Wieso verbietet die StVZO eine Hupe am Fahrrad?

7 Antworten

:-) natürlich muss man als Radfahrer Autos vor dem Überholen anhupen.

Fahrradglocken sollen Fußgänger nicht erschrecken, hupen würden das eher. Autofahrer hören dich sowieso nicht bzw würden bei einem unbekannten Geräusch überall hinsehen nur nicht auf Fahrräder..

Glaub mir: Hupen bei Rädern wären zumindest sinnlos

Nun, dieses "Ping" oder "Ring-ring" ist unmal das, was man als Fahrradklingel kennt. Und das bekommt man ohne jede Elektronik (bei der sich 3/4 der Radfahrer nicht drum scheren würden, ob sie funktioniert) und sehr günstig hin.

Sag mir einenn akustischen Signalgeber, der die gleichen Voraussetzungen erfüllt.

Ein Signal, das laut genug wäre um Autofahrer akustisch anzusprechen, müsste lauter sein als ein aktuelles Martinshorn. Das wird nämlich auch oft genug nicht wahrgenommen. Irgendwo kommst du dann als Radfahrer in Konflikt mit deinen Trommelfellen.

So laut wie ein Martinshorn müsste das gar nicht sein. So wie eine Autohupe würde schon ausreichen und entsprechende Produkte gibt es auch. Sie müssten nur legal sein... Die Klingel hätte man dann immer noch für die Fußgänger.

Eine Hupe soll keine Vorschrift sein, aber warum kann es nicht optional erlaubt sein?

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@Schoolmate314

Es gilt das Ziel, im Verkehr möglichst wenig Lärm und eigentlich möglichst wenig unterschiedliche Geräusche zu haben. Sprich: Jedes Fahrzeug hat normalerweise nur ein Geräusch, um zu warnen, und macht ansonsten idealerweise gar keine Geräusche.

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Die STVZO ist von Leuten verfasst und gepflegt, die schon lange nicht mehr Rad gefahren sind?

Immerhin darf man inzwischen bessere Beleuchtung nutzen.

Und praktisch, wäre mal interessant zu wissen, ob irgend jemand in D schon mal wegen einer "airzound" Bußgeld zahlen musste,. Ich glaubs fast nicht.

Interessant auch: Wenn die Hupe nicht am Rad sondern z.B. am Rucksack installiert wäre, wäre das nicht verboten. Im Zweifelsfall würde ich es auf einen richterlichen Entscheid ankommen lassen, mit der Argumentation, sinnvollen Eigenschutz (z.B. gegen unaufmerksame Autofahrer zu haben, ein langsam nach rechts ziehendes, gleichauf fahrendes Auto im Berufsverkehr oder jemand der sehr eng überholt, wären vorstellbare Einsatzgebiete.)

Allerdings besteht die Gefahr, dass der Autofahrer nicht nur informiert wird, sondern sich auch erschrickt, weil die Lautstärke ungewohnt ist. Es bräuchte also für einen sinnvollen Einsatz eine möglichst flächendeckende Veränderung an ganz vielen Fahrrädern.

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