Wieso treffen die Strahlen bei einem Binokular mit einem 14 Grad Winkel aufeinander?

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2 Antworten

Geht Dein Referat über das Binokular oder über das Stereomikroskop? Die Begriffe muß man auseinanderhalten. Stereomikroskope sind Binokulare, aber nicht jedes Binokular ist ein Stereomikroskop.

Was der Binokular-Artikel in der Wikipedia über diesen 14-Grad-Winkel sagt, bezieht sich auf Stereomikroskope und trifft auch nur für einen bestimmten Typ von Stereomikroskopen zu.

Achtung: Es sind nicht die Strahlen, die mit dem diesem Winkel
aufeinandertreffen, sondern die optischen Achsen der beiden Objektive.

Der Winkel kommt daher: Jedes der beiden Augen schaut aus einer anderen Position. Wenn Du an ein kleines Objekt herangehst, um es besser zu sehen, dann mußt Du dabei um so mehr schielen, je näher Du dran bist.  Das rechte Auge muß sich etwas nach links drehen und das linke Auge etwas nach rechts.

Der Winkel muß dabei nicht unbedingt 14° sein, das ist nur ein Wert, für den man sich einmal beim Bau eines solchen Mikroskopmodells entschieden hat.

Im Gegensatz zu einem binokularen Mikroskop existieren bei einem
Stereomikroskop zwei vollständig getrennte Strahlengänge, durch die das Objekt aus zwei um 11° bis 16° verschiedene Richtungen betrachtet wird. Dadurch wird ein räumlicher Eindruck ermöglicht. Dieser Stereowinkel entspricht dem Konvergenzwinkel beider Augen bei Nahakkommodation (in der „deutlichen Sehweite“ bei 25 cm).

(Quelle: Wikipedia, Stereomikroskop)

https://www.dasgehirn.info/wahrnehmen/sehen/sehen-in-3d

https://de.wikipedia.org/wiki/Binokular

https://de.wikipedia.org/wiki/Stereomikroskop

http://www.lichtmikroskop.net/binokularmikroskope/

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Kommentar von MondKindLuna
25.11.2016, 16:09

Das refrat geht über das Binokular und über das steriomikroskop und den Unterschied kenne ich auch aber trotzdem Danke. Vielen Dank auf für das verlinken der Webseiten! 8  )

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Ich nehme an, dass du über die Brechungswinkel an den Linsen, bzw. deren Resultate, sprichst.
Dieser hängt von den Materialien der Linsen und der Umgebung, also Glas -> Luft, und deren entsprechende Lichtgeschwindigkeiten ab und lässt sich ausrechnen.

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