Wieso sind wir immer noch nicht auf außerirdisches Leben gestoßen?

22 Antworten

Weil die Entfernungen einfach zu groß sind. Würden wir zb in 500 Lichtjahren entfernung nachweislich einen Planeten mit einer hoch technischen Zivilisation find das en würden sähen wir den Planeten wie er vor 500 Jahren war und auch eine gesendete Nachricht würde 500 Jahre bis dorthin brauchen eine mögliche Antwort 500 Jahre zurück. Auch diese Aliens sähen die Erde wie sie vor 500 Jahren war sie würden sie im MIttelalter sehen. So einfach wie in Filmen ist der Kontakt und das finden von außerirdischen Leben nicht. Auch eine Reise zu fernen Planeten ist so nicht möglich. Selbst mit Lichtgeschwindigkeit würde man um die zwei Jahre brauchen nur um unser Sonnensystem ganz zu verlassen und die Zeit selbst ist auch ein Problem auf sehr schnellen Raumschiffen vergeht sie langsamer als auf Planeten(Zwillingsparadoxon). Einen Planeten in einer anderen Galaxie zb Amdromedar sähen wir wie er vor 2,5 Millionen Jahren war einen in der Sombero Galaxie sähen wir wie er vor 30 Millionen Jahren auch auch diese Galaxie sehen wir wie sie vor 30 Millionen Jahren war weil das Licht so lange braucht um und zu erreichen sie ist 30 Millionen Lichtjahre entfernt. Ein Lichtjahr ist etwa 9,46 Billionen Kilometer lang.

Das größte Problem sind die Entfernungen. Der uns nächstgelegene Exoplanet (also ein Planet, der erdähnliche Bedingungen hat und somit ein potentieller Kandidat für Leben ist) liegt im System Proxima Zentauri, das vier Lichtjahre entfernt ist. Mit konventionellen Antrieben würde eine Reise dorthin 10.000 Jahre dauern.

Die Aliens müssten also über Antriebsmöglichkeiten verfügen, die diese Strecke schneller überwinden könnten. Um mit Lichtgeschwindigkeit reisen zu können, braucht man aber extrem viel Energie, vermutlich mehr, als das Universum hergeben würde. Lassen wir dabei das Raum-Zeit-Gefüge mal unbedacht. Das selbe gilt auch für einen Warp-Antrieb (der den Raum vor dem Raumschiff krümmen würde), auch hier ist ein immens hoher Energiebedarf notwendig.

Zurzeit ist das also ziemlich unwahrscheinlich, dass wir auf Aliens treffen, aber wer weiß, vielleicht haben die ja Möglichkeiten gefunden, die Energie aufzubringen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Langjährige Erfahrung

Meine persönliche Begründung

Falls es eine Spezies geben würde, die interstellare Raumfahrt treiben könnte, dann müsste diese Spezies eine sehr stabile Sozialstruktur haben, denn die dort Zurückbleibenden und die jeweiligen Raumfahrer würden sich auf Grund der großen Entfernung nicht mehr wiedersehen können. Eine solche stabile Gesellschaft könnte kein Interesse daran haben, die eigene Stabilität durch den Kontakt mit fremden Lebewesen zu gefährden.

Ein möglicher Fehler dieser Argumentation besteht wohl darin, dass Lebewesen sich nicht unbedingt rational verhalten.

Hinweis: Damit ein Kontakt mit einer außerirdischen Spezies aufgenommen werden könnte, müßte diese Spezies auch im etwa gleichen Zeitfenster wie die Menschheit existieren und in diesem Zeitfenster auch interstellare Raumfahrt entwickelt haben. Die Menschheit existiert seit etwa 1 Million Jahren, hat aber erst in den letzten 100 Jahren planetare Raumfahrt entwickelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Vorgang quasi gleichzeitig an verschiedenen Stellen der Galaxis existiert kann als gegen Null gehend angenommen werden und ebenso die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschheit in 100 000 Jahren noch existiert.

in den letzten max. 60 Jahren wohl eher! Weit gekommen sind wir damit nicht wirklich! Erst letztes Jahr oder so , hat etwas von uns unser Sonnensystem verlassen!

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@AndreStrozewski

Es ging mir nur um die Relation der Größenordnungen. Und prinzipiell kann man die gesamte vorhergehende technische Entwicklung als Voraussetzung für Raumfahrt ansehen.

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Dabei muss man aber m. E. noch berücksichtigen, dass unser Sonnensystem erst seit ca. 4,5 Milliarden Jahren existiert, das gesamte Universum aber bereits seit 13,7 Milliarden Jahren. Es wäre also durchaus denkbar, dass irgendwo eine Zivilisation existiert, die uns in vielen Dingen weit voraus sein könnte. Und sehr wahrscheinlich haben die auch keine katholische Kirche, die die Wissenschaft hunderte von Jahren verdammt und in Grenzen hält, weil sie sie als Werk des Teufels ansehen... *ironie off* 😁

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@profanity

Ja aber die Existenz einer hochentwickelten Art dauert wohl nur größenordnungsmäßig maximal 1 Million Jahre. Das ist das Gesetz der Evolution (aus Variation und Selektion) und dieses Gesetz gilt natürlich auch für Lebensformen, die anders sind als die unsere.

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@Littlethought

Das entspricht dem, was wir bislang aus der Evolution gelernt haben. Das muss nicht zwangsläufig auf extraterrestrische Evolutionen zutreffen 😉

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@profanity

Evolutionäre Prozesse kennt man auch aus dem nichtbiologischen Bereich. Im Prinzip ist sogar die Materieentstehung seit dem Urknall ein solcher evolutionärer Prozeß (Komplexität aus Einfachheit) der einen scheinbaren Widerspruch zum Entropiesatz (Annäherung der Zustände) darstellt.

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@Littlethought

Ja, das ist ja alles richtig. Aber wir wissen nicht, ob das für das gesamte Universum gilt, wir können es nur vermuten. Allein der Umstand, dass Zeit nur eine Illusion ist, könnte unsere Evolution schon wieder auf den Kopf stellen und viele Dinge müssten neu überdacht werden. Stell dir nur mal vor, dass es eine Zivilisation in der Nähe eines schwarzen Lochs geben würde. Ihr Zeitverhältnis wäre grundlegend anders als unseres, nur durch die hohe Gravitation des SL. Für uns hier auf der Erde liegen die Fakten ganz klar, aber an anderen Orten des Alls kann das schon völlig anders sein.

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@profanity

Die Grenze zwischen Spekulationsphysik und Scienc-Fiction scheint ziemlich fließend zu sein.

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Im Endeffekt sprichst Du gerade hier von Fermi's Paradoxon (Enrio Fermi, italienischer Physiker und Nobelpreisträger). Er formulierte das ungefähr so:

Obwohl Berechnungen zeigen, dass es dort draussen Leben geben MUSS - schon rein der Wahrscheinlichkeit und Statistik nach, wo sind sie denn alle?

Du wirst viele Theorien dazu finden, von welchen Du auch eine schon erwähnt hast.

Ich selber halte zwei Theorien für mögich:

  • Antweder es existiert eine strikte Maxime der "Nicht-Einmischung" - im Star Trek-Universum auch "Die oberste Direktive" genannt. Hier darf man sich in die Angelegenheiten und die Entwicklung anderer Völker nicht einmischen. Das würde bedeuten in unserem Fall, dass wir beobachtet werden - zum Beispiel von der Rückseite des Mondes.
  • Oder die Ausserirdischen sind schon längst da, sind unter uns, und mischen sich tagtäglich in unser Leben ein - mit dem Ziel uns in eine ihnen genehme Richtung positiv oder negativ zu beeinflussen. in diesem Fall bliebe ihre Intervention auch verdeckt, damit ihre Ziele nicht gefährdert werden.

Im zweiten Fall - warum sehen wir sie dann nicht?

Sei mal ganz ehrlich: Durch die Jahrtausende hinweg gab und gibt es immer Bereichte über "Götter, welche vom Himmel herabstiegen", über unnätürliche Begegnungen, Entführungen etc. Können alle diese Menschen verrückt, verwirrt, erkrenkt oder geistig verwirrt gewesen sein? Alle, welche das behaupten - durch Jahrtausende hindurch?

Vielleicht sehen und erleben wir diese "Nicht-Erdlinge" ja bereits - und können sie entweder nicht wahrnehmen (z.B. weil sie aus Energie bestehen) oder sollen sie nicht wahrnehmen, weswegen sie sich verstecken und nur immer von "harmlosen Spinnern" irgendwo gesichtet werden.

Such Dir eine Möglichkeit aus. Welche die wahrscheinlichere ist, kann ich Dir nicht dagen. Das ist eine grundsätzliche Glaubensfrage.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Menschlichkeit ist mein persönlicher Grundsatz!
Obwohl Berechnungen zeigen, dass es dort draussen Leben geben MUSS - schon rein der Wahrscheinlichkeit und Statistik nach, wo sind sie denn alle?

Solange wie nicht alle Daten, die in die Drake-Gleichung eingehen bekannt sind ist die Aussage mit der Wahrscheinlichkeit und Statistik in einem Universum dessen Vorrat an Energie und Masse nach gegenwärtigem Kenntnisstand endlich ist schlicht falsch.

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@Traveller5712

Oh, du kennst also die fehlenden Parameter in der Drake-Gleichung? Immer her damit, darauf wartet die Astronomie schon mindestens seit Zeiten von Drake!

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@Traveller5712

Also kennst du sie nicht. Woraus schließt du dann dass sie so groß sind dass deine Aussage mit der Wahrscheinlichkeit stimmt? Das ist eine gefühlte Wahrheit, mehr nicht. Das hat weder etwas mit Statistik noch mit Wahrscheinlichkeit noch mit Wissenschaft zu tun.

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Das liegt wohl einfach nur daran, dass die Entfernungen zwischen Planetensystemen im Weltall so gewaltig groß, also fast unüberbrückbar sind.

Bedenke auch:

Schon in den tieferen Regionen der Ozeane auf unserer Erde gibt es Lebewesen, denen wir Menschen noch nie begegnet sind.

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