Wieso verteidigt meine Schwester meinen Vater?

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6 Antworten

Ich bin in einer ähnlichen Lage wie du und brauche zur Bewältigung meiner Vergangenheit auch keinen Psychologen. Auch ich habe lange Jahre zu meinem Vater gehalten, obwohl er ein absoluter Tyrann war. Heute denke ich, dass das daran lag, weil ich den Respekt vor meiner Mutter verloren hatte. Ich habe sie in der Position meiner Beschützerin gesehen, aber sie konnte sich ja selber nicht schützen. Als Kind hab ich das nicht verstanden und sie dafür - gedanklich - verurteilt und entsprechend hatte ich eben keinen Respekt vor ihr. Erst jetzt, nach vielen Jahren, wird mir auch die andere Seite der Medaille klar, dass mein Vater zu mir nur so war, weil er mich benutzt hat. Und daher habe ich mit meiner Mutter mehrere klärende Gespräche geführt und heute ein sehr gutes Verhältnis mit ihr...gemeinsam haben wir festgestellt, dass wir uns immer gegenseitig hatten, sie trotz allem immer für mich da war und mein Vater einfach krank gewesen sein musste, sonst lässt sich sein Verhalten uns gegenüber einfach nicht anders erklären. Um wieder zu deiner Schwester zurück zu kommen: vielleicht ist es bei ihr ähnlich. Wenn sie schon früher auf deine Mutter eifersüchtig war, dann hat sie deine Mutter als Eindringling, als Konkurrenz gesehen. Vielleicht ändert sich ihre Ansicht noch, ansonsten bleib dabei, dass du dich mit einer Mutter prima verstehst, dass du zu ihr hältst (was für sie sicher auch sehr wichtig ist!) und versuch einfach, abzuhaken, dass deine Schwester eben ganz anders ist als du. So richtig verstehen wirst du das sicher alles sowieso niemals.....ich wünsch dir weiterhin viel Kraft, um darüber hinweg zu kommen. Es klappt, auch ohne Psychologen, aber es ist ein langer Weg mit vielen Flashbacks!

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Kommentar von Yuurie
27.10.2016, 13:41

Das ist eine Sichtweise und eine Antwort, die mir auf jeden Fall mehr Aufklärung bietet, danke! :)

Ja, dass meine Schwester sie als Eindringling sieht, hat meine Mutter auch schon vermutet. Und sie konnte das natürlich auch nicht verstehen. Weil sie doch die Mutter ist?
Und sie ist meiner Mutter gegenüber tatsächlich immer sehr respektlos und teilweise auch schon sehr unhöflich (obwohl sie was ganz anderes beigebracht bekam, ich mein, ich bin ja auch nicht so).

Ich hoffe, dass sie eines Tages aufwacht und mal sieht, was sie eigentlich für einen Menschen als Vater hat. Aber ich befürchte, dass es nicht so schnell passieren ist (höchstens dann, wenn er stirbt und sie dann mehr darüber nachdenkt, wahrscheinlich).

Am liebsten würde ich auch einfach sagen "sie hat ihre Meinung, ich meine und das war's". Nur ist das so, dass meine Schwester mir sehr sehr oft vorwirft, dass ich doch mehr mit meinem Alten unternehmen soll, dass ich doch mehr Respekt und Achtung vor ihm haben soll usw. Und dann entstehen automatisch Streitgespräche, wo ich ihr dann die ganze Geschichte wieder und wieder erzählen muss und dann kommt sie mit so Sachen wie: "Warum lebe ich nicht in einer normalen familie?" Ich mein.. spinnt sie?

Wie kann man so Realitätsfremd sein und so tun, als wären die ganzen schlimmen Sachen, die meiner Mutter angetan wurde, nie passiert? Und wenn mal etwas zu ihr durchdring, dann sagt sie so Dinge wie: "Echt?" und tut auf überrascht, als hätte sie das nie gewusst. Dabei war sie doch dabei oder hat es schon 10.000 Mal gehört.

Ich kann das auch ignorieren, aber selbst ignorieren bringt bei ihr nicht viel. Und wenn man mit ihr sachlich darüber reden will, auch nicht. Ich habe ihr erklärt, dass ich grundsätzlich mit abgeschlossen habe und mit ihr nicht den Streit weiterführen will, den unsere Eltern damals anfingen (oder eher gesagt er damals ausgelöst hat).

Sie scheint das alles bis heute ja noch nicht verarbeitet zu haben. Und für mich ist das Thema auch so ausgelutscht, dass ich auch nicht mehr die Kraft dafür investieren will, gegen eine Wand zu reden.

Es ist auch schon so lange her, ich habe alles selbst verarbeiten können. Flashbacks habe ich auch schon lange nicht mehr. Was mich auf jeden Fall gelehrt war, dass man sich Menschen immer 2 Mal anschauen sollte und dass ich imemr die Finger vom Alkohol lassen werde (mir schmeckt das auch generell nicht). :)

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Hallo Yuurie,

ich habe mich gefragt, wie alt Du wohl sein magst, denn aus Deiner Schilderung lese ich, daß Du immer noch mit Deiner Mutter zusammen wohnst. 

Du hast es Dir zur Aufgabe gemacht, für sie zu sorgen und kümmerst Dich um sie, wie es normalerweise Eltern für ihre Kinder tun.

Deine Schwester ist mehr als zehn Jahre älter als Du und die Ehe Deiner Eltern stand bereits vor Deiner Geburt auf tönernen Füßen. Ich könnte mir vorstellen, daß Deine Mutter durch die Schwangerschaft mit Dir ihre Ehe retten wollte.

Deine Schwester hat die damalige Situation fast schon als Teenager mitbekommen, sie kann Dir sicher mehr darüber erzählen, wenn Du sie fragst. 

In diesem Alter war es auch nicht leicht für sie, nach so langer Zeit als Einzelkind plötzlich eine Schwester zu bekommen. Es ist nachvollziehbar, daß sie eifersüchtig war.

Deine Mutter hat es offensichtlich perfekt geschafft, Dich für sich zu vereinnahmen. Du identifizierst Dich weit über das normale Maß mit ihr und verzichtest darauf, ein eigenes Leben zu führen.

Deine Schwester ist es gelungen, sich abzunabeln, auch wenn es für sie sehr schwierig war. Aber sie hat sich dabei helfen lassen und sieht die ganze Sache sehr viel differenzierter als Du. 

Wenn eine Ehe schlecht läuft, liegen die Ursachen, und ich vermeide bewusst den Begriff "Schuld", nie nur bei einem Partner, sondern immer bei beiden.

Es wird höchste Zeit, daß Du etwas für Dich selbst tust und beginnst, Dein eigenes Leben zu leben. 

Deine Mutter ist eine erwachsene Frau und sollte ihre Probleme selbst lösen. Und das kann sie auch, wenn sie dazu gezwungen ist.

Ich wünsche Dir, daß sich das Verhältnis zwischen Dir und Deiner Schwester bessert, sonst stehst Du irgendwann ganz alleine da. 

Alles Gute für Dich,

Giwalato 

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Kommentar von Yuurie
27.10.2016, 14:46

Hallo Giwalato,

Um mal Licht ins Dunkle zu bringen: Ich habe mein eigenes Leben uns sie hat auch ihr eigenes Leben. Ich stehe mit beiden Beinen dort, wo ich bin und ich sehe es auch nicht als verkehrt, dass ich mit meiner Mutter ein sehr gutes Verhältnis habe.

Meine Mutter ist eine Mutter für mich. Nicht umgekehrt. Zu der Zeit, wo sie überfordert war, war ich einfach für sie da, wie eine Tochter für jemanden da sein kann. Und auch ich hatte Zeiten, wo sie für mich als Mutter da war. Sie ist generell immer für mich da. Sie baut mich auf, ich kann mit ihr über alles reden usw.

Es ist für mich keine Aufgabe, für jemanden da zu sein. Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Auch zu Freunden, die mir viel bedeuten, bin ich so. Das ist meine Art.

Dass meine Mutter mit meiner Schwangerschaft die Ehe retten wollte, weiß ich nicht. Mir erzählte sie nur, dass sie bereits längst vor meiner Zeugung sich scheiden lassen wollte, es aber nicht tat, weil meine Schwester noch klein war und sie der Ansicht war, dass sie doch lieber mit beiden Elternteilen aufwachsen soll. Das hat sich nach meiner Geburt ebenfalls so eingependelt. Als sie 2 war, hätte sie beinahe wieder die Scheidung eingereicht, aber dann, ca. 10 Jahre später tat sie es.

Meine Schwester bekam nichts mit, da die ganzen Geschichten nicht offensiv passierten. Und wenn, hat meine Schwester es sicherlich verdrängt. Ich erinnere mich auch nur an ganz kleine Szenen, als ich noch ganz klein war (und meine Schwester dabei war) und wenn ich mit ihr darüber redete, meinte sie, sie erinnerte sich nicht. Sie hat alles komplett verdrängt, weil sie wohl nicht die Wahrheit verkraften will, wie er wirklich ist. Und weil sie wohl nicht damit klar kam.

In der Zeit, wo es so schlimm war, war sie auch nie zuhause. Sie war ja immer bei ihrem Freund. Wie soll sie da was mitbekommen haben? Ich habe dann alles mitbekommen.

Klar, dass sie auf mich mal eifersüchtig war. Das hatte sie mir auch erzählt, dass sie manchmal eifersüchtig war, aber gleichzeitig hat sie mich auch lieb gehabt und viel mit mir unternommen. Meine Mutter hat sich immer beste Mühe gegeben, dass wir beide ein gutes Verhältnis zueinander haben. Und bis auf diese eine Sache, die ich nicht verstehe, haben wir tatsächlich ein gutes Verhältnis zueinander.

Nur, warum ist sie auf meine Mutter eifersüchtig? Das ist wiederrum etwas, was ich nicht so richtig verstehe.

Meine Mutter hat mich nicht komplett für sich beschlagnahmt, das ist ebenfalls fehlinterpretiert. Wie gesagt, ich habe mein eigenes Leben. Und ich führe es schon lange.

Dass meine Schwester sich "abgenabelt" hat, ist ebenfalls grenzwertig in meinen Augen. Bloß, weil sie sehr früh ausgezogen ist, hat sie das Thema damit noch lange nicht abgeschlossen. Eher ist sie davor geflüchtet, als sich damit zu befassen. Hat ihre Augen komplett vor der Realität verschlossen und hat heute noch das Denken eines Kleinkindes, dass am liebsten alles "friede freude Eierkuchen" sein soll. Dabei sollte sie doch einfach akzeptieren und sehen, wie die Dinge nun mal wirklich sind. Und auch verstehen, was er ihr angetan hat. Sie hat massive Probleme mit sich, mit ihrem Selbstbewusstsein. Flüchtete sich von eine Beziehung in die Andere, lernte nur Männer kennen, die sie schlecht behandelten. Jetzt hat sie einmal einen Mann kennengelernt, der sie gut behandelt und nun ist sie dabei, selbst alles kaputt zu machen.

Ich sehe bei ihr ganz massive Probleme. Und auch mir tut es weh, sie so zu sehen. Dass sie nicht die Stärke hat, es allein durchzustehen und dass ihr die Psychologen anscheinend auch nicht sonderlich dabei geholfen haben.

In einem Streit sind immer zwei Leute beteiligt. Natürlich. Du kannst aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Das war kein kleiner Kindergartenstreit, der da entstand, das war Psychoterror. Der Mann ist ein Psychopath. Er empfindet keine Empathie und manipuliert seine Leute. Empfindet keine Liebe, sondern erfreut sich am Leid anderer. Die einzige "Schuld", die meine Mutter hatte, war die, dass sie auf ihn hereingefallen war, aber selbst da kann man nicht von Schuldzuweisung sprechen.

Man kann vieles aus etwas beziehen, was nicht erwähnt wurde. Aber bitte, bevor du solche Analysen anstellt, frag doch vorerst, wie mein derzeitiges Leben überhaupt ist und bedenke auch mal, dass es vor 10 Jahren passiert ist und ich nur die Geschichte erzählt habe, um zu verdeutlichen, dass ich meine Schwester mit ihrem Verhalten einfach nicht verstehe.

Und bitte.. meine Mutter ist eine erwachsene, starke Frau, sie hat es geschafft und mittlerweile macht sie ihn auch verbal zur Sau, wenn er auch nur einen Pieps von sich gibt.

Und ganz alleins tehe ich ganz bestimmt nicht da. Es gibt ja nicht nur Familie, sondern auch Freunde. Und meine Freunde sind für mich auch wie eine Familie. Man ist im Grunde nie alleine.

Und wie gesagt. Abgesehen von dieser Geschichte habe ich ein gutes Verhältnis zu meiner Schwester.

Danke.

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(2/2) .. meine Vermutung war, dass sie eine schon etwas "unnormale" Bindung zu ihm hat. Meine Mutter erzählte mir auch, dass sie öfter das Gefühl hatte, meine Schwester wäre eifersüchtig. Immer, wenn meine Mutter und mein Vater sich mal ein Küsschen gaben oder sich umarmten, unterbrach meine Schwester (als Kind) den Moment und sie schien auch immer wütend gewesen zu sein. Schmiss meiner Mutter Sachen hinterher usw.

Wie kann man denn nur so sein? Meine Schwester meinte, dass sie wegen der Vergangenheit jetzt nochmal zum Psychologen geht (auch wegen ihres unverständlicherweise niedrigen Selbstbewusstseins, sie ist wirklich eine bildhübsche, intelligente Frau!). Ich hingegen sehe mich nicht in der Lage, dass ich einen Pychologen brauche. Ich habe auch kein problem damit, mich mit meiner Vergangenheit zu befassen und darüber öffentlich zu schreiben, da es für mich abgeschlossen ist. Das Einzige, was mich noch dabei beschäftigt, ist das heute noch merkwürdige Verhalten meiner Schwester und wieso sie einen menschen so erbitterst verteidigt, der einem nur Kummer und Schmerz bereitete, während der andere Elternteil, der immer das Beste für einen wollte, dann nicht gemocht, wenn nicht sogar schon gehasst wird.

Meine Mutter versteht das auch nicht und sie ist auch sehr oft traurig darüber (auch, wenn sie es unter Wut und Enttäuschung verbergt, ich kenne sie ja).

Und bitte... sagt mir jetzt nicht, ich bräuchte dringend eine Behandlung wegen dem, was damals passiert ist. Wenn ich wirklich damit nicht klar gekommen wäre, wäre ich schon seit Jahren dort gewesen. Aber wir (meine Mutter und ich) hatten immer aneinander und uns gegenseitig gestärkt und aufgebaut, haben mittlerweile auch ein schönes Leben. Mittlerweile kommt mein alter Herr auch so gut wie gar nicht mehr zu uns mit blöden Beleidigungen usw. Er hat respekt vor uns bekommen, da wir auch schon ewig keine Angst mehr vor ihm haben und dadurch stärker geworden sind. :)

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Es gibt viele Gründe, warum deine Schwester den Vater verteidigt. Die kennen wir aber nicht. Letztlich ist es daher müßig, darüber zu spekulieren, weil man nicht weiß, welche der Theorien stimmen.

Die Einzige, die das wissen kann, ist deine Schwester (und ihr Psychotherapeut).

Es ist eigentlich interessanter, warum es für dich wichtig ist.

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Kommentar von Yuurie
27.10.2016, 19:21

Es für mich wichtig, weil es meine Schwester ist? Weil ich mir Sorgen um sie mache und ich nicht an sie rankomme?

Ich habe ja schon Antworten bekommen, wo einige Personen ähnliche Situationen erlebten und diese aus ihrer eigenen Sicht schilderten. Das kann auch für mich Licht ins Dunkle bringen. Und ich befasse mich nun mal damit, weil sie mir wichtig ist.

Machst du dir denn keine Sorgen über Menschen, die dir wichtig sind? Falls doch, dann kannst du dir die Frage doch selbst beantworten?

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Du musst dich in sie hineinfühlen können, jeder hat bei sowas eine andere Denkweise. Mein Vater war auch so oder so ähnlich und in der Familie bin ich diejenige die noch zu ihm hält und ihn verteidigt auch wenn er mich abweist. Ich sehe immernoch das gute in ihm und versuche mich in ihn hineinzufühlen. (Warum handelt er so?) In meiner Kindheit war er zwar ein Monster aber er hatte auch seine guten Seiten so ganz nach dem Motto: Papa ist mein Held !

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Kommentar von Yuurie
27.10.2016, 13:16

Und warum hat sie dann für meine Mutter kein Verständnis und kann das nicht nachvollziehen? Als meine Mutter es endlich schaffte, von ihm wegzukommen, hatte sie knapp unter 40 (!!) Kilo gewogen. Sie war richtig mager. Wäre sie länger dort geblieben, hätte sie es bestimmt nicht überlebt.

Zudem meine Schwester doch auch ein Opfer war. Da verstehe ich es erst recht nicht. Und ich kann ihn einfach nicht verstehen, da er auch für mich in dem Sinne nie ein richtiger Vater war. Für mich ist ein Mensch, der bewusst Frau und Kinder so seelisch (und körperlich) misshandelt kein Held, sondern ein eiskaltes, berechenbares Monster.

Für meine Schwester war er doch auch nie da. Aber dennoch himmelt sie ihn an, als wäre er der beste Mensch schlechthin. Und mein Vater (mit dem ich zwangsweise Kontakt habe) redet auch immer wieder über meine Schwester schlecht, wie materialistisch und egoistisch sie doch sei, während er mich für jede Kleinigkeit lobt. Wobei ich ehrlich gesagt nicht mal weiß, ob er es da wirklich ernst meint oder wieder irgendwas manipulieren will. Ich traue ihm nicht über den Weg.

Der einzige Held für mich ist meine Mutter. Sie ist Vater und Mutter in einem gewesen. Schon immer.

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Vielleicht hatte sie bevor du auf die Welt kamst schon eine Bindung zu deinem Vater.Und ich würde euch raten,zur Polizei zu gehen und ihn schön anzeigen! Deine Eltern sind getrennt,also hat er kein Recht,euch noch so zu belästigen.Vielleicht bekommt er ja eine Strafe(Ich weiß jetzt nicht,wie man die Strafe noch mal nennt),dass er ab einem bestimmtem Meter,das Haus deiner Mutter nicht betreten darf. Und mach dir kein Kopf drüber.Die Zeit heilt alle Wunden.Unterstüze in diesem Zeitraum deine Mutter,denn sie braucht deine Hilfe.

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Kommentar von Yuurie
27.10.2016, 13:23

laut Aussagen meiner Mutter hätte er hin und wieder mal bisschen mit ihr gespielt, aber sonst war sie immer mit ihr allein gewesen. Mit mir hatte er ja auch gespielt, als ich klein war, aber deshalb ist er für mich jetzt kein toller Mensch, weil er ein bisschen mit einem gespielt hat...

Als das damals alles passierte, hatte ich meiner Mutter auch damals gedrängt, ihn dringend anzuzeigen. Zu dem Zeitpunkt traute sie sich nicht. Wir hatten damals auch einen sehr unzuverlässigen Anwalt gehabt, der alles laufen ließ. Ich war immer für sie da. Während des ganzen Terrors und auch danach. Dadurch hat sich ein sehr tiefes Band zwischen uns entwickelt und wir haben uns beide gegenseitig gestärkt. :) Uns jagt er auf jeden Fall keine Angst mehr ein. Und er weiß das und hält schon bewusst Abstand, er hat mittlerweile Respekt vor uns.

Auf jeden Fall hatte er diese Strafe schon längst bekommen, dass er sich bis auf bestimmte Meter einem nicht mehr nähern darf. Schon lange.

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