Wieso verbrannte Hernàn Cortés seine Schiffe?

3 Antworten

Es waren längst nicht alle seiner Leute damit einverstanden, dass Cortes sie ins Landesinnere führen wollten. Viele wollten nach Kuba zurück und dort ihr langweiliges Leben weiter führen. Einige fühlten sich auch Velasquez, dem Gouverneur von Kuba verpflichtet und wollten nicht an der Seite von Cortes in einen ungewissen Krieg ziehen. Zu dieser Zeit wusste ja noch niemand, wie stark die Azteken wirklich sein würden. Aber was man in San Juan de Ulua am Strand gesehen hatte, war schon beeindruckend. Diese Azteken waren auf keinen Fall mit den Wilden auf Kuba zu vergleichen und aus diesem Grund wollten viele umkehren. Mit der halben Truppe konnte Cortes jedoch nichts ausrichten. Das waren selbst für ihn zu wenige Leute und so versenkte er die meisten Schiffe. Damit zwang er alle Leute zu bleiben und band sie wie Sauron auf ewig an sich ;-)

Er hat damit (sich und) seinen Leuten klar gemacht: es heißt siegen oder sterben, es wird keinen Rückzug geben. Damit standen seine Leute mit dem Rücken zur Wand und waren wesentlich motivierter, sich durchzusetzen.

Soviel zum offiziellen Teil. Vielleicht verwechsle ich jetzt Cortéz und Pizarro, aber einer wurde von nem Gouverneur gesucht. Oder von sonst nem Beamten. Wenn das Cortéz war, dann hat er seinen Leuten auch die Möglichkeit genommen, ihn auszuliefern...

Ganz genau, Cortés segelte gegen den Willen des Statthalters von Kuba (seines Vorgesetzten) nach Mexiko und musste auch gegen spanische Verbände in Mexiko kämpfen, die geschickt wurden, um in zu fangen

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Vielleicht weil er nicht wollte, dass einige seiner Kerle damit wieder abhauen ?

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