Wieso urteilen Menschen immer über alles und jeden?

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10 Antworten

Folgende Situation, 10000 BC, da stehen UA und AO vor einem Bären und überlegen ob der Bär gefährlich ist, oder ob dieser Bär nicht gefährlich ist, und sie ihm Unrecht antun, wenn sie diesen Bären auch als gefährlich einschätzen. UA wird gefressen, AO auch, weil er so überrascht war, dass dieser Bär auch gefährlich war. Was lernen wir daraus? Das urteilen ist ein Instinkt, der uns vor unbekannten Gefahren retten soll, oder auch vor vermuteten.

Ich glaube, dass es irgendwie im Grundwesen des Menschen liegt. Aber ich glaube auch, je zufriedener man mit sich selbst und seinem eigenen Leben ist, desto besser kann man andere Menschen und Umstände so annehmen, wie sie sind. Dass man (negativ) urteilt ist doch eigentlich nur eine Art, seine eigenen Macken/Fehler abzustreiten/ im Verborgenen zu halten. Wenn Jemand zb denkt "Ist der dick", ist das vielleicht nur eine Art der Verarbeitung, dass man selbst mal dick war und Probleme damit hatte. Oder man lehnt das genau aus dem Grund ab und verbindet mit der Person dann den eigenen Fehler. Ein gewisses maß an Urteilen gibt aber glaube ich auch Orientierung...der Mensch muss ja seine Welt auch einordnen können, unterscheiden können zwischen "Gut" und "böse"...und man hat auch nicht die Zeit, jeden Menschen in seinen Tiefen kennenzulernen, deshalb braucht man eine schnelle Aussage über ihn, was dann das Urteil ist...in gewisser Weise "Schubladendenken". Ich denke jeder Mensch tut das, aber ich arbeite daran auch immer :)

Weil sie alle mit sich selber vergleichen und wenn sie sich selber nicht gut genug finden, müssen sie die Anderen runter machen um ihr Ansehen zu steigen. Sie glauben, dass sie die Macht dazu haben und woher sie sich die Macht nehmen, ist die nächste Frage die ich mir stelle.  

So sehe ich das an, aber keine Ahnung, vielleicht auch weil sie einfach Arschl*cher sind die niemanden eine Chance geben vor ihrem Urteil sich positiv zu beweisen. (Kommt eigentlich immer drauf an wie das Urteil ausfällt) 

Entweder es liegt in ihrem Grundwesen oder die Gesellschaft lehrt es uns

Der Mensch braucht Konflikte - er muss sich mit etwas auseinander setzen. Egal positiv oder negativ.

weil jeder Mensch es nötig hab. Zwar nicht immer nett aber du musst denken du hast bestimmt auch schon mal über jemanden schlecht beurteilt:)

Das ist ein natürlicher Schutzinstinkt. Leute, die z.B. seltsam aussehen, werden direkt als potenzielle Gefahr interpretiert.

sonst ist das Leben doch langweilig :-/ *scherz* ist immer so gewesen und wird sich wohl auch nicht ändern

Weil das spaß macht

Weil jeder von sich selber denkt er wäre der tollste und schlauste was meistens leider nicht der Wahrheit entspricht.

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