Warum sterben immernoch Menschen an Hunger, obwohl wir die Menschheit zweifach ernähren könnten?

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8 Antworten

Hängt viel mit der Verteilung des Geldes zusammen. Wenn auf der einen Seite maärchenhafte Reichtümer aufgetürmt werden, dann fehlt es logischerweise wonanders, nach dem Motto, wo viel Licht, da auch viel Schatten. Und zwar auf zweierlei Weise:

1. einheimische Potentaten, reißen sich verdammt viel unter dne Nagel

2. ausländische Konzwerne beuten schamlos etliche Trikontstaaten aus, so dass diese arm bleiben als auch verarmen. Dies geschieht durch ungleiche Handelsverträge, Abtransport der Rohstoffe, fehlende oder zu geringe Verarbeitung dieser in jeweiligen Land, Überfischung der Meere, Anlegung riesiger Monokulturen, die inheimische Klein-Bauern zur Strecke bringen, Senkung der Rohstoffpreise durch Marktmanipulation, übersteigernde Zölle der Industriestaaten usw. Man nennt all diese Politik auch Neo-Imperialismus, bei dem die Ausbeutung anderer Länder üblich ist, sein Wesenszeichen gewissermaßen.

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Kommentar von voayager
29.04.2016, 12:09

Danke

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Lies Jean Ziegler: Ändere die Welt!

Brutal gesagt, meine ich:
Weil wir angeblich Wichtigeres zu tun haben!

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Weil wir dumm und gierig sind wir wollen alles für uns und nicht teilen und die wenigen die es machen können nicht genug für alle Spenden.

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Die Nahrung müsste zu den Hungernden transportiert werden (und zwar gratis).

Einem Hungernden bringt es nichts, wenn das viele Essen zig tausend Kilometer entfernt ist.

Außerdem steckt in dem Essen eine Leistung und es gibt tatsächlich Unternehmer, die nicht gerne für lau arbeiten (lassen). Spenden sind immer noch keine Pflicht, sondern freiwillig.

In Deutschland hat man es geschafft, Spenden zur Pflicht zu machen. Das fängt Hartz IV Empfänger und Arbeitslose ab.
Ein interessanter Gedanke wäre es, das weltweit einzuführen. Das steht aber noch vollkommen in den Sternen. Es müsste sichergestellt werden, dass das System nicht zu stark missbraucht wird, denn die Arbeitenden dürfen ja nicht die Lust am Arbeiten verlieren.

Dann gibt es noch die Diskussionen um die Lebensmittelvernichtung, damit die Preise stabil bleiben.

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Kommentar von Fischa01
26.04.2016, 15:07

Dann sollte die Regierung sich Überlegen 1-3% mehr Steuern auf Lebensmittel zu machen damit 1. nicht so viel gekauft und weggeschmissen wird und 2. die Einnahmen dafür hergenommen werden um die Transportunternehmen zu bezahlen. (kann man dann auch für die Regionalen hungernden benutzen). (Hab ich mir gerade in 5 min. überlegt also ist kein Masterplan.

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Kommentar von DanBam
26.04.2016, 15:17

...Wenn es weniger Geburten gibt, werden wohl weniger verhungern. Simplify your life.

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Super frage! 

Das problem sind die Westlichen Industriestaaten! Dazu musst du nur den Überfluss und die Verschwendung in unseren Supermärkten anschauen! Alle Lebensmittel, welche optisch nicht perfekt sind, landen in der Tonne. Hinzu kommt der übermäßige Überfluss und die ungleiche Verteilung der zur Verfügung stehenden Reccourcen!

Ein weiteres Problem ist, das in vielen afrikanischen Staaten, der fruchtbare Boden an Industriestaaten wie USA, China aber auch an europäische Staaten verkauft oder verpachtet wird. Aus diesem Grund, bleibt der einheimischen Bevölkerung oft nicht mehr genügend fruchtbarer Boden übrig. 

Auch das Wasser ist hier ein Problem! Konzerne wie zb. Nestle verhandeln mit Staaten, das sie Abfüllanlagen bauen dürfen. Sie pumpen dabei das Grundwasser ab. Und füllen es in Flaschen. Dann verkaufen sie es an die arme Bevölkerung zu einem völlig überteuerten Preis. Und zwar so teuer, dass wirklich arme Menschen oft nicht mal mehr im Stande sind, ihren Kindern sauberes Wasser zu geben. 

Diese Welt ist dreckig! Und der Kapitalismus ist längst pervertiert... Das ist die Wurzel des Problems. Solange Menschen und Konzernen nicht auf internationaler Ebene von der Weltgemeinschaft einhalt geboten wird, wird sich das auch nicht ändern! Im pervertierten Kapitalismus (in welchem wir uns zweifelsfrei befinden), ist die Gier nach Macht, Reichtum und die optimierung der Gewinne, wichtiger geworden als das Leben des Menschen selbst!

Und ein weiteres Problem ist der Handel ubd die Börsenhafte Spekulation mit den Lebensmittelpreisen... 


Wir leben in einer perversen Welt...!

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Weil Menschen aufgrund eigener Interessen und Individualität nicht zur Planwirtschaft fähig sind.

Man hat dieses Vorhaben mal versucht. Nannte sich Sozialismus. Ziel war der Kommunismus. Ist aber kläglich gescheitert aufgrund von Zwang, Korruption, Machtspielen, Unterdrückung und Gewalt.


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Kommentar von voayager
26.04.2016, 16:51

nicht nur deshalb, dieses fürchterliche Wettrüsten hatte die SU stark belastet.

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Weil das kapitalistische System was immer mehr um sich greift kennt keine Gnade und geht seit jahrzehnten über Leichen! Die Billionen häufen sich bei sehr wenigen an, die die Macht und Gier zu einem Spiel gemacht haben! Menschlich gesehen ist es ein grausames Spiel.

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8 Mrd. Menschen bis zum Jahr 2020 und kein Arzt verschreibt die Pille.

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