Wieso verursachen Abtreibungen bei manchen Frauen so viel Trauer und psychische Probleme?

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12 Antworten

Ich denke, dass einige eben doch am liebsten eine andere Möglichkeit gewählt hätten. Wenn man eine Abtreibung mit seinem Gewissen vereinbaren kann, dann bereut man das auch nicht plötzlich wieder. Diese Bindung spürt nicht jede Frau, viele leben ihr Leben wir vor der Schwangerschaft weiter. Manchen wird aber auch erst hinterher ein schlechtes Gewissen eingeredet.

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Kommentar von WALDFROSCH1
05.08.2016, 16:20

@Tragosso

Ein  immer gerne geführtes Argument welches ich nicht bestätigen kann ,ich war  etliche Jahre immer nur von absoluten Abtreibungsbefürwortern umgeben ..die mir gewiss keine schlechtes Gewissen einreden wollten und konnten .

Komisch ich hatte aber zunehmend Trotzdem ein solches Schlechtes Gewissen 
Und auch meine Freundinnen von damals welche das Gleiche Schicksal teilten (oft mehrmalig ) waren davon nicht verschont geblieben .

...wie erklärst du uns das denn ? 

Heute habe ich damit keine Problem mehr mit meinem Gewissen ..

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Servus,

Ein Abbruch führt nur in äußerst seltenen Fällen zu psychischen Problemen.

Wir wissen inzwischen durch große Studien, dass es  nach einer Geburt bspw. sogar wahrscheinlicher ist, psychische Komplikationen zu haben wie nach einem Schwangerschaftsabbruch...

Meistens liegt es an dem Druck von außen - besonders an Menschen, die ihr einreden möchten, dass es "Mord" wäre oder eine "Tötung" oder sie religiös irgendwie bekehren möchten; diesen Frauen wird dann das schlechte Gewissen mehr oder weniger eingeredet... manchmal entsteht das auch von selbst durch religiöse Vorschriften o.ä.

Steh deiner Freundin bei - sie hat eine Entscheidung getroffen und es war im Moment der Entscheidungsfindung die für sie richtige Entscheidung...

Ihr jetzt nachträglich ein noch schlechteres Gewissen einzureden (wie es dir hier vorgeschlagen wurde, mit christlichen Antiabtreibungsvereinen) ist das Schlimmste, was man jetzt im Moment machen kann.

In der wievielten Woche war der Abbruch?

Lg

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Kommentar von Neutralis
05.08.2016, 21:03

Das weiß ich leider nicht. Es war nicht meine feste Freundin sondern eine "Kumpel-Freundin". :)

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Kommentar von carn112004
05.08.2016, 21:22

Meistens liegt es an dem Druck von außen -


Irgendeine Studie oder "Studie", die diese Behauptung belegt?

es war im Moment der Entscheidungsfindung die für sie richtige Entscheidung...

Also ohne dass irgendetwas über die Gründe für den Abbruch bekannt ist, wird pauschal unterstellt, dass die Entscheidung schon richtig war?

Sorry, aber das ist gequirlter Blödsinn, selbst wenn man davon ausgeht, dass ungeborene Menschen keine Menschen seien.

Denn z.b. gibt es Frauen, die abtreiben, weil sie sich vom Erzeuger im Stich gelassen fühlen; wenn sie dann 2 Monate feststellen:"Oh, der hätte mich gar nicht im Stich gelassen, der ist richtig zuverlässig, das wäre wunderbar mit dem Kind geworden" dann ist die Entscheidung objektiv falsch gewesen, da eben auf einer falschen Annahme beruhend.

Da ist dieses Gerede von "im Moment ..." einfach nur quasi esoterisches Gelaber, denn wenn man entscheidungskritische Aspekte falsch einschätzt, dann ist die resultierende Entscheidung nunmal falsch und je nach Tragweite bedauert man mehr oder weniger, dass man was falsch eingeschätzt hat und deshalb falsch entschieden hat.

Irgendwas pauschal zu sagen ohne irgendwas zu wissen, ist also gequirlter Blödsinn.

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Die Leibesfrucht ist nun mal ein Teil von der Frau selbst und würde normal zu einem neuen Menschen werden. So ist es kaum verwunderlich dass viele Frauen damit mehr Probleme haben als mit der Entfernung des Blinddarms.

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Wenn eine Frau von außen zu einer Abtreibung gedrängt wird, könnte sie sich trotzdem dazu entscheiden, das Baby zu behalten. Wenn jetzt zum Beispiel der Vater das Kind haben will, die Mutter aber nicht, könnte sie es trotzdem abtreiben. Die endgültige Entscheidung liegt also bei der Frau. Hier kommt es immer auf die Einstellung der Frau an. Ich habe schon von vielen gehört, denen das völlig egal ist. Andere fragen sich ihr ganzes Leben lang, was für ein Mensch das Kind jetzt wäre, gegen das sie sich entschieden haben. Man kann das jetzt drehen wie man will, doch mit einer Abtreibung löscht man ein Leben aus und manchen macht das zu schaffen und anderen eben nicht.

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Weil Frauen sich hormonell darauf eingestellt haben, ein Baby auszutragen, und jetzt tut sich plötzlich ein "Loch" auf. Der Körper hat sich auf eine neue Form ihres Lebenssinnes eingestellt, nämlich die Mutterschaft, und das wird plötzlich abgebrochen. Es ist so ähnlich wie bei der postnatalen Depression.

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Das ist tatsächlich sehr häufig.

Öfter als zugegeben wird, verursacht sogar beim beteiligten Mann eine Abtreibung psychische Belastungen.

Vielleicht hilft es, dann doch ein Kind zu kriegen.

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Kommentar von WALDFROSCH1
05.08.2016, 15:39

Nein das ist keine Lösung ein Totes Kind durch eine anderes  Kind zu ersetzen ,da endet dann oft in einer erneuten Abtreibung ..

Da sollte unbedingt erst der Verlust Verarbeitet werden ...das kann sonst auch in der SS grosse Probleme geben ..

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Richtige Depressionen würde ich das nicht nennen. Das ist  ja ein Verlust und da ist es klar, dass man sich etwas schlechter fühlt, weil man hat ja etwas verloren und manche wollen sowas wie eine Abtreibung gerne rückgängig machen.

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Wieso verursachen Abtreibungen bei manchen Frauen so viel Trauer und psychische Probleme?

Meine Vermutung ist, dass bei manchen Frauen das ganze irrationale und unwissenschaftliche gehirnwäsche-gerede ungeborene Menschen seien keine Menschen wenigstens unbewusst nicht richtig wirkt; damit bleibt eben wenigstens im Unterbewusstsein, dass man das eigene Kind hat töten lassen. Sowas ist nicht immer leicht zu verdauen.

Die "Lösung" der irrationalen Wissenschaftsfeinde für diese Problematik ist natürlich, die Gehirnwäsche noch weiter zu perfektionieren, in der Hoffnung, dass auch wirklich jeder davon überzeugt ist, dass ungeborene Menschen keine Menschen seien; ich bin nur skeptisch, ob das wirklich klappt.

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Kommentar von CalicoSkies
05.08.2016, 21:22

Ich finde es relativ schwachsinnig, Frauen "Gehirnwäsche" zu unterstellen, wenn sie nach einem Abbruch kein schlechtes Gewissen haben (da du das implizierst)

Denn laut großen Studien und Metaanalysen sind psychische Nachfolgen eine äußerst seltene Komplikation eines Abbruchs (psychische Nachfolgen nach einer Geburt sind höher) - das würde dann bedeuten, dass du der großen Zahl von betroffenen Frauen unterstellst, sie wären "gehirngewaschen"

Die "Lösung" der irrationalen Wissenschaftsfeinde für diese Problematik ist natürlich, die Gehirnwäsche noch weiter zu perfektionieren, in der Hoffnung, dass auch wirklich jeder davon überzeugt ist, dass ungeborene Menschen keine Menschen seien; ich bin nur skeptisch, ob das wirklich klappt.

Die wahren "Wissenschaftsfeinde" sind die, die meinen, sie müssten Frauen ein schlechtes Gewissen einreden mit Begriffen wie "Kindstötung" o.ä.

Ein Abbruch ist ein chemischer oder operativer Abgang eines Zellhaufens / eines Embryonen, nicht mehr und nicht weniger.

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Weil es ein großer Einschnitt ins Leben ist und man auch das Gewissen damit belastet.

KaterKarlo2016

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Ja stell dir vor, du hast seit langer Zeit nun ein ganz neues cooles Smartphone mit allem drum und dran, dann hast du alles stundenlang engerichtet, und DANN MUSST du es abgeben, warum auch immer... das ist vergleichbar und sehr belastend. Mit dem Kind ists halt noch etwas schlimmer

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Kommentar von Aliha
05.08.2016, 19:24

OmG, der Verlust eines Handys mit einer Abtreibung gleichzusetzen ist schon ziemlich weit hergeholt.

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So  ist es, diese Mutterbindung ist etwas einzigartiges. Und eine Frau ist dazu geboren Leben zu geben und zu schützen. Und wenn sie dieses Leben eben nicht schützen kann, dann kommt dies vielfach zu Not, weil es gegen ihre Lebensaufgabe ist.  Mache Deiner Freundin mit dass sie die Abtreibung und was dazu geführt hat bei einem freien Träger aufarbeitet.

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Wie könnte es eine Frau nicht nahe gehen die erkannt hat dass sie gerade oder auch schon vor Jahren ,ihr eigenes Kind zu Tötung freigegeben hat ?

Die   moderne Abtreibungs Terminologie die man dazu extra entwickelt hat ,lügt den Frauen vor .dass es sich hier nicht um eine Kind sondern um einen Zellhaufen handeln würde .

Solange eine Frau keinen Konkreten Weg vor Augen hatte,welchen sie hätte mit den potentiellen Kind  gehen können, war es zudem selten eine freie Entscheidung sondern ein der unzähligen ausweglosen Situationen im Leben einer Frau welche dann oft in  Abtreibung ...

Mehr dazu hier :

http://afterabortion.org/1999/more-research-on-post-abortion-issues/

Auch wenn das PAS offiziell nicht existieren soll ,leiden doch unzählige Frauen nach Abtreibung doch darunter :

https://www.youtube.com/playlist?list=PL45610F21942F4557

Solchen eine Fehler gemacht zu gaben muss aber nicht heissen das es unmöglich sein wird, wieder jemals lachen zu können :

Eine ehrliche Aufarbeitung kann hier wahre Wunder wirken :

Hilfe für deine Freundin gibt es hier :

http://www.rahel-ev.de/der-rahel-ev/

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Kommentar von Neutralis
05.08.2016, 15:37

Ich würde es nicht als Fehler bezeichnen.

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Kommentar von CalicoSkies
05.08.2016, 21:18

Wie könnte es eine Frau nicht nahe gehen die erkannt hat dass sie gerade oder auch schon vor Jahren ,ihr eigenes Kind zu Tötung freigegeben hat ?

Ein Embryo ist kein Kind.

Das wird auch nicht wahrer, wenn du hier Leuten noch mehr Schuldgefühle einredest, indem du emotionale Begriffe wie "Kind töten" benutzst... :D

Die moderne Abtreibungs Terminologie die man dazu extra entwickelt hat ,lügt den Frauen vor .dass es sich hier nicht um eine Kind sondern um einen Zellhaufen handeln würde

Das ist keine "moderne Abtreibungsterminologie", sondern einfach der medizinische Begriff dafür.

Es handelt sich bei Abbrüchen ohne medizinische Indikation der Mutter um Zellhaufen oder um Embryonen, nicht um Kinder; das sollte dir eigentlich auch mal so langsam klar werden :3

Mehr dazu hier :

http://afterabortion.org/1999/more-research-on-post-abortion-issues/

Veraltete Seite mit Auswahl von rein negativ Studien, von denen keine einzige peer-reviewt ist.

Aussagekraft ist daher 0 - ich würde es fast schon Anti-Abtreibungspropaganda nennen...

Auch wenn das PAS offiziell nicht existieren soll ,leiden doch unzählige Frauen nach Abtreibung doch darunter :

PAS ist eine reine Erfindung; und auch diese Einzelfallberichte ändern nichts daran.

Wir wissen inzwischen, dass nur ein äußerst geringer Anteil der Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch psychische Komplikationen davonträgt (durch große Studien)

Natürlich gibt es nun Einzelfälle mit Symptomen einer PTSD nach einer Abtreibung, aber hier von einem "Nach-Abtreibungs-Syndrom" zu reden (PAS) ist sinnfrei.

PAS war noch nie in irgendeinem Katalog enthalten - weder im ICD noch im DSM.

Was früher enthalten war, war "Schwangerschaftsabbruch" als möglicher Stressor bei PTSDs (wie von mir erwähnt), was allerdings inzwischen entfernt wurde (da es keine richtige, wirkliche Relevanz hat)

Solchen eine Fehler gemacht zu gaben muss

Genau solche Leute wie du, die Frauen nach einem Abbruch einreden möchten, es war ein "Fehler", sind der Auslöser für die meisten dieser psychischen Probleme!

Es war kein Fehler, denn die betroffene Frau hat sich so entschieden - und daran ändert alles religiöses Blabla und medizinische Fehlargumentation auch nichts.

Hilfe für deine Freundin gibt es hier :

http://www.rahel-ev.de/der-rahel-ev/

Die betroffene Frau sollte sich keineswegs an einen christlichen Anti-Abtreibungsverein wenden, da der alles nur noch schlimmer macht.

Was wirklich hilft, dürfte ein Psychotherapeut sein - sie kann auch bei Pro Familia einen Termin ausmachen und schauen, ob die ihr genauer weiterhelfen können (auch bzgl. Adressen)

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