Wieso verwendet man bei Elektromagneten keine Permanentmagnete als Eisenkern?

4 Antworten

Kleine Elektromagneten braucht man, um an- und ausschaltbare Magneten zu haben.

Bei großen Elektromagneten, welche im Grunde dauerhaft aktiv sind spricht folgendes dagegen (Am Beispiel Generatorkern):

  • Gegen industrielle Elektromagneten sind Permanentmagneten ein Witz. Ein wirklich großer Elektromagnet kann deutlich stärker werden, als ein Neodymmagnet in derselben Größe.
  • Es ist sehr aufwändig, einen Neodymmagneten herzustellen, der derartig groß ist (z.B. in einem Generator).
  • Neodym ist weitaus teurer und seltener als Eisen, welches normaler Weise als Kern verwendet wird.
  • Eisen hat optimale Eigenschaften, als Kern für einen Elektromagneten genutzt zu werden. Besonders wichtig ist hierbei die Magnetisierbarkeit, welche das Magnetische Feld "leitet". Ironischer Weise hat Neodym eine geringere Magnetisierbarkeit, daher würde mehr der elektrischen Energie verloren gehen.
  • Permanentmagneten werden mit der Zeit abgenutzt, wenn sie "belastet" sind. Wieso genau lernst du dann im Elektrotechnik Studium.

Es gibt noch einige andere Punkte, aber die oben genannten sind wohl die wichtigsten. Viele Windräder nutzen allerdings Permanentmagneten als Generatorkern, jedoch ersetzen diese den sonst erforderlichen Elektromagneten vollständig. Die Generatoren sind allerdings um Mengen kleiner als die Generatoren eines z.B. Kohlekraftwerkes.

Was passiert wenn man die Spule verkehrt herum polt da würden sich gegeseitig anziehen oder abstoßen. Es würde nicht miteinander harmonieren.

Der Permanetmagnet könnte seine magnetischen Kräfte verlieren.

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Einen Elektromagneten kann man ein und ausschalten wie es nötig ist. Dies geht ja bei einem Dauermagnet nicht.

Und möglicherweise, um höhere Feldstärken zu erzielen.

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weil man einen Permanentmagneten nicht ausschalten kann.

Beim Elektromagnet geht es ja darum ein magnetisches Feld nur bei Bedarf aufzubauen.

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