Wieso sollte ich mich impfen lassen?

7 Antworten

Das lässt sich pauschal sicher nur schwer absolut richtig beantworten.

Ich persönlich kenne wohl vorzugsweise Menschen die geimpft wurden und von niemand habe ich bisher negative Erfahrungen gehört.

Mein Kind (und mich auch ^^) lasse ich impfen da ich eher von einem positiven Effekt ausgehe als von einem negativen. Und würde mein Kind an einer Krankheit erkranken gegen die es eine Impfung gibt und davon schwere Schäden nehmen würde ich mir niemals verzeihen.

Natürlich gibt es nie die 100% Erfolgschance und nie die absolute Sicherheit, aber sehen wir es als eine Art Versicherung, du "erkaufst" mit einem vergleichsweise geringen Risiko die Chance vor wirklich dramatischen geschützt zu sein.

Über wirksamkeit oder unwirksamkeit will ich hier nicht viel verlieren, ich kann nichts Belegen oder wiederlegen so wie ein entsprechender Gegener das wohl auch nicht kann. Von daher zählt hier nur meine Einstellung und die habe ich ja beschrieben :D

Die Meisten lassen sich impfen wodurch die paar wenigen die sich nicht impfen lassen auch noch ganz gut geschützt sind.
Damals zu deiner Kindheit konnte man das noch machen, heutzutage wenn du ein kleines Kind hast, brauchst du es zwar trotzdem nicht impfen lassen, musst dann aber zu einem Beratungsgespräch ansonsten folgt ein Bußgeld in 4-stelliger Höhe, dein Kind kannst dann auch nicht in die Kita/Kiga bringen, weil sie einen Impfnachweis für die Aufnahme möchten. Für dich ist das momentan noch nicht relevant, aber was will ich dir mit der Story eigentlich sagen? Es bedeutet dass heutzutage fast jedes Kleinkind und Baby geimpft wird, ca 8 Wochen nach Geburt geht das bereits los und sie haben keinen Schaden. Die Impfstoffe sind mittlerweile besser verträglich als noch vor 15-20 Jahren zu deiner Zeit. Ich habe Impfungen früher als kleines Kind auch schlecht vertragen, ich hatte Kreislaufzusammenbrüche oder Ausschläge und Schwellungen davon, aber jetzt nicht mehr. Ich habe erst kürzlich die gesamte Palette an Impfungen wieder machen lassen, und hatte gar kein Problem diesmal gar kein Problem. Mein Sohn 20 Monate ist auch gegen alles geimpft, und es gab bei keiner Impfung Probleme, außer gegen Rotaviren, da hatte er einige Tage danach einen Ausschlag im Mund, nach der zweiten Impfung auch wieder.
Aber verglichen gegen Krankheiten die selbst dauerhafte Behinderungen hervorrufen können ist das ein kleiner Preis. Masern, Mumps, Röteln ist ganz wichtig.
Mumps kann Gehirnschäden verursachen, und Röteln würden angesteckt während einer Schwangerschaft den Fötus abtöten oder starke Behinderungen hervorrufen.
Normalerweise hält der Impfschutz ein Leben lang, bei mir nicht, ich hatte meinen Impfpass und konnte belegen ich wurde geimpft als Kind, aber in der SS wird generell überprüft ob ein Impfschutz besteht und dieser war negativ. Ich versuchte mich weitestgehend in der SS von kleinen Kindern fernzuhalten um mir ja nicht Röteln zu holen.

Bevor man zum Impfen geht, sollte man unbedingt die verschiedenen Impfungen genauer betrachten. Es gibt Grippe und "Kinderkrankheiten", die von den meisten gesunden Menschen gut selbst auskuriert werden. Für die meisten Kinderkrankheiten erwirbt man dann einen lebenslangen Schutz, den man als Mutter auch als wirksamen Nestschutz an das Neugeborene weitergibt.

Es gibt aber auch Infektionskrankheiten, die auch bei vorher gesunden Menschen schlimme Folgen verursachen oder sogar lebensgefährlich sind. z.B. Keuchhusten (je jünger umso gefährlicher), Polio (Kinderlähmung), Hepatitis (Leberentzündung), HPV (krebserregende Viren), Wundstarrkrampf (oft tödlich), Frühsommermeningitis (Hirnentzündung durch Zecken übertragen),Tollwut (durch Tierkontakte oder Bisse) usw.

Dann gibt es Infektionen, die bei Schwangeren vor allem für das ungeborene Kind gefährlich sind: Röteln, Hepatitis etc. Deshalb sollte man sich unbedingt dagegen impfen lassen, bevor man schwanger wird.

Oft entwickeln sich sogenannte Kinderkrankheiten bei älteren Menschen untypisch, dauern viel länger und/oder machen grosse Probleme.

Zum Schluss gibt es noch gefährliche Infektionskrankheiten in anderen Ländern, gegen die man sich wirklich impfen lassen soll oder vorbeugend Medikamente nehmen muss, wie Gelbfieber, Malaria usw.

"Impfgegner" die pauschal gegen alles sind, finde ich verantwortungslos. Es ist aber auch nicht schlau, jede Impfung zu machen, die auf den Markt kommt.

Hier findest du  eine Übersicht:

http://www.osir.ch/m_inforeisende/impfung.php

Man muss auch wissen, dass nicht jede Impfung 100%ig schützt. Es kommt sehr auf die Reaktion des Immunsystems an.

Ich war schon früh mehrmals gegen Keuchhusten geimpft, hatte aber mit 6 Jahren trotzdem eine Infektion, die ich dank der Impfung gut überstanden habe. Die üblichen Kinderkrankheiten habe ich problemlos mitgemacht, weil es damals noch gar keine Impfungen dagegen gab. Da ich viel reise, sind mir Impfungen gegen Hepatitis, Tollwut und Starrkrampf enorm wichtig.

Nur gegen Grippe hab ich noch nie geimpft, auch wenn ich Pflegefachfrau bin. Ich erwische so alle 10 Jahre eine richtig starke, hab keine anderen Erkrankungen und überstehe die recht gut.

Auch bin ich noch gegen Pocken und Tollwut geimpft. Impfkomplikationen hatte ich nie.

Lieben Gruss mary

Es gibt Grippe und "Kinderkrankheiten", die von den meisten gesunden Menschen gut selbst auskuriert werden.

Das stimmt, es gibt aber auch leider immer wieder Fälle, in denen die "Kinderkrankheiten" tödlich enden - bei Masern ungefähr in einem von eintausend Fällen. Daher sollte auch eine Impfung gegen die Kinderkrankheiten zum Pflichtprogramm bei Babys sein.

Für die meisten Kinderkrankheiten erwirbt man dann einen lebenslangen Schutz, den man als Mutter auch als wirksamen Nestschutz an das Neugeborene weitergibt.

Der Nestschutz z.B. bei Masern reicht aber meist nicht bis zum Zeitpunkt der ersten Impfung, die in der Regel im 11. Lebensmonat ansteht. Daher - früh impfen!

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@Spezialmann

@spezialmann   

Leider sind deine Angaben etwas "ungenau". Nur an "Masern" ist in Deutschland schon lange niemand mehr gestorben. Schon vor Beginn der Masern-Impfungen sind die Todesfälle (wegen bakterieller Zusatzerkrankungen) markant zurückgegangen, weil die Hygiene und medizinische Versorgung stark verbessert wurden.

Die zusätzliche Gefahr: In unhygienischen Ländern mit Eiterkeimen, aber auch in deutschen Kliniken (MRSA) kommt es auch heute noch häufig zu weiteren gefährlichen bakteriellen Infektionen.

Auch die Zahlenangaben muss man relativieren. Von Krankenhäusern und Ärzten gemeldete Erkrankungen sind nicht automatisch mit den tatsächlich aufgetretenen Erkrankungen identisch,  weil auf dem Land und bei leichteren Verläufen die Kinder zuhause auskuriert werden und gar nicht zum Arzt kommen! Das ist meist eine Frage der Betreuungsmöglichkeit in der Familie oder weil berufstätige Eltern kaum länger die Zeit dazu haben und schneller zum Arzt gehen.

Nun zum Nestschutz. Vor 1960 waren Masernerkrankungen bei Säuglingen und Erwachsenen fast unbekannt. Fast alle Mütter hatten die Masern selbst durchgemacht, worauf die starke Immunantwort und das allgemein längere Stillen (als heute) die Kinder etwa bis zum 5. Lebensjahr schützte. Deshalb spricht man auch von Kinderkrankheiten und nicht von Säuglingskrankheiten.

Durch die schwächere Immunantwort von geimpften Müttern, weniger langes Stillen und anderen Veränderungen sind nun schon einjährige Babys gefährdet. Natürlich muss man unter diesen Umständen für einen raschen Schutz sorgen, weil Kinderkrankheiten bei Säuglingen und Kleinkindern viel schwieriger zu überstehen sind.

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@autsch31
Leider sind deine Angaben etwas "ungenau". Nur an "Masern" ist in Deutschland schon lange niemand mehr gestorben. Schon vor Beginn der Masern-Impfungen sind die Todesfälle (wegen bakterieller Zusatzerkrankungen) markant zurückgegangen, weil die Hygiene und medizinische Versorgung stark verbessert wurden.

Stimmt. Sie sterben nicht an den Masern direkt, sondern an einer möglichen Folge der Masernerkrankung, der Meningoenzephalitis. Die allerdings entwickelt sich unabhängig von der Hygiene, die herrscht. Auch behandelt führt sie in ca. 20% der Fälle zum Tod. Hierbei handelt es sich um eine Viruserkrankung, und Viruserkrankungen zu behandeln ist schwer. Meist kann man nur die Symptome lindern, nicht aber die Krankheit heilen. Man kann diese Krankheit nur dann verhindern, wenn man die "Grunderkrankung" - die Maser - gar nicht erst bekommt.

Nun zum Nestschutz. Vor 1960 waren Masernerkrankungen bei Säuglingen und Erwachsenen fast unbekannt. Fast alle Mütter hatten die Masern selbst durchgemacht, worauf die starke Immunantwort und das allgemein längere Stillen (als heute) die Kinder etwa bis zum 5. Lebensjahr schützte.

Dafür hätte ich gerne mal eine Quelle, diese Angaben konnte ich nämlich nirgendwo finden. Was ich finden konnte war eine Statistik aus den USA, die weist ab den 1950er Jahren eine Erkrankungszahl von mehreren Hunderttausend im Jahr aus, nach Einführung der Masernimpfung in den frühen 60ern nur noch wenige Hundert.

Deshalb spricht man auch von Kinderkrankheiten und nicht von Säuglingskrankheiten.

Man spricht deshalb von Kinderkrankheiten, weil sie meist im Kindesalter auftauchten, wenn die Kinder mit anderen Kindern zusammen waren und sich gegenseitig anstecken konnten. Dass sich Säuglinge seltener angesteckt haben liegt daran, dass denen häufig der Kontakt zu potentiellen "Ansteckern" fehlte.

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