Wieso stehen amerikanische Atombomben auf deutschem Territorium? Wieso spricht man dann auch nicht von westlicher Aggression gegenüber Russland?

7 Antworten

An die Atombomben kann sich heute sowieso kaum noch jemand erinnern. In Japan wurden sie angeblich abgeworfen, um den Krieg zu beenden. Das ist natürlich edel, wenn so ein schlimmer Krieg beendet wird. Die Japaner waren zwar schon besiegt, aber der Krieg war noch nicht beendet.

Böse Zungen behaupten, die Amis hätten das hauptsächlich gemacht, um die Russen (damals Kommunisten, Stalin-Diktatur) abzuschrecken. Die hatten nämlich damals noch keine Atombomben.

Die Atombomben haben jedenfalls heute ihren Schrecken verloren, weil sich kaum noch jemand an sie erinnert. Darum können problemlos welche in Deutschland gelagert werden. Die sollen auch nicht zur Explosion gebracht werden. Sie dienen nur der "Abschreckung". Und die Amis "beschützen" uns damit. Also wo liegt das Problem?

Schützen sie uns davor bald nicht weniger als 2 Prozent des BIP für die NATO zu zahlen?

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Weil die da schon seit dem kalten Krieg stehen, hat also nichts mit Russland zu tun, dass war eine Vorsichtsmaßnahme, die der Sowjetunion galt. Von Agression gegenüber Russland könnte man allenfalls reden, wenn nach der Wiedervereinigung und den EU - und NATO-Erweiterungen weitere hinzugekommen wären.

So sehr ich die russische Position sich von der sich ausbreitenden NATO bedrängt zu fühlen auch nachvollziehen kann, die in Deutschland statinierten Waffen gehören nicht zu einer expansionsbewegung des Bündnissystems, dass Russland Anlass zur Sorge geben dürfte, sondern allenfalls die neuen Einrichtungen in Osteuropa (Raketenschid usw.)

Ich finde trotzdem, dass ein souveränes Deutschland fremde Atomwaffen auf seinem Territorium nicht zu dulden hat!

Unsere Regierung sollte Farbe bekennen!

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@thesisman

Das wäre angesichts der Tatsache, dass eienem selbst derzeit intakte Streitkräfte fehlen, die in der Lage wären zu gewährleisten, dass Russland auch in seine Schranken gewiesen bleibt sehr unklug.

Das Abschaffen der amerikanischen Militärpräsenz in Europa allgemein würde ich zwar auch beführworten, dafür müsste aber erst einmal eine funktionierende europäische Armee angeschafft werden.

Das wiederrum kostet a) Geld und würde b) eine ganz erhebliche politische Kompetenzverschiebung nach Brüssel bedeuten, weil sich die EU-Mitgliedsstaaten durch Schaffung einer gemeinsamen Armee gleichzeitig auch auf ein übergeordnetes Ministerium für außenpolitische und militärische Fragen einen entsprechenden institutionellen Überbau zulegen müsste um diese auch steuern zu können.

Insofern wäre das auch der Anfang der Umwandlung der EU von einem Staatenbund in einen Bundesstaat.

Das wiederrum geht dem Meisten in diesem Land entschieden zu weit - sie sind halt schleche Patrioten - .

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Russland hat der NATO-Osterweiterung komischerweise zugestimmt. Ein wenig scheinheilig, dann davon zu sprechen, sich dadurch bedroht zu fühlen, oder?

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@Apfelkind86

Durchaus nicht, weil einem von russischer Seite her zu dem Zeitpunkt ohnehin keine anderen Möglichkeiten zur Verfügung standen. Man hatte sich von den Folgen des kalten Krieges noch lange nicht erholt und war deswegen nicht in der Lage einen Neuen anzufangen, folglich konnte man sich keine Konfrontation mit der NATO leisten, folglich blieb nichts anderes als zuzustimmen.

Das es sich dabei um eine widerwillige, durch die realen Machtverhältnisse erzwungene Zustimmung handelte, von der man auf russischer Seite durchaus auch ein gewisses Bedrohungspotential antizipieren kann, ist nur allzu logisch.

Letztendlich rechtfertigt das natürlich nicht die Gangart, die Russland im Bezug auf die Ukraine an den Tag legt, für die die Osterweiterung ja gerne als Feigenblatt und Rechtfertigung heranzitiert wird, dagegen abgegrenzt ist es natürlich legitim, wenn man in Russland die Ostausdehnung der NATO sehr skeptisch und problematisch sieht.

Es ist rational auch vollkommen verständlich.

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