Wieso unterscheidet sich der Mensch von anderen Lebewesen?

16 Antworten

Das der Mensch so einzigartig anders ist ist einfach nur die eingeschränkte Sichtweise des Menschen der alles was anders ist gerne als schlechter und damit irrelevant einstuft.

Das können Tiere genau so gut. Meine Eltern haben einen Kakadu, der erkennt sich sogar auf Fotos, ist sich also selbst bewusst. Zeigt man den andere Bilder, sagt der den Namen der Person oder des Tiers wenn er ihn kennt. Zeigt man dem fremde Kakadus, sagt der zumindest "Kakaa" (der kann Das "du" nicht aussprechen). Alle andern Fremden Menschen, Tiere und Dinge behandelt der gleich als "Ding". Sein Weltbild besteht aus "Kakadu", "Freunde" und "Dinge". Das sind die Kategorien in der er andere Lebewesen in seiner Welt wie er sie sieht einteilt. Ist der Mensch besser, nur weil der seine Dinge in Tier und Pflanze unterteilt? Ist nicht das Weltbild des Kakadus moralisch besser da er eine Kategorie für "Freunde" besitzt? Oder ist er genau so schlecht weil er seine Art von allen anderen Arten abgrenzt wie der Mensch das ja auch macht?

nicht viel. wir essen, schlafen, pflanzen uns fort und verteidigen uns. was bleibt da noch groß? wenn du es weißt, könntest du ein mensch sein :-).

Jedes Lebewesen unterscheidet sich von anderen Lebewesen.

Nehmen wir einen Pelikan. Wenn ein Pelikan sich nicht von einem Truthan unterscheiden würde, würde man den Truthahn "Pelikan" oder den Pelikan "Truthan" nennen.

Wenn wir uns nicht vom Affen unterscheiden würden, würden wir uns "Affen" oder die Affen "Menschen" nennen.

Die Frage ist also anders ausgedrückt, warum es nicht nur eine Form von Leben gibt. Die Antwort lautet, dass sich jedes Lebewesen versucht hat, an seine Umgebung anzupassen. Dabei entstanden mehrere Versuche, die unterschiedlich stark glückten.

Einen Durchsetzungserfolg kann der Mensch für sich verzeichnen.

Aber auch Pelikane konnten sich mit ihrer "Strategie" durchsetzen.

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Wenn wir uns nicht vom Affen unterscheiden würden, würden wir uns "Affen" oder die Affen "Menschen" nennen.

Definitiv nicht! Der Mensch neigt dazu sich selber als "das beste der Schöpfung" darzustellen. Früher gab es viele Menschen die man nicht als Mensch sondern als Sklaven bezeichnete nur weil die anders aussahen.

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@Commodore64

Du hast genau den Teil, den du zitiert hast, inhaltlich nicht verstanden. Das kommt ganz deutlich mit deinem Kommentar herüber.

Sklaven waren selbstverständlich auch Menschen und jeder wusste das. Es waren unterjochte Menschen.

Im Dritten Reich gab es wohl solche Ansätze, bei denen manche Menschen für Tiere gehalten worden sind, aber das hätte bestimmt kein Fachmann unterschrieben, dessen Meinung und Forschungsergebnisse nicht aufdiktiert worden sind.

Die genaue Definition eines Menschen kann ich dir gar nicht sagen, aber es steht fest, dass es sie gibt. Und - das ist das, was ich eigentlich sagen wollte - wenn der Affe sich nicht vom Menschen in genau dieser Definition unterscheidet, dann ist es kein Affe, sondern ein Mensch oder man müsste diese Gruppe Affen nennen oder meinetwegen ein neues Wort erfinden.

Es ging mir in meiner Antwort nicht um moralische Gesichtspunkte, wie du sie angedeutet hast, sondern um biologische Unterscheidungsmöglichkeiten.

Ich hoffe, dass du mich nicht absichtlich falsch verstanden hast, denn deinen Kommentar zu korrigieren hat eine Menge Arbeit gemacht. Auf jeden Fall hoffe ich, dass jetzt alles geklärt ist.

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