Wieso und wozu schmähen etliche Christen so leichtfertig und gehässig Allah und seinen Propheten Mohammed?

34 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn dann nur "Traditions-Christen" und keine gläubigen. Habe nie einen wirklich gläubigen und bekennenden Christen so erlebt

Ich bin theologisch konservativer Protestant.
Ich halte es für völlig verrückt, Allah und seinen Propheten Mohammed zu schmähen. 

Ernsthaft? Ich glaube, dass hier entweder die eine oder die andere Aussage nicht zutreffen kann - vielleicht auch beide. Denn erstens schließen sie sich gegenseitig aus und daher, wenn jemand dahingehend behauptet, dass sie es nicht täten und dennoch eine solche Frage stellt, kann es sich bei so jemanden logisch betrachtet nur um einen Troll handeln.

Sehe ich auch so.

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Warum gibt es Leute, die sich als Christ ausgeben und stattdessen ihre eigene Identität verbergen - als Moslem oder als Atheist, der Zeitvertreib sucht ???

Allah ist im arabischen Raum die Bezeichnung für Gott, deshalb gibt es auch nur ein Gericht des einen Gottes, so dass du dir keine Sorgen um das ewige Heil von Christen machen musst.

Christen urteilen über Mohammed und sein Gottesbild von diesem Allah. Es ist also nicht Gott selbst, sondern das Bild von Gott, was völlig verschieden ist und für Christen nicht der Wahrheit entspricht. Jesus Christus hat göttliche Autorität und Mohammed hat sie als selbsternannter Prophet nicht, weil er Jahrhunderte später eine Irrlehre verkündet hat und diese durch Gewalttaten verbreitet hat. Gott aber kann sich nicht selbst widersprechen. Niemand kann zwei Herren dienen.

Ein Christ weiß das oder er ist keiner.

Ich bin theologisch konservativer Protestant

Nein, du bist kein Christ. Siehe:

Bei Allah handelt es sich doch schließlich um einen echten Gott!

Du bist erst dann Christ, wenn du glaubst, dass Gott gesprochen hat und wir Wissen über Gott verfügen können und dass der einzige Weg der Erlösung Jesus Christus ist, nicht Allah, nicht Buddha oder sonst wer, sondern alleine Jesus.

Ich halte es für völlig verrückt, Allah und seinen Propheten Mohammed zu schmähen.

Ist die darauf folgende Zeile das einzige Argument oder gibt es weitere Gründe?

Was erhoffen sich solche Christen von Schmähungen und Verunglimpfungen Allahs und seines Propheten Mohammed?

Wenn dieser "Allah" wahrer Gott ist, dann soll er sich selbst verteidigen und nicht seine Anhänger dazu benutzen.

Ich legte mich auf gar keinen Fall mit Allah an!

Bist wohl ein Atheist und willst dir einen Scherz erlauben?

Freispruch oder Guilloutine.

Besorge Dir schon jetzt einen guten Anwalt, falls es doch anders kommen sollte!

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Als Christ möchte ich keine anderen Religionen schmähen oder verächtlich behandeln.

Es muss aber erlaubt sein, darauf hinzuweisen, dass nach der Bibel Mohammed kein Prophet sein kann und dass der Allah des Koran sich von dem Gott, der sich uns in der Bibel offenbart, deutlich und wesentlich unterscheidet.

Wenn arabische Christen den Begriff Allah für Gott verwenden, beziehen sie sich dabei auf den Gott der Bibel und nicht auf Allah des Koran. Das ist ein ganz großer Unterschied.

Der Allah des Koran ist z. B. nicht in seinem Sohn Jesus Christus Mensch geworden, um nach einem völlig sündlosen Leben stellvertretend zur Vergebung unserer Sünden zu sterben, damit wir das ewige Leben haben dürfen.

Sehr empfehlenswert dazu ist auch die logisch aufgebaute Argumentation der folgenden Seite: http://www.islamseite.de

Knalltest Du das auch am Jüngsten Tage Allah direkt an den Kopf?

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@NechoIII

Ein Christ muss kein Strafgericht befürchten, denn er ist durch den Glauben an Jesus Christus errettet. Allerdings, haben Muslime viel zu befürchten...

Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.

Johannes 3:16

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@NechoIII

chrisbyrd hat seine Antwort doch wirklich sanft formuliert. Und wie reagierst du? Gott hat Jesus zum Richter bestimmt - kein anderes Wesen wird irgend jemandem etwas an den Kopf knallen können. Und Gottes - Jesu - Urteile werden richtig sein!

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@Nefesch

"Wer zuletzt lacht, lacht gut." (Der Joker)

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@NechoIII

Jesus verheißt uns: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen" (Johannes 5,24).

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@chrisbyrd

Alles bloß verkopft, verkopft, verkopft und nochmals verkopft.

Dogmatik, Dogmatik, Dogmatik und nochmals Dogmatik.

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@NechoIII

Verkopft oder Dogmatik ist doch völlig irrelevant; allein auf die Wahrheit kommt es an. Und diese finden wir nur in Jesus Christus:

"Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!" (Johannes 14,6).

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@chrisbyrd

" allein auf die Wahrheit kommt es an."

Die Wahrheit kennen nur notorische Besserwisser und kathegorische Rechthaber; eben total verkopfte Dogmatiker.

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@NechoIII

Jesus ist für dich also ein "notorischer Besserwisser", "kathegorischer Rechthaber" und "total verkopfter Dogmatiker". Denn es war ja Jesus selbst, der sich als "der Weg, die Wahrheit und das Leben" bezeichnet hat.

Knalltest Du das auch am "Jüngsten Tage" Jesus direkt an den Kopf?

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@chrisbyrd

"Soli Deo Gloria!" = "Allein Gott die Ehre!" - (Calvin)

Inwiefern sollte es einem Moslem unmöglich sein, Gott die Ehre zu geben?

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@NechoIII

Das wird im Endeffekt Gott entscheiden.

Aber eine Sache ist klar: Der Koran widerspricht er Bibel in vielen Punkten: http://www.islamseite.de

Daraus folgt, dass nicht beide wahr sein können. Nach der logisch aufgebauten Argumentation von Islamseite.de kann maximal die Bibel wahr sein.

Wenn man also an einen falschen Gott glaubt, wie kann man dann dem wirklichen Gott die Ehre geben? Die Bibel warnt an vielen Stellen vor der Anbetung falscher Götter (Marduk, Baal usw.).

Die Bibel sagt recht deutlich:

"Wer an ihn [Jesus] glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat" (Johannes 3,18).

"Ohne Glauben aber ist es unmöglich, ihm wohlzugefallen; denn wer zu Gott kommt, muss glauben, dass er ist und dass er die belohnen wird, welche ihn suchen" (Hebräer 11,6).

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@chrisbyrd

"Das wird im Endeffekt Gott entscheiden."

Völlig richtig! Aber mit dem anschließendem, dogmatischem Rattenschwanze wird das ganze wieder aufgehoben.

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