Wieso verdrehen viele christliche Glaubensrichtungen die Bibel?

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Liebe/r Lejli,

Deine Frage mag interessant sein, jedoch provozieren solche Fragen leider auch immer wieder religiös stark tendenziöse Äußerungen, die hier nicht erwünscht sind. Ich möchte Dich und auch die hier Antwortenden bitten, Rücksicht darauf zu nehmen. Die Beiträge werden sonst gelöscht.

Bitte schaut diesbezüglich doch noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy.

Vielen Dank für Euer Verständnis.

Herzliche Grüße,

Karina vom gutefrage.net-Support

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wer die Hölle leugnet, braucht auch keine Errettung mehr - sprich, er braucht auch nicht der eigenen Sündhaftigkeit und Unvollkommenheit ins Gesicht zu sehen. Und der Unfähigkeit, selbst an diesem Zustand etwas zu ändern.

An diesem Punkt wird der Glaube unverbindlich und hat keine Konsequenzen mehr für das eigene Leben. Einfacher und bequemer, aber kraftlos.

Im Sinne des Wortes ist man dann kein Christ mehr, denn man hat ja das stellvertretende Opfer Jesu nicht für sich angenommen, weil man es gar nicht mehr für nötig hält.

Sehr sehr gute Antwort daddysdearest!Mich regt das auf,denn es ist nicht Gottes Wille!Solche dürfen sich nicht Christen nennen,denn sie zeugen nicht von Wahrheit..Weshalb hängen sie denn JESUS an,ach ja,weil sie dadurch das ewige Leben erhalten sollten.Sie verstehen die Botschaft nicht,Gott hilf!!!

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@Lejli

"18Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buche geschrieben ist; 19und wenn jemand etwas hinwegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Anteil am Baume des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buche geschrieben steht." Offb 22,18-19

Diesen Leuten geht es schlecht, weil im Grunde machen sie ja nichts anderes...

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@Massimo23

Genau Massimo23!Sie sind blind für die Wahrheit,wiedergeborene Christen sind das nicht denn Gott lebt in ihnen und öffnet ihnen die Augen!Es werden viele kommen in meinem Namen und viele verführen...

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Hallo Lejli

Du stellst in Deiner Frage zwei sehr gegensätzliche Vorwürfe einander gegenüber obwohl sie eigentlich eine Einheit bilden:

Denn zu den Menschen, die die Bibel leugnen und andere von der Wahrheit abbringen, gehören vorrangig jene, die die Lehre von einem Höllenfeuer oder einer ewigen Qual verbreiten; das hat nämlich zur Folge, dass angesichts eines so grausamen Gottes immer weniger Menschen noch Sympathien für die Bibel empfinden können.

Um diese Feststellung biblisch zu belegen, ist es notwendig, die Aussagen der gesamten Bibel zu berücksichtigen


Zunächst jedoch einmal die Logik:

Wenn eine „Hölle“, wie viele Christen sie verstehen, auf einen vernunftbegabten Menschen, allein aus dem Gesichtspunkt der Logik, abschreckend wirken soll, muss er davon ausgehen, dass er nach seinem Tod in irgendeiner bewussten und stofflichen Form weiterlebt.

Bewusst deshalb, weil ihm diese Drohung sonst „kalt lassen“ würde und stofflich deshalb, weil Feuer bei Geistwesen, wie es die ebenfalls biblisch nicht zu belegende unsterbliche Seele sein soll, keine Wirkung hat.

So kann man z. B. Ideen oder Gedanken (Geist) nicht verbrennen oder mit Feuer quälen, allenfalls den Denkenden.

Aber solche Überlegungen sind nur notwendig, WENN es eine „unsterbliche Seele“, in welcher Form auch immer, geben würde.


Aber die Bibel lehrt nirgendwo die Unsterblichkeit der Seele, im Gegenteil:

„Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen nichts (auch nicht, dass sie in der „Hölle“ sind); sie haben auch keinen Lohn mehr, denn ihr Andenken ist vergessen. Ihr Lieben und ihr Hassen und ihr Eifern ist längst dahin; sie haben kein Teil mehr auf der Welt an allem, was unter der Sonne geschieht. . . . denn bei den Toten, zu denen du fährst, gibt es weder Tun noch Denken, weder Erkenntnis noch Weisheit.“ (Prediger 9:5 + 10 nach Luther)

oder auch Hesekiel 18:4 Schlachter-Bibel

„Siehe, alle Seelen gehören mir! Wie die Seele des Vaters mir gehört, so gehört mir auch die Seele des Sohnes. Die Seele, die sündigt, soll sterben!“ Mehr nicht!

Soweit es die Logik betrifft, sind auch diese zwei (von vielen) biblischen Belegen zu diesem Thema von beeindruckender Logik.

Warum? Weil Gottes Urteil seit dem Vorfall in Eden lautet: „Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist [der] Tod“, (Römer 6:23 NWÜ)
Nie und nirgendwo hat unser himmlischer Vater die buchstäbliche(!) ewige Qual als Strafe vorgesehen oder angedroht.


Ganz im Gegenteil: Gottes Gesetz verbietet das Quälen

Schon im mosaischen Gesetz erließ Jehova folgende Verordnung:

„Es sollte sich in dir nicht jemand finden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt“ (5. Mose 18:10)

Trotzdem musste Jeremia fast eintausend Jahre später über das religiös und sittlich verfallene Juda berichten:

„Und sie bauten die Höhen des Baal, um ihre Söhne dem Baal als Ganzbrandopfer im Feuer zu verbrennen, etwas, was ich (Jehova) nicht geboten und wovon ich nicht geredet hatte und was nicht in meinem Herzen aufgekommen war.“ (Jeremia 19:5)


Ein derart abartiges Ansinnen ist also nie im Herzen unseres Gottes entstanden, sondern allein der Widersacher Gottes, nämlich der Teufel, steckt dahinter und ist Urheber der verleumderischen und irreführenden Aussage: „Ihr werdet ganz bestimmt nicht sterben“, denn mit diesem Ereignis nahm das ganze Drama um die unsterbliche Seele und das Höllenfeuer seinen Anfang. (1. Mose 3:4)

Diese Urlüge war verleumderisch gegenüber Gott und irreführend gegenüber uns Menschen.


Die Lehre von einer ewigen Qual ist für einen Gott der Liebe eine entehrende Lehre.

Dass es einige Bibeltexte gibt, die bei oberflächlicher Betrachtung so etwas wie eine „Hölle“ anzudeuten scheinen, ist ernsthaften Erforschern der Bibel nicht entgangen.

Aber bei einer genauen Betrachtung und vor allem unter Berücksichtigung des Eingangs schon erwähnten Grundsatzes aus Psalm 119:160: „Die Summe (nicht die Einzelposition) deines Wortes ist Wahrheit.“ kann man sie verstehen und richtig einordnen.


Feuer oder etwas Brennendes wird in der Bibel häufig in übertragenem Sinn gebraucht

So wird z. B. loderndes Feuer mit Liebe (Hohelied 8:6), mit Leidenschaft (Römer 1:27; 1. Korinther 7:9), mit Zorn und Strafgericht (Zephanja 2:2; Maleachi 4:1) und mit starker Gemütserregung (Lukas 24:32; 2. Korinther 11:29) in Verbindung gebracht.

Jehovas glühender Eifer und sein Grimm brennen wie Feuer, und seine „Zunge“ und sein Wort sind wie ein Feuer (Psalm 79:5; 89:46; Jesaja 30:27; Jeremia 23:29).

Außerdem macht Jehova die ihm dienenden Engel zu einem verzehrenden Feuer (Ps 104:1, 4; siehe auch Da 7:9, 10) u.v.a.m.


Quälen

Das griechische Wort für Qual basanízō (und verwandte Formen) bedeutet eigentlich es „mit dem Probierstein [básanos] behandeln“

Das Wort wird z. B. mit Bezug auf ein Schiff, das in Seenot ist, gebraucht (Matthäus 14:24; Markus 6:48).

Das griechische Substantiv basanistḗs, das in Matthäus 18:34 vorkommt, wird in einigen Übersetzungen mit „Kerkermeister“ oder „Gefängniswärter“ (de Wette; NW; vgl. Matthäus 18:30) und in anderen mit „Folterknechte“ (EB; Me) oder „Peiniger“ (Lu; SB) wiedergegeben.


Kerkermeister“ oder „Gefängniswärter

Im ähnlichen Sinne zeigt der Text aus Offenbarung 20:10, in dem davon die Rede ist, dass "die Tag und Nacht gequält werden für immer und ewig“, offensichtlich, dass sie sozusagen festgehalten werden.

Dass ein Zustand des Festgehaltenwerdens auch als „Qual“ bezeichnet werden kann, zeigen die Parallelberichte in Lukas 8:31 und Matthäus 8:29 wo folgendes berichtet wird:

Jesus „quälte“ bei einer Gelegenheit die bösen Geister, von denen zwei Männer besessen waren, ganz offensichtlich dadurch, dass er sie durch seine Gegenwart daran erinnerte, dass Gott bereits eine Zeit für die Urteilsvollstreckung an den Dämonen festgesetzt hatte (Judas 6). Ihre Reaktion war nach Matthäus 8:29:

„Und siehe, sie schrien und sprachen: „Was haben wir mit dir, Sohn Gottes, zu schaffen? Bist du hierhergekommen, um uns vor der bestimmten Zeit zu quälen?“

---------- 

Und was den Lazarus aus Lukas 16 betrifft, der oft als Argument angeführt wird, bei dieser Erzählung handelt es sich um ein Gleichnis.


Es würde den im Rahmen dieser Antwort sprengen, alle Einzelheiten zu erörtern.

Aber einen sehr gewichtigen Gesichtspunkt müssen alle, die das Höllenfeuer unbedingt weiter brennen sehen möchten, mit in Betracht ziehen.

Der wurde uns von keinem Geringeren übermittelt, als von demjenigen, den Du als Zeuge Deiner Auffassung benennst: von Jesus Christus.

Er veranlasste vom Himmel aus den Apostel Johannes folgende Prophezeiung niederzuschreiben:

„Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hades (oder das allgemeine Grab) gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten. Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geschleudert. Dies bedeutet den zweiten Tod: der Feuersee. (Offenbarung 1:1 und 20:13-14)


„Dies bedeutet den zweiten Tod: der Feuersee“

Damit ist geklärt, was es mit dem biblischen „Feuersee“ auf sich hat, nämlich das absolute und unumkehrbare Ende aller, die dorthin „geschleudert“ werden.

Dazu gehört, wie Du aus dem Bibelzitat entnehmen kannst, sogar „der Tod“, etwas was weder stofflich noch geistig ist, sondern ganz einfach nur ein Zustand bzw eine Bedrohung.


Meine Empfehlung: Versuche bitte immer, die Bibel in ihrer Gesamtheit zu berücksichtigen, dann kommst Du zu den besseren Ergebnissen.

Wenn ich also Deine Schlussfrage „Weshalb tun sie das??“ auf meine Klarstellung beziehe, ist meine Antwort: Der Wahrheit zuliebe.

hallo also in der bibel wird erklärt,dass die verdammten einen leib erhalten welcher nicht stirbt und dem der erlösten in keinster weise ähnlich ist.JESUS hat sich mehrmals über die ewige verdammis ausgesprochen,deshalb glaube ich auch daran denn JESUS ist das ZENTRUM des christlichen glaubens.die zeugen sehen ihn nur als einen ERLÖSER der ewiges leben schenkt,aber nicht als einen richter demnach sterben ungläubige ohne etwas dafür zu erhalten oder verurteilt zu werden.soviel ich weiss haben die zeugen eine eigene bibel,ich aber glaube NUR an das wort JESU.die liebe ist das wichtigste gebot,aber wer nicht an die sündenvergebung glaubt und das geschenk dass Gott uns in JESUS gibt nich annimmt,der wird gerichtet.das sagt die bibel ausdrücklich. So dich aber deine Hand ärgert, so haue sie ab! Es ist dir besser, daß du als ein Krüppel zum Leben eingehest, denn daß du zwei Hände habest und fahrest in die Hölle, in das ewige Feuer,

Markus 9,45: Ärgert dich dein Fuß, so haue ihn ab. Es ist dir besser, daß du lahm zum Leben eingehest, denn daß du zwei Füße habest und werdest in die Hölle geworfen, in das ewige Feuer, es gibt noch einige stellen mehr,aber die kannst du gerne selber nachschlagen hätte JESUS von einem EWIGEN FEUER gesprochen,wenn die hölle nicht ewig wäre???wohl eher nicht.die zeugen reden sich die bibel schön,sie wollen nicht glauben WESHALB JESUS nun wirklich gestorben ist.ich finde das nicht richtig,aber jeder hat einen freien willen nur irgendwann muss sich jeder vor Gott verantworten.

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@Lejli

Hallo Lejli

Paulus würde Dir antworten: „Denn ich bezeuge Dir, dass Du Eifer für Gott hast, aber nicht gemäß genauer Erkenntnis.“ (Römer 10:2) .

Du hast Dir viel Mühe gegeben, aber Du bist auf die von mir zitierten und angeführten Bibeltexte nicht eingegangen.

Zudem, die beiden wichtigsten aus Prediger 9:5 + 10 Hesekiel 18:4 habe ich aus der Luther und der Schlachter- Bibel zitiert(!!) Hast Du das übersehen?

Und wenn Du einfach nur behauptest, „die Bibel erklärt“, ohne zu sagen wo, hilft Dir und uns das nicht weiter.


Zunächst dieser Hinweis: Was die Bibel über den Sinn und den Wert des Opfers Jesu sagt kannst Du in meiner Antwort auf dieser Seite nachlesen Warum ist Jesus für uns gestorben?


Dann verweist Du auf Markus 9:45 und bist offenbar der Meinung, dass man mit dem Text, den Du für wichtig hältst eine anderen, die nicht in Deine Vorstellung passt, annullieren kann. Ist das so?

Nun nehme ich mal nicht an, dass Du wirklich der Meinung bist, das Wort Gottes würde sich widersprechen „Dein Wort ist Wahrheit.“ sagt Jesus in Johannes 17:17 in einem Gebet zu seinem Vater.


Deshalb mag Dich der Hintergrund zu dem Begriff „Hölle“ in Deinem Text interessieren.

Im griechischen Urtext steht dort Gehenna.

das ist die griechisch-lateinische Form des hebräischen Ausdrucks Gē Hinnóm, oder „Tal Hinnom“.

Diese Bezeichnung kommt in den Christlichen Griechischen Schriften zwölfmal vor, und während sich viele Übersetzer die Freiheit genommen haben, sie mit dem Wort „Hölle“ wiederzugeben, erscheint sie in einigen neuzeitlichen Übersetzungen in der Umschrift des griechischen Wortes „géenna“,

Die Namen der 8 Übersetzungen kann ich Dir bei Bedarf nennen.

Fortsetzung unmittelbar

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@Lejli

Hallo Lejli - Fortsetzung -

Schon zu Zeiten des Königs Josịa (etwa 600 Jahre vor Jesus) wird laut 2. Könige 23:10 über diesen Ort folgendes berichtet:

„Und er (Josia) machte das im Tal der Söhne Hịnnoms [gelegene] Tophet zur Anbetung untauglich, damit niemand seinen Sohn oder seine Tochter dem Molech durchs Feuer gehen lasse.“

Jesus Christus brachte die Gehenna mit Feuer in Verbindung (Matthäus 5:22; 18:9; Markus 9:47, 48).

Auch der Jünger Jakobus, der einzige Bibelschreiber außer Matthäus, Markus und Lukas, der dieses Wort gebraucht, verbindet es mit Feuer (Jakobus 3:6).

Wer aus dieser Gehenna einen Ort der ewigen Qual macht und behauptet, Jesus habe das so gemeint, unterstellt dem Sohn Gottes, dass er seinem Vater im Himmel widerspricht, der, wie oben in meiner Antwort schon zitiert, über solche Gräuel sagte: „wovon ich nicht geredet hatte und was nicht in meinem Herzen aufgekommen war.“ (Jeremia 19:5)


Der jüdische Kommentator David Kimchi (1160 bis 1235) gibt in seinem Kommentar zu Psalm 27:13 die folgenden historischen Informationen bezüglich „Gehinnom“:

„In der Umgebung von Jerusalem existiert ein widerlicher Ort, in den man unreine Dinge und Leichname hinabwarf.

Ebenso war dort ein ständiges Feuer, um die unreinen Dinge und die Knochen [der Leichname] zu verbrennen. Daher wird das Gericht der Bösen sinnbildlich Gehinnom genannt.“


Ewige Vernichtung, nicht aber ewige Qual, das ist mit der Gehenna zweifelsfrei gemeint und jede Form von abartiger, brutaler und erbarmungsloser Quälerei ist mit Der Würde unseres himmlischen Vaters und seines Sohnes nicht vereinbar.


Wenn Du, Lejli, das auch nicht alles nachvollziehen oder gar akzeptieren möchtest, so würde ich Dir wünsche, dass Du zumindest eines für Dich daraus ableitest:

Ein genaues Verständnis der Bibel ist manchmal schwerer zu erlangen, als man sich das so vorstellt. (siehe auch 2. Petrus 1:2, 3)

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@Lejli

Hallo Lejli - Fortsetzung -

Schon zu Zeiten des Königs Josịa (etwa 600 Jahre vor Jesus) wird laut 2. Könige 23:10 über diesen Ort folgendes berichtet:

„Und er (Josia) machte das im Tal der Söhne Hịnnoms [gelegene] Tophet zur Anbetung untauglich, damit niemand seinen Sohn oder seine Tochter dem Molech durchs Feuer gehen lasse.“

Jesus Christus brachte die Gehenna mit Feuer in Verbindung (Matthäus 5:22; 18:9; Markus 9:47, 48).

Auch der Jünger Jakobus, der einzige Bibelschreiber außer Matthäus, Markus und Lukas, der dieses Wort gebraucht, verbindet es mit Feuer (Jakobus 3:6).

Wer aus dieser Gehenna einen Ort der ewigen Qual macht und behauptet, Jesus habe das so gemeint, unterstellt dem Sohn Gottes, dass er seinem Vater im Himmel widerspricht, der, wie oben in meiner Antwort schon zitiert, über solche Gräuel sagte: „wovon ich nicht geredet hatte und was nicht in meinem Herzen aufgekommen war.“ (Jeremia 19:5)


Der jüdische Kommentator David Kimchi (1160 bis 1235) gibt in seinem Kommentar zu Psalm 27:13 die folgenden historischen Informationen bezüglich „Gehinnom“:

„In der Umgebung von Jerusalem existiert ein widerlicher Ort, in den man unreine Dinge und Leichname hinabwarf.

Ebenso war dort ein ständiges Feuer, um die unreinen Dinge und die Knochen [der Leichname] zu verbrennen. Daher wird das Gericht der Bösen sinnbildlich Gehinnom genannt.“


Ewige Vernichtung, nicht aber ewige Qual, das ist mit der Gehenna zweifelsfrei gemeint und jede Form von abartiger, brutaler und erbarmungsloser Quälerei ist mit Der Würde unseres himmlischen Vaters und seines Sohnes nicht vereinbar.


Wenn Du, Lejli, das auch nicht alles nachvollziehen oder gar akzeptieren möchtest, so würde ich Dir wünsche, dass Du zumindest eines für Dich daraus ableitest:

Ein genaues Verständnis der Bibel ist manchmal schwerer zu erlangen, als man sich das so vorstellt. (siehe auch 2. Petrus 1:2, 3)

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@Abundumzu

NAJA,JEDEM DAS SEINE...jeder darf glauben was er möchte,allerdings halte ich an der aussage fest,dass JESUS von einer ewigen hölle gesprochen hat..als zeuge jehovas ist es deine pflicht mich von deinem zu überzeugen,allerdings überzeugen mich deine langen texte überhaubt nicht ,die wahrheit nicht zu glauben.deine zitierten bibelstellen sehen in meiner bibel anders aus,vielleicht weil die zeugen eine eigene haben??bei mir kommt das nicht an,sorry...

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Du denkst ja auch, daß Deine Linie die einzig richtige ist... Gruß, q.

Sie ist zumindest biblisch und nicht vefälscht,ich verstehe was ich lese.Wer sich christ nennt,die hölle aber abstreitet,hat die Botschaft JESU nicht verstanden,die kreuzigung und auferstehung ganz zu schweigen.

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Als Jesus in der Wüste war, hat Satan ihn versucht. Dabei hat er sich auch Bibelstellen bedient: "und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so laß dich hinab; denn es steht geschrieben: Er wird seinen Engeln über dir Befehl tun, und sie werden dich auf Händen tragen, auf daß du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest." Mt. 4,6

Gott ist Liebe! Er würde nie irgend einen Menschen - ob böse oder nicht - in einer ewigen Hölle quälen.Was nicht heißen soll, dass böse Menschen straffrei davon kommen. Aber der Tod tilgt die Sünde und nicht die Qual. Das läuft seiner ganze Natur und seinen Eigenschaften zuwieder. Aber Satan will den Menschen glauben machen, dass Gott so etwas könnte und daher bedient er sich falscher Religionen die ihren Anhängern so etwas lehrt. Und...sie fallen darauf hinein, wie schade! Jesus sprach nie von einer Hölle in der Menschen gequält werden.

Du hast die Bibel nicht gelesen,geschweige denn verstanden.Von welchem JESUS sprichst du denn eigentlich?Gibt viele die so heissen.

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@Lejli

Lejli, Du kommentierst hier ja jede Antwort. Doch wenn Du meinst hier eine Antwort widersprechen zu muessen, dann belege doch Deine Gegenbehauptung mit Bibelstellen. Befra behauptete hier nicht das es keine Hölle gibt, sondern das es keine ewige Höllenqual gibt. Wenn ein Stueck Holz brennt ist es irgendwann verbrannt, der brennende Mensch ist auch irgendwann verbrannt.

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@Fred4u

Interessant dass sich menschen dazu äussern die die bibel nicht gelesen haben. So dich aber deine Hand ärgert, so haue sie ab! Es ist dir besser, daß du als ein Krüppel zum Leben eingehest, denn daß du zwei Hände habest und fahrest in die Hölle, in das ewige Feuer,

Markus 9,45: Ärgert dich dein Fuß, so haue ihn ab. Es ist dir besser, daß du lahm zum Leben eingehest, denn daß du zwei Füße habest und werdest in die Hölle geworfen, in das ewige Feuer,es gibt noch mehr stellen in neuen Testament die kannst du aber gerne selber nachschlagen..traurig,dass hier solche fragen gestellt werden,bevor man sich überhaubt damit auseinandergesetzt hat...lies bitte die bibel,bitte bitte bitte!!

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@Lejli

Tja, lejli, da hast du wohl die falsche Bibelübersetzung! In meiner steht in Matthäus 5:29,30:" Wenn nun dein rechtes Auge dich straucheln macht, so reiß es aus und wirf es von dir weg. Denn es ist dir nützlicher, daß dir eines deiner Glieder verlorengehe, als daß dein ganzer Leib in die Gehẹnna gestürzt werde. 30 Und wenn deine rechte Hand dich straucheln macht, so hau sie ab und wirf sie von dir weg. Denn es ist nützlicher für dich, daß eines deiner Glieder verlorengeht, als daß dein ganzer Leib in die Gehẹnna kommt."

Die Gehenna war damals im Hinnomtal das als Müllgrube diente in Nähe der Stadt Jerusalem. In ihr wurde Müll auf ewig verbrand und nicht ewig geqält!

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befra du hast zwar die däumchen,aber dennoch ist es falsch wenn du sagst,JESUS hätte nicht von einer ewigen verdammnis gesprochen..lies bitte nochmal nach,ja??es ist zu deinem besten!

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So dich aber deine Hand ärgert, so haue sie ab! Es ist dir besser, daß du als ein Krüppel zum Leben eingehest, denn daß du zwei Hände habest und fahrest in die Hölle, in das ewige Feuer,

Markus 9,45: Ärgert dich dein Fuß, so haue ihn ab. Es ist dir besser, daß du lahm zum Leben eingehest, denn daß du zwei Füße habest und werdest in die Hölle geworfen, in das ewige Feuer, es gibt noch einige stellen mehr,aber die kannst du gerne selber nachschlagen.

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Da irst du dich gewaltig.Jesus sprich offen über die Hölle.Lese die Bergpredigt.Und die Bösen und Ungleubige und alle die nicht durch Blut Jesus gerettet sind erwarten nur die Hölle Adere AUSWEGE GIBT ES NICHT. Sei den die Sünder tuen Buse und bekeren sich www.rutzmarkt.de

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