wieso sind überhaupt Flüchtlinge aus Afghanistan bei uns, wenn unsere Bundeswehr doch dort für Ordnung gesorgt hat?

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6 Antworten

Wir können da noch Mengen dieser armen Menschen aufnehmen. Die können ja hier arbeiten und tragen zum Wirtschaftswachstum bei. Du sicher nicht. sonst würdest Du nicht hier am Arbeitstag die Zeit vertrödeln mit so blöden Fragen

bachforelle49 16.02.2016, 14:34

ja ja, mach mal.. als Praktikant für 1 Euro .. das tust du doch auch nicht! Dann sei mal schön barmherzig und verändere die Welt(geschichte). Erzähl mir mal was von deinem spannenden Arbeitstag!!

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bachforelle49 19.02.2016, 15:33
@Betago

habe dich mit nem Stern ausgezeichnet, weil du so ein Weltverbesserer bist, von denen es in unserer Gesellschaft soviel und reichlich gibt. Damit kommt dann die Einstellung zu einem komplexen Thema so richtig zeitnah- und bezogen real rüber: " Was kümmert mich das Elend der Anderen, Hauptsache, ich hab damit nichts zu tun und mir gehts - finanziell - gut! "

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Der Spruch "Deutschland wird am Hindukusch verteidigt" war so ziemlich einer der blödesten Politikersprüche der vergangenen Jahrzehnte. Dass die Afghanen hierherkommen hat vor allem damit zu tun, dass der gesamte Afghanistaneinsatz ein ziemlicher Fehlschlag war und ist.

bachforelle49 08.03.2016, 15:23

Ja, wie sich ja jetzt zeigt, hat unser Einsatz scheinbar dort eine Menge Menschen bewogen, sich auf den Weg in unser gelobtes Land zu machen! Als wenn Reklame gemacht worden wäre, alles stehen und liegen zu lassen.. Wieso kommen ausgerechnet aus Afghanistan soviel Flüchtlinge und stranden jetzt in Idomeni??

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Hamburger02 08.03.2016, 17:16
@bachforelle49

In einem Fernsehinterview meinte einer, seit die BW weg wäre, wäre man dort seines Lebens nicht mehr sicher.

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Dort ist seit 1979 Krieg und sowohl der sowjetische, als auch der amerikanische, deutsche und jeder andere Einmarsch hatte nur den Zweck, Kontrolle über den strategischen wichtigen Ort zu gewinnen. Die Versuche sind kläglich gescheitert, weil als die Sowjetunion dort war, Amerika die Taliban erschaffen hat, um gegen die Russen zu kämpfen. Dann hat sich die Taliban gegen Amerika gewendet. Seit ihrem Einmarsch 2001 sorgt aber Pakistan mit der Unterstützung der Taliban dafür, dass es dort nicht zu Frieden kommt. Pakistan tut das, weil Afghanistan sich an den Iran annähern könnte, wenn es dort Frieden gäbe und Pakistan das verhindern will.
Es sieht nicht danach aus, als ob dort in den nächsten Jahren/Jahrzehnten Frieden einkehrt, also kommen die Flüchtlinge, weil die wissen, dass sie vielleicht nicht jetzt aber vielleicht in einem, zwei oder fünf Jahren im Krieg sterben werden.

Afghanistan ist ein Ort, von dem du sofort das Weite suchen würdest. Aus allen Gründen (einem, der vor Gewalt flieht und gleichzeitig auf eine finanziell bessere Zukunft hofft, kann man das wohl nicht verdenken. Würdest du auch machen).

Ja, der ausländische Militäreinsatz ist volle Länge gescheitert. Das Bombardieren und Besetzen eines Landes durch eine internationale Allianz hat zuletzt vor über 70 Jahren, in Deutschland, eine bessere Entwicklung eingeleitet. Seither eigentlich nie mehr.

bikerin99 16.02.2016, 13:57

Außerdem die Chance auf Schul- und Ausbildung. Der Krieg verhindert, dass die Kinder und Jugendliche, den Mädchen und Frauen verboten, die Schule zu besuchen.

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bachforelle49 16.02.2016, 14:33
@bikerin99

ja und..? warum tönt man dann vor Jahren schon, wir bzw. die Allianz wollen alles zum Guten hin verändern? Ist das Verteidigungsministerium nur zum Repräsentieren gut? (siehe (Dr.) Guttenberg, und so) - wenn ein Soldat im Umgang mit der Waffe traumatisiert wird, hat er seinen Beruf verfehlt, weil er das ja freiwillig und für viel Auslandszulage `macht ` ..

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GhostOA 16.02.2016, 16:57
@bachforelle49

wenn ein Soldat im Umgang mit der Waffe traumatisiert wird, hat er
seinen Beruf verfehlt, weil er das ja freiwillig und für viel
Auslandszulage `macht

Wenn ein Feuerwehrmann durch eine verkohlte Leiche traumtisiert wird, hat er seinen Beruf verfehlt, weil er das ja freiwillig und für viel Geld tut
Sorry aber so einen Mist habe ich lange nicht gelesen. Nicht nur, dass sie unsere Soldaten beleidigen, nein sie haben nicht einmal Mitgefühl. Soldaten sind Bürger in Uniform. Ganz normale Menschen. Ja Soldaten werden zum töten ausgebildet, ja jeder Soldat erhält Geld für die Zeit im Ausland.
Aber glauben sie wirklich das Soldaten töten wollen? Wobei das töten nicht einmal das Problem darstellt. Traumatisiert werden kann man durch Dinge wie angesprengt werden, Freunde sterben neben einem oder das Land, in dem man sich befindet behandelt Menschen unmenschlich.
Und ja es gibt Geld, bringt mir dieses Geld den besten Freund zurück? Bringt einem dieses Geld das lachen zurück? Nein, es ist nur eine kleine Zuwendung für den Soldaten.
Soldat werden aus finanziellen Gründen, dass ist eine schlechte Idee.

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bachforelle49 18.02.2016, 13:10
@GhostOA

du kannst ruhig " Du " zu mir sagen, weil ichs ja auch tue.. Die Waffe ist zum Töten da, das änderst du auch nicht, und das sollte ein Soldat sich immer vor Augen halten (siehe auch: das Weiße im gegnerischen Auge...) Wenn einer (auch Feuerwehrmann..) Angst hat, sich in Gefahr zu begeben, dann gibts noch die Möglichkeit, etwas anderes zu machen... Es gibt noch den Unterschied, daß mans heute freiwillig macht, denn unsere Väter und Großväter wurden als Kanonenfutter rekrutiert, ob sie wollten oder nicht... Im übrigen mußt du nicht gleich zum Extrem " verkohlte Leiche " greifen, um Eindruck zu schinden und die besondere Dramatik zu unterstreichen...

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GhostOA 18.02.2016, 22:55
@bachforelle49

Kein Mensch auf der Welt kann sagen, wie man sich verhält und fühlt wenn man selbst das erste mal tötet oder in eine extreme Situation (Angesprengt werden, beschossen werden, die Verhältnisse vor Ort) gerät.

Angst ist eine normale Reaktion, Angst hat jeder. Es braucht aber sehr viel Mut seine Angst zu überwinden und für andere da zu sein. Und das sind Soldaten. Für andere da.
Ein Soldat hat genau so Angst wie jeder andere, nur überwinden Soldaten ihre Angst nicht unbedingt für die Politiker oder so. Sie tun das für den Kameraden neben ihnen. Für andere die Angst zu überwinden, dass zeichnet Soldaten aus. Aber auch Polizisten, Feuerwehrmänner und andere die sich für andere einsetzen.

Man kann auch etwas anderes machen, aber weg sehen und nichts tun ist selten hilfreich.
Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun!-Edmund Burke

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bachforelle49 19.02.2016, 15:26
@GhostOA

bei soviel potentieller Skepsis und Angst des Soldaten empfehle ich eine Tätigkeit in der Sparte der " grünen Berufe " wie zB Gärtner usw... Da hält sich der Triumpf des Bösen in Grenzen und der Kampf mit der Kreatur liegt mehr in der Auseinandersetzung mit den Schnecken und Zeckenplage.. Man kriegt zwar keine Auslands- und Gefahrenzulage, aber der Steuerzahler hat auch mehr von heimisch angebautem Biowirsingkohl als von Trauma Aufarbeitungen. An letzterem machen sich nur die Psychotherapeuten und Psychiater gesund...

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1. Was die Bundeswehr da gemacht hat, war sicher punktuell sinnvoll, hoffe ich mal. Aber offensichtlich nicht nachhaltig.

2. Das sind quasi präventive Kriegsflüchtlinge. Der Krieg kommt, das ist absehbar, und gerade junge Männer werden vermutlich für die eine oder andere Seite zwangsrekrutiert werden. Also versuchen die Familien, sich oder  -wenn das nicht geht - wenigstens die Jungs in Sicherheit zu bringen.

Ich glaube kaum, dass man den Überfall auf ein fremdes Land für "Ordnung sorgen" beschreiben kann.

Frag dich mal, wann krieg je sinnvoll war und wieso es immer mehr Menschen gibt, die sich von den Medien manipuliert fühlen.

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