Wieso "überholten" die westlichen Zivilisationen, die Östlichen?

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4 Antworten

Für Ostasien kann man sagen, dass man sich auf den Erfolgen der vorigen Jahrhunderte ziemlich "ausgeruht" hat und die konfuzianistische Religion eher konservativ und auf "dem Alten" beharrend war. Man mied Handelskontakte in die Welt und stand Europa (dass sich schnell entwickelte und auch langsam von religiösen Fesseln und Machtverhältnissen löste) sehr misstrauisch gegenüber.

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Historiker machen dafür vor allem die aufklärungsfeindliche, totalitäre Hegemonie des politischen Islam verantwortlich.

In Europa wurde der wissenschaftliche Durchbruch und rasante Fortschritt des positiven Menschheitswissens erreichbar, nachdem die ideologische Hegemonie der mittelalterlichen Kirche durchbrochen war (Humanisten; Aufklärer)

Eine vergleichbare Aufklärung gab und gibt es in den Regionen des Mehrheitsislams bis heute nicht.

Eine vergleichbare ideologische Erstarrung, im Spätkonfuzianismus, verhinderte die Entwicklung Chinas und machte es für 100 Jahre zum Spielball ausländischer Kolonialmächte.

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In Europa haben die äußeren Bedingungen genau gepasst. Es gab Geld für Investitionen im Überfluss, genügend billige Arbeitskräfte, Neugierde auf die Zukunft und keine religiösen Fesseln mehr. 

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Der Grund ist die Industrielle Revolution. Diese began in England zuerst mit der Entwicklung der Dampfmaschine. Damit hatten die Westlichen staaten einen wesentlichen technischen Fortschritt.

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Bosqe 21.11.2016, 17:51

Das ist mir schon klar. Meine Frage zielt eher darauf ab: Wieso nutzten arabische/asiatische Gelehrte und Herrscher nicht ihr Wissen und ihre Ressourcen, um Seefahrt, Industrialisierung und Expansion zu betreiben? (siehe die beiden anderen Antworten)

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