Wieso sollte ich mich nicht impfen lassen?

9 Antworten

Du hast also schon mehrere Kinderkrankheiten gehabt, gegen die du jetzt eine natürliche Immunität entwickelt hast.

Wogegen willst Du dich denn mit 16 Jahren noch sinnvoll impfen lassen?

Klar, die Tetanusimpfung wäre da sinnvoll, wobei diese Impfung auch nach einer entsprechenden Verletzung gegeben werden kann.

Solltest du noch keine Röteln gehabt haben, wäre bei Mädchen auch diese Schutzimpfung in Erwägung zu ziehen. Evtl. könnte man hier eine Titerbestimmung machen, um eine schon vorhandene Immunität nachzuweisen.

Solltest du später einmal einen Pflegeberuf/Lehrerin/Ärztin etc. ausüben, wirst Du vom Arbeitgeber verpflichtet, dich vorher gegen bestimmte Erkrankungen impfen zu lassen. Spätestens dann hast Du nicht mehr die freie Wahl, oder du mußt dich für einen anderen Beruf entscheiden.

Das es Impfschäden gibt ist unbestritten, da aber die Beweispflicht beim Geschädigten liegt und nicht beim Hersteller, kannst du dir sicher vorstellen wie die Chancen stehen, hier Recht zu bekommen.

Natürlich kann man sich gegen jeden quersitzenden Pups impfen lassen, die Frage nach dem Sinn muß sich jeder selbst beantworten.

Ich denke heute noch mit einem schadenfrohen Grinsen an die Hysterie mit der Schweinegrippe. Die wurde angeboten wie Sauerbier, wobei ich mich frage, wie die Hersteller so schnell einen "zuverlässigen" Impfstoff entwickeln konnten; Zulassung eingeschlossen.

Der Bund sitzt heute noch auf den Kisten mit Impfstoff, und die Pharmafirmen reiben sich die Hände.

Im Jahr 1796 impfte der englische Landarzt Edward Jenner seinen eigenen Sohn gegen Pocken, denn er glaubte endlich das passende Mittel gegen eine Geißel der Menschheit gefunden zu haben .Sein zu diesem Zeitpunkt vollständig gesunder zehn Monate alter Sohn, wurde danach schwachsinnig und verstarb mit 21 Jahren.

Es sollte nicht der einzige Todesfall dieser Art bleiben.

Man kam dann auf die Idee vorwiegend Waisenkinder zu impfen, um von den entstandenen Eiterbläschen der Kinder neues profitableres Material zu gewinnen. Innerhalb von 18 Monaten, hatte Jenner fast 20.000 Proben ins Ausland geschickt. Dem profitablen Geschäft traten Hebammen, Ärzte, Pastoren und Friseure bei.

Auch damals ging es schon um den Profit, und nicht um die Menschen.

Im Jahr 1796 impfte der englische Landarzt Edward Jenner seinen eigenen Sohn gegen Pocken, denn er glaubte endlich das passende Mittel gegen eine Geißel der Menschheit gefunden zu haben .Sein zu diesem Zeitpunkt vollständig gesunder zehn Monate alter Sohn, wurde danach schwachsinnig und verstarb mit 21 Jahren.

Dieses Gerücht wurde erstmals in der "Kent-Depeche" des Scientologen Ehepaares Michael und Sabine Hinz in die Welt gesetzt.

Und zwar in der Sonderausgabe "Impfen Ja oder Nein" von 8.Aug.2004 .

"Natürlich" ohne die Nennung einer Originalquelle.

Wo hast du das her Anaschia?

Wahr ist, dass Jenner alle seine Kinder geimpft hat - und ebenfalls war ist, dass sein ältester Sohn (der als Baby gegen Pocken geimpft wurde) mit 21 Jahren an Tuberkulose starb - nichts ungewöhnliches für damalige Verhältnisse aber für "kritische Impfkritiker" natürlich ein klarer Fall eines Impfschadens - gerade mal 20 Jahre nach der Impfung.

Und nun bitte als nächstes Jenners angebliche Worte auf seinem Totenbett:

„Ich weiss nicht, ob ich nicht doch einen furchtbaren Fehler gemacht habe und etwas Ungeheures geschaffen habe“.

Wird ja auch gerne in Impfgegnerkreisen verbreitet - auch wenn es für diese vermeintliche Aussage Jenners auch keinerlei Belege gibt.

5
@MalNachgedacht

Und wahr ist also alles das, was Du hier von dir gibst. Ach entschuldige ich vergaß, dass du ja persönlich damals anwesend warst als Jenners Sohn starb.

Fakt ist doch, das Seuchen bzw. Infektionskrankheiten sich immens ausbreiten können, wenn es an mangelnder Hygiene und Aufklärung fehlt. Oder wie kommt es, dass Cholera und Pest bei uns nicht mehr auftreten und in gewissen Dritte Welt Ländern trotz massiver Impfung weiterhin auftreten.

Selbst das Tropeninstitut weist darauf hin, dass trotz Impfung kein vollständiger Schutz besteht. Schätze mal, die haben wahrscheinlich keine Ahnung, da du es ja besser weißt.

Vielleicht sollte einmal eine Impfung gegen "Nichtwissen" entwickelt werden.

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@Anaschia
Und wahr ist also alles das, was Du hier von dir gibst.

Meines Wissens ist diese Behauptung jedenfalls erstmals in diesem Scientologenblatt aufgetauch - und eben ohne Quellenangabe.

Wenn Du eine Quelle für deine Behauptung hast dann immer her damit

Ach entschuldige ich vergaß, dass du ja persönlich damals anwesend warst als Jenners Sohn starb.

Genauso wenig wie Du....

Fakt ist doch, das Seuchen bzw. Infektionskrankheiten sich immens ausbreiten können, wenn es an mangelnder Hygiene und Aufklärung fehlt.

Fakt ist, dass mangelnde Hygiene und Aufklärung bei einigen Krankheiten eine wichtige Rolle spielt - längst nicht bei allen.

Bei Krankheiten die bereits durch die Luft über Tröpfcheninfektion übertragbar sind (wie z.B. Masern) kann man sich mit Hygiene nur noch sehr begrenzt schützen. Oder hältst Du es für praktikabel im Alltag mit einer Atemmaske mit entsprechenden Filtern herumzulaufen?

Glaubst Du eigentlich, dass die auffällig häufigen Masernausbrüche an den vergleichsweise wenigen Waldorfschulen dadurch begründet, dass es den Waldis an Hygiene oder Aufklärung mangelt.

Umgekehrt bekommen nicht einmal Obdachlose mehr in Deutschland Polio. Liegt das an den guten Hygienebedingungen in denen Obdachlose in Deutschland leben.

In Peru wiederum gibt es seit 13 Jahren keinen einzigen Masernfall mehr.

Ist Deutschland im Vergleich zu Peru ein Hygiene-Notstandsgebiet?

Bin schon gespannt auf Deine Antworten (die allerdings wohl nicht kommen werden)

Oder wie kommt es, dass Cholera und Pest bei uns nicht mehr auftreten und in gewissen Dritte Welt Ländern trotz massiver Impfung weiterhin auftreten.

Wo in der "Dritten Welt" wird bitte "massiv" gegen Pest und Cholera geimpft?

Die Pest läßt sich relativ einfach bekämpfen seit man die Übertragungswege (beteiligt sind daran hauptsächlich Ratten und Rattenflöhe) kennt. Sowohl Ratten als auch Rattenflöhe kann man relativ einfach vergiften - womit sie dann als Überträger ausfallen.

Bei Masern sind Impfgegner die hauptsächlichen Überträger - da stößt die Bekämpfung per Vergiftung auf weniger Akzeptanz.

Selbst das Tropeninstitut weist darauf hin, dass trotz Impfung kein vollständiger Schutz besteht. Schätze mal, die haben wahrscheinlich keine Ahnung, da du es ja besser weißt.

Wo bitte habe ich hier jemals behauptet, dass Impfungen einen vollständigen Schutz bieten würden

Bitte die entsprechende Stelle wo ich das behauptet haben soll zitieren - das kannst Du natürlich nicht weil Du mir hier eine Behauptung unterstellst die ich nie gemacht habe.

Vielleicht sollte einmal eine Impfung gegen "Nichtwissen" entwickelt werden.

Vielleicht wäre eine Impfung gegen falsche Unterstellungen sinnvoller.

5
@MalNachgedacht
Meines Wissens ist diese Behauptung jedenfalls erstmals in diesem Scientologenblatt aufgetauch - und eben ohne Quellenangabe.

Dieses Scientologenblatt ist mir nicht bekannt. Du glaubst also grundsätzlich alles wo eine Quellenangabe druntersteht? Ja, woher kommen denn die Infos aus dieser sogen. Quelle,? Persönliche Erfahrung-Wissenschaftler- Pharmazie- Bibel etc.?? Auch alles Menschen die das aus persönlichen Erfahrungen/Forschungen erworbenes Wissen aufschreiben.

Wenn ich also ein gutes Wissen habe, kann ich mich getrost zurücklehnen denn ich verstehe sozusagen die Welt? Nein weit gefehlt, ein Wissen ergibt sich immer aus der Vergangenheit, und was heute noch wahr und unumstößlich erscheint, ist morgen schon Schnee von gestern.

In Peru wiederum gibt es seit 13 Jahren keinen einzigen Masernfall mehr.

Alles klar, auf dem Mond gibt es auch keine Masern, dass behaupte ich jetzt einfach mal.

Sowohl Ratten als auch Rattenflöhe kann man relativ einfach vergiften - womit sie dann als Überträger ausfallen.

Das ist nicht richtig! Ratten sind soziale Tiere und sehr schlau. Sie schicken einen Vorkoster, verendet dieser geht keine Ratte mehr an die ausgelegten Köder.

Wo bitte habe ich hier jemals behauptet, dass Impfungen einen vollständigen Schutz bieten würden

Da habe ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt. Soll heißen;; Du empfiehlst hier alle möglichen Impfungen die eigentlich nur bei besonderen Fällen -Auslandsaufenthalt , Pflegeberufe etc. - relevant sind.

Das ist mein Standpunkt zu Impfungen, und wer sich gegen jeden quersitzenden Pups impfen lassen möchte, kann das meinetwegen gerne , und z.T. jährlich , immer wieder tun.

0
@Anaschia
Dieses Scientologenblatt ist mir nicht bekannt

'

Das ändert nichts daran das es existiert.

http://www.kent-depesche.com/

Du glaubst also grundsätzlich alles wo eine Quellenangabe druntersteht?

Nein - aber eine Quelle kann man immerhin überprüfen. Du glaubst hingegen scheinbar grundsätzlich alles was irgendjemand behauptet solange es in dein Weltbild passt.

Daher noch einmal die Frage an dich - woher weißt Du das was Du über Jenners Sohn behauptest?

Alles klar, auf dem Mond gibt es auch keine Masern, dass behaupte ich jetzt einfach mal.

Und in Peru gibt es seit vielen Jahren keine Masern mehr - das behaupte ich nicht einfach nur sondern kann es durch mehrere seriöse Quellen belegen:

http://www.who.int/immunization/monitoring_surveillance/burden/vpd/surveillance_type/active/measlesreportedcasesbycountry.pdf

https://knoema.com/atlas/Peru/topics/Health/Communicable-Diseases/Measles-cases

Das ist nicht richtig! Ratten sind soziale Tiere und sehr schlau. Sie schicken einen Vorkoster, verendet dieser geht keine Ratte mehr an die ausgelegten Köder.

Deswegen verwendet man zur Rattenbekämpfung auch Gifte die erst mit einiger Verzögerung wirken - so das die Tiere nicht mehr den Zusammenhang mit dem Futter erkennen und auch das "Vorkosten" nichts nützt.

Da habe ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt.

Nicht mißverständlich sondern schlicht und ergreifen falsch.

Soll heißen;; Du empfiehlst hier alle möglichen Impfungen die eigentlich nur bei besonderen Fällen -Auslandsaufenthalt , Pflegeberufe etc. - relevant sind.

Ich habe hier folgende Impfungen empfohlen:

Hepatitis A/B, Diphtherie und Polio

Laut STIKO-Impfempfehlung werden die bereits bei jedem Baby empfohlen - also nichts mit "nur in besonderen Fällen - Auslandsaufenthalt, Pflegeberufe etc."'

In Belgien starb 2016 ein (ungeimpftes) dreijähriges Mädchen an Diphtherie. Vielleicht dachten deren Eltern auch, dass man eine Diphtherie-Impfung nur für Auslandsaufenthalte braucht.

http://deredactie.be/cm/vrtnieuws.deutsch/nachrichten/1.2603780

2015 starb in Spanien ein ungeimpfter sechs Jahre alter Junge an Diphtherie.

http://www.badische-zeitung.de/panorama/diphtherie-kranker-junge-stirbt-in-spanien--106862155.html

Kann in Deutschland natürlich nicht passieren - Deutschland ist ja im Gegensatz zu Belgien und Spanien kein Ausland.

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@MalNachgedacht

Vielleicht solltest Du dich zuhause einmauern, denn irgendwie,irgendwann und irgendwo stirbt immer jemand, egal ob geimpft oder nicht geimpft.

2015 starb in Spanien ein ungeimpfter sechs Jahre alter Junge an Diphtherie.

Wow , sensationell. Das war dann bestimmt der Beginn einer Epidemie ! Für die Betroffenen natürlich ein Drama, aber so ist das Leben.

Kein Bericht über die Lebensumstände der Familie (Auslandsreisen etc.) , einfach mal so reißerisch und platt gedruckt.

So etwas wirkt natürlich beim dummen Volk.

Aufklärung wäre hier wohl angebrachter, damit sich die Menschen im Bedarfsfall gegen bestimmte, gefährliche Erkrankungen impfen lassen können, und nicht von den Boulevardblättern der Nation in die Hysterie getrieben werden.

Falls noch deinerseits Sendebedürfnis besteht; gerne, ich habe alles zu diesem Thema gesagt und bin damit raus!

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@Anaschia

"Vielleicht solltest Du dich zuhause einmauern, denn irgendwie,irgendwann und irgendwo stirbt immer jemand, egal ob geimpft oder nicht geimpft."

Gehen Dir mal wieder die Sachargumente aus und Du wirst persönlich?

""Wow , sensationell. Das war dann bestimmt der Beginn einer Epidemie !"

Nein das war zum Glück nicht der Beginn einer Epidemie weil auch in Spanien die meisten Eltern schlau genug sind ihre Kindern gegen Diphtherie impfen zu lassen.

" Für die Betroffenen natürlich ein Drama, aber so ist das Leben.""

Ein Drama das problemlos mit einer Impfung vermeidbar gewesen wäre - aber so kurz kann das Leben von Impfgegnerkindern eben sein.

Die Eltern des spanischen Kindes bereuen übrigens inzwischen ihr Kind nicht impfen lassen zu haben.

"Kein Bericht über die Lebensumstände der Familie (Auslandsreisen etc.) , einfach mal so reißerisch und platt gedruckt."

Das Kind ist TOT. Für Impfgegner wäre das wohl nicht so schlimm wenn es zuvor eine Auslandsreise gemacht hätte. Vielleicht ja nach Belgien?

"So etwas wirkt natürlich beim dummen Volk."

Wenn die letzten beiden Todesfälle durch Diphtherie (welch Zufall) ausgerechnet zwei ungeimpfte Kinder waren obwohl ungeimpfte Kinder ja eine prozentual recht kleine Minderheit ausmachen dann ist es deiner Meinung nach "dumm" wenn man daraus folgert dass die Impfung vor Diphtherie schützt und sinnvoll ist. Also das nenne ich dumm....

"Aufklärung wäre hier wohl angebrachter, damit sich die Menschen im Bedarfsfall gegen bestimmte, gefährliche Erkrankungen impfen lassen können, "

Diphtherie ist für ungeimpfte eine sehr gefährliche Krankheit - aber solange sie das nicht am eigenen Leib oder am eigenen Kind erleben sind Impfgegner für Aufklärung offensichtlich immun.

"und nicht von den Boulevardblättern der Nation in die Hysterie getrieben werden."

Wo wird den "Hysterie" bzgl. Diphtherie betrieben - ich wüßte noch nicht einmal das Boulevardblätter das machen wobei man eigentlich als Erwachsener auch die Zuverlässigkeit von Boulevardblätter angemessen kritisch betrachten sollte.

Aber wenn Impfgegner mit echten oder meist vermeintlichen Impfschäden durch Impfungen "informieren" ist das natürlich keine Hysterie.

Wieso bezeichnet der impfgegner Andreas Bachmair seine Sammlung von Impfschadensfällen als "Impfschadendatenbank" obwohl er selbst wissen müßte (und mehrfach auch darauf hingewiesen wurde) dass es sich allenfalls um eine Datenbank von Impfschadenverdachtsfällen handelt.

Bei keinem dieser vermeintlihen Impfschäden wurde überprüft ob überhaupt ein kausaler Zusammenhang zwischen Impfung und Schaden vorlag.

Ist das seriöse Information oder Verbreitung von Hysterie?

Was meinst Du Anaschia?

"ich habe alles zu diesem Thema gesagt und bin damit raus!"

Nö Anaschia - Du hast (wie ich allerdings ja erwartet habe) meine Fragen nicht beantwortet - die da waren:

Glaubst Du eigentlich, dass die auffällig häufigen Masernausbrüche an den vergleichsweise wenigen Waldorfschulen dadurch begründet sind, dass es den Waldis an Hygiene oder Aufklärung mangelt?

Umgekehrt bekommen nicht einmal Obdachlose mehr in Deutschland Polio. Liegt das an den guten Hygienebedingungen in denen Obdachlose in Deutschland leben?

In Peru wiederum gibt es seit 13 Jahren keinen einzigen Masernfall mehr.

Ist Deutschland im Vergleich zu Peru ein Hygiene-Notstandsgebiet?

Aber natürlich ist auch klar warum Du diese Fragen nicht beantwortet hast und auch nie beantworten wirst - nämlich weil dir ausser der richtigen aber dir nicht genehmen Antwort "das haben wir den jeweiligen Impfungen zu verdanken" keine auch nur halbwegs plausible "Alternativantwort" einfällt.

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Wogegen willst Du dich denn mit 16 Jahren noch sinnvoll impfen lassen?

Wie wäre es z.B. mit Hepatitis A/B, Diphtherie und Polio?

5

Es gibt Impfschäden, da beißt die Maus keinen Faden ab. Ich kenne ein Mädchen, welches im Alter von 3 Jahren nach einer Impfung Diabetes bekam. Das wurde als Impfschaden anerkannt. Aber das sind Einzelfälle.

Bestimmte Impfungen können Leben retten. Oder vor ganz, ganz schlimmen Krankheiten schützen.

Ich lasse mich auch nicht gegen jeden Mist impfen. Ich mache z.B. keine Grippeimpfung, auch wenn meine Amtsärztin es gerne hätte, weil ich mit Kindern arbeite. Ich lasse mich auch nicht gegen die verschiedenen Formen der Hepatitis impfen, weil es meine Amtsärztin gerne hätte. Das bekommt man, wenn man ins ferne Ausland reist, was ich nicht mache.

Man muss schon ein bisschen darüber nachdenken, was man tatsächlich bekommen kann, und was nicht, und was schlimme Folgeschäden haben kann und was nicht.

Z.B. habe ich meine Kinder nicht gegen Windpocken impfen lassen. Sie haben die im Kindergartenalter bekommen, wie ich früher auch, und sind vorüber gegangen.

Was ich allerdings ganz wichtig finde, ist eine Impfung gegen Kinderlähmung (Polio). Ich kenne Menschen, die das hatten, und die sind gesundheitlich schwer beeinträchtigt (halbseitig gelähmt, Rollstuhl).

https://www.onmeda.de/krankheiten/polio.html

Auch Tetanus sollte geimpft werden. Einen Wundstarrkrampf kannst du immer bekommen, wenn Bakterien in eine Wunde kommen.

https://www.onmeda.de/krankheiten/tetanus.html

Diphterie ist auch noch so eine Erkrankung, die es in anderen Teilen der Welt noch gibt, und die Organe schädigt. Es kommen auch in Deutschland immer wieder Fälle vor.

Ich würde dir raten, dich mal zur Impfberatung bei deinem Hausarzt anzumelden, zu erklären, dass du teilweise bedenken hast, und dass du gerne nur die wichtigen Impfungen hättest. Dein Arzt kann dir auch erklären, wie sich die einzelnen Krankheiten auswirken.

Überhaupt nicht zu impfen halte ich für nicht richtig.

Wenigstens die wichtigsten Impfungen alle 10 Jahre.

Ich könnte jetzt gehässig sein und sagen, lass das mit dem Impfen sein. Es wird statistisch immer weniger Menschen geben, die sich nicht impfen lassen, weil sie sukzessive aussterben. Sie selektieren sich quasi evolutionär aus. Und der evolutionär wirkende Faktor ist Intelligenz, die diejenigen, die sogenannte "Impfgegner" sind definitiv weniger haben.

Aus der Verantwortung heraus, die wir gegenüber anderen haben empfehle ich aber zumindest die Basisimpfungen, die für deine Region empfohlen sind. Diese findest du üblicherweise auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts:

https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/Impfempfehlungen_node.html

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