Wieso verdient ein promovierter Chemiker weniger als ein Lehrer?

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12 Antworten

Es gibt da mehrere Möglichkeiten. Wer als promovierter Chemiker mit 52.000 Euro nach Hause geht,

  • hat was Entscheidendes nicht verstanden,
  • oder sein Berufsziel verfehlt (was vorkommt - es gibt halt nicht unendlich viele Stellen als Laborleiter, mittleres/gehobenes Management eines Chemie- oder Pharma-Unternehmens oder C4-Professor)
  • und sieht nicht gut genug aus, um Pharmareferent zu werden,
  • und scheut das Risiko, Drogenbaron zu werden,
  • oder er interessiert sich hauptsächlich für Chemie, aber nicht so sehr für Verwaltung, und ist daher bereit, dieses Opfer zu bringen.

Allerdings wissen wir nicht, wie lange die Person bereits arbeitet und mit welcher Stundenzahl.

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Je nachdem in welcher Position man als promovierter Chemiker arbeitet, kann man recht unterschiedlich verdienen.

2500 € netto kommen wohl vor, aber auch sehr viele höhere Nettoeinkommen. Es hängt von der Branche, vom Dienstalter, von der Berufserfahrung ab, und ob man in seiner Stellung Führungsverantwortung übernimmt.


Die Chemiker in unserer Firma bekommen garantiert deutlich mehr. Es kommt auch immer drauf an, wie lange man schon in dem Beruf ist. Das Anfangsgehalt ist natürlich immer niedriger. Du kannst natürlich nicht das Gehalt eines Lehrers, der schon 20 Jahre im Dienst ist mit dem Anfangsgehalt eines Chemikers vergleichen.

Dazu kommt, dass ein Beamter sich privat krankenversichtern muss, das musst du vom Netto noch abziehen.

Ich weiß ja nicht wo du deine Zahlen her hast, aber der Bundesarbeitgeberverband Chemie hat für das zweite Beschäftigungsjahr ein Gehalt von 71.000 Brutto für prom. Chemiker festgesetzt.

Wenn man in einem kleinem Unternehmen arbeiter oder einfach nur als Laborant arbeitet verdient man natürlich weniger.

vll solltest du auch noch die berufserfahrung und das know how miteinander vergleichen.
Ich kenne selbst ein paar leher, welche deutlich mehr als mansche promovierte verdienen, allerdings, sind die schon seid jahrzenten verbeamtet und sind immer wieder und wieder aufgestiegen und übernehmen auch zusatz arbeiten.

wenn der promovierte chemiker so wenig verdient, dann leigt das vll daran, das es ein einstiegsgehalt ist, oder das er ein schlechtes gehaltsgespräch geführt hat.

Die Chemiker die ich kenne, haben ein einkommen, was ca bei 4000€ liegt, + provision. allerdings haben die auch was länger gebracuht, bis sie dahin gekommen sind

Das nennt sich Marktwirtschaft. Als ich, als Angestellter einer Zeitarbeitsfirma mit eigenständig ausgehandeltem Vertrag in den "Genuß" eines Tarifvertrags (der DGB-Gewerkschaften) kam änderten sich bei mir das Deckblatt (von Mitarbeitervertrag zu außertariflicher Mitarbeitervertrag) und die Anstellungsbezeichnung von Programmierer zu Softwareentwickler. Daneben erhielt ich 2 Tage mehr Urlaub im Jahr, statt 28 nun 30 Tage. Toll.

Nachfrage bestimmt den preis, so ist es auf dem Arbeitsmarkt auch. Es herrscht zur Zeit akkuter Lehrermangel also werden die Jobs gut bezahlt. Laborchemiker gibts genug, der Markt ist weitgehend gesättigt.

Ist doch der größte dreck warum sollte man Dan noch 8 Jahre studieren ?!

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Wer sagt, dass du das tun sollst?

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Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob du die Bezüge eines Grundschullehrers oder Oberstudienrates als Grundlage nimmst. Auch dürfte die Bandbreite des Chemiker-Gehalts stark schwanken. Arbeitest du als Chemiker in einer Führungsposition bei einem Pharma-Unternehmen in der Forschung, sind 100k / Jahr nicht unrealistisch.

Trifft den Nagel auf den Kopf

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Lehrer werden nicht nach Angebot und Nachfrage bezahlt! :-)

Verdienst richtet sich nach sehr vielen Punkten!!!

Lehrer sind Beamte in QE 3.

Sie werden mit einer amtsangemessenem Bezahlung vergütet.

Das ist nunmal mehr ;)

das kann so nicht direkt verglichen werden. denn stellung, dr.titel und berufserfahrung bringen am ende dem chemiker sehr viel kohle

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