wieso tun menschen so als wäre alles unerreichbar?

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2 Antworten

Damit man sich nicht ändern muss, weiter in der Opferrolle leben kann und sein Selbstbild kräftigt, indem man sich über sein Leben beklagt.

Außerdem wurden viele Menschen entsprechend erzogen, von wegen "das Leben ist kein Ponyhof".

Das ist es, was ich unter "Matrix-Denken" verstehe. - Man macht sich selbst künstlich klein und machtlos.

Viel Erfolg! :)

Ich schätze du bist noch sehr jung. Interessant wäre, wie du das selbst in 10 oder 20 Jahren siehst.

Ich werde 17.
Ich habe aber schon so einiges erlebt und war früher auch der Meinung dass aus mir niemals etwas wird, dass ich eh schon alles verloren habe. Die Ziele die ich hatte und immer noch habe, habe ich damals mit anderen Augen betrachtet, als wären sie unerreichbar. Das ist nicht richtig.

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@sdgfanm

Ja, Ziele sind gut. Aber es gibt auch Schicksalsschläge und Ungerechtigkeiten, die einem wirklich Möglichkeiten verbauen können.

Es ist weder gut, zu denken, man erreicht auf jeden Fall alles, was man nur wirklich will, noch zu denken, es lohne sich nicht, sich wirklich anzustrengen, weil ja doch nichts draus würde.

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@Mirarmor

@Mirarmor solche Ungerechtigkeiten habe ich wie gesagt am eigenen Leib schon gespürt. Trotzdem glaube ich nicht dass das bei Starken Menschen die Hoffnung komplett wegnimmt. 

ein anderer kam mit Weltfrieden an - das sind zb unrealistische und nicht logische Vorstellungen, aber darum geht es ja in meiner Frage auch nicht. Hier tun gewisse Menschen so, als hätte ich hier gesagt dass ich ein Superstar werden möchte, die die Welt DEFINITV retten wird, lol.

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@sdgfanm

Eines stört mich: Du teilst die Menschen kategorisch in starke und schwache Menschen ein. Und anhand ihrer Äußerungen oder anhand dem, was sie erreichen, meinst du ihren wahren Kern erkennen zu können.

Weißt du, sowas haben die Nazis auch gemacht. Und da hatten sicher auch viele Geschichten parat, wie sie selbst Schwierigkeiten aufgrund ihrer tollen rassetypischen Fähigkeiten gemeistert haben, während ihr jüdischer Bekannter daran gescheitert ist usw. usf. Da konnten sie auch ihre Weltsicht scheinbar "logisch" und gut begründet drauf aufbauen.

Und wenn du davon sprichst, dass du das Passwort fürs Leben geknackt hast, da spricht das Testosteron eines 17jährigen, und das meine ich gar nicht böse, das ist normal. Das Testosteron gibt sehr viel Selbstbestätigung und Selbstbewusstsein.

Es gibt Menschen, die bekommen chronische Krankheiten oder Behinderungen, und die bringen jeden Tag mehr Überwindung und Anstrengung auf als ein Unternehmensmanager oder Staatsoberhaupt, und trotzdem erreichen sie ihre Träume nicht mehr, weil vieles einfach nicht geht und es fast schon für sie unmöglich ist, zu überleben. Solche Menschen dann in die Schublade schwach zu stecken, wäre sehr unfair.

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@Mirarmor

Wow und was ist mit Stephen Hawking? Der Mann ist komplett gelähmt, hat aber so einiges in seinem Leben erreicht, auch nach dem er leider Behindert wurde. Solche Menschen steckst gerade du in die schwache Schublade, nicht ich. Und wie auch schon 10 mal erwähnt, die Rede ist hier von REALISTISCHEN Zielen, ich kann die gesündeste auf der Erde sein, trotzdem weiß ich, dass es niemals durch mich oder durch andere Weltfrieden geben wird, weil es einfach unlogisch ist. Genau dasselbe gilt für behinderte Menschen; sie werden vielleicht kein erfolgreicher Sportler mehr oder ein Manager der viel im Alltag zu tun hat, aber sie können 100 andere Dinge erreichen. Zb Kunst, a la Frida. Oder ein Genie a la Hawking, dafür muss man aber auch das gewisse etwas haben. Oder eine Hilfe für Behinderte Menschen entwickeln, dass das Leben für sie vereinfacht, was ich mir sogar vorstellen könnte, da nur behinderte Menschen ihre eigenen schwachstellen am Körper richtig kennen. 

Für Ideen, für Neuigkeiten und für eine Entwicklung gibt es fast keine Grenzen. Es gibt unzählige Möglichkeiten und Lösungen, man muss nur etwas open-minded sein. Etwas WEITER denken können, statt nur auf 'Problemen' rumzuhacken, die eigentlich nicht einmal Probleme sind.

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@sdgfanm

Anscheinend muss man auch Anglizismen beherrschen, wenn man das Leben geknackt hat.

Nun gut, das ist doch schön, du weißt, wo es langgeht, viel Spaß.

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@Mirarmor

Wie ich mir schon dachte, Meinungen und Argumentationen ins lächerliche ziehen und einen sinnfreien Kommentar abgeben... so typisch. Trotzdem danke ich dir. :)

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@sdgfanm

Nein, ich finde nur Anglizismen etwas lächerlich, es gibt auch deutsche Wörter dafür. Und es ist schade um die deutsche Sprache.

Und ja, es ist schwer, diese Diskussion dauerhaft ernstzunehmen. Zumal die Frage ja so gestellt ist, dass es offensichtlich ist, dass gern über deine Erkenntnisse schreiben möchtest, es geht doch weniger um eine direkte Antwort.

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