Wieso sollte ich mich impfen lassen?

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7 Antworten

Die Meisten lassen sich impfen wodurch die paar wenigen die sich nicht impfen lassen auch noch ganz gut geschützt sind.
Damals zu deiner Kindheit konnte man das noch machen, heutzutage wenn du ein kleines Kind hast, brauchst du es zwar trotzdem nicht impfen lassen, musst dann aber zu einem Beratungsgespräch ansonsten folgt ein Bußgeld in 4-stelliger Höhe, dein Kind kannst dann auch nicht in die Kita/Kiga bringen, weil sie einen Impfnachweis für die Aufnahme möchten. Für dich ist das momentan noch nicht relevant, aber was will ich dir mit der Story eigentlich sagen? Es bedeutet dass heutzutage fast jedes Kleinkind und Baby geimpft wird, ca 8 Wochen nach Geburt geht das bereits los und sie haben keinen Schaden. Die Impfstoffe sind mittlerweile besser verträglich als noch vor 15-20 Jahren zu deiner Zeit. Ich habe Impfungen früher als kleines Kind auch schlecht vertragen, ich hatte Kreislaufzusammenbrüche oder Ausschläge und Schwellungen davon, aber jetzt nicht mehr. Ich habe erst kürzlich die gesamte Palette an Impfungen wieder machen lassen, und hatte gar kein Problem diesmal gar kein Problem. Mein Sohn 20 Monate ist auch gegen alles geimpft, und es gab bei keiner Impfung Probleme, außer gegen Rotaviren, da hatte er einige Tage danach einen Ausschlag im Mund, nach der zweiten Impfung auch wieder.
Aber verglichen gegen Krankheiten die selbst dauerhafte Behinderungen hervorrufen können ist das ein kleiner Preis. Masern, Mumps, Röteln ist ganz wichtig.
Mumps kann Gehirnschäden verursachen, und Röteln würden angesteckt während einer Schwangerschaft den Fötus abtöten oder starke Behinderungen hervorrufen.
Normalerweise hält der Impfschutz ein Leben lang, bei mir nicht, ich hatte meinen Impfpass und konnte belegen ich wurde geimpft als Kind, aber in der SS wird generell überprüft ob ein Impfschutz besteht und dieser war negativ. Ich versuchte mich weitestgehend in der SS von kleinen Kindern fernzuhalten um mir ja nicht Röteln zu holen.

Das lässt sich pauschal sicher nur schwer absolut richtig beantworten.

Ich persönlich kenne wohl vorzugsweise Menschen die geimpft wurden und von niemand habe ich bisher negative Erfahrungen gehört.

Mein Kind (und mich auch ^^) lasse ich impfen da ich eher von einem positiven Effekt ausgehe als von einem negativen. Und würde mein Kind an einer Krankheit erkranken gegen die es eine Impfung gibt und davon schwere Schäden nehmen würde ich mir niemals verzeihen.

Natürlich gibt es nie die 100% Erfolgschance und nie die absolute Sicherheit, aber sehen wir es als eine Art Versicherung, du "erkaufst" mit einem vergleichsweise geringen Risiko die Chance vor wirklich dramatischen geschützt zu sein.

Über wirksamkeit oder unwirksamkeit will ich hier nicht viel verlieren, ich kann nichts Belegen oder wiederlegen so wie ein entsprechender Gegener das wohl auch nicht kann. Von daher zählt hier nur meine Einstellung und die habe ich ja beschrieben :D

Bevor man zum Impfen geht, sollte man unbedingt die verschiedenen Impfungen genauer betrachten. Es gibt Grippe und "Kinderkrankheiten", die von den meisten gesunden Menschen gut selbst auskuriert werden. Für die meisten Kinderkrankheiten erwirbt man dann einen lebenslangen Schutz, den man als Mutter auch als wirksamen Nestschutz an das Neugeborene weitergibt.

Es gibt aber auch Infektionskrankheiten, die auch bei vorher gesunden Menschen schlimme Folgen verursachen oder sogar lebensgefährlich sind. z.B. Keuchhusten (je jünger umso gefährlicher), Polio (Kinderlähmung), Hepatitis (Leberentzündung), HPV (krebserregende Viren), Wundstarrkrampf (oft tödlich), Frühsommermeningitis (Hirnentzündung durch Zecken übertragen),Tollwut (durch Tierkontakte oder Bisse) usw.

Dann gibt es Infektionen, die bei Schwangeren vor allem für das ungeborene Kind gefährlich sind: Röteln, Hepatitis etc. Deshalb sollte man sich unbedingt dagegen impfen lassen, bevor man schwanger wird.

Oft entwickeln sich sogenannte Kinderkrankheiten bei älteren Menschen untypisch, dauern viel länger und/oder machen grosse Probleme.

Zum Schluss gibt es noch gefährliche Infektionskrankheiten in anderen Ländern, gegen die man sich wirklich impfen lassen soll oder vorbeugend Medikamente nehmen muss, wie Gelbfieber, Malaria usw.

"Impfgegner" die pauschal gegen alles sind, finde ich verantwortungslos. Es ist aber auch nicht schlau, jede Impfung zu machen, die auf den Markt kommt.

Hier findest du  eine Übersicht:

http://www.osir.ch/m_inforeisende/impfung.php

Man muss auch wissen, dass nicht jede Impfung 100%ig schützt. Es kommt sehr auf die Reaktion des Immunsystems an.

Ich war schon früh mehrmals gegen Keuchhusten geimpft, hatte aber mit 6 Jahren trotzdem eine Infektion, die ich dank der Impfung gut überstanden habe. Die üblichen Kinderkrankheiten habe ich problemlos mitgemacht, weil es damals noch gar keine Impfungen dagegen gab. Da ich viel reise, sind mir Impfungen gegen Hepatitis, Tollwut und Starrkrampf enorm wichtig.

Nur gegen Grippe hab ich noch nie geimpft, auch wenn ich Pflegefachfrau bin. Ich erwische so alle 10 Jahre eine richtig starke, hab keine anderen Erkrankungen und überstehe die recht gut.

Auch bin ich noch gegen Pocken und Tollwut geimpft. Impfkomplikationen hatte ich nie.

Lieben Gruss mary

Es gibt Grippe und "Kinderkrankheiten", die von den meisten gesunden Menschen gut selbst auskuriert werden.

Das stimmt, es gibt aber auch leider immer wieder Fälle, in denen die "Kinderkrankheiten" tödlich enden - bei Masern ungefähr in einem von eintausend Fällen. Daher sollte auch eine Impfung gegen die Kinderkrankheiten zum Pflichtprogramm bei Babys sein.

Für die meisten Kinderkrankheiten erwirbt man dann einen lebenslangen Schutz, den man als Mutter auch als wirksamen Nestschutz an das Neugeborene weitergibt.

Der Nestschutz z.B. bei Masern reicht aber meist nicht bis zum Zeitpunkt der ersten Impfung, die in der Regel im 11. Lebensmonat ansteht. Daher - früh impfen!

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@Spezialmann

@spezialmann   

Leider sind deine Angaben etwas "ungenau". Nur an "Masern" ist in Deutschland schon lange niemand mehr gestorben. Schon vor Beginn der Masern-Impfungen sind die Todesfälle (wegen bakterieller Zusatzerkrankungen) markant zurückgegangen, weil die Hygiene und medizinische Versorgung stark verbessert wurden.

Die zusätzliche Gefahr: In unhygienischen Ländern mit Eiterkeimen, aber auch in deutschen Kliniken (MRSA) kommt es auch heute noch häufig zu weiteren gefährlichen bakteriellen Infektionen.

Auch die Zahlenangaben muss man relativieren. Von Krankenhäusern und Ärzten gemeldete Erkrankungen sind nicht automatisch mit den tatsächlich aufgetretenen Erkrankungen identisch,  weil auf dem Land und bei leichteren Verläufen die Kinder zuhause auskuriert werden und gar nicht zum Arzt kommen! Das ist meist eine Frage der Betreuungsmöglichkeit in der Familie oder weil berufstätige Eltern kaum länger die Zeit dazu haben und schneller zum Arzt gehen.

Nun zum Nestschutz. Vor 1960 waren Masernerkrankungen bei Säuglingen und Erwachsenen fast unbekannt. Fast alle Mütter hatten die Masern selbst durchgemacht, worauf die starke Immunantwort und das allgemein längere Stillen (als heute) die Kinder etwa bis zum 5. Lebensjahr schützte. Deshalb spricht man auch von Kinderkrankheiten und nicht von Säuglingskrankheiten.

Durch die schwächere Immunantwort von geimpften Müttern, weniger langes Stillen und anderen Veränderungen sind nun schon einjährige Babys gefährdet. Natürlich muss man unter diesen Umständen für einen raschen Schutz sorgen, weil Kinderkrankheiten bei Säuglingen und Kleinkindern viel schwieriger zu überstehen sind.

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@autsch31
Leider sind deine Angaben etwas "ungenau". Nur an "Masern" ist in Deutschland schon lange niemand mehr gestorben. Schon vor Beginn der Masern-Impfungen sind die Todesfälle (wegen bakterieller Zusatzerkrankungen) markant zurückgegangen, weil die Hygiene und medizinische Versorgung stark verbessert wurden.

Stimmt. Sie sterben nicht an den Masern direkt, sondern an einer möglichen Folge der Masernerkrankung, der Meningoenzephalitis. Die allerdings entwickelt sich unabhängig von der Hygiene, die herrscht. Auch behandelt führt sie in ca. 20% der Fälle zum Tod. Hierbei handelt es sich um eine Viruserkrankung, und Viruserkrankungen zu behandeln ist schwer. Meist kann man nur die Symptome lindern, nicht aber die Krankheit heilen. Man kann diese Krankheit nur dann verhindern, wenn man die "Grunderkrankung" - die Maser - gar nicht erst bekommt.

Nun zum Nestschutz. Vor 1960 waren Masernerkrankungen bei Säuglingen und Erwachsenen fast unbekannt. Fast alle Mütter hatten die Masern selbst durchgemacht, worauf die starke Immunantwort und das allgemein längere Stillen (als heute) die Kinder etwa bis zum 5. Lebensjahr schützte.

Dafür hätte ich gerne mal eine Quelle, diese Angaben konnte ich nämlich nirgendwo finden. Was ich finden konnte war eine Statistik aus den USA, die weist ab den 1950er Jahren eine Erkrankungszahl von mehreren Hunderttausend im Jahr aus, nach Einführung der Masernimpfung in den frühen 60ern nur noch wenige Hundert.

Deshalb spricht man auch von Kinderkrankheiten und nicht von Säuglingskrankheiten.

Man spricht deshalb von Kinderkrankheiten, weil sie meist im Kindesalter auftauchten, wenn die Kinder mit anderen Kindern zusammen waren und sich gegenseitig anstecken konnten. Dass sich Säuglinge seltener angesteckt haben liegt daran, dass denen häufig der Kontakt zu potentiellen "Ansteckern" fehlte.

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deine Gesundheit ist gut, d. h. dein Immunsystem ist stark und Impfungen stören das normale Funktionieren des Immunsystems und immer daran denken, geht es schief, hast du schlechte Karten.

Wenn überhaupt Impfen, KEINE Mehrfachimpfungen, nur eine auf einmal, es hat sehr gute Gründe warum so gemacht werden soll und die Ärzteschaft ist meist befangen, sie wird durch die Pharmaindustrie "erkauft"

deine Gesundheit ist gut, d. h. dein Immunsystem ist stark

Egal wie stark dein Immunsystem ist - wenn du z.B. dem Masernvirus ausgesetzt wirst, erkrankst du zu 100%, sofern du nicht immun bist. Die Folgen, die eine Masernerkrankung haben kann, sind bekannt.

und Impfungen stören das normale Funktionieren des Immunsystems

Das ist Unsinn. Impfungen regen das Immunsystem an, genau das zu tun, wofür es da ist.

immer daran denken, geht es schief, hast du schlechte Karten.

Das Risiko, dass bei einer Impfung etwas so schief geht, dass man "schlechte Karten" hat, ist verschwindend gering. Um ein Vielfaches geringer als die "Chance", durch die Krankheit "schlechte Karten" zu haben.

Wenn überhaupt Impfen, KEINE Mehrfachimpfungen, nur eine auf einmal, es hat sehr gute Gründe warum so gemacht werden soll und die Ärzteschaft ist meist befangen, sie wird durch die Pharmaindustrie "erkauft"

Welche Gründe sind das?

Wenn man immer nur eine Impfung auf einmal machen lässt, muss man häufiger zum Arzt, häufiger pieksen lassen, häufiger Impfreaktionen und - nicht zuletzt - es kostet mehr. Der Grund, warum es Mehrfachimpfungen gibt, ist ganz einfach: Es ist einfacher für den Patient.

Und wie und warum bitte soll die Pharmaindustrie Ärzte "kaufen"? Der Gewinn, den die Hersteller mit Impfstoffen erzielen, ist verglichen mit anderen Medikamenten geradezu lächerlich, er liegt im nniedrigen einstelligen Prozentbereich am Gesamtgewinn. Dafür lohnt es nicht, irgendjemanden zu kaufen.

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@eppursimuove

Anscheinend doch :P Ich lese deine Kommentare immer wieder gerne, vor allem das, was danach kommt. Du stellst immer wieder aufs Neue unter Beweis, dass du außer heißer Luft nix anzubieten hast. davon allerdings ganz schön viel.

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@eppursimuove

Siehst du, den hast du ja jetzt auch wieder gelesen, sonst würdest du nicht antworten. Die Zeit, die du für "lese ich nicht" aufwendest, könntest du doch mal für RICHTIGE Argumente aufwenden. Oder hhast du keine?

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@Spezialmann

nein, ich lese sie nicht, für dich habe ich keine Zeit, dass weist du schon lange

da täuschst du dich, ich lese sie wirklich nicht, schreibe nur was du gelesen hast

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Das Risiko leichter Nebenwirkungen ist hoch. Nur... das Risiko einer Erkrankung ohne Impfung... isr es auch, zumwist höher. Und die Nebenwirkungen von normalen Masern , Mumps, FSME etc. sind schwer. ...und da gibts ganz andere Gesellen... dazu später.

Das Risiko folgenschwerer bleibender Schäden bei einer Impfung gering, aber größer Null. Dasselbe Risiko ist bei genannten.Krankheiten um 5 - 10 %, bei sehr hoher Chance im Leben zu erkranken. Plus Todesrisiko.

Und dann wären da Dinge wie Tetanus, Kinderlähmung usw. Ein relevantes Erkrankungsrisiko, folgenschwer: einst eine scharfe Sense des Schnitters.

Hier gibt es keine Risikoabwägung die nicht IMPFEN schreit.

Eher kann man sich bei Grippe fragen, weil die Impfung nur ca. 2/3 Chance verringert (zu viele Stämme). Dabei nicht mit grippalem Infekt verwechseln. So einer ist mies, aber echte Grippe ist furchtbar und gefährlich. Hatte 2 mal das sehr zweifelhafte Vergnügen.

Und so kann bei jeder Impfung überlegt werden.

Trotz deiner langen Rede fehlt das wichtigste: Nämlich impfen wogegen.

Eine pauschale Impferei gegen alles, was die Pharma so bietet, wäre natürlich Irrsinn.

Die Impferei ist grundsätzlich mit großer Skepsis zu sehen, weil ansonsten selbstverständliche wissenschaftliche Beweisführung (Doppelblind-Tests) hier nicht angewendet wird.

Die Impferei ist grundsätzlich mit großer Skepsis zu sehen, weil ansonsten selbstverständliche wissenschaftliche Beweisführung (Doppelblind-Tests) hier nicht angewendet wird.

Du verlangst allen Ernstes Doppelblind-Studien bei Impfstoffen?

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@Spezialmann

Doppelblindtests oder andere statistisch aussagekräftige Nachweisverfahren WÄREN auch beim Impfen möglich. Aber man drückt sich seit Jahrzehnten aus fadenscheinigen Gründen darum herum. Denn man hat massives zu verbergen: Dass nämlich etliche Impfungen kaum wirken oder sogar mehr Schaden als Nutzen bringen.

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@DrScience

Erklär mal, wie ein Doppelblindtest bei Impfungen ablaufen soll. Du infizierst zwei Gruppen von Pribanden mit dem Masernvirus, der einen Gruppe verabreichst du dann den Impfstoff, der anderen Wasser? Prima Idee.

Die Wirksamkeit von Impfungen ist in zahlreichen Studien belegt. Abgesehen von den Studien schaue man sich mal die Erkrankungsraten vor und nach flächendeckenden Impfungen an. Eindeutiger kann man die Wirksamkeit von Impfungen nicht belegen.

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@Spezialmann

Welch abwegige Unterstellungen.

Man kann selbstverständlich randomisierte Gruppen bilden von Leuten, die die letzten 8 Jahre eine bestimmte Impfung nicht erhalten haben, z.B. Tetanus.

Und dann bekommt Gruppe I eine Tetanusimpfung. Und Gruppe II nicht.

Und dann läßt sich selbstverständlich über mehrere Jahre die Entwicklung verfolgen: Häufigkeit von Tetanuserkrankungen in den zwei Gruppen und Signifikanz der Unterschiede.

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@DrScience
Man kann selbstverständlich randomisierte Gruppen bilden von Leuten, die die letzten 8 Jahre eine bestimmte Impfung nicht erhalten haben, z.B. Tetanus. Und dann bekommt Gruppe I eine Tetanusimpfung. Und Gruppe II nicht.
Und dann läßt sich selbstverständlich über mehrere Jahre die Entwicklung verfolgen: Häufigkeit von Tetanuserkrankungen in den zwei Gruppen und Signifikanz der Unterschiede.

Damit nimmst du immer noch in Kauf, dass eine Gruppe eine potentiell tödliche Krankheit bekommt, die Letalität von Tetanus liegt in Deutschland bei ca. 25%. Das kannst du unmöglich ernst meinen.

Darüber hinaus ist eine solche Studie auch vollkommen überflüssig, denn - wie bereits geschrieben - die Wirksamkeit von Impfungen ist in zahllosen Studien belegt. Viele der impfpräventablen Krankheiten sind in vielen Ländern bereits faktisch ausgerottet. Deutschland hinkt da leider hinterher...

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@Spezialmann
Damit nimmst du immer noch in Kauf, dass eine Gruppe eine potentiell tödliche Krankheit bekommt

Ich weiß, daß man mit dieser höhnischen Krokodilstränen-Argumentation seit Jahrzehten Wirksamkeitsbewiese unterschlägt. Das "helfen wollen" wird immer vorgeschoben - in Wirklichkeit gehts nur darum, daß die Pharma ihr Gebräu verkauft.

die Wirksamkeit von Impfungen ist in zahllosen Studien belegt.

EBEN NICHT.

Das ist Wortgeklingel, um Laien platt zu machen. Es wird immer der dämliche "Antikörpertiter" vorgeführt - wie die Monstranz an Fronleichnam.

Wenn der Körper aufgrund der Injektion Antikörper bildet, ist längst noch nicht erwiesen, daß der Impfstoff gegen die Krankheit schützt.

Das ganze Gedankengebäude der Impferei ist marode und es wird eine unheimliche Geheimniskrämerei betrieben. Fordert man von offiziellen Stellen (Ehrlich-Institut, Robert Koch-Institut, Stiko usw) harte Fakten an, kriegt man nichts und die reden sich raus mit "Datenschutz usw."

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@DrScience
Das "helfen wollen" wird immer vorgeschoben - in Wirklichkeit gehts nur darum, daß die Pharma ihr Gebräu verkauft.

Ach komm, jetzt hol doch nicht dieses olle ausgelutschte Argument wieder hervor. Niemand wird von den Herstellern ernsthaft verlangen, dass sie ihre Produkte verschenken, oder? Der Anteil, den Impfstoffe am Gesamtgewinn der Herstellerfirmen haben, liegt allerdings im einstelligen Prozentbereich. Mit anderen Medikamenten lässt sich weitaus mehr verdienen.

Dazu kann man sich auch einmal anschauen, wie hoch der Anteil der Ausgaben für Impfungen an den Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenkassen ist - auch hier wieder ein niedriger einstelliger Prozentbereich.

Das ist Wortgeklingel, um Laien platt zu machen. Es wird immer der dämliche "Antikörpertiter" vorgeführt - wie die Monstranz an Fronleichnam.

...und auch hier gibt es wieder zahlreiche Studien, die den Zusammenhang zwischen Antikörpertiter und Schutz vor der Krankheit belegen.

Und noch einmal: Immer dann, wenn großflächig geimpft wurde, ist die entsprechende Krankheit zurückgegangen oder gar verschwunden. In den USA z.B. ging die Anzahl der Masernerkrankungen nach Einführung des Impfstoffes Anfang der 1960er von mehreren hunderttausend auf weniger als hundert pro Jahr zurück; mittlerweile gelten die USA als masernfrei.

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@Spezialmann

Ich bleibe exakt beim Gesagten.

Bei gutem Willen (der definitiv nicht vorhanden ist) wäre es eine lumpige Kleinigkeit, eine Testgruppe so zusammenzustellen:

Wer von Euch ist sich sicher, daß er die nächsten 8 Jahre keine Tetanusimpfung vornehmen läßt? - Ihr kommt in Gruppe 1.

Wer ist bereit, eine Tetanusimpfung vorzunehmen? Ihr kommt in Gruppe 2.

Wenn jemand aus Gruppe 1 sich doch noch impfen läßt, verpflichtet er sich, das dem Auswertungsteam zu melden. Er scheidet dann bei der Auswertung aus.

So könnte endlich mal ein statistisch aussagekräftiges Ergebnis zustandekommen.

Aber man will das nicht. Denn man weiß genau, was rauskommen würde: "Impfung verbesserte nicht signifikant".

Und das scheut man. Daher greift man zu gutmenschelnden Ausreden, daß man niemand die Impfsegnungen vorenthalten möchte. Diese Ausrede hat einen riesenlangen Bart, wird schon 20 Jahre immer wieder an den Haaren herbeigezogen.

Die Pharma sucht sich oft Krankheiten, die "sowieso auf dem Rückzug" sind, z.B. durch verbesserte Hygieneumstände usw.

Und dann bietet man einen Impfstoff an und schreibt sich einen Erfolg auf die Fahnen, der kein Erfolg war.

Im übrigen ist es schon massenhaft passiert, daß auch Geimpfte an der Krankheit erkranken.

Ich sage nicht, daß jegliches Impfen Betrug ist. Aber die Impf-Geschichte hat derartig massenhaft Pleiten, Pech und Pannen verursacht, daß ein "allgemeines Durchimpfen von allen mit allem" völlig unverantwortbar wäre.

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@DrScience
Die Pharma sucht sich oft Krankheiten, die "sowieso auf dem Rückzug" sind, z.B. durch verbesserte Hygieneumstände usw.

...und das nächste Bull***-Argument aus dem "Kleinen Impfgegner", das noch nie gut war. Die Krankheiten gehen angeblich aufgrund der verbesserten hygienischen Verhältnisse zurück... Das kann nur auf Krankheiten zutreffen, deren Übertragungsweg sich überhaupt durch bessere Hygiene kontrollieren lässt - Typhus z.B. durch sauberes Wasser, Kanalisation etc. Bei Masern und Co. kannst du aber den Übertragsungsweg nicht kontrollieren - einmal angeniest, Pech gehabt. Außerdem müssten bei Verbesserung der hygienischen Verhältnisse alle Krankheiten gleichermaßen zurückgehen. Sie gingen aber erst dann signifikant zurück, wenn geimpft wurde. Der Rückgang und die Ausrottung der Masern in Amerika z.B. ist eindeutig auf die Einführung des Impfstoffes zurückzuführen.

Ich sage nicht, daß jegliches Impfen Betrug ist. Aber die Impf-Geschichte hat derartig massenhaft Pleiten, Pech und Pannen verursacht, daß ein "allgemeines Durchimpfen von allen mit allem" völlig unverantwortbar wäre.

Impfstoffe sind eine ähnlich bahnbrechende Errungenschaft wie Antibiotika. Sie haben unzählige Tote verhindert und Kranheiten, die schwerste Folgeschäen haben können, massvi zurückgedrängt. Niemand behauptet, dass Impfen völlig risikofrei ist - es gibt bedauernswerte Schicksale. Insgesamt übersteigt der Nutzen der Impfungen die möglichen Schäden um ein Vielfaches.

Bei gutem Willen (der definitiv nicht vorhanden ist) wäre es eine lumpige Kleinigkeit, eine Testgruppe so zusammenzustellen:Wer von Euch ist sich sicher, daß er die nächsten 8 Jahre keine Tetanusimpfung vornehmen läßt? - Ihr kommt in Gruppe 1.Wer ist bereit, eine Tetanusimpfung vorzunehmen? Ihr kommt in Gruppe 2.Wenn jemand aus Gruppe 1 sich doch noch impfen läßt, verpflichtet er sich, das dem Auswertungsteam zu melden. Er scheidet dann bei der Auswertung aus. So könnte endlich mal ein statistisch aussagekräftiges Ergebnis zustandekommen.

Das Problem dabei ist, dass 8 Jahre nach einer Tetanus-Impfung noch ein ausreichender Schutz vorhanden ist, der auch nach weiteren 8 Jahren durchaus noch vorhanden sein kann. Tetanus ist auch ein ganz schlechtes Beispiel, weil die Erkrankung auch ohne Impfung im Verhältnis zu anderen impfpräventablen Krankheiten gering ist.

Um eine solche Studie, wie du sie haben willst, durchzuführen, braucht man Probanden, die noch nie gegen die entsprechende Krankheit geimpft worden sind und - im Falle von z.B. Masern, Windpocken - auch noch nie erkrankt sind, weil sie dann immun sind. Dann kommst du irgendwann dazu, dass man die Doppelblindstudien mit Kleinkindern durchführt. Tolle Idee.

Das statistische Ergebnis kann man auch viel einfacher haben. Wenn mal wieder eine Masernepidemie wie 2015 in Berlin grassiert, schaut man sich an, wieviele der Erkrankten geimpft waren und wieviele nicht. Man wird feststellen (und hat bei den letzten Epidemien auch festgestellt), dass die Gruppe der Erkrankten - mit Ausnahme vielleicht einiger weniger "Impfversager" - zu 100% aus Nicht-Geimpften besteht, während - mit Ausnahme einiger weniger Impfversager - 100% der Geimpften trotz Kontakt mit dem Erreger nicht erkrankten. Das ist bei Masern besonders aussagekräftig, da die Krankheit bei Kontakt mit dem Erreger und fehlender Immunität zu 100% ausbricht.

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@Spezialmann

Du redest permanent von den Masern, ich NICHT. So redet man prächtig aneinander vorbei. Man muß über jede Krankheit separat reden und ob da Impfung einen sinn macht.

Ich habe Tetanus als eine Krankheit genannt, wo Impfschutz sehr dubios ist.

Daß ein Tetanus-Geimpfter seinen "Schutz" über 8 Jahre behält ist sehr zweifelhaft. Mir versuchten Ärzte bei JEDER nennenswerten Verletzung Tetanus-Auffrischung aufzudrängen, auch wenn die letzte Injektion erst 2 Jahre zurück lag. Dann wurde mir das endgültig zu zwielichtig.

Selbstverständlich könnte man anständige Impfbeweise erbringen, wenn man wollte. Das hängt nicht an "8 Jahren".

Die eine Gruppe kann sein: Leute, die noch nie gegen Tetanus geimpft wurden und das auch nicht vorhaben.

Die zweite Gruppe kann sein: Impfbereite bzw. Impfgeeignete.

Aber wie gesagt: Solche wirklich überzeugenden Beweise scheut die Impflobby wie der Teufel das Weihwasser. Denn bei vielen sinnlosen Impfungen kommt raus: "Ergebnis nicht signifikant".

Die Schreiberei wird mir jetzt zuviel - soviel Zeit will ich bei einer never ending Debatte nicht investieren, ich habe noch besseres zu tun. ENDE.

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@DrScience
Du redest permanent von den Masern, ich NICHT. So redet man prächtig aneinander vorbei. Man muß über jede Krankheit separat reden und ob da Impfung einen sinn macht.

Ich rede nicht an dir vorbei, ich übertrage dein Beispiel für eine Doppelblindstudie auf eine andere impfpräventable Krankheit. Du willst Doppelblindstudien für Impfstoffe, dann muss man auch über jede Krankheit reden..

Ich habe Tetanus als eine Krankheit genannt, wo Impfschutz sehr dubios ist.
Daß ein Tetanus-Geimpfter seinen "Schutz" über 8 Jahre behält ist sehr zweifelhaft. Mir versuchten Ärzte bei JEDER nennenswerten Verletzung Tetanus-Auffrischung aufzudrängen, auch wenn die letzte Injektion erst 2 Jahre zurück lag. Dann wurde mir das endgültig zu zwielichtig.

Interessant, dass du die Tetanusimpfung "dubios" findest. Selbst unter Impfgegnern findet nämlich gerade diese Impfung sehr oft "Gnade". Du hörst ganz oft: "Ich lehne Impfungen ab, nur gegen Tetanus habe ich mich impfen lassen.". Ihr solltet euch mal einig werden.

Oftmals empfehlen Ärzte bei Verletzungen Tetanus-Impfungen, weil der Impfstatus unklar ist. Wenn man mit einer Verletzung ins Krankenhaus kommt, hat man in den seltensten Fällen den Impfpass dabei, und das Gedächtnis lässt im Alter nach. Zudem schadet ein erneutes Impfen nicht. Gegenbeispiel zu deinem Beispiel: Ich habe mir vor einigen Jahren iin den Finger geschnitten. Ins Krankenhaus, musste genäht werden. Frage des Arztes nach der Tetatnus-Impfung, Antwort vor 4 Jahren. Er gab mir keine Impfung.

Es ist nachgewiesen, dass der Impfschutz nach einer Tetanus-Impfung mindestens 10 Jahre hält, eine Auffrischung wird erst dann empfohlen. Würde sie nicht so lange halten, wären ja all diejenigen, die sich nach, sagen wir 5 Jahren im Garten an einer Rose stechen und dafür nicht ins Krankenhaus oder zum Arzt gehen, potentiell gefährdet.

Und noch ein Hinweis darauf, dass der Impfschutz so lange hält: Impfgegner erzählen ja gerne, wie hoch angeblich die Gewinne der Hersteller und Ärzte sind. Würde man jetzt die Auffrischung bereits nach 5 Jahren empfehlen, dann würde man doch noch viel mehr Geld einnehmen. Hier beißen sich zwei Impfgegner-Argumente gegenseitig...

Selbstverständlich könnte man anständige Impfbeweise erbringen, wenn man wollte. Das hängt nicht an "8 Jahren".
Die eine Gruppe kann sein: Leute, die noch nie gegen Tetanus geimpft wurden und das auch nicht vorhaben.

Siehst du, und genau deswegen bringe ich immer wieder die Masern ins Spiel. Du willst doch sicherlich deine Doppelblindstudien nicht nur auf Tetanus beschränken, oder? Oder doch, denn dann kannst du nach einem für dich negativen Ergebnis der Studie immer noch behaupten, dass das zwar bei Tetanus funktioniert, nicht aber bei Masern...

Und bei Masern, Windpocken, Keuchhusten usw. funktioniert eine solche Studie, wie du sie möchtest, eben nur dann, wenn man sie an Kleinkindern durchführt. Das verbietet sich von selbst.

Insgesamt verbieten sich Doppelblindstudien, deren Ergebnis davon abhängt, dass sich jemand, der vorher gesund war, mit einer potentiell tödlichen Krankheit ansteckt. So etwas kann niemand ernsthaft fordern. Es ist nur wieder ein Bulls***-Argument, mit dem Impfgegner Stimmung machen wollen.

Aber wie gesagt: Solche wirklich überzeugenden Beweise scheut die Impflobby wie der Teufel das Weihwasser. Denn bei vielen sinnlosen Impfungen kommt raus: "Ergebnis nicht signifikant".

Die Herstellerfirmen führen aus guten Gründen keine Doppelblindstudien bei Impfstoffen durch, und im Gegensatz zu anderen Medikamenten werden sie aus eben diesen guten Gründen auch nicht für die Zulassung gefordert.

Es gibt andere überzeugende Beweise für die Wirksamkeit von Impfungen, die habe ich bereits genannt und wiederhole sie nicht.

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Weil Kinderkrankheiten später viel heftiger ausfallen können und z.B. Dein Kind eine Behinderung davontragen könnte, solltest Du in der Schwangerschaft erkranken.

Kinder können auch durch Impfen behindert werden

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@eppursimuove

Stimmt. Aber die Wahrscheinlichkeit für einen Impfschaden ist um ein Vielfaches niedriger als die Wahrscheinlichkeit für ernsthafte Folgen der Krankheit.

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