Wieso verstehen viele Menschen nicht das sich diese Gesellschaft ändern muss damit die Leute glücklich werden?

18 Antworten

Ich sehe es umgekehrt: für mein Glück ist nicht die Gesellschaft verantwortlich, sondern ich selber.

Wer immer die Gesellschaft für alles verantwortlich macht, wird eher unglücklich, denn diese wird sich nicht so schnell ändern.

Dafür kann man sich selbst aber schneller ändern als die Gesellschaft.

"Wenn du die Welt verändern willst, fang bei dir selber an."

(ist natürlich nicht von mir, ich kenne den Autor nicht)

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Jemand, der keine Depression hat, kann nicht wissen, wie sich eine Depression anfühlt und was so jemand merkt und was er nicht merkt und ob es von Belang ist, ob er es merkt oder nicht merkt.

Das gleiche gilt für den Drogensüchtigen.

Die Leute sind nicht absichtlich am Ende. Die wenigsten Kranken sind absichtlich krank. Wenn jemand absichtlich krank wäre, wäre das ja auch irgendwie krank.

Was sich ändern sollte, davon lese ich überhaupt nichts in deiner Frage. Ich bin mir aber sicher, dass das in zwei Sätzen formuliert viel zu kurz gegriffen wäre.

Positiv ausgedrückt: Ich kann bestätigen, dass es viel zu viele Depressive und Drogensüchtige gibt und es schön wäre, wenn sich etwas ändern würde, was die Situation verbessern würde.

Das gleiche gilt für den Drogensüchtigen.Die Leute sind nicht absichtlich am Ende.

Vieleicht stimmt da etwas mit meiner Wahrnehmung nicht. Die meisten Kiffer hier treten mit einer höchst lockeren Art auf und meinen dass jeder, der gegen Drogen sei (incl. der Drogenbeauftragten) überhaupt keine Kenntnisse von der Materie und nicht alle Latten am Zaun habe.

Eins von beiden kann da nur richtig sein.

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@lesterb42

Prohibition ist auch total hirnrissig. Die Menschen konsumieren trotzdem und es werden mehr Schäden angerichtet. Anstelle den Süchtigen Menschen ihre Drogen wegzunehmen, was ihr wohl letzter halt ist. Sollte man lieber dafür sorgen das sie aus eigener Kraft aufhören oder garnicht erst damit anfangen. Klar wird es immer Süchtige geben. Aber genau das ist auch der Punkt wieso Prohibition Schwachsinn ist. Man schaue auf die Alkoholprohibition in Amrika. Wie viele Opfer hat diese mit sich gezogen, weil man dachte man könnte den Leuten die wohl beliebteste Droge verbieten.

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@okingo

Anstelle den Süchtigen Menschen ihre Drogen wegzunehmen, was ihr wohl letzter halt ist. Sollte man lieber dafür sorgen das sie aus eigener Kraft aufhören oder garnicht erst damit anfangen.

Das schließt sich doch nicht aus. Warum nicht beides? Wegnehmen und einen anderen Halt bieten?

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@okingo
Sollte man lieber dafür sorgen das sie aus eigener Kraft aufhören oder garnicht erst damit anfangen.

Guter Ansatz, aber Drogen werden hier doch permanent verharmlost. Das ist jetzt kein originäres Problem von GF, sondern fester Bestandteil der Gesellschaft. Wenn du da in so einer Kifferrunde auf die Schädlichkeit hinweist, hast du die Lacher nicht auf deiner Seite.

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@Suboptimierer

Weil ihnen das wegnehmen nichts bringt. Sie holen sich eh neues, und man sieht den Staat als Feindbild, weil man von ihm kriminalisiert wird. Da fällt es vielen sicher dann auch schwer Hilfe anzunehmen.

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@lesterb42

Ja richtig. Das verharmlosen von Drogen ist ein Problem. Welches allerdings teilweisen auch mit der Prohibition und dem Totalen übertreiben von den Riesiken zusammenhängen kann. Wenn man vom Staat oder der Polzei hört. Das man, überspitzt gesagt, einmal kifft und abstürzt und in der Gosse Landet. Oder auch nach einmaligem Konsum von irgendwas abhängig wird und die Leute dann einmal aus neugierde was probieren, was Hale trotz Übertreibungen geschieht und sie merken das es doch nicht so schlimm ist und teilweise sogar ähnlich berauscht wie der akzeptierte Alkohol (z.B. Ketamin oder Benzodiazipine), dann stellen sie fälschlicherweise die generelle Gefährlichkeit von Drogen in frage.

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Ich habe da schon so meine Vorstellungen. Ist mir aber im Rahmen eines kurzen Textes nicht möglich aufzuzeigen. Die Frage bezieht sich darauf wieso viele denken das die Welt so ein guter Ort ist wenn doch so viele Menschen und auch Tiere leiden. Nicht falsch verstehen. Es gibt viele gute Dinge und die Welt könnte ein Paradies sein, wenn wir alle zusammen arbeiten würden. Aber leider ist das nicht so und die meisten Leute merken es nicht.

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@okingo

In den Zeiten der Globalisierung und medialen Vernetzung ist es schwierig, dagegen zu argumentieren, weshalb man nicht die Welt rettet. Das stimmt. Denn rettet man sie nicht, gehört man automatisch zu den Bösen.

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@OlliBjoern

Ja richtig, aber leider noch nicht genug.

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Wer 10 Stunden am Tag damit befasst ist für sich und die Familie Trinkwasser heranzutragen, hat auch keine Zeit für "psychische Probleme". Will sagen, dass das ein Stück weit auch Wohlstandsprobleme sind.

Wer so überhaupt nichts auf die Kette bekommt und nicht mehr zustande bringt, als sein Pausenbrot zu essen, für den ist natürlich das "System" schuld. Stütze wird von dem "bösen" System gleichwohl gerne genommen. Wenn sich diese Gruppe ändert und beim bestehenden Programm mitmacht, sind wir schon einen großen Schritt weiter.

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