Wieso verbannt "Gott" den Teufel nicht einfach?

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27 Antworten

Die Frage, die du stellst, ist nicht einfach zu beantworten. Allerdings lässt sich so viel sagen, dass der Teufel auch nur ein von Gott geschaffenes Wesen mit Verstand ist. Und Gott lässt auch dem Teufel, der übrigens einst ein Engel war, die Freiheit der Entscheidung. Entweder kann er sich für Gott oder gegen Gott entscheiden, so wie Menschen auch. Und Gott schätzt die Freiheit. Der Mensch würde dann allerdings nicht sündenfrei leben, denn die Sünde begeht der Mensch nicht nur durch den Teufel. Damit wären wir beim Freiheitsgedanken des Menschen, der dem Menschen gelassen wird, so wie auch den Engeln. Aber nur weil der Teufel verbannt wird, hat der Mensch noch lange nicht seine Freiheit verloren. Die Sünde kommt nicht nur vom Teufel, sondern auch vom Menschen.

Die Frage, warum der Mensch Gott anbetet aus der Perspektive Gottes ist interessant. Allerdings lässt sich auch die Frage stellen, warum Gott den Menschen geschaffen hat. Man kann das leicht beantworten: weil Gott die Erde und den Menschen will. Er kann es einfach und will so dem Menschen zeigen, wie toll er ist und ihn an seinem göttlichen Sein teilhaben lassen. Und damit der Mensch zum Ausdruck bringt, dass er Gottes Erschaffung des Universums zu würdigen weiß, betet der Mensch Gott an.

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Also wenn du eine theologisch fundierte Antwort möchtest, wie ich einem deiner Kommentare entnehme, dann

  1. bist du hier nicht am besten Ort dafür.
  2. solltest du erst mal nachforschen, wo denn geschrieben steht, dass es so sein soll. Das kann sich nämlich von einer Bibel zur anderen unterscheiden, und der Volksglaube ist oft Meilen weit von theologischen Auslegungen entfernt.

Wenn wir jetzt aber mal im allgemeinen Volksglauben bleiben, dann lautet die "richtige Antwort", dass das Leben eine Schule für das Leben im Paradies ist; Inklusive der Möglichkeit eine 5 zu kassieren.
( Nur die Harten kommen in den Garten ;)

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Ich finde es echt komisch, dass genau die Religiösen solche Fragen nicht beantworten und ich als Atheist wieder ran muss:

Gott gab jeden Menschen einen freien Willen, damit haben wir viele Vorteile. Doch mit dem Spaß kommt wie jeder weiß auch mindestens eine Verpflichtung. Wir sind seit jeher darauf angewiesen auf Erden für uns selbst zu sorgen. Deshalb gibt es auch die ganzen Kriege und Morde, Gott schreitet nicht ein weil er uns einen freien Willen gab und wir somit selbst dafür verantwortlich sind.

Gott richtet aber sobald wir tot sind. Man könnte dieses Leben deshalb auch als Prüfung bezeichnen und da ist der Teufel wichtig für. Der Teufel will dich zum bösen verführen und Gott kann so prüfen ob du ihm treu bist.

Aber wie gesagt, ich glaube selbst nicht an Gott. 

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Kommentar von KleineLady
31.01.2016, 18:55

das klingt einfach nur blöd. aber ich muss mich mit diesen Quatsch auch nicht auseinander setzen. das heißt ja fast, bist du Gott nicht treu musst du sterben 😂 ich glaube erst an ihn wenn er mir von oben die Hand schüttelt und sagt: "Hast du gut gemacht" 😁

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Kommentar von Bernhard64
01.02.2016, 01:17

Du liegst mit deiner Erklärung gar nicht so falsch, du Atheist.😄

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Gott benötigt den Teufel um alles Böse auf ihn zu schieben und selber perfekt gut zu bleiben.

Ohne Teufel, gäbe es keine Ausrede mehr und Gott selbst müsste für schlimme Dinge die passieren zur Verantwortung gezogen werden.

Gott hat nix davon dass der Mensch ihn anbetet, aber der Klerus der jeweiligen Religionsgemeinschaft hat sehr wohl einiges davon neue Anhänger zu finden.

Gott ist eine reine Erfindung und das ganze Konstrukt um Gott, Teufel, Himmel und Hölle dient nur der Religion selber.

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Hast du dich mal in das Thema eingelesen, wohl eher nicht. Gott hat den Teufel verbannt, aus dem Himmel. Weil er (Erzengel Luzifer) einen Aufstand der Engel angezettelt hat. Luzifer hat es als ungerecht empfunden, dass die Menschen eine unsterbliche Seele erhalten haben und den Engeln eine solche nicht gegeben wurde. 

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Kommentar von alohaa901
31.01.2016, 18:46

Ja genau , aber dennoch ist Gott allmächtig und allwissend. Daher : wieso stoppt Gott den Teufel nicht ? Wieso darf der co-existieren ?

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die richtige frage wäre doch, wie es sein kann, dass gott ALLES erschaffen hat und es für gut befand und dann entwickelt sich aus seinem für "gut befundenen" werk, nämlich den mächtigen engeln, ein gegenteil von dem, was gott eigentlich wollte?................wäre also nichts mit allmächtigkeit und allwissen...........*g*

im grunde genommen wird kein gläubiger eine wirklich echte antwort darauf haben, denn sonst müsste er zugeben, dass gott selbst den teufel erschaffen hat, um ja angeblich zu sehen, wie die menschen sich dann entscheiden..............eigentlich auch wieder ein beleg für die unwissenheit des gottes, denn er müsste ja wissen, wie es am ende endet............*fg*

oder aber, er ist einfach nur ein spieler und spanner und erfreut sich an dem ganzen mist............

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Weil Gott auch den freien Willen Satans respektiert. Dies kann man nur verstehen, wenn man 'Agape' (bedingungslose, uneigennützige Liebe) versteht...

Was hat Gott davon, dass der Mensch ihn anbetet?

Es kommt auf das Anbeten an. Man betet und himmelt seinen geliebten Partner ja auch aus tiefer Liebe zu diesem an. Was an diesem Anbeten wäre dann so schlimm?

Gruß Fantho

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Kommentar von norelig
01.02.2016, 20:01

Es kommt auf das Anbeten an. Man betet und himmelt seinen geliebten Partner ja auch aus tiefer Liebe zu diesem an. 

Mit dem Unterschied das der Partner real existiert . Den Partner kann ich in den Arm nehmen usw , bei Gott wird das schon nicht so einfach , um nicht zu sagen es ist unmöglich .

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Weil Gott will, dass wir Menschen, die von Satan verführt wurden, diesen selbst "richten" sollen (1.Kor.6,2-3).

Unser Bruder "im Geist" hat ihn schon "vorbereitet" dafür (Joh.16,11).

Der ewige Vater selbst hat mit "Sünde" keinen Kontakt und kommt erst auf die Erde, wenn Satan ins Feuer geworfen wurde (Offb.20,10; 21,3).

Unser Gott will, dass wir Ihn anbeten (Offb.14,7) und nicht Satan (Mt.4,9).

Er will ebenso, dass wir Menschen göttlichen Charakter in uns haben (Offb.15,4), um die Aufgabe zu bewältigen, der wir schon vor 6000 Jahren nachkommen sollten (1.Mose 1,28).

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Um die Frage zu beantworten dürfte es nur 1. Religion auf der Welt geben, denn jede Religion hatt andere Antworten auf die Frage. Ich kann aber sagen, dass Gott uns liebt, denn wer erhellt den morgen und erwärmt die Welt? Er hatt uns alles gegeben, wie Essen und Freiraum. Das leben ist eine Urkunde oder ein Zeugnis, welches den Platz im Himmel(Paradis) für uns sichert. Wie willst du den Test bestehen, wenn es keine Noten gibt? Durch den Teufel sind wir darauf abgesehen, dass zu verbessern, was wir verbockt haben:/ Denn ohne den Teufel würde sogar einer mit Durchschnitt 6 in der Urkunde (z.b. ein Mörder) ins Paradis kommen. Um zu wissen, wer Satan ist oder war, musst du herrausfinden, ob du deiner Religion folgst? Denn nur der, der eine Klasse(also Religion) hatt, bekommt ein Zeugnis.

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Gott hat uns einen freien Willen gegeben, es wird immer Menschen geben die anderen wehtun, die Verbrechen begehen, daran wird sich nichts ändern. Der Teufel ist keine Person oder ein Wesen an sich, sondern jeder hat einen kleinen Teil von ihm in seinem Körper, viele lassen ihn hungern, andere füttern ihn mit schlimmen Taten. Meiner Meinung nach.

LG

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Kommentar von alohaa901
31.01.2016, 18:45

Was hätte Gott davon, dem Mensch einen freien Willen zu verleihen, um daraufhin falls sie nicht nach seinem Schema x Handeln diese zu bestrafen

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Kommentar von alohaa901
31.01.2016, 18:53

Was hat Gott davon , dass wir uns "richtig" benehme?
Das sehe ich eher als vorgeheuchelter Spielraum, da "Gott" dem Mensch regeln und Förderung durch Schriften vorgibt.

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Hallo alohaa901,

viele Menschen stellen sich die gleiche Frage, wie Du und finden keine befriedigende Antwort. Warum nicht? Weil man sie nur finden kann, wenn Gottes Wort (in seiner Gesamtheit) recht gründlich untersucht - und zwar noch gründlicher als ich das in den folgenden Zeilen versuchen kann. 

Was also folgt ist eher eine grobe Skizze, um Dir einige Anregungen zu vermitteln, warum Gott den Teufel nicht gleich „als er begann“ verbannt hat. Warum er sich so viel Zeit lässt, bevor er seine Ankündigung, den Teufel zu beseitigen (in Offenbarung 20:10) endlich wahr macht, zumal dieser Mörder (Johannes 8:44) immer wieder unbeschreibliches Leid über die Menschen bringt.

Um die biblische Begründung anschaulich zu machen, schildere ich Dir einen Vergleich, der das Verstehen vereinfacht:

Ein Mörder der zum Massenmörder avancierte steht vor Gericht und versucht mit einer höchst niederträchtigen Taktik, das Verfahren zu verschleppen. Er streitet alle Anklagepunkte ab und lügt, dass sich die Balken biegen. Seine Komplizen und er selbst streuen das Gerücht, der Richter sei an einem gerechten Prozess gar nicht interessiert und würde sogar die Geschworenen bestechen. Daher werden Zeugen gesucht und vorgeladen, und im Laufe des Verfahrens werden es immer mehr.

Dem Gericht ist bewusst, dass eine lange Prozessdauer viele Unannehmlichkeiten mit sich bringt, und versucht deshalb unnötige Verzögerungen zu vermeiden. Aber noch deutlicher ist dem Gericht bewusst, dass es der Abscheulichkeit dieses Falles wegen einen unanfechtbaren Präzedenzfall schaffen muss, eine Grundsatzentscheidung, die für künftige Urteile eine tragfähige Rechtsgrundlage bilden kann. Für ein solch entscheidendes Urteil müssen allerdings beide Seiten ausreichend Zeit erhalten, ihren Standpunkt gründlich darzulegen.

Wie passt nun dieses Bild zu einer Anklage, die der Teufel (in der Bibel auch als Drache, Urschlange und Satan bezeichnet) gegen Jehova, den „Höchsten über die ganze Erde“, vorgebracht hat? (Offenbarung 12:9; Psalm 83:18). Wer ist der Teufel eigentlich? Was wirft er Jehova Gott vor? Und wann wird Gott ihn unschädlich machen? Und warum ist ein Präzedenzfall überhaupt nötig?

Der Teufel war ursprünglich ein vollkommenes Geistgeschöpf, ein Engel Gottes (Hiob 1:6, 7). Erst als er zuließ, dass egoistischer Ehrgeiz sein Sinnen so deformierte, dass er von dem Gedanken besessen war, von Menschen angebetet zu werden, machte er sich selbst zum Teufel. Er stellte nicht nur Gottes Recht zu herrschen infrage, sondern ließ sogar durchblicken, Gott verdiene es gar nicht, angebetet zu werden. Außerdem behauptete er, Gott würde die Menschen gewissermaßen bestechen und sie würden ihm nur dienen, solange es ihnen dabei gut gehe. Doch bei Problemen würde jeder [Du und ich eingeschlossen] seinem Schöpfer „direkt ins Angesicht fluchen“ (Hiob 1:8-11; 2:4, 5). 

Hätte der Schöpfer der ganzen Erde diesen abgrundtief boshaften Verleumder sofort aus dem Weg geräumt, wäre die Frage, wer der Stärkere ist, postwendend geklärt worden. 

Nicht geklärt dagegen wäre die Frage geblieben, wer in dieser aufgeworfenen Streitfrage denn nun im Recht sei. 

Die vielschichtigen Anklagen Satans ließen sich daher nicht einfach durch eine Machtdemonstration aus der Welt schaffen, sondern verlangten Antworten. Deshalb leitete Gott in seiner absoluten Autorität sozusagen ein gerichtliches Verfahren ein, bei dem die strittigen Fragen vor aller Augen im ganzen Universum geklärt werden sollten.

Als ein Gott hoher Grundsätze und vollkommener Gerechtigkeit sorgte Jehova dafür, dass beide Parteien Zeit hätten, in diesem Rechtsstreit ihre Zeugen zu präsentieren. Dadurch  erhielten Adams Nachkommen eine Chance: Sie konnten auch in schwierigen Lebenslagen ihre Liebe und Treue zu Gott unter Beweis stellen und so auf seiner (Gottes) Seite in den Zeugenstand treten.

An dieser Stelle gehe ich noch kurz auf Deine Vermutung ein (Zitat) „Dann [wenn es den Teufel nicht mehr gibt] würde der Mensch sündenfrei leben und das ist doch sein [Gottes] Wille.“ 

Gottes Wille ist das schon, aber es gibt in der vernunftbegabten Schöpfung keinen solchen kausalen Automatismus. Warum kann man das so sagen? Weil die Entscheidungsfreiheit wesentliches Persönlichkeitsmerkmal aller Geschöpfe (auch aller vollkommener Geschöpfe) ist. Eben deshalb wurde dieser Geistsohn Gottes (um den sich Deine Frage dreht) aus eigenem Antrieb zu dem, der er werden wollte, nämlich zu einem Widerstandsleistenden (oder Satan). Es gab zu seiner Zeit keinen Verleumder (Teufel), der ihn dazu veranlasst hätte. Und deshalb wird niemand dadurch „Sünden-Immun“ wenn es keinen Teufel mehr gibt. So etwas kann sich immer wiederholen - allerdings nie wieder mit derart verehrenden Folgen wie wir sie gegenwärtig erleben.

Warum nicht?

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Kommentar von Abundumzu
08.02.2016, 12:33

Warum nicht?

Siehe dazu  die Begründung weiter unten. 

Zunächst bewegt natürlich Dich und uns alle die ebenso brennende Frage: Wie lange soll das noch dauern?

Unser Schöpfer Jehova weiß besser als jeder andere, dass Menschen leiden, während das „Gerichtsverfahren“ seinen Gang geht. Doch er ist entschlossen, den Fall so bald wie irgend möglich abzuschließen. Die Bibel beschreibt ihn als „Vater inniger Erbarmungen“ und „Gott allen Trostes“ (2. Korinther 1:3) Er lässt uns sogar wissen, dass er „sich nach dem [wiederherstellenden] Werk seiner Hände sehnt . . .“ (Hiob 14:15).

Und dieser „Gott allen Trostes“ wird den Teufel ganz bestimmt keinen Tag länger am Leben lassen als nötig, und    -    jetzt kommt etwas ganz Gewichtiges: - er, der allmächtige Gott, wird sämtliche Folgen des zerstörerischen Einflusses Satans beheben - so gründlich, als seien sie nie geschehen (Offenbarung 21:1-6).

Andererseits aber wird er ihn auch nicht zu früh beseitigen, sondern erst dann, wenn der Gerichtsfall von universeller Bedeutung restlos geklärt ist.

Wenn dann die „Akten geschlossen“ werden, wird Jehovas Recht zu herrschen gründlich gerechtfertigt sein. Das Verfahren gegen Satan wird für alle Zeiten als Prüfstein dienen: Sollte jemals wieder eine ähnliche Anklage vorgebracht werden, macht dieser Präzedenzfall jedes neue Verfahren überflüssig.

Genau zu der von Gott vorgesehen Zeit wird Gott seinen Sohn sodann anweisen, den Teufel unschädlich zu machen und alles wiedergutzumachen, was dieser angerichtet hat. (Apostelgeschichte 17:30-31). So wie die Bibel es ankündigt wird Christus dann „Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht“ vernichten, „denn er muss als König regieren, bis Gott alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht.“ Schlussendlich wird dann der Sohn seinem Gott und Vater das Königreich übergeben (1. Korinther 15:24-26).

Und so wie es die Bibel vorhersagt, werden weltweit wieder paradiesische Verhältnisse herrschen. Die Menschen werden in echtem Frieden leben, so wie Gott es ursprünglich vorgesehen hatte: „Die Sanftmütigen . . . werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens.“ Ja, „die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen“ (Psalm 37:11, 29).

Einladend und sehr anschaulich beschreibt die Bibel, was für eine herrliche Zukunft alle erwartet, die loyal zu ihrem Schöpfer stehen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer noch Geschrei noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen“ (Offenbarung 21:3, 4). 

Diese väterliche Fürsorge wird sich nicht nur langfristig, sondern ewigwährend auf den Frieden und das Wohlergehen der gesamten vernunftbegabten Schöpfung im Himmel und auf der Erde auswirken.

Einen solchen himmlischen Vater voller Dankbarkeit zu ehren und voller Hingabe anzubeten, wird ein Herzensbedürfnis aller jener Geschöpfe sein, die sich mit Wertschätzung ihr Bewusstsein dafür bewahren, wem sie diese Fülle an Segnungen zu verdanken haben.

Und noch dies: Hätte unser Gott seinerzeit den Teufel „einfach so verbannt“, wären alle gottergeben Menschen um eine wertvolle Erfahrung ärmer: Sie hätten nie erleben können, welche unerschütterliche Kraft und welche unbeschreibliche Freude ein lebendiger Glaube entfalten kann, der sich sogar inmitten einer Welt des Teufels bewährt (siehe 1. Johannes 5:19).

Schon heute erleben Zeugen Jehovas in allen Ländern und allen Sprachen dieser Erde diese einzigartige brüderliche Verbundenheit. Sie motiviert uns gegen den Strom zu schwimmen und die beste aller Botschaften auf der ganzen Erde zu verbreiten (so wie in Matthäus 24:14 vorhergesagt). 

Gern möchten wir unsere Freude mit so vielen Menschen wie irgend möglich teilen und deshalb lassen wir nichts unversucht, möglichst jeden zu erreichen.

Die Entscheidung unseres Schöpfers, den Teufel vorübergehend gewähren zu lassen, wird sich schlussendlich als sehr weise herausstellen. Sie liefert der gesamten vernunftbegabten Schöpfung auf unabsehbare Zeit Anschauungsunterricht zu dem Thema „Frieden stiften und Frieden bewahren“.

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Vielleicht - so hoffe ich jedenfalls - helfen Dir diese Denkanstöße ein wenig weiter.

Alle Gute

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PS: Teile der Argumentation der WACHTTURM-Online-Bibliothek entnommen.

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6

Im Tausendjährigen Reich (Messianischen Reich), wenn Jesus als König auf der Erde regiert, wird der Teufel für 1000 Jahre gebunden (Offenbarung Kapitel 20). Diese Zeit wird insgesamt sehr friedlich und positiv sein, aber trotzdem gibt es noch Sünde und Verfehlungen. Der Mensch kann also auch ohne den Teufel sündigen.

In dieser Zeit darf der Teufel noch in bestimmten Bereichen wirken. Doch sein ist vorgezeichnet: "Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit" (Offenbarung 20,10).

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Wenn Gott tatsächlich existieren, oder das Konzept des christlichen Gottes auch nur halbwegs logisch aufgebaut wäre, wären das alles gute und gerechtfertigte Fragen.

Dummerweise trifft aber weder das eine noch das andere zu. Es gibt keinen Gott und das Konzept des christlichen Gottes hat mehr Löcher als ein Fischernetz und ist absolut unlogisch in jeder Hinsicht.

Aber hypotetisch gesprochen:

Ein guter Grund den Teufel zu behalten, wäre das er ein guter Sündenbock ist. Der Gott der Bibel ist keine gute Person. Er ist launisch, eitel, jähzornig, brutal und allgemein von niederem Charakter. Der Teufel kaschiert gut, das er sich eigentlich nicht um seine Schöpfung kümmert. Er kann ihm alles schlechte in der Welt in die Schuhe schieben und dann wie der Held aussehen, wenn er uns "erlöst".

Gott will nicht, das wir sündenfrei leben. Er will das wir uns als schlecht betrachten und bei ihm um Vergebung suchen.

Und Anbetung erfüllt den ganz offensichtlichen Zweck sein Ego zu befriedigen. Gott ist extrem narzistisch. Seine ganze Schöpfung dient nur dem Zweck sich selbst zu demonstrieren, was für ein toller Hecht er ist, indem er sich in der Anbetung von niederen Wesen suhlt.

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Erstens, ist damit beweisen, dass "er" keine "Allmacht" besitzt!

Zweitens, hat der "Teufel" (was immer das sein soll) nichts mit den "Sünden" zu tun, die den Nicht-an-irgendeinen-Gott-Glaubenden permanent eingeredet werden. 

Diese "Sünden" sollen ja angeblich vom "freien Willen" der Menschen kommen. Den hat "er" aber auch eingerichtet! 

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Kommentar von Fantho
01.02.2016, 08:20

Erstens, ist damit beweisen, dass "er" keine "Allmacht" besitzt!

Naive Antwort...

Zweitens, hat der "Teufel" (was immer das sein soll) nichts mit den "Sünden" zu tun, die den Nicht-an-irgendeinen-Gott-Glaubenden permanent eingeredet werden.

In gewisser indirekter Weise schon..

Diese "Sünden" sollen ja angeblich vom "freien Willen" der Menschen kommen.

Nicht angeblich, sondern tatsächlich...

Den hat "er" aber auch eingerichtet!

Ändert aber nichts daran, dass letztendlich der Mensch die 'Schuld' für seine Verfehlungen trägt respektive für seine 'Sünden' selbst verantwortlich ist...

Gruß Fantho

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3

alohaa, im "Vater unser steht"

1. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auch auf Erden.

2. Und erlöse uns von dem, der böse ist.

Also aus dem Himmel ist der Teufel schon rausgeworfen worden. Allerdings konzentriert er sich jetzt auf die Erde.Off.12:12 "Darum freut euch nun, ihr Himmel und alle, die ihr darin wohnt! Aber wehe euch, Erde und Meer! Der Teufel wurde auf euch losgelassen. Er schnaubt vor Wut; denn er weiß, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt." Deswegen die erste Bitte.

Zur zweiten Bitte. Gott wird ihn verbannen für 1000 Jahre und dann kann sich die Menschheit und die Erde von ihm und seinen Genossen erholen. (Off. 20:1-3)
Der Mensch hat eine Menge davon, Gott in Geist und Wahrheit anzubeten, nämlich ewiges Leben.

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Kommentar von Mismid
04.02.2016, 22:18

naja die 1000 Jahre sind ja schon lang rum...

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Antwort der Bibel:
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Gott als Schöpfer ist ein Geistwesen dem alles möglich ist, was er will.
Er hat weitere Geistwesen erschaffen, Jesus war seine erste Schöpfung, danach unglaublich viele Engel, auch Geistwesen. Als Gott Erdgebundene Wesen, also Menschen schaffen wollte, und sie auf eine paradiesische Erde setzte, rebellierte ein mächtiger Engel (Satan),  stellte Gottes Souveränität in Frage, und wollte ebenfalls angebetet werden. Das zeigte er ja auch später, als er von Jesus einen Akt der Anbetung wollte.
Das erste vollkommene, unsterbliche Menschenpaar fiel darauf rein und wurde durch diesen Fehler wie versprochen, sterblich. Bis heute. Gott versprach, dass die Strafe für die Sünde der Tod ist.  Aus Mitleid gab er den Menschen noch einmal ein unsterbliches Leben, um den Tod wieder zu beseitigen, für alle, die auf ihn hören und seinen Willen tun. Das Opfer seines Sohnes, der Menschengestalt annahm,  und von  boshaften von Satan geleiteten Menschen  geopfert wurde.
Gott könnte Satan sofort vernichten, aber damit wäre die universelle Streitfrage vor Milliarden Engeln und Menschen nicht geklärt, ob er das alleinige Herrscherrecht hat.
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Menschen versuchen seit 6000 Jahren jede Regierungsform und sind auf dem Tiefststand angelangt, an dem sie sich auslöschen könnten.
Doch vorher wird ein Predigtwerk auf der ganzen Erde durchgeführt, die gute Botschaft von einem Königreich, in dem Jesus regieren wird.
Gott sagt:
..............
Sacharja2:11

11 „Und viele Nationen werden sich an jenem Tag gewiß Jehova anschließen,+ und sie werden wirklich mein Volk werden;+ und ich will in deiner* Mitte weilen.“ Und du wirst erkennen müssen, daß Jehova der Heerscharen selbst mich zu dir gesandt hat.+
..............

Im Vaterunser betet man darum.  (Dein Reich komme). Bis dahin sind alle Menschen die sich gegen ihn stellen und auf die kriegerischen falschen Religionen hören weg, (Harmagedon) und er verspricht allen anderen, auch wiederauferstandenen das, was Gott schon immer wollte.
Ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde.......
.......
Aber das steht in eurer Bibel.

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Ich glaub weil er den Menschen die Wahl selbst überlassen will ... . Eigener Wille etc. .

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Wenn GOTT den Teufel verbannen würde, dann wäre das Leben der Menschen äußerst langweilig - und GOTT hätte nichts mehr gnädig zu vergeben!  :-))

MfG

Arnold

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Weil wir Menschen einen eigenen Willen haben.

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