Wieso verhält man sich an Weihnachten so unchristlich?

10 Antworten

Das eine schließt das andere ja nicht aus.

Meine Eltern sind recht christlich und trotz vielen und teils teuren Geschenken für die Familie haben sie afrikanische Patenkinder seit Jahrzehnten sowie persönlichen Kontakt und Spenden durchaus auch für gemeinnützige Dinge oder Länder, in denen es schon an grundsätzlichen Dingen wie Gesundheit mangelt.

Das finde ich in Ordnung und durchaus christlich. Bin aber auch kein Fan der (eher katholischen) Dichotomie.

"Weihnachten" ist das ehemals heidnische Fest "zur Wintersonnenwende" (25.Dezember) und wird von der "Weltkirche" (Offb.12,9) propagiert, die es beim Konzil zu Nicea (im Jahre 354 n. Chr.) übernahm (Eph.2,2; Offb.17,1-5).

Wer dieses feiert, verhält sich "so, wie es dazu passt" (Lk.6,46).

Woher ich das weiß:Recherche

Warum fragst du lieber nicht, warum wir uns "immer" unchristlich Verhalten?

Was bringt es den armen, wenn nur 1 Mal im Jahr an sie gedacht wird? Warum denken wir nicht das ganze Jahr über an die Bedürftigen?

Weihnachten ist heutzutage ein reines Business geworden und hat nixs mehr mit der Bibel oder gar Jesus zu tun.

Ich feier Weihnachten ohne christlichen Hintergrund als fällt das mit Jesus schon mal weg. 

Außerdem wird an Weihnachten gespendet und viel für die Ärmeren der Welt getan. Privatpersonen soll es aber auch mal erlaubt sein zu konsumieren.

Weihnachten ist kein biblisches Fest, sondern gab es schon lange vor Zeiten Jesus in zig Kulturen .. u. a. lt. The New Encyclopædia Britannica:

“Der 25. Dezember, der Geburtstag Mithras, des iranischen Lichtgottes, und . . . der Tag, der der unbesiegten Sonne geweiht war, sowie der Tag nach den Saturnalien wurde von der Kirche als Weihnachten, der Tag der Geburt Christi, übernommen, um den Auswirkungen jener Feste entgegenzuwirken.” Das heidnische Geburtstagsfest blieb also erhalten, nur der Name wurde von Mithra auf Christus abgeändert.

und dort ..Evangelisches Kirchenlexikon, 1959, 3. Band auf Seite 1742 findest Du das :::

„Die Kirche der Märtyrerzeit lehnte ein solches Fest entschieden ab mit Hinblick auf die heidnischen Feste von Geburtstagen der Götter nebst den Kulthandlungen, die mit diesen Festen verbunden waren”.

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