Wieso steht mir kein Krankengeld zu? ?

Bescheid - (Rechte, Krankenkasse, Krankengeld)

8 Antworten

Meine Frage ist, wieso mir kein Krankengeld zusteht!

Schlichte Antwort: Weil es dir nicht zusteht.

ich habe im Oktober 2016 meinen Beruf gesundheitsbedingt aufgeben. Da
diese Kündigung mit einem Aufhebungsvertrag geschlossen wurde, habe ich bei der Agentur für Arbeit eine Sperrzeit bekommen

Völlig korrekt.

gegen welche ich bereits Widerspruch eingelegt habe, da es eine Beendigung auf ärztlichen Rat war.

Sinnlos. Auch ärztliche Befunde lösen die Sperrfrist aus, wenn der Arbeitnehmer einen Aufhebungsvertrag abschließt. Richtig wäre gewesen, eine AU ausstellen und solange verlängern zu lassen, bis der AG selbst kündigt. Es war deine Entscheidung, einen Aufhebungsvertrag abzuschließen, und das sind die Konsequenzen.

Am 27.01. ist meine Sperrzeit abgelaufen,

Nein. Die erste Sperrzeit ist am 13.1. abgelaufen. Danach wurde wegen Nichterscheinens erneut eine Sperrzeit verhängt.Für die Zeit zwischen dem 29.11.16 und dem 8.1.17 ruhte zudem wegen einer seinerzeitigen AU ohnehin der Anspruch auf KG. Hier lag der KK jedenfalls eine AU vor.

jedoch ist das Arbeitsamt nicht für mich zuständig da ich fortlaufend länger als 6 Wochen krankgeschrieben bin. (Im ALG 1 Bescheid als "Wegfall der Verfügbarkeit" bezeichnet)

So ist es ja auch. Die Frage ist aber, was ist mit dem Zeitraum ab dem 09.01. respektive 14.1.17? Warum wurde hier keine AU-Bescheinigung beim zuständigen Sachbearbeiter vorgelegt? Als Konsequenz wurde die Sperrzeit verlängert, bis 20.1.17. Und das erweist sich wegen § 5 Abs.1 Nr.2 SGB V als fatal, denn damit besteht auch keine Versicheungspflicht mehr, weil die Sperrfrist somit länger als 12 Wochen betrug!

Nun schickt mich die Krankenkasse mit deren Bescheid zur Agentur für Arbeit um einen ALG 2 Antrag zu stellen. Kann das sein?

Der Bescheid ist m.E. formal korrekt. Einen Anspruch auf KG kann ich hier nicht erkennen, da wegen der eigenen Versäumnisse selbiger nach einer Sperrzeit von 13 Wochen verwirkt ist. Hier muss ALG2 beantragt werden bis zum Ende der AU, danach kann ALG1 neu beantragt werden.



In der Zeit vom 09.01.- 19.01.17 warst du offensichtlich nicht krank geschrieben.

Für die Zeit davor gilt, dass du während der Sperrzeit ja keine Leistungen von der Bundesagentur erhältst. Krankengeld hat Lohnersatzfuktion- wenn man nichts bekommt, bekommt man uach kein Krankengeld und muss in dieser Zeit ALG II beantragen, wenn man nicht vom Ersparten leben kann und will.

Gleiches gilt für eine selbst verursachte Sperrzeit.

Das ist so leider. Bist du wieder gesund, kannst du ALG I beantragen und wirst es auch bekommen.

Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Steht doch alles in dem Schreiben drin. Du hast von der Agentur für Arbeit eine Sperrzeit erhalten. Während dieser Zeit "nix Krankengeld".

Und dann hast du der Krankenkasse die für diese bestimmte Ausfertigung der Krankschreibung ("gelber Zettel") nicht übersandt und das führt wiederum zu "nix Krankengeld". 

Ich kann sehr gut lesen, keine Sorge. Und ich suche nach Ratschlägen wie ich mich jetzt verhalten kann und nicht nach dummen Sprüchen. Der wie du sagst "gelbe Zettel" wurde bereits mehrfach hingesendet nur leider arbeiten die Abteilungen untereinander offensichtlich nicht gut zusammen, weshalb dieser nicht auffindbar ist. Die Kopie hab ich mehrfach hingeschickt und auch auf meiner momentanen Folgebescheinigung steht das gesucht Datum nochmals als Ausgangsdatum drauf.

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@SonicoChan

Deine Frage in deinem Text lautete WÖRTLICH: 

"Meine Frage ist, wieso mir kein Krankengeld zusteht!"

Und diese Frage habe ich dir beantwortet (und die Krankenkasse auch)! 

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fristlose Kündigung und Krankengeld?

Guten Abend und Gutes Neues Jahr!

Mir wurde nach 27 Jahren vom Arbeitgeber am 21.12.17 fristlos trotz Schwerbehinderung gekündigt. Integrationsamt hat sich dazu leider nicht geäußert!

War dann am Nachmittag in der Agentur für Arbeit - die Mitarbeiterin hat mich aufgrund meines psychisch-desolaten Zustands - als zur Zeit nicht "vermittelbar" auf dem Arbeitsmarkt eingeschätzt. Sie sagte, daß ich mich krank schreiben lassen soll, da die Krankenkasse mir Krankengeld zu zahlen hat. Für sie gelte ich somit momentan nicht als arbeitssuchend, sondern krank.

Von einer Sperrzeit war keine Rede - einen Aufhebungsvertrag habe ich nicht unterschrieben.

Am selben Abend hat mein Arzt mir dann noch eine AUB vom 21.11.17 - 10.1.18 ausgestellt.

Frage: kann mir die Krankenkasse das Krankengeld verweigern? (der Arbeitgeber begründet die KÜ mit einem angeblichen fahrlässigen bis grob fahrlässigen Fehlverhalten)

Wie verhalte ich mich weiterhin ggü der Agentur bzw Kasse?

Vielen Dank

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Massive Schulden bei der Krankenkasse?

Hallo Leute,

ich habe das Problem, dass ich in den letzten Monaten/Jahren nicht viel gearbeitet habe weil ich in einer Phase war in der es für mich leider nicht möglich war. Ich hab immer mal wieder selbstständig gearbeitet, und nur ein paar mal die Krankenkassenbeiträge gezahlt.

Jetzt sieht es so aus, dass die Techniker Krankenkasse von mir monatlich 170,43 Euro Mitgliedsbeitrag verlang. Und ich habe sogar noch 3.459,35 Euro offen habe.

Ich gestehe, dass ich es rücksichtslos unbeachtet lies und mir jetzt erst anfange Gedanken zu machen. Leider bin ich total unerfahren und ich kenne mich da kaum aus, bzw. ich weiss kaum etwas über meine Rechte.

Ich finde es ja okey, dass ich zahlen muss. Schließlich gehts ja dadrum, dass damit Menschen geholfen werden kann, wenn auch nicht mir. Schließlich weiss ich garnicht was mit mir passiert wenn ich mir was breche, muss ich das dann alles selber zahlen? Oder wenn ich eine ernsthafte Erkrankung bekommen wie z.B. Krebs, muss ich es dann selber zahlen und würde dann sterben weil ich mir die Kosten nicht leisten kann?

Und dann hätte ich noch eine Frage, was kann ich machen? Ich hab ja nichtmal eine Krankenkassenkarte, und wenn ich zum Arzt will oder so, muss es etwas ernstes sein. D.h. ich kann ja nichtmal zur allgemeinen Untersuchung zum Arzt, oder doch?

Und wie komme ich nun am besten davon weg? Habe ich da Möglichkeiten irgendwie mein Recht einzufordern? Bzw. irgendwie von den Kosten runter zu kommen?

Ich bin jetzt 27. mache nebenbei mein Abi per Fernstudium und gehe nebenbei arbeiten um mir das nötigste leisten zu können. Und ich habe viel Stress und der frisst mich langsam seelisch auf. Ich hab Angst in einem ernsten Fall nicht medizinsch behandelt zu werden, ist das wirklich so? Und naja es sind 3.500 Euro die ich irgendwie zahlen muss, aber wie? Ich muss jeden Monat 170 für den Mitgliedsbeitrag zahlen und dann noch irgendwie eine Rate um von den 3500 Euro runter zu kommen...das ist für mich extrem viel :/ Und ich bin mit meinem Abi erst in 2 Jahren fertig und würde danach eigentlich gerne studieren.

Bitte helft mir.

MfG

Lego

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