16 Antworten

Die Zeit läuft immer gleich. Aber alles was du vor dir hast, dauert lang (so fühlt man) Aber schau zurück, dann denkst du, mann, wie schnell ist das vergangen.

Mit zunehmendem Alter warten Tod, körperlicher Verfall und meist auch Krankheit auf einen.

Und ich fürchte, da fühlt man nicht, dass man darauf noch lange warten muss. Eher mehrt sich die Befürchtung, dass es in immer größeren Schritten in diese Richtung geht.

Wer jung ist, denkt einfach nicht über das Vergehen der Zeit nach, denn sie scheint unbegrenzt vor einem zu liegen. Erst mit höherem Lebensalter merkt man zunehmend, dass die Lebenszeit begrenzt ist - und man wird gewahr, dass sie rasend schnell abläuft.

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sei mir nicht böse, die Zeit ist nicht alters abhängig. Sie verläuft an sich konstant. Gut je weiter du vom Erdkern weg bist, desto langsamer schon, aber sie wird nicht schneller, nur weil man älter wird. Wie soll das sonst funktionieren, wenn ein alter und ein junger Mensch gemeinsam losgehen, müßte der ältere ja viel früher ankommen. (aber in der regel ist der älter sogar langsamer, was aber eine Alterserscheinung ist)

Ehrlich gesagt ist mir das auch schon aufgefallen. Vllt. weil man als Kind mehr Freizeit und langeweile hat als im Berufsleben.

Das ist ein rein subjektives Empfinden... begründet unter anderem dadurch, daß man sich weniger langweilt, daß man mehr Pflichten hat, daß man Zeit für sich regelrecht einplanen, und sie sich nehmen muß.

Man kann nicht mehr in den Tag hineinleben, und bekommt das Gefühl, die Zeit vergehe wie im Fluge.

Weil man selbst im Alter langsamer wird, und somit das Gefühl hat, in der selben Zeit nicht mehr gleich viel zu schaffen! Ist aber nur in der Wahrnehmung so, die Zeit läuft nicht wirklich schneller!

Die Zeit vergeht subjektiv wahrgenommen schneller, weil sich im Alter immer mehr Routinehandlungen einstellen, deren zeitliche Abläufe man nicht mehr bewußt wahrnimmt. Neue Erfahrungen, die man intensiver erlebt und wahrnimmt, auch in ihrem zeitlichen Ablauf, werden immer seltener.

finde ich eigentlich nicht. Aber vielleicht, weil das Lebensende absehbar ist und Freunde um einen herum sterben. Dadurch wird einem das Ende noch deutlicher und man hat das Gefühl, immer weniger Zeit zu haben.

Dies ist eines der vielen kleinen Zeichen des jüngsten Tages. Auch ein Beweis die unser Prophet unter anderem vor 1400 Jahre wusste. Unser Prophet Mohamed Friede sei auf ihm sagte:

Wenn die Endzeit anbricht, werden die Menschen spüren, dass die Zeit immer schneller vergeht: Die letzte Stunde wird nicht kommen, bevor sich die Zeit nicht zusammenzieht, wenn ein Jahr wie ein Monat sein wird, ein Monat wie eine Woche, eine Woche wie ein Tag, ein Tag wie eine Stunde und eine Stunde wie das Aufflackern eines Feuers. (Tirmidhi)

Wahrscheinlich, weil man nicht mehr so sehr darauf wartet, endlich erwachsen zu sein.

Meint man nur,früher erlebte man mehr,Heute wartet nur noch der Friedhof!

Weil die Tage sich anders gestalten...man hat mehr Termine...mehr Verpflichtungen und muss sich die Zeiten selbst einteilen...

Das liegt an der Relativalterung. Wenn DU 10 Jahre alt bist ist 1 Jahr 10% Deines Lebensalters und enspricht ca 10% Deiner Erfahrungen. mit 50 Jahren ist ein Jahr nur noch 2% Deiner Erfahrungen. Deswegen meinst DU ein Jahr ist im Alter kürzer. Dadurch verändert sich die Zeit natürlich nicht absolut sondern nur relativ auf Dein Lebensalter.

Das was du an Zeit noch vor dir hast, ist/wird deutlich weniger als das, was du schon hinter dir hast. Darum erscheint es dir so, als verginge die Zeit schneller. Es gibt eine Formel dazu, die hab ich aber nicht - es gibt ja nichts, was heutzutage nicht wissenschaftlich besprochen wird :-))

Du hast also recht mit deiner Frage - es ist eine Frage des Standpunktes

ja das ist echt blöd finde ich auch aber warum....

Stimmt nicht.

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