysen, die ich in diesem Zusammenhang bisher gelesen habe. Herzlichen Dank, auch für die Mühe, die Du Dir gemacht hast, dies zu verfassen.

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Kommentar von DreiGegengifts
28.02.2016, 14:02

wenn man jetzt auf Türkei und Libanon verweist, die viel mehr
Flüchtlinge aufnehmen... Würden wir in Deutschland solche Camps wie dort anbieten, hieße es gleich, das wäre menschenunwürdig

"Mehr" ist gut. Die Aufnahmequoten von Ländern wie der Libanon oder Jordanien kann man wohl eher als "andere Dimension" bezeichnen.

Das reiche Europa ist dagegen seit vielen Jahren auf Abschottungskurs. Nur wurde das kaum in der Öffentlichkeit wahrgenommen.

Auch nicht öffentlich wahrgenommen wurden die katastrophalen Zustände in den Flüchtlingslagern z.B. im Libanon. Diese Länder können nur den blanken Schutz vor den Verfolgern bieten. Ansonsten sind die Flüchtlinge dort auf sich gestellt. Nicht weil man sich davor fürchtet etwas abgeben zu müssen, so wie in Europa, sondern weil diese Länder schlicht keine Mittel und extrem knappe Ressourcen haben. Der Libanon zählt zu den  Entwicklungsländern. Bevor die Flüchtlingszahlen bei uns 2015 anwuchsen, brach in den Flüchtlingscamps Hunger aus. Die Zustände müssen richtig übel gewesen sein. Keine Nahrungsmittel, keine Medikament, kaum Wasser.

Die Politik wusste dagegen von den Zuständen. Hat aber keinen Finger gerührt. Bis es die Menschen in den Camps nicht mehr ausgehalten haben und sich  auf die lange Reise nach Europa gemacht haben.

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Obergrenzen festlegen

Obergrenzen: Ab Flüchtling x verstoßen wir gegen grundlegendes Menschenrecht und schicken Flüchtlinge zurück in den Krieg.

Wer das fordert, sollte vom Verfassungsschutz beobachtet werden.

Und genau das ist die Aufgabe der AfD. Sie macht Unrecht gesellschaftsfähig.


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anderen EU-Staaten die sich, wie immer in einer Krise nur auf Deutschland verlassen, auch mit in die Pflicht nehmen

Deutschland liegt relativ zur Einwohnerzahl  im Mittelfeld in Europa. Relativ zur Wirtschaftsstärke kenne ich keine Zahl. Aber ich vermute hier würde Deutschland auf einen hinteren Platz rutschen. Nur weil die Reichsten sich medial am lautesten Beklagen, muss diese Klage noch lange nicht viel mit der Realität zu tun haben.

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Kommentar von 123Blub456
12.03.2016, 01:13

Zu behaupten, der IS habe mit dem Islam nichts gemein ist als würde man behaupten, die Inquisition habe nichts mit der Kirche am Hut...

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Kommentar von Kommentierung
23.03.2016, 08:15

"tönt es ja sogar schon mit Gewaltaufrufen in Form von Wünschen von
offiziellen Schießbefehlen der Polizei gegen Flüchtlinge. Damit wird die
AfD mehr und mehr von "bedingt sinnvolles gesellschaftsfähiges gemäßigt
rechts" zu "leider gesellschaftsfähiges extrem rechts"" - was die AfD gefordert hat, war nichts weiter, als im Notfall Gewalt einzusetzen. Genauso, wie es die Gesetze auch erlauben. Das ist nicht "rechts", sondern rechtmäßig.

Die Behauptung, die AfD sei rechtsextrem, wurde recht früh von den Medien und den anderen Parteien behauptet. Nur: Wo bleiben die Belege?

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Die Frage ist, wieso man sich nicht als Nazi wahrnimmt?

Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte ist das zunächst einmal ein verständlicher Reflex und viele, die meinen, das christliche Abendland gegen morgenländische Invasion verteidigen zu müssen, glauben sogar, dass sie keine Nazis sind.

Wenn man sich aber mal ansieht, woraus sich die Mitglieder von Pegida und AfD rekrutieren, so muss man feststellen, dass es sich aus den gleichen Kreisen zusammensetzt, die schon vor über 70 Jahren dem Führer zujubelten - das sich in ihren Besitzständen und in ihrem sozialen Status bedroht fühlende Kleinbürgertum.

Das verwundert aber auch nicht weiter, denn gerade dieses Kleinbürgertum ist in den Letzten Jahren durch den neoliberalen Umbau der Gesellschaft zunehmend unter Druck geraten. Hinzu kommen diejenigen, die ökonomisch und sozial den Abstieg bereits hinter sich haben und ihn absehbar vor sich haben.

Soziale Verwerfungen stärken eben nicht die Linke, wie viele fälschlicherweise meinen, sondern die politische Rechte mit Nationalismus, Chauvinismus, Xenophobie und all den anderen unappetitlichen Auswüchsen.

Auf der anderen Seite sind diejenigen, die diesen Druck nicht haben, für die die Flüchtlinge keine potenziellen Konkurrenten im Verteilungskampf sind. Da lebt sich Willkommenskultur einfach, vor allem dann, wenn man sich dabei ob der eigenen Anständigkeit selbst auf die Schulter klopfen kann.

Die Ignoranz, mit der der oben beschriebene Druck weiter erhöht wird, schürt diese Entwicklung und verschafft der rechten Protestbewegung Zulauf und den Anschein von moralischer Legitimation.

Wenn sich die Vertreter der Arbeitgebervereinigungen demonstrativ hinter die Politik der Kanzlerin stellen, eine Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt versprechen und dafür Erleichterungen seitens der Politik erwarten, wird eine der Zielrichtungen deutlich.

Die beste Flüchtlingspolitik ist immer noch die, die keine Flüchtlinge entstehen lässt. Wir ernten jetzt, was unsere von uns gewählten Regierungen in den Krisenregionen der Welt gesät haben und vielen fällt nichts anderes ein, als diese Opfer noch mehr zum Opfer zu machen.

Deutschland und die EU haben eine humanitäre Verpflichtung, zumal wir  an dem Flüchtlingsstrom mit Schuld tragen. Die Lösung der Flüchtlingskrise liegt nicht darin, den Opfern unsere Hilfe und Solidarität zu verweigern.

Das Letztere ist aber der Lösungsansatz der Rechten, womit die weitere Entsolidarisierung der Gesellschaft betrieben wird. Auch wenn nicht jeder Pegidist oder AfDler ein echter Nazi ist, sie sind aber verdammt dicht dran.

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Kommentar von JBEZorg
28.02.2016, 12:36

Das sage ich die ganze Zeit. Europa muss endlich das Konzept ändern. Leider scheint es in den Köpfen der Eliten nur ein Gegenkonzept zu geben - Nationalismus.

Und die Massen sind leider immer nur ein Medium für Polittechnologien.

Und es ist allerdings zu spät keine Flüchtlinge entstehen zu lassen. Nun steht Deutschland vor einem Problem das hier und jetzt ist und es kann nicht so angegangen wird wie die Transatlantiker das wollen. Das wäre nämlich wirklich das Ende des Abendlandes in Europa. Das ist auch das erklärte Ziel. Man muss deswegen nicht auf die Barrikaden gehen, aber die Menschen sollten ersthaft überlegen ob sie so eine Zukunft überhaupt wollen.

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Kommentar von UrielKatzer
28.02.2016, 12:55

Deutschland und die EU haben eine humanitäre Verpflichtung, zumal wir  an dem Flüchtlingsstrom mit Schuld tragen.

Hier sollte man aber auch anmerken, dass die BRD sich aus den Kriegen gegen den Irak, Libyen und Syrien sich so gut rausgehalten hat, wie es ihr möglich war. 

http://www.tagesspiegel.de/politik/guido-westerwelle-im-interview-warum-keine-deutschen-soldaten-nach-libyen-geschickt-wurden/9218714-2.html

Das haben wir Schröder und Westerwelle zu verdanken. Früher gab es noch eine Bremse für Merkel. Die einzige Bremse die ich zur Zeit in der politischen Landschaft entdecken kann, ist die AfD.

 

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Kommentar von woflx
28.02.2016, 17:52

Ich greife nur mal ein Wort aus Deinem Text heraus, das aber anscheinend symptomatisch für Deine Denkweise ist: Verteilungskampf. Wenn Du Dich näher mit den Argumenten von AfD und Co. beschäftigst, könntest Du feststellen, daß ein solches plumpes Konkurrenzdenken nach dem Schema "Die nehmen uns weg, was uns zusteht!" allenfalls am Rande eine Rolle spielt.

Die zentrale Befürchtung geht viel mehr in die Richtung, daß durch die massenhafte Migration eine Bevölkerungsstruktur entsteht, die nicht mehr in der Lage ist, das Niveau - wirtschaftlich, kulturell, wissenschaftlich usw. - das wir aus dem 20. Jahrhundert gewohnt sind, auch weiterhin aufrecht zu erhalten. Daß die einzigen Gewinner in dieser Sache dann die weltumspannenden Konzerne sind, die entsprechenden Einfluß auf die Politik ausüben.

Nicht die Angst, im "Verteilungskampf" ins Hintertreffen zu geraten, treibt die Menschen um, sondern daß es schlicht und einfach bald nichts mehr zu verteilen gibt.

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Ich finde die meisten werden als Nazis bezeichnet oder in die rechte Ecke gestellt, weil die meisten auch Meinungen haben, die vielen eben nicht gefallen. Das heißt aber nicht, dass sie gleich Nazis sind. Nazis oder auch Rechte sind nur die,  die Flüchtlingsheime anzünden. Jeder hat seine eigene Meinung, aber ich finde,  dass die AFD so manche Sachen auch anders bezeichnen könnte. Es ist auch kein Wunder, dass du dir Sorgen machst. Ich kenne das auch ganz gut und ich denke auch, dass wir nicht alle aufnehmen können, sondern nur die,  die wirklich unsere Hilfe brauchen. 

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Na alle machen das ja nicht. In den meisten Fällen wahrscheinlich unbewusst um Hass und Aggression zu schüren. Der Begriff Nazi verändert sich ja auch, und jetzt ist ein Nazi was anderes als vor 50 Jahren. Es ist ein Feindbild auf welches negative Eigenschaften geladen werden. Nicht nur, es gibt schon teilweise eine verbindende Ideologie, aber da sind sich die Kritiker nicht einig, und viele der so bezeichneten Nazis unterscheiden sich in ihren Ansichten.

Pädophile wären ein anderes Beispiel für ein solches Feindbild. Diese Feindbilder werden nicht als Teil der Gesellschaft angesehen, und werden ausgegrenzt wodurch sie sich selbst von der Gesellschaft abwenden und ihre Aktivitäten in den Untergrund verschieben, wo sie isoliert aufblühen können. 

Ist immer der gleiche Fehler, und wird immer wieder gemacht. Die Lösung ist, diese Menschen in die Gesellschaft einzugliedern und öffentlich zu diskutieren. 

Aber im Moment geht der Trend eher in die andere Richtung, und es bauen sich Fronten auf.

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volker79 macht in seiner Hilfreichsten Antwort einen unglaublichen Fehler - er stellt fest, dass das Wort "Nationalsozialismus" aus den Worten "National" und "Sozial" besteht und gegen beide Begriffe nichts einzuwenden sei - aber da steht "Sozialismus", was eine völlig andere Bedeutung hat.

Der Sozialismus möchte über einen Krieg zwischen Armen und Reichen, die Reichen besiegen (und das würde heute einen Krieg mit Massenvernichtungswaffen und großen Armeen bedeuten), um dann einen Staat zu gründen, bei dem auf den ersten Blick alle Menschen finanziell gleichgestellt sind oder zu mindestens sehr Nahe an diesem Zustand sind.

Aber auch so ein Staat würde aus sehr Fleißigen und Intelligenten Menschen bestehen - wie z.B. Ingenieure und aus faulen Menschen bestehen, die lieber in der Sonne liegen, während andere arbeiten gehen. Dies würde dazu führen, dass die Ingenieure wieder mehr für Ihre Arbeit wollen - und dabei spielt es keine Rolle, ob sie nun mehr Land, mehr Eigentum, mehr Geld, mehr Rohstoffe haben wollen, sie werden so oder so reicher als die anderen sein. Und weil man mit mehr Geld, mehr Rohstoffen usw. wieder gute Geschäfte machen kann, wird es wieder Reiche geben und wieder Arme - nun habe ich viele Sozialisten und Kommunisten gefragt, was sie da tun würden. Und sie sagten mir, dass man dann eben wieder Krieg führen müsse gegen die Reichen und Ihre Armeen.

Auf gut Deutsch - Sozialismus bedeutet, dass man alle paar Jahrzehnte einen riesen Krieg anzettelt, bei dem Atomwaffen, Biowaffen!!! und Chemiewaffen zum Einsatz kommen können.

Was daran "Sozial" sein soll oder "menschenfreundlich" muss mir mal jemand ganz in Ruhe erklären. Ich sehe da keinen Fortschritt der Menschheit.

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Deine Angst ist berechtigt. Darfst du auch äußern. Sie machen sich Gedanken. Ja das kenne ich auch sobald wenn man das Thema Flüchtlinge anspricht also kritisch gegenübersteht. Dann wird man schnell in die Nazi Ecke gestellt. Oder wenn man sich äußert das man sein Land liebt und stolz ist. Das ist ein Patriot. Es wird alles in die Nazi Ecke geschoben es ist ja viel einfacher als sich Gedanken zu machen das Menschen sich sorgen machen. Oder das ein Patriot ein Patriot ist und kein Nazi. 

Diese Leute die Schubladendenken haben sind einfach nicht informiert bzw. machen sich keine Gedanken. Den das wäre ja auch anstrengend. Lassen sie sich nicht einschüchtern. Sagen sie was sie denken und fühlen. 

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Ich sehe das Problem darin, dass die AFD so ziemlich die einzige momentan große Partei ist, die sich gegen Flüchtlinge ausspricht. Wenn man gegen Flüchtlinge ist, dann kann man praktisch nur die AFD wählen, dort sind allerdings auch viele rechte Deppen dabei, was diese Partei sehr zwiespältig macht. Klar, die meisten AFD wähler sind keine nazis, aber es sind auch einige drin und dadurch überträgt sich das egative bild der medien auf alle.

gäbe es eine andere Partei, die gegen Flüchtlinge wäre, ohne aber den rechten anhang der AFD zu haben, würden die AFD wahrscheinlich schnell Stimmen verlieren.

zur zweiten frage. die flüchtlinge sind natürlich ganz klar schlecht für unser land. sie kosten uns geld, bringen unruhe ins volk und neben den wirklichen kriegsflüchtlingen kommen eben auch viele wirtschaftsflüchtlinge oder kriminelle rein, das lässt sich bei einem solchen ansturm leider nicht verhindern. Dennoch sollte deutschland diese bürde eben auf sich nehmen, eben weil es das aushält. die politik hat hierbei ziemlich klar versagt 130.000 flüchtlinge sind einfach verschwunden und die kontrollen und organisation sind armseelig. allerdings will man dem volk eben einreden, dass die flüchtlinge gut für uns wären, damit diese es zulässt. jedem mit halbwegs hirn im kopf ist klar, dass es nict so ist, aber es gibt eben auch genug ohne hirn, die man belabern kann

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Stimmt derzeit ist das wirklich extrem!Hetze Nazi usw.scheint wohl für viele derzeit das beste Schlagwort zu sein,für alle die nicht zu allen ja und ahmen sagen!Selbst wenn das gar nicht aus einen rechten Hintergrund passiert!

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"Warum behaupten noch viele Politiker, dass die Flüchtlinge für unser Land gut wären?"

Flüchtlinge sind natürlich nicht gut für Deutschland, das weiss  doch wohl jeder, aber keine Person im öffentlichen Leben darf sich kritisch darüber äußern, ohne gleich Shitstorm zu kassieren.

Als bayerns Finanzminister Söder Zusammenhänge zwischen Flüchtlingen und den Anschlägen von Paris publizierte, hat ihn sein Chef Seehofer gleich zurückgepfiffen. Das Volk soll dumm gehalten werden.

Ich bin für die Aufnahme von Flüchtlingen, es muss aber in Grenzen bleiben!

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Als Rechte dargestellt werden doch nur Leute, die sich selbst als Rechte darstellen. Wer Nazi-Parolen von sich gibt und mit seinen Meinungen und Forderungen außerhalb des gesetzlichen Rahmens unseres Landes liegt, wird leicht mit Nazis verglichen.

Hassparolen gegen geflüchtete Menschen lösen kein einziges Problem.

Dass ihr euch Sorgen macht, wenn viele Menschen mit anderen Kulturen zu euch ziehen, ist nachvollziehbar. Man darf nicht vergessen, dass diese Menschen viel durchgemacht haben und genau vor dem Terror fliehen, der uns auch ängstigt und vom Westen ebenfalls bekämpft wird.

Ich bin viel im Orient gereist und weiß, dass es Spaß macht, sich auf andere Menschen und Kulturen einzulassen. Die meisten sind sehr nett und eine große Bereicherung.

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Weil Vereine wie AfD und Pegida sich von der Propaganda, der Weltanschauung und sogar dem Vokabular bedienen, das die Nazis bereits seit dem zweiten Weltkrieg verwenden.

Wer behauptet: "Muslime zersetzen mit ihrer Mentalität das deutsche Volk und zerstören überall wo sie auftauchen die Zivilisation von innen heraus." der redet genau so, wie die Deutschen im zweiten Weltkrieg über die Juden geredet haben. Das ist nicht nur historisch falsch sondern auch noch purer Rassismus. Genau aus diesem Grund haben wir nach dem zweiten Weltkrieg im Grundgesetz festgelegt, dass niemand wegen seiner Religion benachteiligt werden darf, und dass das Hetzen gegen andere Ethnien verboten ist.

AfD, Pegida etc setzen Gerüchte in die Welt, von vagabundierenden, kriminellen, Frauen vergewaltigenden Muslimen. Fälle von Kriminalität von muslimischen Einwanderern die ganz klar existieren, werden missbraucht um alle Muslime zu diskreditieren. Genau das haben die Nazis auch schon über die Juden verbreitet. Die Juden würden "unsere" Frauen und Kinder vergewaltigen und wären aufgrund ihrer Natur nicht fähig sich moralisch richtig zu verhalten. Jetzt herzugehen und das selbe Prinzip auf Muslime anzuwenden, ist nicht weniger dumm, erlogen und hetzerisch als die Propaganda der Nazis.

Begriffe wie "Überfremdung" "Lügenpresse" "Gutmensch" "Volksverräter" und andere wurden von den Nazis im zweiten Weltkrieg großflächig eingesetzt. Feindbilder, wie die USA als Vertreter der ehemaligen Alliierten, die Muslime und die Forderung nach gesellschaftlicher und kultureller Abschottung sind eine Fortsetzung der nationalistischen Propaganda und Politik der Nationalsozialisten des zweiten Weltkriegs.

Neo-Nazis der NPD verbreiten schon seit den 80er Jahren das Märchen, dass die böse USA Menschenbewegungen um den Globus gezielt steuern würde, um die "deutsche Rasse" auszurotten. Das ist übernommene Nazi-Propaganda. Goebbels behauptete schon in den 40ern Zigeuner wären absichtlich hier her geschickt um Deutschland zu "zersetzen". Viele AfDler und Pegidisten glauben ernsthaft, die Flüchtlingsströme wären gesteuert und merken nicht auf welche Propaganda sie da reinfallen.

Ebenso gab es im 2ten Weltkrieg die Propaganda Juden, Zigeuner und Behinderte würden mehr Kinder kriegen als Deutsche und aus dem Grund würden die Deutschen in Kürze aussterben. Die Propaganda haben seit den 50er Jahren Neo-Nazis vertreten und vertreten sie bis heute nur mit Muslimen als Feindbild. Es ist beschämend wie viele AfDler und Pegida-Anhänger darauf reinfallen.

Als hätten wir nichts aus der Vergangenheit gelernt, holen wir die alten Klischees heraus und packen sie der nächsten ethnischen Minderheit auf, die sich uns anbietet. Die Menschen ändern sich, aber die alten Feindbilder bleiben und die Propaganda bleibt im Kern die Selbe. Der einzige Unterschied zwischen den "neuen Nazis" in Europa und den alten ist: Dass sie keinen Führer wollen. Die Volksverhetzung, der Protektionismus, die Forderung nach ethnischer Reinheit und die Angst vor kulturellen Unterschieden sind aber gleich geblieben.

Kurz- und mittelfristig wird es durch einen Teil der Flüchtlinge gesellschaftliche Konflikte geben, das zu Verneinen wäre nicht realistisch - Wo es soziale und kulturelle Unterschiede gibt, gibt es auch immer Konflikte. Aber mittel- und langfristig wird es Deutschland stärken.


Ein abgeschottetes Deutschland nach den Vorstellungen von Pegida und AfD wird in einer globalisierten Welt nicht gewinnen. Nicht nur Europa, die ganze Welt wächst zusammen und wird kleiner. Die Länder, die zuerst lernen, kulturelle Unterschiede in die eigene Identität zu integrieren, werden in der Zukunft einen Vorteil haben. Kulturelle Vielfalt war in der Geschichte immer ein Booster für Kreativität, Innovation, Anpassungsfähigkeit und wirtschaftlichen Gewinn. Das antike Babylon, das antike Griechenland, Rom waren stark, weil sie ein Zentrum waren für Gesellschaft, Wirtschaft und Handel aus aller Welt und nicht, weil sie sich vor lauter Angst abgeschottet haben. Deutschland ist stark, weil es Vielfalt (bisher) akzeptiert hat.

Zur EU: Die EU ist nicht perfekt, ein paar Dinge die in Brüssel passieren stören mich, aber wirtschaftliche Freiheit und europaweite Gesetze helfen uns, über nationale Schwächen, die jedes Land hat, hinauszuwachsen und uns vereint nach außen zu vertreten.
AfD und Pegida stehen mit Gewalt dagegen. Sie spielen Bevölkerungsgruppen gegeneinander aus und stehen für Angst, Isolation und Hass. Ihre Propaganda und Worte sind weichgespült aber trotzdem von den alten Nazis übernommen. Sie teilen Europa und Deutschland von der restlichen Welt. Wir sollten und dürfen ihnen keine Macht geben.

Dass 250 Asylanten in ein Dorf mit 350 Einwohnern kommen kann für die Dorfbewohner schon beängstigend wirken. Die meisten Asylanten werden eh in ihren Heimen bleiben. Von denen trauen sich viele nicht raus, weil Deutschland für sie auch fremd und neu ist. Normalerweise befinden sich unter Asylanten keine Einbrecher oder Drogendealer. Der überwiegende Teil der Leute kommen hier hin, weil ein Leben in ihrer Heimat nicht mehr möglich ist.
Auf alle Fälle ist die Unsicherheit die man vor 250 Asylanten empfindet, kein Grund auf die Propaganda von verfassungsfeindlichen Gruppierungen reinzufallen, oder sie sogar an die Macht zu wählen.

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Interessant ist auch, dass Menschen Differenzierung verlangen, welche bei ihnen hingegen weitestgehend gänzlich vermisst wird.

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Weil die Medien nunmal gleichgeschaltet sind in Deutschland, sprich sie sind nur Sprachrohr der Regierenden. Und für sie sind all die AfDs ein Ärgernis und müssen deswegen in die "rechte Ecke" geschoben werden von den Medien. Aber das passiert nicht nur in diesem Fall. Auch TTIP-Gegner, "Russland-Versteher" und allgemein Querdenker werden systematisch von den deutschen Medien denunziert ume eben bei der Bevölkerung bestimmte Gedankenmuster zu erzeugen.

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"Noch eine kleine nebenfrage warum behaupten noch viele Politiker das die Flüchtlinge für unser land gut wären?"

Eine kleine Nebenantwort in Form einer Gegenfrage:

Hast du wirklich den Eindruck, dass sich die Spitzenpolitiker der verschiedenen europäischen Länder im Moment noch ganz undifferenziert um Zuwanderer reißen, weil die für ihr jeweiliges Land in jeder Hinsicht eine Bereicherung wären? Würden sie dann nicht Flugzeuge und Schiffe lossenden, um sie abzuholen?

Diese Behauptung stellen inzwischen doch nur noch Leute auf, die sich um freie Stellen als Engel im himmlischen Paradies bewerben, oder solche, die an der Zuwanderung auf die eine oder andere Weise verdienen - was sich übrigens nicht unbedingt ausschließen muss...
Einige von denen haben hier ja auch geantwortet.

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Die AfD ist weder fremdenfeindlich noch hasst sie irgendjemanden. Das
ist Hetze der Linksradikalen. Vielmehr sollen Kriegsflüchtlinge
aufgenommen werden und würdig behandelt werden. Scheinasylanten,
Armutsflüchtlinge und Wirtschaftsflüchtlinge aber wollen wir nicht
einwandern lassen. Tun uns leid, aber unsere Möglichkeiten sind
begrenzt. Auch wehrt sich die AfD dagegen, dass der Euro ruiniert wird
auf Kosten deutscher Bürger. Etc...

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Das liegt am Schubladen Denken. Listet man alle Kriterien auf, die Irgend Jemand für Nazitypisch hält. Wären wohl 99% alle Deutschen Nazis... und auch die Restlichen Europäer wären Nazis... und Immigranten die seit 20 Jahren in Deutschland leben sind dann auch Nazis.

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Rein der Definition nach wird der Begriff "Nazi" tatsächlich öfter verwendet, als es eigentlich gerechtfertigt wäre. Ein Nazi ist ein Nationalsozialist und der Nationalsozialismus wiederum ist eine ganz eigene Ideologie mit eigenem Weltbild und "Werten". Dabei ist jeder Nazi grundsätzlich ein Rassist (keine Verallgemeinerung, sondern faktischer Teil der Ideologie), aber nicht jeder Rassist ein Nazi. 

Dass die Bezeichnung "Nazi" in Deutschland so oft gewählt wird, hat einerseits einen historischen und vor allem einen emotionalen Hintergrund. "Nazi" klingt eben deutlicher als "Rassist", oftmals assoziiert man logischerweise auch Rassismus mit den Nazis - entsprechend wird der Begriff häufiger verwendet. Der Begriff wird auch regelmäßig gebraucht, da es kaum Menschen gibt, die einfach nur Rassisten sind: Rassisten sind in so gut wie allen Fällen eben auch Sexisten, Nationalisten/Chauvinisten und haben ein sehr rückständiges Bild von Nicht-Heterosexuellen, Umweltschutz oder dem grundlegenden Status Quo (~Zustand/Ordnung) einer Gesellschaft.

Würde man beispielhaft eine Person bezeichnen wollen, die nicht nur rassistisch, sondern z.B. auch sexistisch und/oder nationalistisch denkt, dann benutzt man der Einfachheit-halber eben den Begriff "Nazi", da "Rassist" schlicht und ergreifend nur einen Teil des Denkens abdeckt und unzureichend erscheint.

Gerade bei den zahlreichen grenzüberschreitenden Taten und Aussagen vieler rechtsgerichteter Bürger, die rasant ansteigen und dabei immer intensiver werden, verwendet man "Nazi" schlicht und ergreifend weil es Teil der Umgangssprache ist und weil man, ebenfalls umgangssprachlich ausgedrückt, direkt klar machen will, dass man nicht mit rassistischen und sonstigen Einstellung d'accord ist. Man macht somit ganz einfach seine Empörung deutlich.

Was gerade aktuell sehr wichtig zu wissen ist: Seit ihrer Entstehung versuchen Parteien oder Bündnisse wie Pegida, HoGeSa oder die AfD bürgerlich zu wirken. Man möchte nicht als rechts gelten, stattdessen behauptet man, dass man aus der Mitte der Gesellschaft kommt und selbige ansprechen will. Diesem Grundsatz folgend leugnen gerade Pegida und AfD immer wieder ihre Verbindungen zu rechtsextremen Kreisen und die Existenz des rechtsextremen Denkens in den eigenen Reihen, um eben die eigene Attraktivität für die Wähler-/Anhängerschaft zu steigern. Aus diesem Grund nennt man sich "(wert-)konservativ", anstatt von rechts und aus diesem Grund behauptet man auch, dass z.B. irgendwelche Kulturkreise (natürlich überwiegend arabische/afrikanische) mit den europäischen "nicht kompatibel" seien - ganz einfach weil es attraktiver und gesellschaftskonformer ist, als zu sagen, dass man etwas gegen den Islam oder gegen Dunkelhäutige Menschen hat.

Viele Menschen haben diese Taktik inzwischen aber durchschaut - sie greifen folglich zu Begriffen wie "Nazi", um diese Illusionen, die u.a. AfD und Pegida aufrecht erhalten wollen, niederzureißen. Es geht darum möglichst deutlich zu machen, dass diese Bündnisse nicht das sind, wofür sie sich ausgeben. Und insofern denke ich, dass Begriff "Nazi" evtl. falsch gewählt sein mag, aber in dieser Debatte eben noch das allergeringste Problem ist. Nicht zuletzt zeigt sich ja ohnehin immer wieder die Nähe von AfDlern und Pegidisten zu Ideologien, die auch dem Nationalsozialismus gefallen (hätten).

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Ich kenne diese Medien einfach nicht, die jeden, der bei der AfD mitmacht pauschal als Nazi bezeichnen. In den Medien, die ich konsumiere wird das durchaus differenziert gesehen. Rechts - ja. Fremdenfeindlich - ja. Nazis - nicht zwingend. Wer die AfD öfter mal in die Naziecke stellt sind Mitglieder der etablierten Parteien und die werden dann in Medien manchmal zitiert. Die Medien selber behaupten das so wie ich das sehe eigentlich so gut wie nie. Lediglich ab und an wird angemerkt, dass in manchen Ansprachen von manchen AfD Politikern recht oft Begriffe benutzt werden, die auch in der Sprache der Nationalsozialisten damals gehäuft vorkamen.

Zur 2ten Frage: Die allerwenigsten Politiker behaupten, dass diese Menge an Flüchtlingen ein Segen für uns ist. Viele reden aber, meiner Meinung nach zu recht, von der moralischen Verpflichtung Menschen, die in Not sind, helfen zu müssen.

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Wieso werden alle als Nazis bezeichnet?

Das kann als Erziehungsmaßnahme gewertet werden. Wer ausschert wird als Nazi verunglimpft, weil wer will schon Nazi sein? 

Noch eine kleine nebenfrage warum behaupten noch viele Politiker das die Flüchtlinge für unser land gut wären?

Naja, viele vollziehen doch gerade eine 180 Grad Wendung und fordern die abstrusesten Maßnahmen um potenzielle AFD Wähler zurückzuholen. 

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Kommentar von Mkfonic
28.02.2016, 01:58

Erziehungsmaßnahne !?!?! was hast du den geraucht ?? seit wann sollen uns die Medien Erziehen ?? oder hast du die Frage nicht richtig gelesen .....

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Hallo

wieso hast du vor Menschen Angst die aus schlimmsten Verhältnissen kommen, ihre Heimat, ihr Zuhause, ihre Familie und Freunde aufgegeben haben um in Deutschland sicher und friedlich leben zu können?

Denk mal darüber nach was Krieg und Flucht bedeutet... 

Die AfD ist rechtsradikal ganz einfach, der NSDAP fast gleich kommend. Frauke Petry spricht offen davon Flüchtlinge zu erschießen kämen sie Grenzabweißungen nicht nach. 

Ersetzt "Flüchtling" mit "Jude" und du bist in den NS Zeit.

;LG

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Kommentar von Mkfonic
27.02.2016, 10:29

Also meine Eltern erlebten noch die Kriegs zeit und sind nicht geflüchtet, sie bauten aus nichts wieder alles auf. Ich habe nie behauptet das dies nicht abscheulich ist und dort greultaten passiern!!! Unterhalt dich mal mit jemanden aus dieser zeit

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Kommentar von Maxieu
27.02.2016, 11:52

"...um in Deutschland sicher und friedlich leben zu können?"

Alle?

Und die Geige spielt dazu...

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