Wieso tun mir nach längerem Gehen die Hüften dermaßen weh dass jeder weitere Schritt die reinste Qual ist? Psychisch oder körperlich?

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5 Antworten

Wenn man solche Schmerzen hat, wird man schon deswegen depressiv. Was ist da das Huhn und was das Ei?

 Ich bin ganz ehrlich ein großer Skeptiker der Psychosomatik, weil auch Knochenbrüche kann man psychisch erklären, aber sie deswegewn nicht zu schienen, sondern Psychotherapie nach Knochenbruch?

Nur : was Dir fehlt kann ich leider nicht sagen. Ich hoffe mal, daß ein Röntgenbild gemacht wurde, um Fehlstellungen der Hüfte, Hüftkopfnekrose u.ä. auszuschließen!!!!

 Falls nicht: sofort den Arzt wechseln.

Falls da untersucht wurde und nichts gefunden wurde, weiß ich leider auch nicht weiter. . U.U. wird man dann in ca 5 Jahren massive röntgenologische Veränderungen finden. Ich habe da auch so meine Baustellen, wo alles zunächst unter psychisch abgelegt wurde. Jetzt mittlerweile sind die betroffenen Gelenke vollkommen zerstört und die Ärzte glauben mit heute ! meine früheren Beschwerden. Heute bei vollkommenerer Gelenkzerstörung habe ich aber nicht mehr die Schmerzen von damals. Nur die Beweglichkeit der Gelenke ist futsch. Aber der Entzündungsprozess stoppte irgendwann mal.

Echt witzig, wenn heute! die Ärzte  meinen, ich sei hart im Nehmen , warum das nie behandelt wurde, wenn sie HEUTE meine völlig zerstörten Gelenke im Röntgenbild sehen- ich bin da HEUTE ziemlich schmerzfrei. HEUTE ist das im Röntgenbild ein Zufallsbefund, DAMALS war alles psychosomatisch. Ich kann Dich nur in soweit trösten, als das bei mir irgendwann die Schmerzen aufhörten, als die Gelenke zerstört waren- ich kann aber immer noch laufen, viel besser als mit 20. Ich bin heute viel fitter und schmerzärmer als früher (mit 20)- eigentlich ist das ganzer so zum heulen- ich habe die besten Jahre meines Lebens verloren- mit Schmerzen ohne Ende.

Heute bin ich am überlegen, mir einen Schwerbehindertenausweis zuzulegen-als nachträgliche Entschädigung für die Zeit um 20, Röntgenbefunde- jeder glaubt mir HEUTE- nur Schmerzen markieren , so tun, als ob, ist irgendwie nicht mein Ding.

Ich kann im Moment nur mein Beileid aussprechen

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Generell: Jedes Problem /Symptom kann man mit der Psyche erklären. Damit meine ich, dass es gut sein kann, dass es keine körperlichen Probleme gibt bzw. die psychischen Probleme die körperlichen Probleme verursachen.

Aber jetzt ganz konkret: Tut dir Belastung weh, aber du kannst deine Beine /Hüften voll bewegen? Wenn du dich auf den Rücken legst, kannst du dann deine Beweine anwinkeln und strecken? Kannst du das mit Belastung? Kannst du Fahrrad fahren?

Warst du schon mal bei einem Physiotherapeuten?

Bist du vielleicht einfach nur stark verspannt und wie lange hast du das Problem schon?

Die Sache ist, wenn es am Anfang auch nur psychisch war, du dich aber dadurch geschont hast, kann es gut sein, dass daraus auch ein körperliches Problem wird.

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Lieber fantasyhero ,

ich habe keine Erfahrungen mit deinem Problem. Ich kann auch aus der Ferne nicht beurteilen, ob die Diagnose der vielen Tests, die du durchlaufen hast, wirklich stimmen könnte. Allerdings schreibst du ja, dass du seit etwa 2 Jahren unter schweren Depressionen und gleichzeitig eingetretenen Störungen der Mobilität leidest. Dieses zeitgliche Eintreten der Beschwerden psychischer wie physischer Art könnte auf einen psychosoamtischen Zusammenhang deuten, aber auch das ist nur eine Vermutung.

Du scheinst mit dieser vermutung wenig anfangen zu wollen, du schrebist ja "Also schob man sämtliche Symptome auf die Psyche und erklärte sie als rein psychosomatisch."

Der Ausdruck "schob" klingt danach, als ob es sich die betreffenden Ärzte bzw. Fachleute mit dieser Diagnose einfach gemacht hätten und dass du dieser Diagnose nicht trauen magst?

Wenn du dir da insgesamt immer noch unsicher bis, ob wirklich psychische Ursachen in deinem Fall vorliegen könnten, dann kanst du doch weiter ach den Ursachen forschen.

Mir fällt auf, dass obwohl du laut deinen Worten unter Depressionen leidest du nichts davon in deiner Frage geschreben hst, ob du aktuell was teharpeutsches machst oder dich psychologisch hast beraten lassen? Angenommen an der Vermutung, dass psychosomatische Zusammenhänge im Fall deiner Beschwerden bestehen könnten, wäre was dran, dann könnte eine Therapie vielleicht auch ein ganz guter Ansatz sein, etwas gegen deine Beschwerden zu unternehmen?

Wie siehst du das?

Liebe Grüße, Thomas

 

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Beschreibe Dein Problem den Orthopäden! Möglicherweise brauchst Du mehrere.

So einfach wie bei Puppen -kaputtes Bein raus, heiles rein-, geht das bei uns Menschen nicht. Es könnte sich genauso um ein mechanisches als auch um ein neurologisches Problem handeln.

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Geh zum Orthopäden. Vielleicht sind deine Beine nicht gleich lang und du brauchst eine Erhöhung. Vielleicht ist deine Haltung schlecht und du brauchst Gymnastik, vielleicht musst du gezielt muskeln stärken, vielleicht hast du Rheuma oder Artritis, das kann alles sein...

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