Wieso werden abergläubische Menschen "ausgelacht", aber religiöse Menschen nicht?

47 Antworten

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  • Du hast schon recht, dass zwischen Aberglaube und Glaube so gut wie kein Unterschied besteht. Beides kann man schnell als Mumpitz entlarven.
  • Ich finde aber nicht, dass auf Aberglauben mehr herabgesehen wird als auf Religion, es wird höchstens offener geäußert. Auch streng-gläubige Menschen werden eher belächelt als ernstgenommen.
  • So oder so ist mir schleierhaft, wieso Aberglauben und Glauben auch im 21. Jahrhundert noch so einen Macht über Menschen haben können, wenn man bedenkt wie offensichtlich das alles Mumpitz ist.

Hallo, das ist in der Tat eine sehr gute Frage! Ich denke es liegt vielleicht an der gesellschaftlichen Anerkennung der Religion! Die Religion ist geschichtlich natürlich eher anerkannt worden als zum Beispiel die "Zauberei". Aberglaube ist ja nichts schlimmes.

Grundsätzlich muss man aber sagen, dass die Vergangenheit zeigt, dass jede Religion auch ihre Zeit brauchte um akzeptiert und danach auch respektiert zu werden! Der Islam kämpft da teilweise heute noch in den Westeuropäischen Ländern drum. Ich selbst habe dazu aber keine eigene Meinung, da ich mich mit dem Thema noch nie wirklich auseinandergesetzt habe. 

Vielleicht sollte man auch mal erwähnen, dass die Masse der "Gläubigen" auch viel mit der Akzeptanz zu tun hat. Dennoch denke ich, dass jede Religion einfach nur Bullshit ist! Heute heißen die Bücher Herr der Ringe und Harry Potter, damals haben sie über den jungen Jesus geschrieben. Nur weil Millionen von Menschen die selbe Lüge glauben wird daraus keine Wahrheit. 

Jeder Mensch sollte an etwas glauben, Glaube ist unheimlich wichtig! Er gibt uns das Gefühl nie alleine zu sein! Deshalb ist Glaube wichtig, Religion überflüssig!

Glaube einfach an was Du willst, Hauptsache Du kannst daran aus voller Überzeugung glauben und es hilft Dir weiter!

Gruß 

der FoX

Die Religion ist geschichtlich natürlich eher anerkannt worden als zum Beispiel die "Zauberei".

Auch hier wird die Geschichte von den Siegern geschrieben. Damals wie heute nannte man die Kulthandlungen der besiegten Völker jeweils Zauberei und verbot sie.

Jeder Mensch sollte an etwas glauben, Glaube ist unheimlich wichtig! Er gibt uns das Gefühl nie alleine zu sein! Deshalb ist Glaube wichtig, Religion überflüssig!

Religion im eigentlichen Sinne soll ja genau das sein, was du beschreibst. Wenn sie zu leeren Brauchtum oder Frömmelei wird, ist sie nicht mehr das,was unsere Altvorderen mit "religio" (=Rückverbindung zum Ursprung) beschreiben wollten.

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Wilhelm Jensen über Erfindung als Zitat

Wer etwas allen vorgedacht,
wird jahrelang erst ausgelacht.
Begreift man die Entdeckung endlich,
so nennt sie jeder selbstverständlich.

Bevor etwas erfunden oder manchmal auch entdeckt wird, wird man ausgelacht, dann ignoriert, dann ist man verblüfft, dass es funktioniert und praktisch ist und schließlich wird es als selbstverständlich angenommen.

Sagen wir es ist jetzt 1916: Ein Visionär sagt: das im Jahr 2016 nahezu jeder ein Handy, Computer, Autos,etc... besitzt. Er würde als Abergläubiger verspottet werden und viele würde zu ihm sagen,dass es nicht möglich ist und keiner braucht diesen Schrott.

Aber ehrlich, wer kommt heute ohne Handy oder Computer aus?

Bei Religion ist es ähnlich, nur ist es schon viel älter und viele fürchteten vor der Kirche, denn wer es wagt zu sagen, dass die Religion dämlich ist, hätte man ihn sofort umgebracht.

Leicht von Thema abgekommen

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