Wieso verdienen manche so viel Geld?

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13 Antworten

Es ist in der Tat ein großes Problem, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft und der Mittelstand dazwischen immer mehr ausdünnt. Das ist der Politik bekannt, aber leider gibts da nur in Sonntagsreden Lösungen, aber nicht in der praktischen Politik.

Es ist auch nicht mehr so, wie hier einige schreiben, dass Fleiß darüber entscheidet. Statistiken belegen eindeutig, dass die soziale Herkunft über den Reichtum entscheidet. Leute aus unteren sozialen Schichten haben kaum noch Aufstiegschancen und das fängt schon im Kindesalter und der Bildung an. Das Kind einer alleinerziehenden Mutter, die Hartz IV bezieht, hat eine sehr große Chance auf Armut, aber kaum eine auf ein Studium und die Chance, sich durch Fleiß hochzuarbeiten. Selbst die ehemalige Arbeiterpartei SPD sorgt sich inzwischen mehr um das Wohlergehen der Reichen als um die Armen. Die Armen haben in Prinzip in der Politik keine Lobby mehr.

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Kommentar von dave11104
26.09.2016, 06:58

Man muss Mittelstand halt definieren. Bloß weil man 150k im Jahr verdient heißt das noch gar nichts. Mit Familie bleibt da ja kaum was übrig.

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Das Problem ist, dass die meisten nur das viele Geld sehen, das andere verdienen, aber nicht die harte Arbeit dahinter und wie viele Rückschläge es vielleicht schon gab. Ich meine damit nicht nur körperliche Arbeit, sondern auch die geistige: Ständig im Dienst, rund um die Uhr, 7 Tage pro Woche. Anstrengende Dienstreisen, Networking, Besuche von Veranstaltungen, die einen nicht interessieren, wo aber Kontakte geknüpft werden. Man muss auch den Mut haben, Geld zu investieren mit der Gefahr, alles zu verlieren (schau dir Donald Trump an, der war schon mehr als einmal finanziell ganz unten).

Wenn man jetzt mal diejenigen außer Acht lässt, denen das Geld durch Erbe in den Schoß gefallen ist: Wer in jungen Jahren schon hart arbeitet und sein Geld nicht für Party, Alkohol und teure Autos verprasst sondern sinnvoll investiert und dabei mit seinen Investitionen auch Glück hat, der verdient irgendwann so viel, dass er sich auch Rückschläge leisten kann. Für jemanden, der schon am Hungerstuch nagt, ist so ein Weg natürlich besonders schwer, aber dennoch machbar. Es traut sich nur kaum jemand und es wird sich mit dem zufrieden gegeben, was man hat. Ob der Verzicht auf Freizeit, echte Freunde und Familie es allerdings wert ist, nur um finanziell ganz oben zu sein, steht dann noch wieder auf einem ganz anderen Blatt.

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Je nach Gegend können die lEute durchaus mal mehr und mal weniger Geld haben. Porsche fahren muss zumindest in der Anschaffung auch nicht teuer sein, viele Leute vergessen nur gern den Unterhalt, wenn sie sich für 10 Riesen nen Gebraucht-Porsche abschießen.

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Es gibt unterschiedliche Einkommen und Vermögen - das ist überall so; am meisten stechen die Fuhrparks der Reichen übrigens in Ländern hervor, die kommunistisch regiert sind oder es bis vor kurzem waren.

In Deutschland ist das nicht mal besonders ausgeprägt - und in einigen Ländern wird es etwas unterdrückt, indem auf Autos entweder hohe Luxussteuern oder "Zulassungsabgaben" erhoben werden (z.B. Dänemark, Israel) oder indem bei dicken Autos die Steuerbehörden bsonders scharf die Einkommen überprüfen (z.B. Frankreich, Italien). Letzteres heisst dann, dass die Einkommen und Vermögen zwar versteckt werden, aber eben durchaus da sind.

Autos sind, wie bereits andere sagten, oft geleast oder kreditfinanziert und/oder werden als Firmenwagen bereitgestellt, was gewisse, wenn auch oft überschätzte Steuervorteile bringt.

Ansonsten gilt die Faustregel, dass Wohlstand durch finanzielle Disziplin und Zeit entsteht. Was auch erklärt, dass die meisten Privatpersonen, die sich teure Autos privat neu kaufen, über dem Durchschnittsalter der Bevölkerung liegen.

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Wie in jedem anderen Land auch, gibt es viele Gründe dafür:

Harte Arbeit, Leasing/Finanzierung (ohne halbwegs passables Einkommen und Bonität übrigens auch nicht so leicht möglich), Schenkung/Erbschaft, etc.

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Das ist nicht nur in Deurschland so. 

Wer einen höheren Marktwert hat, verdient logischerweise mehr. Und bedenke, nicht jeder der ein teures Auto fährt, hat Geld. Kann man mit durchschnittlichem aber regelmässigem Einkommen finanzieren lassen. 

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muss nicht immer am verdienst liegen. kann ja auch sein dass jemand grob 2.000 im monat auf die hand bekommt - die aber für sich behält. also keine miete da haus von den eltern, kein kredit, keine kinder oder frau etc....

der kann dann.. wenn man vielleicht essen, handy, versicherungen usw abzieht - jeden monat 1.500 euro sparen.

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Hallo,

es gibt Leute die sich dafür verschulden, dann kommt das böse erwachen, und der Drahtesel steht dann vor der Tür!

Emmy

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Also um sich einen Porsche zu leasen reicht denk ich schon ein Gehalt von 80-100k im Jahr. Dort hin zu kommen würde ich nicht mal als soo schwer ansehen. Mit Familie sieht das aber gaaaanz anders aus. Da müssens schon eher 200-300k sein damit da noch was übrig bleibt. 

Aber das ist in keinem anderen Land anders, da ist Deutschland keine Ausnahme.

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Kommentar von RefaUlm
26.09.2016, 09:37

Wo lebst du bitte das du meinst das man mit Familie 300k im Jahr braucht?! Das sind 25.000 im Monat, wofür zum Teufel gibst du bitte soviel Geld aus?! Nur weil man viel Geld hat heißt das nicht das man es genauso schnell ausgibt wie man es bekommt...

Total unrealistisch, sorry! Es sei denn man interessiert sich nur für total überteuerte Klamotten und Accessoires, muss jede Woche einen großen 4 stelligen Betrag für neue total überteuerte Klamotten ausgeben... 😅

Wenn man ein gesundes Verhältnis zu Geld hat reichen für eine 4 köpfige Familie schon 5-10.000 Euro pro Monat um ein schönes Leben zu haben 😉

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Die Autos müssen denen nicht unbedingt gehören. Vielleicht geliehen, oder geleast

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@ImJahre2016,

manche Menschen verdienen viel Geld, weil sie fleißig sind.

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Es gibt viele Menschen die alles was sie haben für ein Auto hergeben. Viele kaufen auch über Ratenverträge welche sich über mehrere Jahre ziehen.

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Um einen Porsche zu fahren muss man nicht reich sein.

Jeder Mensch hat seine eigenen Prinzipien.

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