Wieso waren die Täter in Würzburg und Orlando kein Moslem?

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6 Antworten

Ich als Moslem bin immer noch der Ansicht, dass der IS nicht mit dem Islam zu tun hat.

Vielleicht sollten die Muslime genau diese Haltung dem sog. IS und auch
sonst allen fanatischen Terroristen und Mördern, die ihre Verbrechen mit
dem Islam legitimieren, einmal unmissverständlich und öffentlichkeitswirksam nahe bringen!

Ich frage mich allerdings: Warum tun die  Muslime das nicht?  :-/

MfG

Arnold

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Kommentar von bluestyler
21.07.2016, 20:36

Weil es keiner wahr haben möchte. 90% Aller Muslime sind friedliche Menschen und wir respektieren alle andere, egal ob Christ,Jude etc. Wir alle sind Menschen und wir alle wollen in Frieden leben

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Der IS bietet eine unglaublich einfache Weltsicht, klare Handlungsanweisungen und klare Feindbilder und das ist für Leute, die sich in einer Krise befinden und sowieso einen Hass auf die Gesellschaft haben oder sich in dieser Gesellschaft nicht wohlfühlen, attraktiv.

Die IS-Ideologie bietet auch Gelegenheit zur Selbstwertaufwertung: Man kann sich allen "Kuffar" überlegen fühlen.

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Nein der Is hat auch europäische Mitglieder verstehe das wer will ob die gekauft wurden mit Geld ist viel möglich!

Oder können es die Kinder von europäischen Frauen sein die einen IS Kämpfer nahmen und dahin gingen!Vom Aussehen doch möglich?

Was eine Frau daran findet unverständlich erlich!Meine wie die mit Frauen umgehen!

Normal ist es nicht.Aber die legen doch ihren Glaubenskrieg bez.des Islams aus in Namen Allas oder?

Wird der Islam von jeden Moslem anders ausgelgegt?Für einen ein Grund zu morden für andere ein friedliches Leben?Muss doch so sein oder???

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Du hast doch selbst, lieber bluestyler,

einen guten Link gepostet (CICERO), der genau den Schlüssel zur Antwort auf Deine Frage liefert - Ich zitiere die muslimische Autorin:

"Aber Mateen gab vor, Muslim zu sein und wahrscheinlich glaubte er sogar, ein guter zu sein. Also genügt es nicht, den Attentäter als
grausam zu bezeichnen.
Bei einigen Muslimen scheint es fast so, als
wären sie in erster Linie über die blutige Tat als solches, nicht aber
unbedingt über die Intention entrüstet.

Homophobie ist real
Denn Homophobie ist real, weit verbreitet und auch in muslimischen
Kreisen tief verankert. Viel zu wenig wird darüber gesprochen. Die Gefahr, greifbare Hassquellen zu negieren, gar zu ignorieren und sie so ins Unausweichliche münden zu lassen, ist verantwortungslos von uns allen.

Ein langwieriger Diskurs über die homophoben Züge muslimischer
Communities ist nie wirklich entstanden. Wenn, dann nur, um über die
theologischen Aspekte zu debattieren. Nie haben Muslime die
gesellschaftlichen Missstände aufgegriffen, nie das salonfähige
Unterminieren sozialer Teilhabe homosexueller Gläubiger. Sie haben
systematisch die Konfrontation gescheut."

Deine FRage, lieber Bluestyler, ist also - leider - falsch gestellt, da sie am Problem vorbeigeht. (Zumal wir die beiden Attentäter nicht mehr fragen können - die Antwort also eh nie erfahren werden...)

Das Problem scheint zu sein, dass es im Islam im Allgemeinen und im Koran im Besonderen mehr als genügend "Munition" dafür gibt, das Umbringen anderer zu rechtfertigen und dabei trotzdem oder gerade deshalb ein guter Muslim zu sein....

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Ich als Moslem bin immer noch der Ansicht, dass der IS nicht mit dem Islam zu tun hat. Immerhin hat der IS im ersten Jahr HAUPTSÄCHLICH Moslems umgebracht, ca 700.000

Das funktioniert ganz wunderbar einfach nach genau demselben Denken, das Du hier an den Tag legst. Du definierst dir hier gerade zusammen, wer Moslem ist, und wer nicht, darauf basiert deine ganze Argumentation.

Dasselbe machen die von Dir genannten. Du und sie erklären Takfir über Andere, und schon muss man sich keinen unangenehmen Fragen mehr stellen. Genauso wie du Daesh das Muslimsein absprichst, machen Sie es mit ihren Opfern. Automatisch greifen viele Schutzgebote im Islam nicht mehr.

Nicht falsch verstehen : ich will Dich damit nicht in die Nähe der Terroristen rücken, sondern Dir vielleicht aufzeigen, wie selbstverständlich und einfach das Vielen von der Hand geht.

Also: Schau erstmal selbst in den Spiegel, ecce homo und so.

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Kommentar von bluestyler
21.07.2016, 20:59

Menschen zu töten ist allgemein eine Sünde. Und bitte komm mir jetzt nicht mit einzelnen Sätze aus der Sunna an ohne Kontext. Wieso sollen Christen den Koran besser verstehen als wir Muslime? Wir sind Muslime geworden, weil es EINE FRIEDLICHE Religion ist. Ich wäre niemals Moslem geworden, wenn es eine gewalttätige Religion wäre, ist sie aber nicht.

,, Töte einen Menschen, so ist es, als ob man die ganze Menschheit töten würde. Rette einen Menschen, so ist es, als ob man die ganze Menschheit retten würde."

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Du machst dir was vor. Es waren Moslems, sie bekannten sich zu Mohammed, zum Koran, sie riefen "Allah-u-akbar", sie hatten Mittäter.

Wann endlich sind Moslems innerlich so stark, dass sie die gewalttätige Seite ihrer Religion nicht mehr verleugnen, sondern kritisieren? 

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Kommentar von bluestyler
21.07.2016, 20:35

Nur weil man Allahu akbar schreit ist man Moslem? hahaahah was ist das denn?

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