Wieso umkreisen Fliegen den ganzen Tag die Lampen?

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5 Antworten

Dass Insekten ausgeschaltete Lampen dauerhaft umkreisen, wurde noch nicht beobachtet. Insekten umkreisen eingeschaltete Lampen, weil sie sich um einen geradlinigen Flug bemühen. Das bewerkstelligen sie bei Nacht normalerweise durch einen konstanten Flugwinkel gegenüber den parallelen Mondlichtstrahlen. Da die Lichtstrahlen einer künstlichen Lampe wegen der räumlichen Nähe aber divergieren, wird die Flugbahn des Insektes ständig umgelenkt.

Fliegen gehen ganz automatisch dahin weil sie das licht und die wärme mögen :-)

oguzhan002 26.08.2012, 19:21

Aber die Lampe ist nicht an xD ?

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oguzhan002 26.08.2012, 19:25
@ZeyZelSev

Also bitte vvenn ihr keine Ahnung habt dann schreibt hier auch kein Mist <.<

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ZeyZelSev 26.08.2012, 19:28
@oguzhan002

Du sagtest ja nicht das die lampe aus ist also war die antwort kein mist.

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Melanie19880203 27.08.2012, 08:19
@ZeyZelSev

Ja aber du scheinst es wohl nie bemerkt zu haben das Stubenfliegen auch um deinen Kopf kreisen, obwohl deine Birne nicht an ist ... oh böse, bööööse, sorry ... ich nehme es wieder zurück ;)

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Sie halten die Lampe für den Mond, mit dessen Hilfe sie sich in der Nacht orientieren!

oguzhan002 26.08.2012, 19:25

Stimmt nicht ! erkunde dich erstmal bevor du unlogisch antvvort gibst !

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oguzhan002 26.08.2012, 19:32
@Younique

Bei dieser Frage geht es nicht um LICHT sonder um UMKREISEN

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Younique 26.08.2012, 19:35
@oguzhan002

Sie umkreisen die Lampe, die, wie du hoffentlich weißt, Licht spendet, aus oben genannten Grund! Also geht es hier auch um das Licht, welches der Grund für das umkreisen ist, da sie es für das Licht des Mondes halten! All das kannst du im oben genannten Link nachlesen!

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UND BITTE NUR VVER EINE AHNUNG HAT SOLL POSTEN !! Sonst vvird die Post beanstandet !

oguzhan002 26.08.2012, 19:34

Ok habs gefunden

Der chaotische Taumelflug unter der Lampe ist das typische Terretorial- und Balzverhalten der kleinen Stubenfliege, der Fannia canicularis.

Von den vielen tausend Fliegenarten ist die kleine Stubenfliege als einzige dafür bekannt, dass sie bevorzugt herabhängende Gegenstände umtanzt. Ob die auserwählte Lampe im Zimmer dabei eingeschaltet ist oder nicht, spielt tatsächlich keine Rolle. Andere Fliegen- oder Mückenarten bevorzugen Waldränder, Baumwipfel oder gar Berggipfel. Für die kleine Stubenfliege gibt es offensichtlich nichts Schöneres, als sich einen exponierten Ort zu wählen, den sie "unterfliegen" kann. Hängende Lampen sind dafür wie geschaffen.

Wahrscheinlich - und dieses "wahrscheinlich" muss hier unbedingt betont werden, um deutlich zu machen, dass das Folgende nur eine menschliche Interpretation des beobachteten Flugverhaltens eines kleinen Insekts ist, über dessen wahre Absichten wir rein gar nichts mit Sicherheit sagen können - wahrscheinlich also handelt es sich bei dem wirr kreisenden Flugmanöver um ein Balzverhalten beziehungsweise um die Inanspruchnahme eines Territoriums, das durch besondere Landmarken wie die hängende Lampe definiert ist.

Gestützt wird diese Annahme zum einen durch ein älteres Zoologiebuch, das das Kreisen der Fliegen explizit mit ihrer Paarungszeit in Verbindung bringt, sowie zum anderen durch die weitere Beobachtung, dass ausschließlich männliche Stubenfliegen dieses Verhalten zu zeigen scheinen, die sehr viel länger und öfter umherfliegen, als die Weibchen. Ab und an kann man sogar einen gewissen Konkurrenzkampf in der Luft beobachten, wenn zwei Fliegen sich mitten im Flug gegenseitig "anrempeln".

Da alle Tiere sich auf die eine oder andere Art an verschiedenen Landmarken orientieren, um sich in der Welt zurechtzufinden oder einen Platz in ihr zu beanspruchen, sollte das Flugverhalten der Fliegen nicht weiter verwundern. Sie haben mit Sicherheit keine Vorliebe für Lampen im Besonderen, aber anscheinend für Herabhängendes, und diese Vorliebe und das damit verbundene Verhalten dürften genetisch programmiert sein.

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oguzhan002 26.08.2012, 19:34

Ok habs gefunden

Der chaotische Taumelflug unter der Lampe ist das typische Terretorial- und Balzverhalten der kleinen Stubenfliege, der Fannia canicularis.

Von den vielen tausend Fliegenarten ist die kleine Stubenfliege als einzige dafür bekannt, dass sie bevorzugt herabhängende Gegenstände umtanzt. Ob die auserwählte Lampe im Zimmer dabei eingeschaltet ist oder nicht, spielt tatsächlich keine Rolle. Andere Fliegen- oder Mückenarten bevorzugen Waldränder, Baumwipfel oder gar Berggipfel. Für die kleine Stubenfliege gibt es offensichtlich nichts Schöneres, als sich einen exponierten Ort zu wählen, den sie "unterfliegen" kann. Hängende Lampen sind dafür wie geschaffen.

Wahrscheinlich - und dieses "wahrscheinlich" muss hier unbedingt betont werden, um deutlich zu machen, dass das Folgende nur eine menschliche Interpretation des beobachteten Flugverhaltens eines kleinen Insekts ist, über dessen wahre Absichten wir rein gar nichts mit Sicherheit sagen können - wahrscheinlich also handelt es sich bei dem wirr kreisenden Flugmanöver um ein Balzverhalten beziehungsweise um die Inanspruchnahme eines Territoriums, das durch besondere Landmarken wie die hängende Lampe definiert ist.

Gestützt wird diese Annahme zum einen durch ein älteres Zoologiebuch, das das Kreisen der Fliegen explizit mit ihrer Paarungszeit in Verbindung bringt, sowie zum anderen durch die weitere Beobachtung, dass ausschließlich männliche Stubenfliegen dieses Verhalten zu zeigen scheinen, die sehr viel länger und öfter umherfliegen, als die Weibchen. Ab und an kann man sogar einen gewissen Konkurrenzkampf in der Luft beobachten, wenn zwei Fliegen sich mitten im Flug gegenseitig "anrempeln".

Da alle Tiere sich auf die eine oder andere Art an verschiedenen Landmarken orientieren, um sich in der Welt zurechtzufinden oder einen Platz in ihr zu beanspruchen, sollte das Flugverhalten der Fliegen nicht weiter verwundern. Sie haben mit Sicherheit keine Vorliebe für Lampen im Besonderen, aber anscheinend für Herabhängendes, und diese Vorliebe und das damit verbundene Verhalten dürften genetisch programmiert sein.

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oguzhan002 26.08.2012, 19:34

Ok habs gefunden

Der chaotische Taumelflug unter der Lampe ist das typische Terretorial- und Balzverhalten der kleinen Stubenfliege, der Fannia canicularis.

Von den vielen tausend Fliegenarten ist die kleine Stubenfliege als einzige dafür bekannt, dass sie bevorzugt herabhängende Gegenstände umtanzt. Ob die auserwählte Lampe im Zimmer dabei eingeschaltet ist oder nicht, spielt tatsächlich keine Rolle. Andere Fliegen- oder Mückenarten bevorzugen Waldränder, Baumwipfel oder gar Berggipfel. Für die kleine Stubenfliege gibt es offensichtlich nichts Schöneres, als sich einen exponierten Ort zu wählen, den sie "unterfliegen" kann. Hängende Lampen sind dafür wie geschaffen.

Wahrscheinlich - und dieses "wahrscheinlich" muss hier unbedingt betont werden, um deutlich zu machen, dass das Folgende nur eine menschliche Interpretation des beobachteten Flugverhaltens eines kleinen Insekts ist, über dessen wahre Absichten wir rein gar nichts mit Sicherheit sagen können - wahrscheinlich also handelt es sich bei dem wirr kreisenden Flugmanöver um ein Balzverhalten beziehungsweise um die Inanspruchnahme eines Territoriums, das durch besondere Landmarken wie die hängende Lampe definiert ist.

Gestützt wird diese Annahme zum einen durch ein älteres Zoologiebuch, das das Kreisen der Fliegen explizit mit ihrer Paarungszeit in Verbindung bringt, sowie zum anderen durch die weitere Beobachtung, dass ausschließlich männliche Stubenfliegen dieses Verhalten zu zeigen scheinen, die sehr viel länger und öfter umherfliegen, als die Weibchen. Ab und an kann man sogar einen gewissen Konkurrenzkampf in der Luft beobachten, wenn zwei Fliegen sich mitten im Flug gegenseitig "anrempeln".

Da alle Tiere sich auf die eine oder andere Art an verschiedenen Landmarken orientieren, um sich in der Welt zurechtzufinden oder einen Platz in ihr zu beanspruchen, sollte das Flugverhalten der Fliegen nicht weiter verwundern. Sie haben mit Sicherheit keine Vorliebe für Lampen im Besonderen, aber anscheinend für Herabhängendes, und diese Vorliebe und das damit verbundene Verhalten dürften genetisch programmiert sein.

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