wieso verändern sich Menschen nach einer Beziehung?

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Naja, in einer Beziehung ist man zunächst mal immer bestrebt, dem jeweils Anderen zu gefallen und ihm möglichst zu zeigen, dass er "nichts Besseres" finden wird.

Ist so eine Beziehung dann vorbei, muss man auch mit dieser Situation erstmal umgehen können. Entweder man hat sowieso einen "Hass" auf den Ex-Partner, weil er Dinge getan hat oder getan haben soll, aufgrund derer die Beziehung überhaupt erst zuende ging.

Ging die Beziehung aus anderen Gründen kaputt, ist es trotzdem eine schwierige Sache, schließlich hat man eine Zeit lang seine Gedanken, seinen Körper und vielleicht auch sein ganzes Leben mit jemandem geteilt, der jetzt so einfach nicht mehr da ist. Viele Menschen versuchen, diese Situation zu kompensieren indem sie von der Liebe, die sie für den anderen Menschen empfunden haben, in Hass umschwenken, vielleicht in der Hoffnung, dass sich das Verhältnis so dann irgendwann neutralisiert. So oder so ähnlich funktioniert das ja auch tatsächlich oft, auch wenn infolge dessen häufig der Kontakt für längere Zeit abbricht.

Und natürlich ist "sowas wie Kollegialität" theoretisch möglich, wenn beide das wirklich wollen. Am einfachsten ist das allerdings, wenn beide festgestellt haben, dass ihre Gefühle füreinander nicht mehr so vorhanden sind, wie sie das einmal waren oder dass sie eben doch nicht so gut zusammen passen. Ging die Beziehung aus anderen Gründen zuende (z.B. wenn ein Partner fremd gegangen ist), ist das natürlich schwieriger, man hat dem Anderen dann ja auch nach Ende der Beziehung immer noch etwas vorzuwerfen.

Das zu meinen Gedanken dazu. Natürlich ist das aber alles immer unterschiedlich und läuft bei unterschiedlichen Individuen auch immer anders ab - eine Art "Patentrezept" als Antwort auf deine Frage gibt es natürlich nicht ;-)

Liebe Grüße, May

Es geht um Gefühle und Emotionen im Allgemeinen. Eine Trennung verursacht Schmerz, negative Gedanken, die einen sind einfach traurig, aber wenn sie den anderen ehrlich geliebt haben, dann wollen sie trotzdem, dass der andere glücklich ist und wären, wenn die Trennung ohne Beleidigungen oder Betrug von statten ging, nicht in der Lage dem anderen noch nachträglich weh zu tun, sie würden sich dadurch auch nicht besser fühlen, die anderen werden bösartig, und zeigen dann ihr -wie du es nennst- wahres gesicht, sie zeigen dann wozu sie fähig sind, in dem Fall kann man froh sein, sich getrennt zu haben.

Es gibt also nicht DEN Menschen, der genau so handelt, es ist immer individuell. Hüte Dich bitte vor Verallgemeinerungen. Und man kann mit niemandem befreundet sein, für den man noch weitaus mehr als nur freundschaftlch empfindet, da braucht man erst mal Abstand. Bei einigen reicht eine gewisse Zeit aus, andere können nie mit dem Menschen, den sie mal geliebt haben, befreundet sein, das war dann eine sehr starke Liebe, würde ich sagen.

Das ist eine gute Frage.Du scheinst ein sehr nachdenkender Mensch zu sein.Hut ab!!
 Es gibt schon einige Leute, die nach Ende der Beziehung noch freundschaftlich miteinander umgehen können, weil die Beziehung nicht durch Streit kaputt gegangen ist , sondern der Liebe die Körperlichkeit nun fehlt. Dann bleibt die platonische Liebe übrig.Ansonsten ist es so, dass sich die Leute trennen, weil sie einander nicht mehr verstehen und den Respekt füreinander verloren haben.Man sollte sich aber in Respekt voneinander trennen.Das können aber viele Leute ncit.Sie werfen sich gegenseitig vor, das sie nicht dem Bild entsprechen, was sie sich voneinder gemacht haben.So kehrt sich Liebe in Hass um.
 

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