Wieso vibrieren Gegenstände (oder auch der Boden) wenn man ein Lied mit Beat laut abspielt?

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5 Antworten

Schall ist, stark vereinfacht, wenn sich die Teilchen der Luft bewegen und gegenseitig schubsen. Wenn dieses Geschubse auf einen festen Gegenstand trifft, kann das Schubsende Teilchen nicht weiterschubsen und schubst in die andere Richtung. Wenn das zwischen zwei festen Gegenständen geschieht drücken die Teilchen der Luft die Gegenstände auseinander, es vibriert. Das allerdings geschieht mehr bei tiefen Tönen, da dann das Geschubse (physikalisch die Amplitude) stärker ist, also eher beim Bass als beim Beat.

So ein Geschubse! LOL DH.

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Genauso wie Muhkasa es gesagt hat.
Töne sind Schallwellen.
Schallwellen machen bewegungen.
Und so kommen wir zu dem Schubsen wie Muhkasa es sagte.

Na weil die Schallwellen vom Bass den Boden in Schwingung versetzen

... und der Hochtöner die Gläser zum swingen bringt.

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stimmt, danke :D

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Nein, der Boden wird nicht in Schwingung versetzt, da die Masse des Bodens, der Erde viel viel größer ist, als die des lauten Gegenstandes. Wenn deine Theorie stimmte, würde ich es hier in Berlin per Erdbeben spüren, wenn du deine Boxen aufdrehtest.

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Sowas nennt man schlicht Resonanz, Baby

Bei Wiki steht das:" Als Resonanz werden in der Physik Vorgänge bezeichnet, bei denen ein schwingungsfähiges System mit seiner Eigenfrequenz durch Energiezufuhr angeregt wird. In diesem Fall beträgt die Phasenverschiebung zwischen Erreger und erzwungener Schwingung 90 Grad, der Energieübertrag auf das schwingungsfähige System ist in diesem Fall maximal. Hierdurch kann die Amplitude des angeregten Systems auf ein Vielfaches der Erregeramplitude ansteigen.

Abhängigkeit der Amplitude von der Erregerfrequenz und der DämpfungDie Resonanzkurve eines solchen Systems gibt seine Schwingungsamplitude in Abhängigkeit von der Erregerfrequenz an. Je geringer die Dämpfung ist, desto schmaler und höher wird das Maximum der Kurve, der Resonanzpeak. In extremen Fällen kann die „Aufschaukelung“ zur Zerstörung des Systems führen (Resonanzkatastrophe).

Der genaue Verlauf der Resonanzkurve hängt von der Kopplung zwischen Erreger und Resonator ab. Die abgebildete Resonanzkurve gilt für die so genannte Kraftkopplung und die Aufhängungskopplung. Es gibt andere Kopplungsarten wie Strom-, Geschwindigkeits- und Beschleunigungskopplung. In der Nähe der Resonanzfrequenz lässt sich die Amplitude durch die Lorentzkurve ausdrücken. Sie stellt die Fourier-Transformierte einer exponentiell gedämpften Schwingung dar.

Das Phänomen der Resonanz ist in der Physik weit verbreitet. Beispiele sind:

In der Mechanik: Schaukel „Aufschaukeln“ der gleichmäßigen Fußtritte einer Marschkolonne Starke Vibrationen von Fahrzeugkarosserien bei bestimmten Motordrehzahlen (Dröhnen) Resonanzauspuff bei 2-Takt-Motoren zur Leistungssteigerung In der Hydromechanik: Tideresonanz Wellenresonanz Brandungsresonanz In der Akustik: Die Tonerzeugung bei Musikinstrumenten (Streich- und Blasinstrumenten); auch das Mitschwingen einer nicht gespielten Saite, wenn ein gleichgestimmtes Instrument ertönt."

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ich glaube janni1979 hat recht...

glauben kannst du in der Kriche fg

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