Wieso sollte Gott sich jemandem zu erkennen geben, wenn er weiß, dass derjenige ihn nicht mögen wird?

8 Antworten

Damit hat es nichts zu tun. Gott hat keine Komplexe.

Gott sagt im Koran, er ist über den 7 Himmeln über seinem Thron. Somit könnte wir ihn so weit weg ohnehin nicht von hier sehen. Logischerweise. 

Unser Universum, was wir noch nicht mal vollständig erforscht hanben, mit allen Planeten und Galaxien und Sternen, ist nur der erste, unterste Himmel, und dessen Weite ist noch nicht einmal erforscht. 

Aber das ist gar nicht der Punkt. 

Außerdem gibt es eine Überlieferung, die besagt, dass Gott hinter einem Hijab (Schleier) ist, der aus so hellem Licht ist, dass, wenn wir Menschen den Hijab sehen würden, erblinden oder gar verbrennen würden. 

Und wenn jemand nur ihn dessen Nähe käme, wäre seine Haut geröstet. Der Prophet s.a.s. war bei seiner Nachtreise nahe dieser "Grenze" und hat dies bestätigt in seinen Überlieferungen. 

Das Leben ist ein Test. Dieser Test endet mit unserem Leben. Zu dem Test gehört es, dass wir Gott nicht sehen können, aber trotzdem an ihn glauben sollen. Kein Mensch hat Gott jemals gesehen und wird es in seinem Erdenleben auch niemals tun.  

Könnten wir Gott sehen, würde jeder Mensch an ihn glauben. Was wäre dann mit der Prüfung? Das wäre unsinnig.

In der Schule, während einer Prüfung, darfst du auch nicht in den Aufzeichnungen nachsehen, sonst wäre die Prüfung hinfällig. 

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Autodidakt Islam seit 2010 und Fernstudium

Wer sagt denn, dass ich von physisch sehen rede? Ich rede von offenbaren, mit dem Herzen erkennen, dass es ihn gibt.

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Wieso sollte Gott sich jemandem zu erkennen geben, wenn er weiß, dass derjenige ihn nicht mögen wird?

Gegenfrage:

Wenn Du jemanden von etwas überzeugen möchtest, versuchst Du das bei demjenigen, der bereits wissend ist, oder bei demjenigen, der (noch) nicht über dieses Etwas weiß?

Oder:

Welchem der beiden Kandidaten ist es hilfreicher, Mathe beigebracht zu bekommen: Dem, der sie bereits beherrscht, oder dem, der den Stoff noch nicht so gut beherrscht?

Würde eine Begegnung mit Gott eher Gottglaubenden oder Nichtgottglaubenden eine mögliche ideologische Kehrtwendung bringen?

Zumindest wäre dies Gott wert, es zu versuchen...

Gruß Fantho

Er will ja durch seine Liebe überzeugen, nicht durch seine Macht. Wir sollen ihn wählen, weil wir seine Persönlichkeit lieben.

Wollte er durch seine Macht überzeugen, hättest du recht: Dann ergäbe es keinen Sinn, dass er sich versteckt.

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@Jesusaves

Und wem würde die Liebe Gottes mehr überzeugen und helfen? Dem Ungläubigen, dem diese Liebe nicht gewahr ist, oder dem Gläubigen, dem die Liebe Gottes bereits gewahr ist?

Gott tritt (auch) demjenigen gegenüber, welcher Gott nicht mag. Das ist der Unterschied zwischen der Gottes Liebe und des Menschen Liebe.

Des Menschen Liebe tritt in der Regel nur gegenüber jenen Menschen in Erscheinung, bei denen der 'Liebende' weiß, dass die anderen ihn mögen...

In der Regel werden unangenehme Menschen von uns Menschen zumeist nicht geliebt. Von Gott jedoch schon...aus diesem Grund hatte Jesus dem Samariter geholfen oder nahm den Zöllner Levi als einen der 12 Jünger auf...

Aus diesem Grund ist die Liebe Gottes auch für all die Nichtglaubenden präsent. Diese müssen halt nur diese Liebe Gottes in sich gewahr werden...

Verstecken und sich verborgen halten ist nicht im Gottes Sinne!

Der Nichtglaubende ist es, der sich versteckt und sich vor Gott verborgen zu halten trachtet - und dies ohne Kenntnis darüber, dass man dies bei und vor Gott nicht kann...vergebliche Liebesmüh des Nichtglaubenden...das Erwachen und die darauf folgende Erkenntnis erfolgt dann auf schmerzliche Weise auf der anderen Seite...

Gruß Fantho

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@Fantho

Ungläubige haben keine Liebe Gottes in sich. Sie nehmen sie ja nicht an.

Gott verbirgt sich sehr wohl vor den Gottlosen, sonst würden sie ihn ja erkennen wie auch der Satan um Gott weiß trotz seiner Schlechtigkeit. Erst am Gerichtstag verbirgt er sich nicht mehr vor ihnen, aber dann ist es eben zu spät.

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@Jesusaves
Ungläubige haben keine Liebe Gottes in sich. Sie nehmen sie ja nicht an.

Darum geht es aber nicht. Es ging um Deine Frage, weshalb Gott überhaupt diesen Menschen sich zeigen sollte...

Gott verbirgt sich sehr wohl vor den Gottlosen, sonst würden sie ihn ja erkenne

Überhaupt nicht. Gott ist immer omnipräsent und allgegenwärtig. Wie schon geschrieben: Die Ungläubigen verstecken sich vor Gott, indem sie zB an eine Gottesexistenz nicht glauben, von einer Gottesexistenz nicht überzeugt sind, Gott ablehnen, Satan hinbegeben, dem Materialismus frönen usw. usf.

Daher verschließen sie nicht nur ihre Augen sondern auch gleich ihr Herz und Verstand davor. Und was sie nicht sehen wollen, werden sie somit auch nicht sehen. Sollten sie eines Tages die Liebe Gottes wahrnehmen, so werden sie zuerst einmal diese als Täuschung und Irrung deklarieren, da eine Veränderung des eigenen Weltbildes viel mehr Schmerzen verursacht, als gewollt...ihnen fallen dann allerlei an Scheinargumenten ein...

...nur um ja nicht ihren Irrtum eingestehen zu müssen.

Es ist wie mit den Eingeborenen, die die Schiffe nicht kommen sahen, obwohl sie bereits sichtbar waren. Sie erkannten diese Schiffe einfach nicht, für sie gab es so etwas nicht...

Erst am Gerichtstag verbirgt er sich nicht mehr vor ihnen, aber dann ist es eben zu spät.

Nun, Gott zeigt sich jedem auf kurze Zeit, wenn man nach dem irdischen Ableben ins Jenseits übergeht. Dort kann man erneut entscheiden.

Der Richtersaal, und davon gibt es einige, wird von anderen Wesen besetzt. Dafür hat Gott seine Helfershelfer, Stell Dir vor: Über 50 Millionen / Jahr, ca. 7.000 Tote / Stunde. Wäre schon eine Menge an Gerichtsterminen, meinst nicht? Und dabei hat Gott noch andere Aufgaben...

Gruß Fantho

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Er offenbart sich jeden Einzelnen, der ihn sucht, durch den Geist. Diese erkennen ihn nicht mit buchstäblichen Augen, sonst wäre er ja sichtbar.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Er ist ja wohl selbst schuld, dass viele ihn nicht mögen. Hast du das Alte Testament nicht gelesen? Und dann schickt er seinen Sohn vor, um UNS die Sünden zu verzeihen. Das ist weder überzeugend noch aufrichtig.
Der Kerl soll erst mal zeigen, dass er sich gebessert hat, aber das hat er wohl nicht.

Mehr als einmal. Ich sehe da einen Gott, der das Böse abgrundtief und gänzlich hasst wie keine andere Person, aber auch bereit ist, Sündern zu vergeben, wenn sie umkehren.

Jesus ist Gottes Arm, ein Teil von Gott. Gott als Mensch. Gott ist ja viel größer als ein Mensch, aber um als Mensch mit uns zu sein, muss er sich je begrenzen.

Jesus war es außerdem, der entschied, dass die Welt weiter bestehen soll. Gott überließ ihm die Entscheidung, weil er sie dann ja auch retten gehen musste.

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@Jesusaves

Was du so alles siehst! Gott ist einer der schlimmsten Verbrecher aller Zeiten, der hat nicht uns zu vergeben, sondern bei uns um Verzeihung zu bitten.

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@ThomasJNewton

Weil er uns die Wahl zwischen gut und böse lässt?

Ich dachte auch mal wie du, aber dann sah ich ein, dass es keine Wahl zu Lieben gibt, wenn er uns nicht die Freiheit lässt, denn Liebe braucht Freiheit als Fundament.

Gott wäre sonst wie ein Entführer und wir wie Entführungsopfer mit Stockholmsyndrom.

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Wieso sollte Gott sich jemandem zu erkennen geben

Dein Gott ist doch Jesus, oder irre ich mich?

Das, was Ihr "Der Gott" nennt, ist auch Das in der Welt Unbeweisbare, und hat mit Deiner Geschichte prinzipiell nichts, oder kaum etwas, zu tun. Die Unbeweisbarkeit ist sicher, das wissen wir, mehr nicht. "Worte Gottes - Gottessohn" gehören zu den Legenden, Das Eine offenbart Sich nicht und hat auch keine Familienmitglieder. Unbeweisbarkeit gilt immer.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Christentum und Islam, Physik und Leben

Woraus schließt du, dass er sich nicht offenbart?

Nur weil er sich dir nicht offenbart hat, ist das doch kein Beweis dafür, dass er sich niemandem offenbart.

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@Jesusaves

Nenne mir bitte eine Person, die gesund ist und vor allem nicht an einer geistigen Störung leidet, die so etwas von sich behaupten kann und vor allem, mit der ich reden kann! Du wirst nicht eine einzige finden können.

Über das Internet funktioniert das nicht, und die Leute, die damit angeben, verlieren schon in der ersten Zeile.

Vielleicht solltest Du das verges²en!

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@joerosac

Ich kenn da einige und wenn du mal in eine evangelikale Kirche gehst, dann wirste auch einige kennen lernen.

Ich rühme mich in dem Herrn, na und? Steht schon in der Bibel, dass ichs tun werde. Wieso sollte ich all die Wunder, die ich schon erlebt habe, auch verschweigen? Ganz besonders, wenn vor mir jemand ist, der auch leidet. Wär ziemlich fies von mir, ihr nicht den Rettungsweg zu zeigen, findest du nicht?

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@Jesusaves

Du sagst gar nichts. Wunder? Zählt nicht. Offenbarung - was bitte wurde offenbart? Wer war dabei? Nein, Du weißt nichts Neues.

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@joerosac

Jesus hat sich mir offenbart und auch schon vielen anderen.

Dass er sich dir nicht offenbart hat, weil du ihn nie von ganzem Herzen gesucht hast, bedeutet also dass er nicht existiert, ja? Was für ne Logik. Da ist jede anständige Diskussion sinnlos.

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