Wieso weiß "Allah" nicht was im Christentum gelehrt wird?

24 Antworten

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In der Gegend um Mekka gab es eine christliche Sekte, die Mariamiten. Bei denen bestand die Dreifaltigkeit aus Gott, Jesus und Maria. Da im Koran, wie durch ein Wunder, nur Dinge stehen die Mohammed kannte, steht im Koran auch eine solche Dreifaltigkeit.

nun, es ist leicht anders als von Termobar geschrieben.

http://derprophet.info/inhalt/trinitaet-im-koran-htm/

Letztlich geht diese Form der Trinität auf das alte Babylon unter Nimrod zurück, der der Erste war, der die Verehrung von Mutter und Kind als Religion einführte.

Siehe dazu u.a. "Von Babylon nach Rom" von Alexandre Hislop, sehr interessant.

Mohammed bemängelte ZU RECHT die UNANGEMESSENE Verehrung einer "Mutter Gottes" unter damaligen Christen - dies hat sich ja bis heute gehalten.

holdrio

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@gromio
Letztlich geht diese Form der Trinität auf das alte Babylon unter Nimrod zurück, der der Erste war, der die Verehrung von Mutter und Kind als Religion einführte.

Dafür gibt es keine geschichtlichen Nachweise.

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@telemann2000

Selbst wenn es wahr wäre, ist es in diesem Zusammenhang völlig belanglos. Jedenfalls war M. unbekannt, dass die große Mehrheit der Christen den Heiligen Geist als Bestandteil der Dreifaltigkeit ansahen.

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@gromio

Der Mann hies Alexander Hislop und ist in den Kernpunkten komplett widerlegt. Er starb 1865, ist also nicht so ganz auf aktuellem Wissensstand. Du findest zig Quellen dazu, nur müsstest du mal ausserhalb der religiösen Echokammer danach suchen.

Mariamiten hiessen die Jungs beim Konzil von Niza, Collyridianer war die eigentliche Eigenbezeichnung. Inhalt war die Verehrung Marias als Gottheit neben den anderen Zwei. Aktiv in der Gegend. De Quellenlage dazu ist dünn, aber es war ja auch keine große Gruppierung. Zumindest gibt es dazu historische Quellen, ist doch schon mal was. Immerhin mehr als sich nen reformierten Theologen mit Wissenslücken und Bias als Hauptfigur zu nehmen.

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@telemann:

Auszug aus "Von Babylon nach Rom" Alexandre Hislop, S. 30, Deutsche Ausgabe:

Ebenso ist es auch in jenen Ländern Europas, in denen das päpstliche System am vollständigsten entwickelt ist. Im päpstlichen Italien (außer dort, wo das Evangelium kürzlich Eingang gefunden hat) ist, so geben es Reisende allgemein zu, jeder Anschein der Anbetung des Ewigen und Unsichtbaren Königs fast erloschen, wohingegen die Mutter und das Kind die großen Gegenstände der Anbetung sind. Genauso war es, was letzteres betrifft, im antiken Babylon. Die Babylonier verehrten in ihrer Volksreligion vorrangig eine Muttergottheit und einen Sohn, der in Statuen und Bildern als Säugling oder Kind in den Armen seiner Mutter dargestellt wurde (Abb. 5 und 6). Von Babylon aus breitete sich diese Verehrung von Mutter und Kind bis ans Ende der Erde aus. In Ägypten wurden Mutter und Kind unter den Namen Isis und Osiris verehrt.64 In Indien, auch heute noch, als Isi und Iswara65; in Asien als Kybele und Deoius66; im heidnischen Rom als Fortuna und Jupiter puer, d.h. Jupiter, der Knabe67; in Griechenland als Ceres, die Große Mutter, mit dem Kind an ihrer Brust68, oder als Irene, die Göttin des Friedens, mit dem Knaben Plutos in ihren Armen69; und selbst im Tibet, in China und Japan stellten die Missionare der Jesuiten erstaunt fest, daß die genaue Ent- sprechung zur Madonna70 und ihrem Kind ebenso ehrfürchtig verehrt wird wie im

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@gromio

Nimrod finde ich nirgendwo. Aber genau darum ging es in deiner Aussage

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Hallo zusammen,

wir haben hier Kommentare entfernt, bzw. Teile davon herausgenommen. Ein freundlicher Ton, Respekt und Höflichkeit gegenüber den anderen Community-Mitgliedern sind uns bei gutefrage sehr wichtig. Wir bitten Euch, dies zu beachten - gerade auch in Themen, in dem die Meinungen stark auseinandergehen. Eine Diskussion auf sachlicher Ebene führt meist zu mehr als ein emotionaler Austausch. Ihr dürft und sollt diskutieren und einander widersprechen, aber bitte auf der Basis gegenseitigen Respekts und ohne Provokationen oder persönliche Seitenhiebe. 

Bitte schaut diesbezüglich noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy.

Danke Euch!

Jenny vom gutefrage Support

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Das ist nicht der einzige Fehler im Koran.

Die Summe der Fehler und Berichtigungen (Abrogationen) sind in Bezug auf einen allmächtigen und allwissenden Gott bedenklich.

4.157. Und weil sie (die Juden) sprachen: "Siehe, wir haben den Messias Jesus, den Sohn der Maria, den Gesandten Allahs, ermordet", – doch ermordeten sie ihn nicht und kreuzigten ihn nicht, sondern einen ihm ähnlichen. Und siehe, diejenigen, die über ihn uneins sind, sind wahrlich im Zweifel in betreff seiner. Sie wissen nichts von ihm, sondern folgen nur Meinungen, und nicht töteten sie ihn in Wirklichkeit.

Bitte was....? Seit wann haben die Juden Jesus als Messias angesehen ???

25.61. Gesegnet sei der, welcher im Himmel Burgen machte und eine Lampe in ihm machte und einen leuchtenden Mond!

37.6. Siehe, Wir schmückten den niederen Himmel mit dem Schmuck der Sterne.

Soso...im Himmel sind jetzt Burgen und eine Lampe. Die Lampe ist die Sonne, und die hat nichts mit einer Lampe zu tun. Gleichsam leuchtet der Mond nicht eigenständig, er wird von der Sonne angestrahlt. Und der niedere Himmel ist mit Sternchen geschmückt.....die sind allerdings nicht im niederen Himmel, sondern vielmehr Galaxien entfernt.

Aber da ist noch ein anderer Punkt über den man nachdenken sollte. Der größte und allmächtigste und allwissende Gott sei gesegnet....o.k.....von wem? Ist dies nicht ein klarer Hinweis darauf, dass es da noch einen größeren gibt ?

21.33. Und Er ist’s, der die Nacht erschuf und den Tag und die Sonne und den Mond, die alle rollen in ihrer Sphäre.

36.40. Nicht geziemt es der Sonne, den Mond einzuholen, und nicht der Nacht, dem Tag zuvorzukommen, sondern alle schweben in (ihrer) Sphäre.

Tja....selbst Grundschüler wissen Heute, alles dreht sich um die Sonne. Zudem...bei einer Sonnen- oder Mondfinsternis hat sich da was eingeholt.

3:124 Als du zu den Gläubigen sagtest: "Genügt es euch denn nicht, daß euch euer Herr mit dreitausend herabgesandten Engeln unterstützt?

8:9 (Gedenke) als ihr euren Herrn um Hilfe anrieft. Da erhörte Er euch: "Ich werde euch mit Tausend von den Engeln unterstützen, hintereinander reitend."

Ja was denn nu.....1.000 oder 3.000......?

Aber genug der Schreiberei......hier noch ein Video zur Entspannung:

https://www.youtube.com/watch?v=cLD30U-e4aw

Das Problem des Islam ist einfach dies.....

der Islam behauptet den Koran als Wort des islamischen Gottes Allah!

Damit unterscheidet sich der Islam von den anderen Buchreligionen. Finden sich in den Buchreligionen Fehler, dann kann man dies nachsehen, da die Schriften von Menschen verfasst wurden, die mit dem jeweiligen Wissen der Epoche ihre Erlebnisse und Erkenntnisse niedergeschrieben haben. Wenn aber, wie im Islam behauptet wird, der Koran sei direkt von Allah durch einen Engel diktiert worden, dann darf es keine Fehler geben.

Bitte was....? Seit wann haben die Juden Jesus als  Messias angesehen ???

Gerade das ist es doch: Damit drückten die Juden implizit aus, dass Jesus(s.) ihres Erachtens nicht der Messias sei, weil sie ihn andernfalls nicht ermordet hätten können.

Sie töteten aber nicht den wahren Messias, sondern einen der ihnen so erschien.

Gesegnet  sei der, welcher im Himmel  Burgen  machte und eine  Lampe  in ihm machte und einen  leuchtenden  Mond!

Das ist unproblematisch.

Es gibt für die drei Bezeichnung des Himmels im ehrwürdigen Quran:

1.) Der niederste Himmel

2.) Die sieben Himmeln, oder einfach Himmeln im Plural

3.) Himmel, im Singular und unspezifiziert.

Der Himmel im Singular und unspezifiziert meint entweder "die sieben Himmeln" zusammengefasst, oder einen Teil dieser sieben Himmeln, oder eben den niedersten Himmel.

Beweis:

Sure 3 Ayah 133:

{Und eilt zur Vergebung von eurem HERRN und zu einer Dschanna, deren Breite die Himmel (Plural: Samawati!) und die Erde umfaßt, die für die Muttaqi vorbereitet wurde.}

Dieser Vers existiert an anderer Stelle fast identisch, dieses Mal aber:

{Wetteifert um Vergebung von eurem HERRN und eine Dschanna, deren Breite wie die Breite von Himmel (Singular: Sama!) und Erde ist, sie wurde denjenigen, die den Iman an ALLAH und Seinen Gesandten verinnerlichten, vorbereitet. Dies ist ALLAHs Gunst, die ER dem gewährt, den ER will. Und ALLAH ist von unermeßlicher Gunst.} Sure 57 Ayah 21

Hier werden also Samawati und Sama als Synonyme benutzt, womit klar wird, dass Himmel im Singular entweder Samawati - also die Gesamtheit des Kosmos meint -, einen relevanten Teil von ihr (Lunarsystem, Sonnensystem, Galaxie et cetera), oder den niedersten Himmel: Sama ad dunya.

Beweis:

In anderen Versen bestätigt die Grammatik, dass hinter „dem Himmel“ mehrere Himmel stehen können, denn in den folgenden Versen steht in den hervorgehobenen Stellen wider Erwarten der Plural:

{Zudem wandte Er sich zum Himmel, worauf Er sie (hunna, Dual) zu sieben Himmeln ausformte} Sure 2 Ayah 29

{Zudem wandte Er sich zum Himmel, als er noch Rauch war, worauf er zu ihm und zur Erde sagte: Kommt, freiwillig oder widerwillig. Sie sagten(Dual!): Als Freiwillige(Plural!)  sind wir gekommen. Da schloss er sie (hunna, wieder Dual) zu sieben Himmeln in zwei Tagen ab und inspirierte in jeden Himmel dessen Befehl} Sure  Sure 42 Ayat 11-12

Das mit "Himmel" im Singular und unspezifiziert auch einfach der niederste Himmel gemeint sein kann belegt:

{Haben sie nicht den Himmel über sich angeschaut, wie wir ihn erbaut und geschmückt haben und er keine Breschen hat?} Sure 50 Ayah 6

im Himmel sind jetzt Burgen und eine Lampe. Die Lampe ist die Sonne, und die hat nichts mit einer Lampe zu tun. Gleichsam leuchtet der Mond nicht eigenständig, er wird von der Sonne angestrahlt.

Und damit outest du dich als typischen Laien-Kritiker, ohne Kenntnis der arabischen Sprache.

Die beiden Verse die du zitierst, als Transliteration:

{Tabāraka Al-Ladhī Ja`ala Fī As-Samā'i Burūjāan Wa Ja`ala Fīhā Sirājāan WaQamarāan Munīrāan} Sure 25 Ayah 61

Merke: Hier wird das Wort "ja'ala" (setzen) benutzt. Das wird gleich entscheidend.

Die entscheidende Stelle interlinear übersetzt:

Ja`ala (setzte) Fīhā (darin) Sirājāan (eine Lampe) Wa (und) Qamarāan (ein Mond) Munīrāan (strahlend).

Was daraus abzuleiten ist:

1.) Anders als die Sonne, wird der Mond nicht als Quelle identifiziert: Denn nirgends steht, dass der Mond von sich aus leuchtet.

Die Sonne hingegen wird - korrekt - als Lampe identifiziert: Denn sie strahlt von sich aus Licht, wohingegen der Mond lediglich mit dem Attribut des Scheinens (muniran, ist ein aktives Partizip!) bezeichnet wird.

Auch gibt die Etymologie "muniran"s Aufschluss:

The nouns diya' and nur are often interchangeable, inasmuch as both denote "light"; but many philologists are of the opinion that the term diya' (or daw') has a more intensive connotation, and is used to describe "a light which subsists by itself, as that of the sun and fire" - that is, a source of light - while "nur" signifies "a light that subsists by some other thing"
(Lane V, 1809, on the authority of Taj al-'Arus ): in other words, light due to an extraneous source or - as in the case of the moon - reflected light.

Bedenke aber: "Nuur" ist ein polydimensionales Wort. Es ist plausibel es sowohl auf physikalische Entitäten, als auch auf transzendente anzuwenden, ohne dasselbe zu meinen: Es ist schlichtweg kontextabhängig.

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@DieMimose
Und der niedere Himmel ist mit Sternchen geschmückt.....die sind allerdings nicht im niederen Himmel, sondern vielmehr Galaxien entfernt.

Nirgends im betreffenden Vers steht "Stern":

{'Innā Zayyannā As-Samā'a Ad-Dunyā Bizīnatin Al-Kawākib}

Al-Kawkab kann jeden Himmelskörper meinen, sowohl Mond, als auch Stern, als auch Meteore, als auch irgendeinen Planeten.

Aber auch unter dem Gesichtspunkt das "kawkab" hier Stern meint, ist es völlig unproblematisch, denn: In dem entsprechenden Vers steht nirgends "kawkab" wurden in den niedersten Himmel gesetzt, sondern der niederste Himmel wurde mit kawkab geschmückt.

Das ist der entscheidende Unterschied:

Da etwas für den einen Schmückung, für den anderen Verunstaltung sein kann und „schmücken“ somit ein Wort ist, dessen Bedeutung mit der subjektiven Ansicht eines Betrachters verbunden ist

{Und wahrlich, wir haben Türme in den Himmel gesetzt und ihn für die Schauenden geschmückt},

ist nichts gegen die Aussage einzuwenden, dass die Erdatmosphäre - subjektiv und von unten her betrachtet - mit den Sternen und allen anderen sichtbaren Himmelskörpern (kawâkib), einschließlich der Meteoriden, der Sonne und des Mondes, verziert ist. Dies ist besonders mit dem hier verwendeten Verb zayyana möglich, im Unterschied zu dem hier nicht verwendeten ħallâ. Beides bedeutet „schmücken“, das erste jedoch eher im Sinne von „schön aussehen lassen“, das zweite dagegen im Sinne von „mit Schmuckgegenständen versehen“.

Ohnehin sollte es auffallen, dass der Koran normalerweise das Verb jaala („setzen“) benutzt, wenn er von der Ausstattung des Himmels mit Himmelskörpern spricht, ausgerechnet hier aber mit dieser Vorgehensweise bricht.

Beispielsweise lässt sich mit zayyana beim Eintritt in ein Zimmer sagen: „Wie schön unsere Fenster mit den Bäumen und den Bergen dort draußen geschmückt sind!.“ Koranverse, die in Frage dafür kommen, dass sie diese Eigenschaft von zayyana ausnutzen: 3:14, 16:8, 40:37. Vgl. auch Râziyy und Ibn Âshûr zu 37:7 in ihren Kommentarwerken mafâtîħu l-ğayb und at-taħrîr wa t-tanwîr.

Weiterführend: http://www.lichtwort.de/gemischtes/terminologie-des-himmels.html (auch Quelle)

Aber da ist noch ein anderer Punkt über den man nachdenken sollte. Der größte und allmächtigste und allwissende Gott sei  gesegnet....o.k.....von wem? 

Alternative Übersetzung von tabaraka: "Segensreich ist der[...]"

21.33. Und Er ist’s, der die Nacht erschuf und den Tag und die Sonne und den Mond, die alle  rollen  in ihrer  Sphäre .

Schlechte Übersetzung.

Transliteration:

{Wa Huwa Al-Ladhī Khalaqa Al-Layla Wa An-Nahāra Wa Ash-Shamsa WaAl-Qamara ۖ Kullun Fī Falakin Yasbaĥūna}

Rollen ist eine sehr sehr sehr schlechte Übersetzung für yasbahuna. Eine bessere ist: Schweben.

Falakin bedeutet nicht zwingend "Sphäre", auch Orbit kommt infrage:

https://en.wiktionary.org/wiki/%D9%81%D9%84%D9%83

Aber auch das ist völlig unproblematisch: Hier handelt es sich im gewissen Sinne um Wortklauberei deinerseits: Auch der heutige in der modernen Astronomie verwendete Begriff "Orbit" stammt von orbita, das ein Derivat des Begriffs orbis, also Kreis ist.

Es gehört aber zu den modernen Erkenntnissen, dass es keine Kreisbahnen gibt: Sie alle haben eine numerische Exzentrizität über 0 (auch die Erde, wenn auch minimal), und sind somit elliptisch.

Nichtsdestotrotz benutzt man "Orbit=Kreis" um ihre Bahnen zu beschreiben, weil sie von ihrer Assoziation her ihren Zweck erfüllen.

Aber abgesehen davon ist dieser Vers ein Indikator für den göttlichen Ursprung des ehrwürdigen Quran!

Die Aussage, dass Nacht und Tag entlang einer Bahn „schweben“, macht mehr Sinn, wenn mit „Nacht“ und „Tag“ anstelle bloßer Zeiten oder Zustände konkrete materielle Objekte gemeint sind, wofür wiederum kaum etwas anderes als die Nacht- und Taghälften der Erdkugel (und/oder ihre Atmosphäre) in Frage kommt. Dass dies nicht nur eine plausible Spekulation ist, sondern im Koran die Nacht wirklich auch ein Teil der Erde ist, zeigt sich daran, dass sich die Nacht laut Sure 91:4 bedeckend über die Sonne zieht, was damit korrespondiert, dass sich allabendlich die Nachtseite der Erdkugel zwischen Sonne und Betrachter schiebt. Ebenfalls aufschlussreich ist Sure 6:13, in denen Nacht und Tag als bewohnbare Objekte dargestellt werden: 

{Und Ihm gehört, was in der Nacht und im Tage wohnt.}

Doch der Vers birgt noch mehr: „schweben“ steht grammatisch im regulären maskulinen Plural, einer Form, die im Arabischen normalerweise Menschen und personenhaften Wesen vorbehalten ist, nicht jedoch Sachen - es sei denn sie bilden mit personenhaften Wesen eine Gruppe. Mit denen, die „alle in einer Bahn schweben“, dürften somit auch die Erdbewohner gemeint sein, und zweifellos befinden sie sich nach heutigem Wissen gemeinsam mit dem Erdplaneten in einer Umlaufbahn.

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@DieMimose
36.40.  Nicht geziemt es der Sonne, den Mond einzuholen,  und nicht der Nacht, dem Tag zuvorzukommen, sondern alle schweben in (ihrer) Sphäre.

Das ist auch völlig unproblematisch, wenn man denn das arabische Original kennt:

{Lā Ash-Shamsu Yanbaghī Lahā 'An Tudrika Al-Qamara Wa Lā Al-Laylu Sābiqu An-Nahāri ۚ Wa Kullun Fī Falakin Yasbaĥūna}

Die entscheidende Stelle ist "adraka" (flektiert tudrika):

adraka bedeutet nicht überholen, sondern "einholen" z.B. in dem Sinne, dass man z.B. eine vorausgegangene Karawane als Nachzügler einholt. Es muss schon eine Erreichung stattfinden, vgl. Sure 26:51 oder 10:90.

Da "adraka" sowohl "einholen" als auch "erreichen" bedeutet, kann es sich auch darauf beziehen, dass das Volumen der Sonne es noch nicht zulässt, den Mond mit der Sonnenoberfläche zu berühren.

Sowieso existiert im ehrwürdigen Quran kein Geozentrismus, siehe: http://www.lichtwort.de/gemischtes/bewegung-von-erde-und-universum.pdf

Tja....selbst Grundschüler wissen Heute, alles dreht sich um die Sonne.

Naja, das ist falsch. Auch das heliozentrische Weltbild ist alt und zeugt nur, dass du keine Ahnung von der Astronomie hast.

Auch die Sonne rotiert und dreht sich um ihren eigenen Schwerpunkt, und auch sie eilt durch den Kosmos und dreht sich um das Zentrum der Milchstraße; und mit ihr, das gesamte Sonnensystem.

Ja was denn nu.....1.000 oder 3.000......?

Siehe dazu: http://www.qtafsir.com/index.php?option=com_content&task=view&id=494

We say that the one thousand mentioned here does not contradict the three thousand mentioned in the above Ayah 3:124.
The word "in succession'' means they follow each other and thus indicates that thousands more will follow them. The two Ayat above 8:9 and 3:124 are similar in meaning and it appears that they both were about the battle of Badr, because the angels did fight in the battle of Badr, as the evidence indicates. Allah knows best

Du schreibst,

Aber genug der Schreiberei......hier noch ein Video zur Entspannung:

Einige der Argumente hier widerlegt: https://winsockets.000webhostapp.com/widerlgungen.pdf

Bezüglich "Sternschnuppen": http://www.lichtwort.de/indikatoren/was_sind_sternschnuppen.shtml

Wie dem auch sei: Wieder zeigt sich, dass ausschließlich ungebildete Laien gegen das Sendschreiben Gottes agitieren.

Alle deine Behauptungen wurden - mit der Befugnis Gottes - widerlegt.

Du hast weder Ahnung von der Astronomie, noch Ahnung von der arabischen Sprache, noch sonst was.

Eventuelle Fehler sind meine eigene Schuld.

Und Gott alleine weiß es am allerbesten und besser.

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@DieMimose

????.....was für ein Unsinn....Sie meinen nicht den Messias, weil sie den Messias nicht hätten unbringen können.....was für ein bemerkenswerter Zirkelschluss.

Schön auch die Rechtfertigungsversuche über die Himmelsgestaltung. Geschrieben ist geschrieben. Da bedarf es keiner Philosophien. Bemerkenswert ist allerdings etwas anderes....der Vorwurf der Laienhaftigkeit.....sind die Korane in deutscher Sprache laienenhaft und falsch ? Werden hier Menschen mit einem laienhaften Koran geködert ? Haben wir hier mit den deutschen Koranübersetzungen Falschinfomationen ?

Daraus ergibt sich natürlich die nächste Frage......Wieso ist der islamistische Gott Allah nicht in der Lage eine für alle Menschen verbindliche und verständliche Schrift zu offenbaren ?

Astronomischer Schwachsinn ist dann die Darstellung das der Mond die Sonne nicht einholen kann. Der Mond hat gegenüber der Sonne eine geringere Umlaufform zur Erde, weshalb der Mond die Sonne nicht nur einholt, sondern laufend überholt. Die Darstellungen des Korans sind folglich unsinnig.

Schon geradezu lachhaft die Verlinkungen, insbesondere zur Widerlegung von dem User Strumtaucher. Eine ähnliche Verlinkung gab es auch mal zum User 1988ritter. Wenn der Islam nicht dazu in der Lage ist, eine Plausabilität zu schaffen, dann sollte der Islam schweigen.

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@1988Ritter

Typisch Laie eben. Vermag nicht die Argumentation des Diskutanten zu begreifen und möchte aus seiner Inkompetenz heraus anderen Inkompetenz unterstellen.

Wenn du den den Original-Text verstehen würdest, würden sich die angeblichen Widersprüche auflösen.

Eine Übersetzung gewährleistet niemals, nicht mal ein Hauch, Akkuratesse. Es stellt allenfalls eine Interpretation des jeweiligen Übersetzers da. Deswegen variieren sie auch so sehr untereinander. Ein Übersetzer salafitischer Richtung übersetzt Verse hinsichtlich "istawa" und Co. anders als jemand der anderen Strömungen folgt.

Sodann:

Ein eindrucksvolles Beispiel ist das als eine der besten Übersetzungen des Koran angepriesene Werk von Max Henning, in welchem es an einer Stelle heißt:

und der Wildstrom trägt aufschwellenden Schaum; [...] Was den Schaum anlangt, so vergeht er wie Blasen.“

Wie Blasen? Offenbar weiß der Schreiber nicht, dass Schaum nicht bloß wieBlasen ist, sondern selbst aus nichts als Bläschen besteht. Der des arabischen Originals Unkundige würde hier den Fehler vermutlich dem Ehrwürdigen Koran anlasten.

Dieser ist jedoch völlig unschuldig, denn die Übersetzung ist nicht einmal eine unwahrscheinliche unter mehreren Möglichkeiten, sondern schlicht falsch: Im Original heißt es nicht „wie Blasen“, sondern „als Blasen“.

Astronomischer Schwachsinn ist dann die Darstellung das der Mond die Sonne nicht einholen kann. Der Mond hat gegenüber der Sonne eine geringere Umlaufform zur Erde, weshalb der Mond die Sonne nicht nur einholt, sondern laufend überholt

Es geht doch überhaupt nicht darum.

Das Verb das mit einholen übersetzt wird ist das arabische "adraka".

adraka bedeutet nicht überholen - wie du das nämlich verstehst - , sondern "einholen" z.B. in dem Sinne, dass man z.B. eine vorausgegangene Karawane als Nachzügler einholt. Es muss schon eine Erreichung stattfinden, vgl. Sure 26:51 oder 10:90.

Da "adraka" sowohl "einholen" als auch "erreichen" bedeutet, kann es sich auch darauf beziehen, dass das Volumen der Sonne es noch nicht zulässt, den Mond mit der Sonnenoberfläche zu berühren.

Schon geradezu lachhaft die Verlinkungen, insbesondere zur Widerlegung von dem User Strumtaucher

Der Nutzer Sturmtaucher konnte bis heute dazu nicht vernünftig antworten. Seine Behauptung (Plagiat, Griechen, et cetera) bezüglich der Embryologie im ehrwürdigen Quran das er aus "sapereaudepls.de" übernommen hat, wurde hier vollständig widerlegt: https://notizundnotio.wordpress.com/2018/05/15/1-widerlegung/

Bis heute hat der Autor von sapereaudepls darauf keine Stellung genommen.

Eventuelle Fehler sind meine eigene Schuld.

Und Gott alleine weiß es am allerbesten und besser.

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@DieMimose

Sorry....aber ich habe hier das Gefühl Du meinst ich sei ein wenig balabala....

Wenn der Mond aufgrund seiner geringeren Umlaufbahn die Sonne nicht nur überholt, dann holt der Mond die Sonne an irgendeinem Punkt auch ein. Das ist dann das von Dir bestrittene "Einholen".

Das Du zudem versuchst Nebenkriegsschauplätze zu inszenieren, indem Du Sturmtaucher und Max Henning rezitierst, interessiert mich gar nicht.

Fakt bleibt....der Koran beinhaltet Fehler.

Damit kommen wir zum eigentlichen Gegenstand der Aussprache.

Du meinst eine Gewichtung Deiner Aussage herbei zu führen, indem Du beleidigend und herabwürdigend argumentatierst:

"Typisch Laie eben. Vermag nicht die Argumentation des Diskutanten zu begreifen und möchte aus seiner Inkompetenz heraus anderen Inkompetenz unterstellen."

Ich habe nichts behauptet....ich habe zitiert. Zitiert aus dem Koran, der von einem allwissenden islamischen Gott diktiert sein will. Diese Zitate habe ich mit der Realität verknüpft, sprich dem allgemeinen Weltwissen.

Dies zu verunglimpfen und zu bestreiten mag allenfalls als bemerkenswert gelten, mehr aber auch nicht.

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@1988Ritter
Wenn der Mond aufgrund seiner geringeren Umlaufbahn die Sonne nicht nur überholt, dann holt der Mond die Sonne an irgendeinem Punkt auch ein.

Nochmal: Sure 36 Ayah 40:

{Weder die Sonne darf den Mond erreichen/einholen, noch die Nacht den Tag ereilen. Und alle schweben in (bestimmter) Bahn.}

Nirgends in betreffenden Versen heißt es: "Weder darf die Sonne in ihrer Bahn den Mond in seiner Bahn überholen", sondern einfach "Die Sonne darf den Mond nicht einholen/erreichen".

Adraka heißt nämlich nicht wie du denkst, überholen im Sinne der Geschwindigkeit, sondern "Erreichen". Die Sonne darf also den Mond (noch) nicht erreichen.

Dass die Sonne aber irgendwann expandieren wird, kann aus einem Vers implizit, aus einem Hadith (dessen Authentizität ich jetzt nicht kenne) explizit hergeleitet werden: Am Jüngsten Tag nämlich, werde die Sonne der Erde nah stehen, sehr nah: Das gehört zu den modernen Erkenntnissen der Astronomie.

Fakt bleibt....der Koran beinhaltet Fehler.

Tut es nicht: Kein einzigen. Bis jetzt erfolgte von dir aus auch kein einziger wirklicher Konter, lol.

Ich habe nichts behauptet....ich habe zitiert. Zitiert aus dem Koran

Nein, du hast aus einer Sekundärquelle zitiert, wtf.

Eventuelle Fehler sind meine eigene Schuld.

Und Gott alleine weiß es am allerbesten und besser.

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@DieMimose

"Bis jetzt erfolgte von dir aus auch kein einziger wirklicher Konter, lol."

Was für ein Konter ???

Was soll jetzt....lol....Kindergarten oder was?

Wenn ich jetzt über den Koran schreibe, diesen zitiere, dann handelt es sich nicht um Sekundärquellen, sondern um die Primärquelle.

Deine philosphischen Ergüsse zur Differenzierung von einholen oder erreichen sind gleichsam müssig. Der Mond überholt die Sonne durch die geringere Umlaufbahn. Die Sonne erreicht den Mond durch Sonneneruptionen.

Deine Argumentationen gehen folglich gänzlich ins Leere.

Der Koran ist fehlerhaft, was mehrfach belegt und bewiesen ist.

Die Fehler des Korans fangen doch schon damit an, dass sich der Koran als Gesamtwerk des islamischen Gottes behauptet. Mohammed, insofern dies überhaupt stimmen mag, hat nicht den Koran empfangen, Mohammed hat Verse empfangen.

Somit ist die Basisbehauptung des Korans schon falsch.

Der Koran, wie er heute im sunnitischen Glauben gebräuchlich ist, entstammt weder Allah, noch Mohammed, sondern Uthman.

Dies ist gleichsam historisch verbrieft.

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@1988Ritter
Wenn ich jetzt über den Koran schreibe, diesen zitiere, dann handelt es sich nicht um Sekundärquellen, sondern um die Primärquelle.

Nein, das zeigt, dass du vermutlich nicht mal dein Fach-Abi hast absolviert.

Die Hierarchie sieht folgendergestalt aus:

Primäre Quelle: Das Original, hier Arabisch.

Sekundäre Quelle: Interpretation der primären Quelle.

Tertiäre Quelle: Interpretation der Sekundärquelle, die ihrerseits die primäre Quelle interpretiert.

Dein Text ist konsequenterweise die tertiäre Quelle, weil du dich auf die sekundäre berufst. Glaubst du allen Ernstes, sowas ist im Ansatz akademisch?

Du argumentierst genauso schwach wie Ohlig und Luxemberg, deren Thesen sogar in der westlichen Orientwissenschaft falsifiziert wurden: http://hoffmann-julia.de/die-sprache-des-koran-der-wandel-in-der-westlichen-koranforschung-und-die-luxenberg-debatte-xiii/

Der Mond überholt die Sonne durch die geringere Umlaufbahn. Die Sonne erreicht den Mond durch Sonneneruptionen.

Tust du so, oder bist du stupide? Gerade deswegen schrieb ich doch explizit:

Adraka heißt nämlich nicht wie du denkst, überholen im Sinne der Geschwindigkeit, sondern "Erreichen". Die Sonne darf also den Mond (noch) nicht erreichen.

Du schreibst,

Die Sonne erreicht den Mond durch Sonneneruptionen.

Nein, das ist meines Erachtens mit adraka eben nicht gemeint.

Dem Urheber des ehrwürdigen Quran - ganz gleich ob man annimmt es sei Gott, oder ein Mensch - ist auch bewusst, dass die Lichtstrahlen der Sonne den Mond "erreichen".

Es ist also selbstverständlich das damit nicht die Art des Erreichens gemeint ist, was eben mit dem Wort "adraka" möglich ist.

Wie ich das nachvollzogen habe, kommuniziert "adraka" ein tatsächliches Erreichen. (Prüf es selbst nach, ohne Gewähr, schau lisan al arab, oder Lanes Dictionary)

Analogie: Ein Mann der eine Karawane in der Ferne sieht und nach ihr ruft, und die Karawane diesen Ruf hört, erreicht nicht die Karawane. Erreichen tut er diese erst dann, wenn sie sich denn tatsächlich begegnen und interagieren können.

Ähnlich verhält es sich mit dem Mond und der Sonne: Die Sonne erreicht den Mond nicht qualitativ, andernfalls würde der Mond sich von seiner Einbettung in das Lunarsystem loslösen.

Mir fällt aber ein: Ich hatte mir mal die Frage gestellt, wieso Gott die Sonne "sirajan" und die Sterne "misbaah" nennt, wo doch im Grunde jeder Stern auch eine Sonne ist.

Ein Sprachdozent für klassischen Arabisch erklärte mir den Unterschied dieser beiden Begriffe folgendergestalt:

Ein Misbaah ist der Leuchtkörper einer Lampe, während zum siraaj auch Lampenschirm etc. dazugehört

Das erinnert stark an die Heliosphäre! Denn wir sind in die Heliosphäre eingebettet.

Beachtenswert ist auch die Gestalt dieser: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/16/Ibexheliosphererevised.jpg

Aber auch hinsichtlich der Funktion sind diese identisch und für den damaligen Entwicklungsstand der arabischen Sprache ein weiterer Beleg für den übernatürlichen Ursprung des ehrwürdigen Quran.

Deine Argumentationen gehen folglich gänzlich ins Leere.

Nein, du begreifst sie schlichtweg nicht. Gib's doch einfach zu: Du hast keine Ahnung von der arabischen Sprache.

Der Koran ist fehlerhaft, was mehrfach belegt und bewiesen ist.

Nein; es existiert kein einziger Fehler. Angebliche Widersprüche wurden allesamt hier aufgelöst: http://www.lichtwort.de/indikatoren/sonstige.shtml

Dort werden mehr als 200 behandelt.

Mohammed, insofern dies überhaupt stimmen mag, hat nicht den Koran empfangen, Mohammed hat Verse empfangen.

Gratuliere, damit zeugst du nur, wie wenig Ahnung du von der islamischen Historie hast.

Der Koran, wie er heute im sunnitischen Glauben gebräuchlich ist, entstammt weder Allah, noch Mohammed, sondern Uthman.

Billige Polemik; wahrscheinlich verweist du hier implizit auf die längst falsifizierten Thesen der Saarbrücker Revisionisten.

Ein Gegenbeispiel demontiert deine Argumentation: https://en.wikipedia.org/wiki/Birmingham_Quran_manuscript

Das Manuskript stammt aus dem 7. Jahrhundert (C-Datierung) und ist exakt identisch mit der Sure heutiger Exemplare, siehe Vergleich: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9f/%D9%85%D9%82%D8%A7%D8%B1%D9%86%D8%A9_%D9%85%D8%AE%D8%B7%D9%88%D8%B7_%D8%A8%D8%B1%D9%85%D9%86%D8%BA%D9%87%D8%A7%D9%85_%D8%A8%D8%A7%D9%84%D9%82%D8%B1%D8%A2%D9%86_%D8%A7%D9%84%D9%83%D8%B1%D9%8A%D9%85.jpg

Aber auch sonst weiß jeder gebildete Muslim, dass verschiedene Lesearten im Umlauf waren und es noch sind. Die Kodizes von Ibn Masud und Ubayy ibn Kaab waren auch bekannt, die nur fragmentarisch überliefert worden sind, das Sanaa Manuskript ist auch ein Kodex neben den zwei anderen gewesen. Die genaue Beziehung zu den 7 "Ahruf" und den Qiraats, da gibt es verschiedene Ansichten: http://icraa.org/seven-ahruf-review-of-contemporary-english-explanations/

Komm Skype-Debatte: th3highg4m3rs, mal sehen wer gewinnt.

Eventuelle Fehler sind meine eigene Schuld.

Und Gott alleine weiß es am allerbesten und besser.

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@DieMimose

Erratum:

Ich schrieb:

Aber auch hinsichtlich der Funktion sind diese identisch und für den damaligen Entwicklungsstand der arabischen Sprache ein weiterer Beleg für den übernatürlichen Ursprung des ehrwürdigen Quran.

Heißen muss es:

Aber auch hinsichtlich der Funktion sind diese identisch und für den damaligen Entwicklungsstand der arabischen Sprache eine perfekte Umschreibung und damit ein weiterer Beleg für den übernatürlichen Ursprung des ehrwürdigen Quran.

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Da es weder für Allah, noch für ein anderes ganz bestimmtes Gottesbild. einen Beweis gibt, und man daher eher davon ausgehen kann, dass Allah ein Phantom ist, kann er auch schwerlich wissen, was in anderen Religionen gelehrt wird, noch was er angeblich selbst gele(e)hrt haben will.

In den Offenbarungsbüchern der abrahamitischen Religionen stehen zwar manchmal ganz nette Geschichten (die meisten sind leider ziemlich grausam), aber sie passen oft genug nicht zueinander und lassen den menschlichen Hintergrund der Religionen nur allzu deutlich hervortreten.

Die Beweispflicht deiner Behauptung, Gott sei nicht existent, liegt bei dir.

Jemand der sich der Existenz Gottes bewusst ist muss seine Entscheidung nicht rechtfertigen und auch nicht beweisen( denn im schlimmsten Fall hat er sich dem Konsum einiger Kost enthalten, hat er aber recht - und er hat recht - wird es ihm unendlich wohlergehen). Seine Pflicht also seine Entscheidung zu belegen ist unendlich kleiner als die Pflicht eines Entkennenden der die Existenz Gottes leugnet. Denn im Falle der Existenz Gottes wird die Person ewig gepeinigt. Deswegen muss er seine Entscheidung rechtfertigen und belegen. Hier liegt also die Beweislast bei dir, weil deine Aussage an eine viel größere (um es genau zu sagen: unendlichmal größere) Gefahr gebunden ist als die Aussage eines Gläubigen. Weil jedoch die Nicht-Existenz nicht beweisbar ist, ist es unumgänglich an Gott zu glauben und Seiner Existenz bewusst zu sein.

Es ist erstmal festzuhalten das aus der intuitiven Evidenz folgende primäre Implikationen folgen:

Potential: Sie(die Ur-Entität) ist die Bedingung für die Existenz der realen Welt, welche wiederum ein gewaltiges Phänomen ist. Sie hatte also das Potential zur Hervorbringung dieser Welt.

Unbegrenztheit: Jede Grenze wäre ein Ausdruck von Anomalie und Bestimmtheit, also ist sie unbegrenzt.

Freiheit: Jede Unfreiheit wäre ein Ausdruck von Bestimmtheit und Begrenztheit. Der Kosmos resultiert nicht notwendig aus ihrem Wesen.

Erhabenheit über Raum und Zeit: Von Raum und Zeit Umgebenes ist offensichtlich begrenzt, also ist sie über beide erhaben.

Urewigkeit: Als Urbedingung ist ihr Dasein unbedingt und anfangslos, als über Raum und Zeit erhabene Entität vergeht sie nicht.

Einheit: Zusammengesetztheit ist für die Intuition gegenüber der Unzusammengesetztheit eine Anomalie. Das Wesen der Urnormalität ist somit nicht unterteilbar.

Einzigkeit: Ein Doppelgänger wäre eine zweite Entität, die grenzenloses Potential und grenzenlose Freiheit besäße, dies wären zwei grenzenlose Freiheiten, die das Potential hätten, sich gegenseitig zu begrenzen - ein Widerspruch. Die Existenz einer auch nur im geringsten ähnlichen Entität implizierte indes teilweise Vergleichbarkeit, was allerdings mit der Einheit der Urnormalität in Konflikt geriete. Sie ist folglich unvergleichlich und „konkurrenzlos“.

Die pascalsche Wette drückt zunächst aus, das es im jeden Fall günstiger ist, an den all-ehrwürdigen Gott(zunächst mit eben den Implikationen oben) zu glauben, weil die Gefahr das aus dem Nicht-Glauben resultiert unendlich groß ist.

Die angeblichen Widerlegungen auf Wikipedia sind in Wahrheit nur Relativierungsversuche.

Ihre "Widerlegungen" basieren auf einer falschen Grundlage.

Sie argumentieren, dass die Gefahr an den falschen Gott geglaubt zu haben ebenfalls da ist, und nicht in die Wette einkalkuliert sei.

Solche Annahmen haben aber den Kern des Arguments nicht entsprechend erfasst. Es geht darum, an einen Gott, oder keinen Gott zu glauben. Alles andere fällt unter die Kategorie "an keinen Gott glauben".

Aus den primären Implikationen wird klar, welche Attribute und Eigenschaften die Ur-Entität haben muss. In erster Linie geht es also darum an die Ur-Entität zu glauben, die diese Attribute und Eigenschaften hat. Es ist demzufolge zunächst keine Frage der Dogma, sondern eine Frage der Intuition.

Die Relativierungsversuche auf Wikipedia, z.B das "Spezifikationsproblem" drücken ja nicht aus, das es sicherer sei an keinen Gott zu glauben, sondern das es unendlich mal sicherer ist an den richtigen Gott zu glauben. Dadurch wird die Sammlung der Pflichten um eine Pflicht ergänzt: Die Pflicht der richtigen Wahl. In jedem Falle ist es günstiger an eine absolut höhere Entität zu glauben, als an keine Entität zu glauben. Und in jedem Fall ist es günstiger an die absolute Ur-Entität, als an eine falsche Entität zu glauben. Daraus folgt das an die absolute Ur-Entität zu glauben das absolut unendlich richtigste und sicherste und beste ist.

Die einzige Gottheit, von der allgemein bekannt ist, dass sie ewige Verdammnis an das schiere Nichtglauben knüpft und dies offenbart hat, ist Gott , d.h. die Gottheit Abrahams(s) , Mose(s) , Jesu(s)  und Mohammeds(s) . Sie alle hatten hinsichtlich der essentiellen Attribute Gottes dieselbe Auffassung und glaubten an ein und dieselbe Gottheit - nachträgliche, davon abweichende Darstellungen durch Kirchen und andere vermeintliche Autoritäten sind für die Fragestellung völlig irrelevant.

Siehe weiter hier: http://www.lichtwort.de/realitaeten/die-urwahrheit-evidenz-und-mysterium.html

Falls ich ein Fehler gemacht habe ist es meine Schuld, und Gott möge mir alle meine Fehler vergeben.

Und Gott weiß es am aller besten und besser.

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@DieMimose

Dein Kommentar kommt mir von anderen Stellen her bekannt vor. Beweispflicht liegt grundsätzlich immer bei Leuten, die etwas behaupten, und nicht bei Leuten, die die Behauptung ablehnen, oder bezweifeln.

Das Gewäsch von der Lichtwort - Seite kannst Du übrigens gern für Dich behalten.

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@SibTiger

Beweispflicht liegt grundsätzlich immer bei Leuten, die etwas behaupten

Du musst deine Behauptung, Gott sei nicht existent, beweisen, denn wenn Er existiert wirst du ewig gepeinigt.

Abstraktes Beispiel, dient nur als Ideevermittlung:

Angenommen jemand bietet dir eine Schüssel von Pilzen an und sagt: Die sind nicht giftig. Dann musst du, als Vernunftbegabter - diese Person die dir das zusichert fragen woher sie das denn wisse. Diese Person muss beweisen das die Pilze nicht giftig sind. Andernfalls läufst du Gefahr zu krepieren. Bei Pilzen ist das ja noch relativ einfach: Eine Toxizitätsbestimmung genügt.

Gottes Nicht-Existenz ist aber nicht beweisbar, daraus folgt das der Glaube an Gott und das man sich Seiner Existenz bewusst sein muss, unabdingbar und unausweichlich ist.

Stell dir vor - einfach mal angenommen - die Toxizität der angebotenen Pilze könnten nicht bewiesen werden: Würdest du es riskieren zu essen? Bei wem liegt die Beweislast: Dem der sagt es sei nicht toxisch, oder dem der sagt es sei toxisch?

Die Person die aus rein Vernunftgründen konstatiert das sie toxisch sei, hat wenn sie falsch liegt höchstens ein paar Pilze nicht kosten dürfen.. im Falle jedoch das sie richtig liegt darf sie weiterleben.

Diejenige Person aber, die sagt die Pilze seien nicht toxisch hat wenn sie denn die Pilze isst allenfalls ein kurzen Genuss gehabt. Hat sie aber Unrecht, stirbt sie. Was ist also wohl weiser und bei wem liegt die Beweislast ?

Und jetzt nicht das Argument am Beispiel festmachen, sondern das reine Argument oben nochmal auf sich wirken lassen. Beispiele sind abstrakt und sollen die Idee vermitteln.

Falls ich ein Fehler gemacht habe so ist es meine Schuld, und Gott möge mir alle meine Fehler gänzlich _ vergeben.

Und Gott weiß es am aller besten und besser.

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@DieMimose
Du musst deine Behauptung, Gott sei nicht existent, beweisen

Kannst Du mir mal eine einzige Stelle zeigen, an der ich ein solche Behauptung aufgestellt hab!? Ich kann mich nicht daran erinnern. Man sollte schon zwischen Behauptung und Annahme (oder von "etwa ausgehen") unterscheiden.

Im übrigen glaube ich an Gott. Aber nicht an einen Gott, der Ähnlichkeit mit einem Nachtwächter hat.

2
@DieMimose
>Die Beweispflicht deiner Behauptung, Gott sei nicht existent, liegt bei dir.

Ich kann immerhin beweisen, dass in unserem Universum kein allmächtiges Wesen existieren oder agieren kann, und dass es keinen Schöpfergott geben kann. Bist du interessiert, die Beweise nachvollziehen zu können?

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@SibTiger

Mir scheint DieMimose hat sich auf die Verwirrungstaktik verlegt, so wie ein Schachspieler, der soeben matt gesetzt worden ist, es mit einem Gegenschach versucht und erklärt, warum die Regeln beim Schach dringend geändert werden müssen ;-)

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@Maarduck

So eine Art von Taktik erlebt man im Islam immer wieder. Es wird so lange um das Problem herumgeredet, bis alle Klarheiten beseitigt sind :-)

1
@DieMimose

Thema Pascalsche Wette. Es ist ja nicht nur so, dass dir passieren kann im Jenseits vor Wotan zu stehen, als den wahren Gott, es könnte ja auch sein, dass Allah gar nicht will, dass man an ihn glaubt und dass er den Glauben an ihn bestrafen wird. Wenn man sowohl das Universum als auch seine eigenen Träume betrachtet, ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass "Gott" (egal ob Jahwe, Allah, Wotan, Manitu oder sonst wer) nicht will, dass man an ihn glaubt.

Alles im Universum ist so angelegt, dass es den Anschein erweckt aus einer natürlichen Entwicklung entstanden zu sein, ohne Einflussnahme eines Gottes. Sollte trotzdem ein Gott dahinter stehen, so will dieser offensichtlich nicht, dass man an seine Existenz glaubt.

Sollte es einen Gott geben und sollte dieser wollen, dass man an seine Existenz glaubt, so hätte dieser Zeichen hinterlassen. Z.B. ein Bild auf dem Mond, oder ein codiertes Bild in der Junk-DNA u.s.w. Dann müsste man immer noch glauben, denn dies könnte ja auch durch Aliens, oder menschliche Zeitreisende, oder durch einen den Menschen unbekannten Gott verursacht worden sein, aber zumindest gäbe es dann einen Hinweis.

Wenn wir träumen und uns z.B. mit einer Traumperson unterhalten, so driftet der Traum sehr schnell in eine unschöne Situation ab, wenn uns die Traumperson erzählt, sie wisse dass sie nur eine Abspaltung des Bewusstseins von dem Träumenden sei und nicht wirklich existent, sondern nur in der Phantasie des Träumenden und er würde gerade kein Gespräch führen, sondern nur ein Selbstgespräch. Da würde der Träumer aber sicherlich der Traumperson sagen "halt die Klappe, das will ich doch gar nicht wissen".

Wenn es also einen Gott geben sollte, so will der sicherlich nicht, dass man an ihn glaubt und vermutlich wird er den Glauben an ihn bestrafen.

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@DieMimose
Die Beweispflicht deiner Behauptung, Gott sei nicht existent, liegt bei dir.

Die Beweispflicht der Existenz Gottes liegt bei den Gläubigen.

Ich warte auf deinen Beweis!

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@OpaAlfons
Die Beweispflicht der Existenz Gottes liegt bei den Gläubigen.

"Beweislast" ist ein polydimensionaler Begriff: Sie hat entsprechend divergente Definitionen.

Eine - für diese Diskussion brauchbare - ist:  "[die] Regelung der Frage, welche Partei, um zu obsiegen, den Beweis für vom Gegner bestrittene Tatsachen führen muss, die für die Entscheidung erheblich sind."

Und sie liegt eindeutig bei den Atheisten.

Liegt der Gläubige falsch, hat er sich im "schlimmsten" Fall einiger Kost enthalten und darüber hinaus sich selbst diszipliniert, liegt er aber richtig - und er liegt richtig - wird es ihm für immer wohlergehen.

Im Falle das der Atheist richtig liegt, hatte er höchstens ein animalisches Leben führen dürfen. Im Falle jedoch das er falsch liegst - und er liegst falsch - wirst er in ewiger Verdammnis brennen.

Gottes Existenz kann nicht widerlegt werden, woraus folgt das es unumgänglich ist an Gott zu glauben und sich Seiner Existenz bewusst zu sein.

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@DieMimose

Auf einer Umlaufbahn zwischen Erde und Mars kreist die Heilige Teekanne, welche seit ewigen Zeiten das Schicksal der Erde bestimmt.

Da die Existenz dieser Heiligen Teekanne nicht widerlegt werden kann ist es unumgänglich an Sie zu glauben und sich Ihrer Existenz bewusst zu sein.

Und jetzt beweise du mir, dass es diese Teekanne nicht gibt!

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@OpaAlfons

Da die Existenz dieser Heiligen Teekanne nicht widerlegt werden kann ist es unumgänglich an Sie zu glauben und sich Ihrer Existenz bewusst zu sein.

xD

Das Beispiel finde ich aber noch passender mit Einhörnern. Es ist also unumgänglich an Einhörner zu glauben und sich ihrer Existenz bewußt zu sein.

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@OpaAlfons

Russels Teekanne taugt als reductio ad absurdum nichts und zeigt mir nur, dass du nie auch nur ein Hauch philosophische Bildung genosst.

Eine Teekanne ist ein empirisches Objekt; die Erkenntnis darum erfolgt a posteriori: Also nach der Erfahrung.

Du musst in deinem Leben jemals eine Teekanne gesehen habe, um eine Teekanne zu postulieren.

Überdies hinkt der Vergleich weil es prinzipiell möglich ist mehrere Sonden ins Weltall zu schicken die das entsprechende Environment kartografiert: Id est: Diese Forderung ist prinzipiell falsifizierbar.

Auch folgt aus dem Begriff "Teekanne" nichts; es ist lediglich ein empirischer Begriff und hat keine andere intrinsischen Implikationen, schon gar nicht göttliche, weswegen es unerheblich ist, daran zu glauben.

Anders verhält es sich mit dem Gottesbegriff aus der a priori immer absolut heilige Implikationen folgen: Unbegrenztheit, Vollkommenheit, Ur-Ewigkeit, Einzigkeit et cetera perge perge.

Diese Implikationen werden nicht erst a posteriori definiert, sondern Gott ist per definitionem - also a priori - ur-ewig, allmächtig, all-gewaltig.

Ausnahmslos jedes(!) Volk assoziiert mit dem Gottesbegriff in ihrer Sprache eine Entität, die angerufen wird, vollkommen ist, und allmächtig, den Ruf des Rufers zu hören und seine Bitte zu erhören.

Ich muss nicht beweisen, dass die Teekanne nicht existiert, denn es ist unerheblich ob sie existiert oder nicht.

Du musst aber beweisen das Gott nicht existiert, weil a priori folgt, dass die Leugnung im Falle Seiner Existenz ewige Peinigung nach sich zieht:

Je ehrwürdiger jemand ist, desto größer ist die Pflicht ihn anzubeten. Im Falle Gottes ist jedoch seine Ehrwürdigkeit - a priori - unendlich, und somit die Pflicht Ihn alleine anzubeten die einzig wahre und größte Pflicht.

Die Missachtung dieser Pflicht ist das größte Unrecht: Unrecht wird bestraft, unendliches Unrecht, also unendlich hart.

Unschwer zu erkennen, wurden hier lediglich abstrakte Begrifflichkeiten benutzt, was eben die Intelligibilität dieser Thematik unterstreicht.

Russels Teekanne, Einhörner und Sonstiges sind aber keine intelligible Entitäten, sondern empirische, und damit falsifizierbar.

Gottes Existenz aber kann unmöglich falsifiziert werden.

Es ist also - allein aus rationalem Kalkül - unendlichmal sicherer zu glauben, als nicht zu glauben.

Aber abgesehen davon: Die gesamte Empirie ist eine einzige Anomalie:

Dass Objekte einander überhaupt so beeinflussen können, wie sie es tun ist eine Anomalie.

Denn Ursache und Wirkung in der Natur sind nicht notwendig aus einander resultierende Dinge, zumal logisch nichts dagegen spricht, dass ein Elektron ein anderes Elektron anzieht, wiewohl das noch nie beobachtet wurde.

Die Wirksamkeit eines Dings liegt also nicht im Ding selbst, und nirgendwo in der Kette, in der es oder sein Zustand sich befindet. Diese Wirksamkeit ist ein Phänomen (anders gesagt: eine Anomalie), da sie zumindest theoretisch manche Dinge betreffen könnte und manche nicht, und so verlangt auch sie nach einem Faktor.

Dieses Verlangen nach einem Faktor lässt auf nichts anderes schließen, als dass etwas existieren muss, das die Eigenschaft besitzt, Anderem Wirksamkeit verleihen zu können, während die eigene Fähigkeit zur Wirksamkeit unverliehen ist. Ist sie ihm jedoch unverliehen, verdankt ihm jede Wirkungskette ihr Dasein.

(Weiterführend: http://www.lichtwort.de/realitaeten/die-urwahrheit-evidenz-und-mysterium.html)

Eventuelle Fehler sind meine eigene Schuld.

Und Gott alleine weiß es am allerbesten und besser.

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@DieMimose
Anders verhält es sich mit dem Gottesbegriff aus der a priori immer absolut heilige Implikationen folgen: Unbegrenztheit, Vollkommenheit, Ur-Ewigkeit, Einzigkeit et cetera perge perge.

Gottesbegriff "a priori" bedeutet ohne Erfahrung, ohne Empirie, damit außerhalb unserer Wahrnehmung.

Das bedeutet aber auch ohne Bedeutung für die materielle Existenz, denn sonst wäre er wahrnehmbar und empirisch greifbar.

Ebenso ohne Erfahrung, ohne Empirie, rein gedanklich und ohne Bedeutung für die materielle Existenz ist die Zuweisung von Eigenschaften und die Drohung mit der ewigen Peinigung.

Logisch folgt daraus, dass dieses "a priori"-Objekt für empirisch erfassbares Leben völlig bedeutungslos ist.

Der Glaube daran hat höchstens psychologische Wirkungen auf die Glaubigen: Ein solches Gott-Objekt ist geeignet, Mensche zu gefügigen, gehorsamen Untertanen zu machen, sie unfrei zu machen.

Apriorismus geht davon aus, dass Erkenntniss ohne jede Erfahrung möglich ist, also zwangsläufig auch ohne jede Bestätigung.

Damit kann gesagt werden: a priori-Wissen ist lediglich Behauptung und kein Wissen.

Gott und alles, was ihm zugeschrieben wird, ist also nur ein Modell ohne Evidenz und damit bezweifelbar.

Die Intelligibilität trifft auf Gott nur insofern zu, dass er nur über den Gedanken, den Glauben erfasst werden kann, da er der Sinneswahrnehmung nicht zugänglich ist.

Wenn behauptet wird, die intelligible Welt sei eine objektive, der sinnlich wahrnehmbaren Welt ontologisch übergeordnete Wirklichkeit, dann ist das für mich einfach Mumpitz. Gäbe es keine sinnlich wahrnehmbare Welt, dann gäbe auch niemanden, der solche Gedanken denken könnte.

Gott gäbe es nicht, wenn keiner da wäre, der ihn denken kann.

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@OpaAlfons
[...] " a priori" bedeutet ohne Erfahrung, ohne Empirie, damit außerhalb unserer Wahrnehmung.

Wenigstens kannst du den Duden bedienen. Gratuliere.

Das bedeutet aber auch ohne Bedeutung für die materielle Existenz, denn sonst wäre er wahrnehmbar und empirisch greifbar.

Erkläre dich.

Ebenso ohne Erfahrung, ohne Empirie, rein gedanklich und ohne Bedeutung für die materielle Existenz ist die Zuweisung von Eigenschaften und die Drohung mit der ewigen Peinigung.

Nein; weil Konzepte wie Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit und ihre Evaluierung hier intelligible verwendet werden. Wenn Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit empirische Gegenstände wären, wäre "Gerechtigkeit" und "Ungerechtigkeit" niemals objektiv, und somit niemals gerecht.

Erfahrung empirischer Gegenstände sind nämlich - auch aus neurologischer Sicht - nicht objektiv.

Logisch folgt daraus, dass dieses " a priori"-Objekt für empirisch erfassbares Leben völlig bedeutungslos ist.

Non sequitur. Das hast du nicht mal begründet. Scheinbar weißt du auch nicht, dass das gesamte deutsche Rechtssystem auf der deontologischen Ethik basiert, die genau das voraussetzt:

"Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde" - Kant

Ein Gesetz kann aber nicht im Rahmen der Empirie formuliert werden, weil die Empirie kausalen Konjunktionen unterworfen ist.

Die Frage ob stehlen moralisch sei, würde Kant verneinen, weil die Maxime - Stehlen um Besitz zu akquirieren - wenn als allgemeines Gesetz formuliert : "Jeder muss stehlen um Besitz zu akquirieren", seine eigene Prämisse ad absurdum führt:

Wenn jeder stehlen muss um Besitz zu akquirieren, gibt es sowas wie Besitz gar nicht, denn es wäre ja alles gestohlen. Die Maxime ist also unlogisch und daher unmoralisch ( was nicht zwingend folgt: Denn was nötigt mich denn nun, nicht zu stehlen?)

Die Kantsche Ethik hat natürlich ihre Schwächen; ging nur darum, die Differenz von Intelligibilität und Empirie zu skizzieren.

Daher ist der islamische Ethos jeder anderen Ethik auch vollständig überlegen: Sie nötigt, gerecht und vernünftig zu sein und ist damit vernünftig und gerecht.

Ein solches Gott-Objekt ist geeignet, Mensche zu gefügigen, gehorsamen Untertanen zu machen, sie unfrei zu machen.

Lass doch mal diese billige Polemik: Die ganze Ethik hat ohne Gott keinerlei Wert. Nichts hätte dann irgendeinen Wert, denn etwas Begonnenes, kann sich nicht selbst begründen: Wir und alles um uns herum, haben aber begonnen.

Apriorismus geht davon aus, dass Erkenntniss ohne jede Erfahrung möglich ist, also zwangsläufig auch ohne jede Bestätigung.

Du machst hier einen kategorischen Fehler: Apriorismus beschreibt eine philosophische Position.

Der Terminus "a priori" hingegen besagt:

von der Erfahrung oder Wahrnehmung unabhängig; aus der Vernunft durch logisches Schließen gewonnen; aus Vernunftgründen

Das hat also zunächst mit dem philosophischen Lager (https://de.wikipedia.org/wiki/Apriorismus) nichts zu tun.

Noch ein Grund anzunehmen, dass du nie philosophisch aktiv warst.

Damit kann gesagt werden:  a priori-Wissen ist lediglich Behauptung und kein Wissen.

Falsche Konklusion; liegt eben daran das du nicht den Unterschied zwischen Apriorismus und dem Terminus "a priori" kennst. Peinlich.

Auch mathematische Gesetzmäßigkeiten wie, dass die Summe der Winkel eines rechtwinkligen Dreiecks 180 Grad betragen ist a priori.

Denn: Kannst du das erfahren? Nein: Es sind intelligible Gegenstände, keine empirischen (Mathematik ist nämlich keine empirische Wissenschaft!!). Willst du allen Ernstes sagen, diese Gesetzmäßigkeit sei einfach nur eine Behauptung? Wtf

Gott und alles, was ihm zugeschrieben wird, ist also nur ein Modell ohne Evidenz und damit bezweifelbar.

Ab hier sind das sowieso alles Folgefehler, von daher nicht der Beachtung wert. Das folgt alles nicht. Bloß weil du nicht einfachste philosophische Termini kennst oder verstehst, hast du doch keine Narrenfreiheit wilden und falsche Schlüsse zu ziehen.

Du machst dich lächerlich, mehr nicht.

Die Intelligibilität trifft auf Gott nur insofern zu, dass er nur über den Gedanken, den Glauben erfasst werden kann, da er der Sinneswahrnehmung nicht zugänglich ist.

Darum geht es aber nicht? Es geht um die aus der reinen Vernunft erschließbaren Erkenntnis, dass Gott anzubeten, die größte und unumgänglichste Pflicht ist.

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@DieMimose
Wenn behauptet wird, die intelligible Welt sei eine objektive, der sinnlich wahrnehmbaren Welt ontologisch übergeordnete Wirklichkeit, dann ist das für mich einfach Mumpitz. 

Ist es aber. Die empirische Welt basiert auf logischen Grundsätzen, folgt aber nicht logisch. Daher vermag die intelligible Welt objektive Aussagen zu treffen, während die Empirie dies nicht kann: Sie hat nämlich begonnen, verändert sich stetig und ist als Solches auch nur über perzeptive Organe zugänglich.

Ein Blinder sieht die Welt anders als ein Sehender, sie beide aber begreifen logische Grundsätze. Was kann also wohl eher objektivere Aussagen treffen?

Muss ein Blinder etwa erst sehen, dass die Summe der Winkeln eines rechtwinkligen Dreiecks 180 Grad betragen?

Gäbe es keine sinnlich wahrnehmbare Welt, dann gäbe auch niemanden, der solche Gedanken denken könnte.

Gab es das Universum nicht, bevor auf der Erde Leben _ entstand?

Gott gäbe es nicht, wenn keiner da wäre, der ihn denken kann.

Nein, folgt nie.

Abgesehen davon: Die empirische Welt wird gedacht. Es ist nämlich das Gehirn, dass die Reize interpretiert und der Perzeption präsentiert. Gab es das Universum bevor es ein Subjekt gab? Sicher: Sonst wären wir nicht da. Hat es das Universum ewig gegeben? Nein, das gehört zu den modernen Erkenntnissen (die Steady-State-Theorie ist falsifiziert).

Das Universum ist demnach eine Anomalie, weil es nicht existieren muss, aber dies trotzdem tut. Jede Anomalie fragt aber nach einem Faktor, der nicht selbst eine Anomalie aber auch nicht nichts ist.

Eventuelle Fehler sind meine eigene Schuld.

Und Gott alleine weiß es am allerbesten und besser.

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@DieMimose

Nur ganz kurz.

"Logisch folgt daraus, dass dieses " a priori"-Objekt für empirisch erfassbares Leben völlig bedeutungslos ist."

Non sequitur. Das hast du nicht mal begründet.

Doch:
"Das bedeutet aber auch ohne Bedeutung für die materielle Existenz, denn sonst wäre er wahrnehmbar und empirisch greifbar."

Ein Gesetz kann aber nicht im Rahmen der Empirie formuliert werden, weil die Empirie kausalen Konjunktionen unterworfen ist.

Richtig, denn Gesetze des Rechtswesens sind gedankliche Produkte und keine Naturgesetze.

Gesetze in Gesetzbüchern sind kulturell bedingt und daher nicht überall gleich, und der ethischen Entwicklung unterworfen und damit veränderbar.
Sie benötigen einen, der sie denkt und einen, der an sie denkt und sie beachtet.
Ist keiner da, der denken kann, dann stehen sie vielleicht noch auf Papier, sind aber wirkungslos und sinnfrei.

Dagegen sind die Naturgesetze im gesamten Universum gültig und nicht veränderbar, ob jemand an sie denkt oder nicht.

Gab es das Universum nicht, bevor auf der Erde Leben _ entstand?

Ziemlich schwach, merkst du das nicht?

Etwas, das ist, ist auch ohne Zuschauer.

Etwas, das nur gedacht ist, benötigt einen Denkenden.

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@DieMimose

Nachtrag zu

Hat es das Universum ewig gegeben? Nein, das gehört zu den modernen Erkenntnissen (die Steady-State-Theorie ist falsifiziert).

Da hast du etwas sichtlich nicht verstanden.

Vor dem Beginn der Expansion war das Universum schon, den Zustand nennt man Singularität.
Eine Singularität ist definiert als ein dimensionsloses Alles, ohne räumliche und zeitliche Ausdehnung. So wie sich die Gläubigen ihren Gott denken: ewig und zeitlos.

Dass sich das Universum ausdehnt und daher als Punkt begonnen haben muss, das dachte sich schon der Vorsokratiker Anaxagoras im 5.Jhd.v.u.Z.

Die Steady-State-Theorie (eigentlich eine Hypothese) wurde erst in den 40ern des vergangenen Jahrhunderts von Hoyle, Bondi und Gold als Alternative zur Urknall-Theorie entwickelt.

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@OpaAlfons
Das bedeutet aber auch ohne Bedeutung für die materielle Existenz, denn sonst wäre er wahrnehmbar und empirisch greifbar

Führt sich selbst ad absurdum: Ist Mathematik für die Bedeutung "materieller Existenz" unerheblich? Sie ist nämlich vollständig a priori.

Richtig, denn Gesetze des Rechtswesens sind gedankliche Produkte und keine Naturgesetze.

Du verstehst es nicht. Es geht um das Konzept der Gerechtigkeit, das Objektivität fordert. Eine Ethik die auf Grundlage empirischer Konjunktionen Urteile fällt, ist nicht objektiv, sondern subjektiv.

Auch sind die Naturgesetze nicht a priori notwendig, sondern allenfalls als solche gegeben und mussten entdeckt werden. Wenn sie a priori wären, müssten wir nicht die Empirie beobachten um diese Gesetzmäßigkeiten zu formalisieren.

Gesetze in Gesetzbüchern sind kulturell bedingt und daher nicht überall gleich, und der ethischen Entwicklung unterworfen und damit veränderbar. 

Womit das dann nicht mehr objektiv, und damit gerecht wäre. Eine Ethik darf sich nicht ändern. Wie kann etwas heute gerecht sein, was es morgen nicht mehr ist?

Das ist das Problem am Säkularismus: Ein unveränderlicher über alle "Vernunftgründe" erhabener Ethos, wurde durch eine vernunftargumentierende und damit wechselnde Ethik substituiert, die sogar die Tötung von Kindern als ethisch wertvoll evaluieren kann. Daher ist das nationalsozialistische Deutschland kein Unfall der Geschichte, sondern die logische Konsequenz des Materialismus, die infolge seiner Erstarkung den Menschen erstmals zu einem Ding das getötet werden darf, degradiert.

Dagegen sind die Naturgesetze im gesamten Universum gültig und nicht veränderbar, ob jemand an sie denkt oder nicht.

Falsch, stimmt nicht. Das ist lediglich die Forderung in der Physik, sie folgt aber nicht logisch zwingend.

Neuere Ergebnisse zeigen, dass Naturgesetze nicht zeit -und translations-invariant sind:

https://www.weltderphysik.de/gebiet/universum/news/2010/sind-die-naturgesetze-ortsabhaengig/

Die Forscher schreiben:

Die Naturgesetze sind möglicherweise nicht überall im Universum gleich. Darauf deuten Messungen eines britisch-australischen Forscherteams hin.

und weiter

Die Feinstrukturkonstante ist eine einheitenlose Kombination aus der elektrischen Ladung, der Lichtgeschwindigkeit, der elektrischen Feldkonstanten und dem Planckschen Wirkungsquantum. Änderungen der Feinstrukturkonstanten bedeuten also, dass sich mindestens eine dieser Naturkonstanten ändern muss und somit die physikalischen Naturgesetze nicht überall im Kosmos dieselben sind[...]

Tja.

Etwas, das  ist, ist auch ohne Zuschauer.
Etwas, das nur  gedacht ist, benötigt einen Denkenden.

Was ist das Seiende? Empirie? Die Empirie wird auch nur gedacht. Es sind bloß Eindrücke von der Wirklichkeit, in deinem Kopf.

Da hast du etwas sichtlich nicht verstanden.

Nein; da hast du was missverstanden.

Vor dem Beginn der Expansion war das Universum schon, den Zustand nennt man  Singularität.

Wieso wird dieser Begriff immer von Laien so missbraucht?

Singularität kommuniziert lediglich eine gewisse Definitionslücke. Sie folgt nicht empirisch, sondern auf Grundlage der beobachteten Gesetzmäßigkeiten die als mathematische Gleichungen formalisiert wurden. Singularität beschreibt den Punkt, wo die gravitative Kraft so stark ist, dass Strukturen divergieren.

Eine Singularität ist definiert als ein dimensionsloses Alles, ohne räumliche und zeitliche Ausdehnung. So wie sich die Gläubigen ihren Gott denken: ewig und zeitlos.

Falsch; gerade das verneint die Quantengravitation.

Aber sowieso: Dass das Universum endlich ist - denn wir können auf ihr Alter schließen - legt explizit ihren Beginn da.

Wenn "Singularität" notwendig existiert, wieso gibt es das Universum nicht schon ewig?

Der Trugschluss den die Atheisten zum Opfer fallen ist der, dass sie die Natur als Notwendigkeit voraussetzen um ihren Anfang überhaupt zu erklären. Im Grunde manifestiert sich das ebenfalls in ein Glaube. Denn eine ewige Gravitation, oder ewige Felder sind Postulate die wiewohl niemals empirisch belegt werden können ( Wie denn? Hinter's Urknall zu gucken ist nicht möglich.)

Dass sich das Universum ausdehnt und daher als Punkt begonnen haben muss, das dachte sich schon der Vorsokratiker Anaxagoras im 5.Jhd.v.u.Z.

Nö, Anaxgoras konstatierte meines Wissens nach nirgends, dass das Universum expandiert, sondern alles denselben Ursprung hatte.

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@DieMimose

Sowieso trafen seine Theoreme in der Antike nicht auf Reputation , weil es den etablierten philosophischen Anschauungen vollständig widersprach; er wurde vermutlich auch deswegen der Blasphemie bezichtigt und geächtet.

Die Steady-State-Theorie (eigentlich eine Hypothese) wurde erst in den 40ern des vergangenen Jahrhunderts von Hoyle, Bondi und Gold als Alternative zur Urknall-Theorie entwickelt.

Es rezipiert aber die antike Vorstellung, dass Universum sei ewig, darum geht es. Die Urknall-Theorie widerspricht dem zurecht: Das Universum ist endlich: Es hatte zweifellos einen Anfang.

Eventuelle Fehler sind meine eigene Schuld.

Und Gott alleine weiß es am allerbesten und besser.

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Wie können Nicht-Arabischsprechende den Quran und Islam verstehen?

Nach best. koranischen Verständnis sunnitischer Großgelehrten sei der Koran in seinem vielfältigen Bedeutungsgehältern nur auf Arabisch vollkommen zu erfassen.¹ So wird auch auf linguistischer Perspektive argumentiert, dass die Bedeutungen von Wortsymbolen insofern gewissermaßen kulturspezifisch seien, dass die angewandte Sprache im Quran (Arabisch) noch viel weiter gefasstere Bedeutungsinhalte enthielte als z.B. in einer deutschen Übersetzung, die engefasste bzw. eindeutigere Bedeutungen tragen.

Ein Beispiel dafür wäre der Begriff Djinn, der häufig sinngemäß mit unsichtbares Lichtwesen oder Dämon übersetzt wird. Abgelehnt wird, dass es sich bei Licht um elektromagnetische Strahlung (außerhalb von 300-700nm) handele, sowie auch der Begriff Dämon in seinen eigentlich Ursprung aus unislamischer Mythologie entspringe und somit falsche Implikationen (bid'a) mit sich führe .

Bsphaft ist hier auch der Begriff Da'wa, der gemäß Auffassungen von Sure 16:125 und Sure 12:108 sunnit. Großgelehrten als Aufruf zum Herrn, Ermahnung und Streitgespräch aufgefasst wird.² Trotz der Tatsache, dass laut des Dudens der Begriff "missionieren" die Bedeutung trägt, jemandem eine Glaubenslehre zu verkünden und ihn bzw. sie zu bekehren,³ wird dieser Begriff häufig von Muslimen rabiat abgelehnt, obgleich die Bedeutungsinhalte von Da'wa und Missionieren nach alltäglichem Weltverständnis nahe zu identisch sind.

Warum auch immer werden gewisse Wörter auf Anhieb gleich abgelehnt, jedoch alle Wortsymbole natürlich nicht (nur) nach etymologischer Untersuchung für immaterielle Dinge als untauglich abgelehnt, da sie in ihrer Konsistenz paganische-polythetistische Elemente in Form von Assoziationen (bid'a, shirk) enthielten.

Auch werden nach best. sunnit. Tradition Begriffe wie Verstand, Logik, Rationalität und Wissen gebraucht, enthalten jedoch ganz eigengebräuchliche Definitionen und Merkmale. So definieren jene Verstand und Wissen als etwas von Allah Erschaffenes, die im Quran offenbart worden sind, d.h. dass aus jener sunnitischen Sichtweise unter Anwendung des rational-logischem Verstandes Ergebnisse hervorgehend aus Sachverhalten immer sunnit. Doktrinen aus dem Koran enthalten müssen. Damit verschwimmt also der Begriff Glaube mit dem Begriff Wissen (siehe auch ILM ~koranische Weisheit als allgemeines Wissen).

Meine Frage ist daher nun:

  • Wie können Nicht-Arabischsprechende den Quran und Islam verstehen, wenn selbst Übersetzungen zum Lernen der arabischen Sprache essenziell falsch sind bzw. shirk enthalten?
  • Wie kann man diese Wunderzauberkraft des Verstehens des Qurans und Islams begreifen, wenn selbst Esoterikkraft, Transzendenz-Kreationfussionspower oder Magie, Harry Potter bzw. jeder Begriff zur Beschreibung und Erklärung unislamisch (bid'a) sind?

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¹ islamweb.net/emainpage/index.php?page=showfatwa&Option=FatwaId&Id=88411

² islamfatwa.de/manhaj/110-dawah/764-die-beste-weise-um-zum-tawhid-zu-rufen

³ duden.de/rechtschreibung/missionieren

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Kommt man als Nicht-Muslim in die Hölle?

Bitte ehrliche Antwort! Kommt man als Nicht-Muslim in die Hölle für immer und wird brennen? Wie fühlen sich Muslime dabei, wenn sie wissen, dass 98% der Menschen in Deutschland in die Hölle wandern bzw. dass 5 Milliarden + Menschen auf der Welt in die Hölle gehen? Das muss doch ein quälendes Gefühl sein oder? Und wie denken nicht Muslime darüber, dass Muslime so über sie denken

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Warum nehmen heutzutage Menschen noch die Bibel und Koran ernst?

Das sind doch Bücher aus dem Mittelalter und haben mit heutzutage nichts zu tun? Warum glaubt man den Geschichten? Ich meine heutzutage würde keiner mehr glauben, dass Moses ( wenn es ihn überhaupt gab) das Rote Meer gespalten hat. Oder Mohamed den Mond. Leben die noch alle im Mittelalter??

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Wie konnte Mohammed den Vers (Sura At-Tariq (86) Vers 1-3) vor ca.1400 Jahren mit dem wissenschaftlichen Inhalt schreiben?

In dem Vers geht es um die Entdeckung der Pulsare.

Von den Entdeckungen, die Furore im zwanzigsten Jahrhundert verursacht haben, sind die Pulsare, die ein Geräusch wie das Hammer-Geräusch machen(könnt ihr in Youtube sehen einfach pulsar sounds googeln), deshalb nannten sie die Wissenschaftler „ riesige Hämmer“ , die Wissenschaftler sagen, dass sie Wellen ausstrahlen, die jedes Objekt im Universum durchdringen können, also sie sind klopfend und durchdringend, dieses Ergebnis haben die Wissenschaftler nach langen Beobachtungen und Studien erreicht.

Durchdringender Stern ist Einer, der am verwirrsten der kosmischen Phänomene für Wissenschaftler!

Aber der Koran hat die gleiche Wahrheit mit eloquenten und ausdruckstarken Worten offenbart, als der Allmächtige Allah bei diesen Sternen geschworen hat:

Bei dem Himmel und bei At-Tariq (dem Klopfenden)! Und was lehrt dich wissen, was At-Tariq (der Klopfende) ist? (Es ist) ein durchdringender Stern)[At-Tariq1-3].

Wie kann ein normaler Mensch diese wissenschaftlichen Aussagen vor ca.1400 Jahren stellen?

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Die meisten christlichen Kirchen glauben das sich Gott als Vater, Sohn und Geist offenbart hat. Warum sind die, welche das nicht glauben so aggressiv?

Man bezeichnet Gott zum Beispiel als dreibeinigen Götzen oder dreiköpfigen Gott. Man behauptet, die Dreieinigkeit würde von satan kommen. Sie wäre heidnisch und vieles mehr.

Habe ich alles hier erlebt. Warum macht es andere so aggressiv wen man eine lehrmeinung vertritt, die es seit 1700 Jahren gibt, biblisch gut begründet ist und von der Mehrheit der Kirchen gelehrt wird?

was auch auffällt, das die welche so aggressiv gegen die 3e wettern, diese nicht mal kennen und das was sie als angebliche Alternative vorlegen nicht mal eine biblische Grundlage hat. Man beschimpft Gläubige indem man deren Gott verhöhnt.

es sieht so aus, als ob diese Minderheit mit allen Mitteln versucht sich von der Mehrheit zu unterscheiden und sich dabei nicht scheut den Gott der anderen zu verunglimpfen. Ist das der anrichrist der sich in dieser Zeit bemerkbar macht?

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Wieso betiteln Moslems "Allah" immer wieder als "Gott"?

Die Eigenschaften "Allahs" decken sich zu 0% mit denen des christlichen "Gottes".

Dennoch beanspruchen sie das Wort "Gott" für sich.

Ist das denn nicht eine eindeutige Offensive gegen das Christentum und dessen Anhänger?

Mir ist bewusst, dass die Übersetzung für "Allah" "Gott" bedeuten soll, doch führt das immer wieder zu Missverständnissen.

Da wir ohnehin in Zeiten leben, in der jedes Wort auf die Waagschale gelegt wird und Gesetze nach Meinungen erlassen werden:

Wäre es nicht sinnvoll, das Wort "Allah" mit der Gleichstellung des Wortes "Gott" zu untersagen?

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