Wieso stimmt Opel einer Übernahme zu und weshalb nur "1,9" Milliarden€?

...komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Das Geld bekommt immer der Inhaber des verkauften Unternehmens. Das ist in diesem Fall das Unternehmen General Motors. Opel selbst hat da kein Mitspracherecht. So etwas wird immer von den Eigentümern entschieden.

Wäre Opel eine eigenständige AG, dann würden die Aktionäre das Geld bekommen. Die hätten als Eigentümer ja auch zu bestimmen, ob das Unternehmen verkauft wird. Ein Unternehmen selbst hat da nie mitzubestimmen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das hatte Opel nicht zu entscheiden sondern GM, die sind wohl froh dass sie Opel los sind das ihnen mit seinen Verlusten seit Jahren  die Bilanz verhagelt hat. Immerhin hätte es auch passieren können das Opel einen Negativ Kaufpreis erzielen könnte, in dem Fall hätte GM die PSA dafür bezahlen müssen dass sie Opel kaufen.

Die PSA hat übrigens auch das Finanzgeschäft (Leasingverträge, Kredite, Einlagen,...) von Opel übernommen (0,9 Milliarden € von der Kaufsumme) das sie sich zu je 50% mit ihrer Partnerbank BNP Paribas teilen, der Wert des Finanzgeschäfts von Opel wird auf ca 9,6 Milliarden € geschätzt. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Opel muss da gar nicht zustimmen, die werden verkauft.
Die Geschichte steht hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Opel

Opel hat keinen eigenen Motor, bisher verbauen die Isuzu-Motoren.
Opel ist eine reine Entwicklerbude, war sie schon immer.
In Zukunft bauen die auf der Platttform von Peugeot, wie eben SEAT, SKODA, Audi auf der Plattform VW bauen.

Den Zaster kassiert GM,Opel selbst hat keine Aktionäre.

Zudem hat Opel eine Eigenheit, ihre besten Autos vertsecken die.
Wer es nicht weiß, kauft die Massenware.

Geh mal in ein x-beliebiges Opel Haus, was siehst Du, jede Menge Corsa 1,2er, den 1,4er bieten die Verkäufer nur an, wenn Du denen die Zähne auseinanderdrückst.
Opel Adam das Gleiche, den 175 PS musst fasst schon freipressen, von allein regt sich da kein Verkäufer.
Astra GT ebenso.
Warum die das machen, weiß der Geier, vermutlich haben die Angst vor dem Erfolg.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Solenostemon
10.03.2017, 11:37

Ich finde ihr Sortiment auch recht unübersichtlich und verwirrend:

Als Kleinwagen gibt es den Adam, den Corsa und den Karl, alle 3 gibt es ab 12.000€ und jeder von ihnen gibt es noch mal separat mit 2 und mit 4 Türen  und in 3-6 unterschiedlichen Ausstattungsvarianten, wie soll man da als Kunde (Und Händler)  noch den Überblick behalten um eine angemessene Entscheidung (Beratung) zu bekommen ? 

Bei der PSA ist das Sortiment deutlich übersichtlicher: Je höher die Zahl desto höher das Auto:

Peugeot = 108 (Kleinstwagen), 208 (Kleinwagen),  2008 (Kleiner SUV), 308 (Kombi), 3008 (SUV), 508 (Limousine), 5008 (Großer SUV).

Citroen = C1 (Kleinstwagen), C3 (größerer Kleinstwagen), C3 Picasso (Familien-Kleinstwagen), C4 (Kleinwagen), C4 Cactus (SUV), C4 Picasso (Kombi), Grand C4 Picasso (Kleinbus), C4 Aircross (Allrad SUV), C5 (Limousine), C5 Tourer (Kombi), C-Elysee (Kleine Limousine) . Exoten: E-Mehari (Elektro-Strandbuggy)  

DS= 3 (Kleinwagen), 3 Cabrio, 4 (Kleinwagen),  4 Crossback (Allrad SUV), 5 (Kombi) 7 (SUV)  

Und halt den PSA  Van der bei Citroen Spacetourer und bei Peugeot Traveller heißt, an sich ein sehr gutes Fahrzeug, vielleicht bekommt Opel auch so einen  wen Toyota mitspielt das ihn mit der PSA zusammen entwickelt hat. 

1
Kommentar von Solenostemon
10.03.2017, 11:48

Ich frage mich welches Image die PSA für Opel vorgesehen hat, Peugeot ist der Allrounder, bei Citroen sollen Design und Komfort im Vordergrund stehen und bei DS Qualität, Design, Luxus und Raffinesse. 

1

General Motors als bisheriger Eigentümer verkauft diese Tochter und bekommt folgerichtig auch das Geld - Opel selbst hat dazu keinen eigenen Willen zu haben (wie auch nach 80 Jahren als 100% Tochter).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Preis ist ein Kompromiss, ein Unternehmen bewertet nach dem Ertragswertverfahren das jahrelang negative Ergebnisse erzielt hat ist eben nichts mehr wert. Den Verkaufspreis bekommt die Mutter GM.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es sind 3,1 Milliarden aber egal. Außerdem hat GM und nicht Opel zugestimmt. Opel fragt keiner. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von skminga
06.03.2017, 23:01

Nein.

0
Kommentar von skminga
06.03.2017, 23:03

Die 3,1 Milliarden Euro sind falsch.

Und deine Antwort entspricht nur einem Bruchteil meiner Frage.
Ob nun GM oder Opel im Endeffekt Besitzer ist, spielt in diesem Zusammenhang nahezu keine Rolle  

0
Kommentar von Dominoshappi
06.03.2017, 23:06

doch es spielt eine rolle- denn GM besitzt Opel <- nur ein Name. Aktionäre bekommen das Geld nicht, Aktionäre habe Anteile an der Firma.

1
Kommentar von skminga
06.03.2017, 23:09

An wen geht dann das Geld?

0

Opel hat meines Wissens nur einen Aktionär, GM. Der bekommt das Geld.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es sind paar milliarden mehr- wenn man in summe nur negative zahlen einfährt verkauft man halt für den restwert :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Opel war der Minuspol der Bilanzen von GM.

Mit Opels Verlusten wurden Gewinne von GM abgefedert.

Die Firmenstruktur von Opel ist fast nur auf "steuerliche Aspekte" ausgelegt.,

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

GM ist einziger "Aktionär" somit ja.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?