Wieso spiele ich besser Onlinepoker wenn ich besoffen bin und keine Angst habe Geld zu verlieren?

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3 Antworten

Vorab: Ich denke nicht, dass betrunken zu spielen eine gute Idee ist.

Wenn alles wie von dir beschrieben passiert und dies durch eine nennenswerte Zahl an Händen belegt werden kann, würde ich sagen: Du spielst auf dem falschen Limit.

Google mal nach "Poker scared money". Kurz gesagt: Wenn man um Summen spielt, deren Verlust man nicht mal eben mit einem Schulterzucken abtun kann, spielt man automatisch zu ängstlich. Die Entscheidungen gehen dann eher in Richtung "Verluste vermeiden" statt "mögliche Gewinne maximieren".

Auch möglich: Du spielt betrunken derart aggro und wirr, dass deine Gegner sich nicht auf dein Spiel einstellen können. Oder man kennt dich, hat dich z.B. in der Kategorie "Rock" einsortiert, und wird dann durch deine völlig ungewohnte Spielweise überrascht.

Wer riskant spielt, hat nun mal einen gewissen Vorteil, nämlich den der Aggressivität. Das geht nur solange gut, bis du

1. auf Gegenspieler triffst, die wissen, wie man aggressive Spieler besiegt.

2. kein Glück hast.

In beiden Fällen werden deine Verluste dann extrem hoch sein.

Warte bitte nicht ab bis es schief geht. Ein Bekannter von mir ist ehemaliger Prokurist mit gutem Verdienst. Heute durch diese Spielerei arbeitslos, hoch verschuldet und kommt kaum über die Runden.

Er wurde abhängig vom Onlinepoker und ist komplett abgestürzt. Pass auf Dich auf.

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