Wieso tun Gläubige das?

28 Antworten

also ich bin auch gläubig und ich erhoffe mir halt für Menschen die mir wichtig sind, dass sie Gott annehmen weil es wirklich ein schönes Gefühl ist und ich auch glaube, dass Jesus unsere Sünden am Kreuz getragen hat. Ich versuche so viele Menschen wie möglich zum Glauben zu bringen und ihnen von Jesus zu erzählen. Wenn die Menschen es aber nicht annehmen wollen, dann ist das deren Pech und nicht meins und das akzeptier ich dann auch. Den Samen hab ich gestreut und ob sich dann eine Pflanze daraus entwickelt, hängt nicht mehr von mir ab. Eine Pflanze die man zu oft gießt, geht schließlich ein. Falls man das so vergleichen kann.

Ich denke die Person die dich als behindert bezeichnet hat, ist nicht wirklich gläubig, sonst würde sie soetwas nicht tun. Die Person hört sich eher nach religiös an und nicht nach gläubig. Das sind 2 paar Schuhe

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Mich stört es nicht in dem Sinne, dass ich es Menschen "übel" nehme, die nicht einer Religion oder "meiner" Religion angehören.

Sorgen bereitete es mir, wenn ich denke, was mit lieb gewonnenen Menschen nach dem Tod geschieht. Wenn man an die Bibel glaubt, dann muss sich jede Person für einen Weg entscheiden.

Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln. 14Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden. (Matthäus 7,13 + 14)

Der Weg zum ewigen Leben führt, nach der Bibel, nur über Jesus Christus/Teil des dreieinigen Gottes.

https://www.youtube.com/watch?v=oo7dnT2iDig

Wer recht hat, ob Du, der solche Ansicht daneben findet, ob Muslime (den Weg über Allah) oder ich (Mehrheit des Christentums) werden wir leider erst nach dem Tod feststellen.

In solchen Fällen muss man immer glauben. Wenn man einem Atheisten so eine (eventuelle) Wahrheit sagt, dann denkt er sich ob man spinnt. Ich finde es schön, dass man so eine schöne Vorstellung hat. Somit freut man sich zumnidest auf den Tod.

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@Bobbyla

In den Augen vielen Atheisten "spinnt" man mit obigen Antworten so oder so. Damit muss man leben können.

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Ich war lange religiös. Religion spielt sehr viel mit Angst. Wenn du religiös bist willst du unbedingt religiös bleiben weil sonst das gesamte soziale Netzwerk, die moralische Überlegenheit und das eigene ewige Leben verfallen. Dadurch blockt man jeden Gedanken der gegen die eigene Religion geht wodurch man den Eindruck bekommt, dass dieses religiöse Leben dss einzig richtige ist und alle anderen einfach die offensichtlichen Fakten ignorieren die einem über die Jahre aufgefallen sind.

Das macht dann den Eindruck, dass andere zu dumm sind sie zu verstehen, was dann zu diesem Verhalten gegenüber unreligiösen führt, das wir alle kennen.

Und nein, nicht jeder glaubt an eine höhere Macht 😄

Aber wenn man sagt, ich glaube an nichts. Dann glaubt man ja auch an was. Eben an nichts 😁😋😂😂

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@Bobbyla

Das ist falsch. Wenn du nicht sagen kannst, an was du glaubst hat das so viel zu bedeuten wie wenn ich einen Stein danach frage. Der glaubt auch an nichts.

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@aboat

Man glaubt immer an was. Ich kenne jemanden, der ans Spaghettimonster glaubt oder jemanden, der an die Genetik glaubt..

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ich zb bin nicht religiös, aber dennoch gläubig. Ich finde dass das 2 paar Schuhe sind. Bin auch kein Mitglied mehr der katholischen Kirche. Ich finde Religion ist nur Tradition. Aber Glaube ist Liebe, Hoffnung, und noch viel mehr

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Idwla: Die Anwort finde ich gut!

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Ja, das finde ich zwar auch so, liebe(r) Bobbyla,

doch versetze Dich bitte mal in die rolle der Gläubigen (auch wenn es zugegebenermaßen schwerfällt):

Denen wird erzählt, dass sie die Mitmenschen, die sie zum "wahren" Glauben bekehren, dadurch vor Verdammnis und ewiger Höllenpein bewahren! ... Also DU: Wenn DAS kein gutes Werk ist, dann möchte ich mal wissen, was dann ein gutes Werk ist?!:) - Nicht vergessen: Die glauben sowas wirklich! ...meinen es also letztlich nur gut mit Dir!

Ich bin Atheistin, hatte aber solche Gespräche auch ;) Aber ich wurde nur als "verlorenes Schaf" bezeichnet bisher.

Manche machen sich Sorgen. Sie möchten, dass du ebenfalls beschützt bist und da sie ja meistens an ein Paradies oder Ähnliches glauben, dass du als guter und gläubiger Mensch dort aufgenommen wirst. Bei diesen Menschen, die dann zum Beispiel für dich beten wollen, ist ein Danke angebracht und kein Streit, denn sie meinen es gut.

Andere finden es schrecklich dass es Menschen gibt, die sich nicht an Regeln, Gebote, was auch immer halten, denn das erzürnt ihren Gott o.Ä. und hat einen Einfluss auf sie selbst (oder ihre Kinder), was sie natürlich verhindern wollen. Das sind eher die, die ihren Kindern verbieten mit Menschen anderer Religion zusammen zu sein usw.

Dann gibt es Menschen die den Bezug zur Religion eigentlich verloren haben und in eine fanatische Richtung abgedriftet sind. Sie sind unzufrieden und suchen den Schuldigen für ihr Unglück in den Ungläubigen, dabei hat ihre Situation eigentlich nichts mit dem Glauben oder Nichtglauben zu tun.

Natürlich gibt es noch mehr "Kategorien" oder andere Interpretationen als meine persönliche Meinung die ich oben dargelegt habe.

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