Wieso verstößt die Taufe nicht gegen das Grundgesetz?

61 Antworten

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im Prinzip hast Du Recht, so schafft man sich auch potenzielle Kirchensteuerzahler, weil nicht jeder entscheidet sich, mit 14 Jahren auszutreten.
Man wäre ja schön bekloppt in diesem Alter auf das viele Geld, das man zur Konfirmation geschenkt bekommt, zu verzichten. . . Hand auf´s Herz !
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Ist man dann erst mal konfirmiert, ist das Thema Kirche vom Tisch.
Irgendwann hält man dann seine 1. Gehaltsabrechnung in den Händen und da ist dann halt Kirchensteuer drauf. Bumm... und??? Bis der jenige dahinter kommt und das tatsächlich realisiert oder überhaupt weiß, dass man auch austreten kann (viele wissen das nämlich nicht), hat die Kirche schon ordentlich Kasse gemacht. Schöne Sache sowas...
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Würde sich die Tradition mit der Taufe und der Konfirmation zusammenlegen lassen und zwar auf das 15. Lebensjahr, in dem man selbst entscheiden kann. Und würde man nicht so reich beschenkt werden, würde es noch weniger Kirchenmitglieder geben.

Ich z.b. Glaube nicht an die Co2-Religion. Ich muss trotzdem Ökosteuer zahlen. Aus der Kirche kann man wenigstens austreten!

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@bliksem

ich glaube kaum, dass das eine auch nur ansatzweise mit dem anderen zu tun hat...

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@bliksem

Du kannst ja auch zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren.

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KEINER ist gezwungen, seine Kinder Taufen zu lassen. Sicher können die Kinder sich dann selber aussuchen, ob sie zur Konfirmation, Kommunion, Hochzeit oder auch nie getauft werden. Wenn du nicht getauft bist, bist du Kofessionslos und zahlst keine Kirchensteuer. Und Bliksem, wenn du kein Motorisiertes Kraftfahrzeug oder Kraftrad fährst zahlst du in dem Sinne auch in dem Sinne keine ÖKO- Steuer. Wo sich keiner vor drücken kann, was aber längst überholt ist, sind die GEZ gebühren.

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@Thunder1262

natürlich ist keiner gezwungen, seine Kinder taufen zu lassen. Aber i.d.R. werden die Kinder im Babyalter getauft und da werden sie für gewöhnlich nicht nach ihrer Meinung gefragt. Und das war auch das Problem der Frage. Der getaufte hat keine Religions-Entscheidungs-freiheit. Erst mal wird getauft und wenn er will, kann er austreten. Streng genommen verstößt dies sehr wohl gg, das Grundgesetz.

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@Thunder1262

Du kannst um GEZ-Gebühren genauso herumkommen, wie um die Kirchensteuer, melde einfach alle Radio-, Fernseh- und Computergeräte ab und verkaufe sie, dann zahlst Du nichts an GEZ.

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@euphonium

Klar kann man sich um die GEZ-Gebühren drücken. In dem man "keinen Fernseher hat".. ähäm. Studenten sind eh befreit. ;)

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@Annemaus85

Scheiß Cristentum (nicht Bös gemeint), Islamisten sind net so, über Juden weiss ich nichts. :P

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@Sstar

... aber bös geschrieben! Moslems streiten nicht so lange über Tatsachen - die Geschichte lehrt uns: Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt! Glücklicherweise lehrt die Bibel so etwas nicht - nachzulesen in der Bergpredigt Jesu im Matthäusevangelium.

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@jh47xxy

Den Christen genügt das "wissen", dass der Ungläubige nach seinem Tod auf ewig in der Hölle leiden wird. Das ist sehr nett von ihnen...

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such wenn die Frage uralt ist: das Thema ist ja zeitlos:

ubd es bleibt Blödsinn!

natürlich lässt sich das rückgängig machen!

indem man aus der Kirche austritt !

meine Tochter ist z.b. evangelisch getauft, weil ihre Freundinnen aber alle katholisch sind und ihre Firmung schon mit 8 hatten, hat sie keine Lust alleine zum Konfirmanden Unterricht zu gehen und lässt sich deshalb nicht konfirmieren.. und das respektiere ich...

aber lasst doch diese haltlose hetzerei gegen die kirche... ‚Toleranz‘ ist das Stichwort...

Die Kindertaufe wurde eigentlich nur eingeführt, da viele Eltern im Mittelalter bei der damaligen Kindersterblichkeit Angst davor hatten, dass die Seele ihres Kind , wenn es nach der Geburt verstirbt, verloren ist.

So gesehen ist die Kindertaufe allerdings überholt.

Ich finde es aber vollkommen übertrieben daraus so ein Thema zu machen, schließlich kannst du ja jederzeit, auch wenn du getauft wurdest, aus der Kirche austreten.

Sollte es in Deutschland eine konstituelle Monarchie geben?

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https://www.buzer.de/89_BKAG_Bundeskriminalamtgesetz.htm

"§ 89 Einschränkung von Grundrechten

Die Grundrechte der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 des Grundgesetzes), der Freiheit der Person (Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 des Grundgesetzes), des Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnisses (Artikel 10 des Grundgesetzes),der Freizügigkeit (Artikel 11 Absatz 1 des Grundgesetzes) und der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 des Grundgesetzes) werden nach Maßgabe dieses Gesetzes eingeschränkt.

und ich nahm immer an, beim Grundgesetz darf nichts geändert werden.

Danke schon mal für kommende Antworten.

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Was genau bedeutet die Religionsfreiheit im Grundgesetz und ist sie evtl. diskriminierend?

Wir haben ja in Deutschland eine "Religionsfreiheit". Ein häufiger Streitpunkt dabei ist ja z.B. das Tragen des Kopftuches in Unis, Schulen, bei anderen öffentlichen Einrichtungen oder bei der Arbeit. Die Kopftuchträger berufen sich dabei ja meistens auf die Religionsfreiheit.

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Ich sehe häufig das man als Moslem seine Religion nicht ausüben kann/darf
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Solche Geschichten höre ich häufig nur frage ich mich wieso eigentlich
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Ich zitiere einmal aus dem Deutschen Grundgesetz.

Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.

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