Wieso verstehen manche Menschen Dinge nicht obwohl sie wiederlegt wurden?

9 Antworten

Dir dürfte aber auch bekannt sein, dass es zu jeder Thematik immer ganz viele Meinungen und Studien und wissenschaftliche Ergebnisse gibt - die einem immer "pro", die anderen immer "contra".

Oft liegen die Ergebnisse auch daran, welche Interessen vertreten werden und wer welche Meinung vertritt ....

Das betrifft die Sache mit der Homöopathie ebenso wie die Sache mit dem Klimawandel oder was auch immer.

Und die Angelegenheit, ob der Mensch ein Tier ist, lässt sich eben nicht nur biologisch, sondern eben auch psychologisch, ethisch-moralisch etc. beantworten - immer bekommst du eine ganz andere Antwort.

Nichts auf dieser Welt ist nur schwarz oder nur weiß - und deshalb kann es auch nicht eine einzige richtige Meinung geben.

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Bezgl wissenschaftlicher Studien ist diese Aussage nicht ganz richtig. Das wesentliche Kriterium einer naturwissenschaftlichen Studie ist die absolute Reproduzierbarkeit der Ergebnisse. D.h. eine Studienwiederholung unter gleichen Bedingungen kann keine unterschiedlichen Ergebnisse bringen.

Lediglich die Interpretation der Studienergebnisse (oder noch öfter die Interpolation) ist interessensabhängig. Homöopathie ist ein gutes Beispiel dafür:

D.h. jede naturwissenschaftliche Studie kann schlüssig beweisen, dass "hochpotente" Mittelchen keinerlei Wirkstoff enthalten und/oder dass die "Wirkung" sich nicht über einen Placebo-Effekt hinaus erstreckt.

Wohingegen eine persönliche, glaubensbasierte und letztlich anekdotische Meinung zur Wirkung niemals mit naturwissenschaftlichen Methoden hinterfragt werden kann(genausowenig wie man ein Negativum beweisen oder die Götterwelt belegen kann).

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@PeterJohann

Homöopathie ist ein gutes Beispiel, wie "wissenschaftliche
" Studien so angelegt werden, das nur die gewünschte unwirksamkeit herauskommen kann.

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@Quaeror

Mit Verlaub, das ist Blödsinn. Welcher Wissenschaftler sollte ein Interesse daran haben seine Forschung so zu manipulieren, wenn eine Multimilliarden-Euro-Industrie das Gegenteil behauptet?

Ich habe noch keine Studie gesehen, die die Wirksamkeit von Glaubulies und ähnlichem Schrott belegt (jedenfalls keine, die den wissenschaftlichen Anforderungen eines Erstsemesters genügt).

Das der Denkansatz mittelalterlich und die Theorie dahinter völlig unsinnig sei mal dahingestellt.

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@PeterJohann

Warum sie das gemacht haben, habe ich auch nicht verstanden, aber sie meinten, wenn sie die Regln der Homöopathie befolgen, wäre es nicht wissenschaftlich (Doppelblindversuch). Wenn ich Medikamente aber ohne regeln gebe sind sie immer nur zufällig wirksam.

aber an der klassischen Homöopathie verdient die Industrie nicht viel

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@Quaeror

Ich vermute mal wie haben keine gemeinsame Wissens- bzw. Diskussionsgrundlage. Aus naturwissenschaftlicher Sicht sind Theorie, Umsetzung und Ergebnisse homöopathischer Rituale unsinnig. Aus Sicht eines Gläubigen mag das anders sein, dann darf man seine Glaubensartikel aber auch nicht naturwissenschaftlichen verbrämen.

Die Gewinne bei dieser Sorte Scharlatanerie sind übrigens enorm; alleine schon weil es keine Forschung und klinische Anforderungen gibt und.

Übrigens beträgt alleine der Absatz homöopathischer Scheinmedikamente ~350 Millionen Euro in Deutschland.

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@PeterJohann

Offen bar nicht. Du weißt nichts über die Regeln der Homöopathie.

Kein Vergleich mit sonstigen Gewinnen der Pharmaindustrie, zumal du vermutlich gemischte Medikamente mit der klassischen homöopathie vermischt

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@Quaeror

Und wieder zeigst Du Dich als Glaubender und behauptest Faktisches ohne Grundlage. Das ist eine gute Basis um als homöopathischer Scharlatan zu arbeiten aber leider nicht hinreichend für eine sinnvolle Diskussion.

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@Quaeror

Jup, Du hast erwartungsgemäß die übliche intellektuell eher anspruchslose diskursive Talsohle der wahrhaftig Glaubenden erreicht.

Glückwunsch!

Ich empfehle eine Kombibehandlung mit Barium carbonicum und etwas Nux vomica, das wird auch nicht helfen, aber zumindest gibt es die Hoffnung auf einen Placeboeffekt und das kurzzeitige Gefühl auch nicht dümmer zu sein als Andere.

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Dein erster Satz enthält schon die Erklärung. "Sinnlos" und "Glauben" ergibt eine Tautologie, wenn man sich auf ein rationales, mithin naturwissenschaftlich geprägtes, Welterklärungsmodell verständigt.

Glauben hat kleine Basis in der Naturwissenschaft und Naturwissenschaft kann Glauben nicht ersetzen, weil Glauben auf nicht hinterfragbarer "höherer Autorität" beruht und nicht auf falsifizierbaren / evidenzbasierten Hypothesen/Theorien.

Wer sich also gegen evidenzbasiertes Wissen stemmt ist nicht zwingend schwachsinnig, aber mit Sicherheit im weitesten Sinne gläubig.

Und woher kommt dein Wissen das das was der andere Glaubt oder Weiss falsch sei?

Ich habe in meinem Leben schon vieles kennengelernt wo wiederrufen wurde, dann wieder bestätigt, dann wieder wiederrufen usw.

Übrigens kann allein der Glaube an etwas schon Berge versetzen. Man muß nich immer alles faktisch bewiesen haben um daran fest zu halten.

Z.B. Glaube (Religion) ist das etwa bewiesen oder wiederlegt?

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Die meisten Religionen sind ja auch falsch

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@yabol

Und das weisst du woher? Weil du dir das so denkst, oder hast du Beweise für oder gegen?

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