Wieso sind so Viele negativ auf Elektroautos eingestellt?

18 Antworten

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Das wüsste ich auch gerne 🤷‍♂️

Aber es gibt Theorien:

Leute die das Thema Umwelt anprangern, sind eigentlich Kinderhasser denen die Umwelt völlig egal ist und denen es ledeglich darum geht Kindern und Leuten die sich für den Klima und Umweltschutz einsetzen mal so richtig "in die Fresse zu schlagen" mit ihren "Argumenten"

Leute die das Thema laden anprangern, wollen nicht zugeben, dass sie es hassen sich mit sich selbst zu beschäftigen (Wartezeit-Argument), wenn es dagegen mehr um das "Wo" als das "Wie lange" geht, sind zu faul Sachen im voraus zu planen.

Leute die den Stromverbrauch kritisieren, möchten nicht daran erinnert werden wie lange ihr Fernseher läuft ohne dass jemand zuschaut.

Leute die den Preis kritisieren, wollen generell für alles so wenig wie möglich ausgeben und knausern an allen Ecken und Enden, bzw wissen das sie zu wenig verdienen um sich sowas kaufen zu können.

Leute die die Reichweite kritisieren, wollen nicht darüber nachdenken wie viele Kilometer sie eigentlich fahren obwohl andere Alternativen sinnvoller wären oder welche ihrer Fahrten überhaupt nicht nötig wären.

Leute die mit Wasserstoff kommen sind ein ganz spezielles Volk, es turnt sie oft unbewusst die Vorstellung an, schlauchartige Objekte in Körperöffnungen zu stecken um dadurch Flüssigkeiten in den Körper zu füllen. Deswegen sind Hauptsächlich Männer gegen das E-Auto. Oder sie können sich schlichtweg nicht vorstellen wie etwas das man eigentlich nicht sehen kann, von der Ladesäule in das Auto kommen kann.

Leute die den Sound kritisieren, sind oft Leute die kein Ventil für Ihre Emutionen haben und zb nur über das Brüllen des V8 ihre Potenz und Aggressivität ausdrücken können, diese Leute würden im Normalen Leben am liebsten brummend, grunzend und brüllend ihre Potenz und Aggressivität in der Öffentlichkeit demonstrieren (wöör seht her wie stark und männlich ich bin) , aber das ist heute eher nicht mehr so angesehen.

Generell sind es hauptsächlich Männer die ein Problem mit ihren weiblichen Eigenschaften haben die gegen E-Autos sind, weil schon immer galt der Strom eher als weibliche Energie weil er leise, unscheinbar und schwach wirkt, ihr Gehirn ist einfach nicht dazu in der Lage die Kraft des Stroms zu sehen.

Manche sind geistig aber auch nicht so die Überfieger und können sich nicht vorstellen was es bedeutet dass E-Autos jetzt ende immer besser funktionieren. Denn intelligente und gebildete Menschen sind statistisch gesehen eher bereit ein E-Auto zu fahren, als Menschen die weder intelligent noch gebildet sind.

Eine Person kann auch meherere dieser Gründe haben.

Eine Studie von Shell hat letztens festgestellt, das die meisten ein E-Auto wegen dem Fahrspaß kaufen und nur ein kleiner Teil kauft ein E-Auto wegen der Umwelt.

Super Antwort! Danke :D

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So lange mit Elektroautos nicht echte Reichweiten von über 700 km und ein Volltanken in 5 Minuten erreicht werden, wie es bei meinem Benziner derzeit der Fall ist, und das zu einem vergleichbaren Preis, wie mein Auto gekostet hat, kommt so ein Elektroauto für mich nicht in Frage - so einfach ist das.

Was da derzeit verkauft wird ist - außer bei Kleinstwagen für den Kurzstrecken- bzw. Stadtverkehr - noch lange nicht praxistauglich und obendrein ohne die derzeit noch vorhandene staatliche Förderung viel zu teuer.

Die Zukunft wäre meiner Meinung nach sowieso eher der Wasserstoffantrieb (siehe Toyota Mirai oder Hyundai Nexo) aber vor allem die europäischen Hersteller haben ja mal wieder aufs falsche Pferd gesetzt.

Die Zukunft wäre meiner Meinung nach sowieso eher der Wasserstoffantrieb (siehe Toyota Mirai oder Hyundai Nexo) aber vor allem die europäischen Hersteller haben ja mal wieder aufs falsche Pferd gesetzt.

Wasserstoff-Autos SIND Elektroautos - mit Elektromotor und Batterie. Nur ist die Batterie kleiner und wird über Brennstoffzellen auch unterwegs nachgeladen, die aus Wasserstoff und Luft-Sauerstoff Wasser unter Abgabe von Strom erzeugen. Dieser Wasserstoff muss aber erst einmal erzeugt (wofür Strom benötigt wird), transportiert (wofür irgendeine Form von Energie benötigt wird), auf 700 Bar komprimiert (was viel Strom kostet) und kann dann wieder in Strom gewandelt werden. Der Strombedarf für ein Wasserstoffauto ist daher rund 500% höher, als in einem reinen Elektroauto.

Meinst du diese Wasserstoffautos? Sorry aber Wasserstoffautos sind mit einem Wirkungsgrad von etwa 30 % und einem Energiebedarf der etwa 500% höher ist als dieser vom E-Auto einfach nicht Effizient und kostenarm.

Ja vielleicht auf langen Strecken; also z.B. LKW aber nicht im klein Verkehr.

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@XAEOS

Ja, ich weiß auch, dass Wasserstoff-Autos auch Elektroautos sind.

Darum geht es mir aber nicht, sondern darum, dass man damit schon jetzt gute Reichweiten und schnelle Tankvorgänge realisieren kann und damit trotzdem die lokalen schädlichen Immissionen auf Null reduzieren.

Wasserstoffautos jetzt anzubieten hieße ja auch nicht zwangsläufig, andere Antriebe überhaupt nicht mehr weiter zu entwickeln.

Was wir hier aber im Moment angeboten bekommen, ist leider halbfertige und praxisuntaugliche Technik und kommt für mich deshalb nicht infrage, selbst wenn so ein E-Auto dank staatlicher Förderung billiger wäre, als eines mit Verbrennungsmotor.

Und insgesamt sollte die Zukunft m.E. sowieso weg vom automobilen Individualverkehr in heutiger Form führen, d.h. weg vom "PKW für alle". Denn mindestens genauso schlimm, wie die Abgasbelastung ist die Platzverschwendung in den Städten durch immer mehr und immer größere Autos. Dabei spielt es auch überhaupt keine Rolle, womit die angetrieben werden.

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@WeiSte
Darum geht es mir aber nicht, sondern darum, dass man damit schon jetzt gute Reichweiten und schnelle Tankvorgänge realisieren kann und damit trotzdem die lokalen schädlichen Immissionen auf Null reduzieren.

Lokal vielleicht schon, man muss aber genauso wie beim Elektroauto auch hinter die Kulissen schauen. Das Problem ist heute, dass wir nicht 100% Ökostrom haben. Somit fördert ein Wasserstoffauto, die Emissionen welche z. B. Braunkohlekraftwerke gemacht werden, 5x mehr als ein Elektroauto. Das ist verdammt viel.

Aufgrund des hohen Energiebedarfs von Wasserstoffautos, wäre es einfach nicht logisch diese als Standard einzusetzen. Dazu kommt natürlich auch noch die Ineffizienz.

Es ist uns nicht möglich in absehbarer Zeit unsere Energiekapazität zu verfünffachen.

Wasserstoffautos jetzt anzubieten hieße ja auch nicht zwangsläufig, andere Antriebe überhaupt nicht mehr weiter zu entwickeln.

Sorry, aber es macht schlicht und einfach keinen Sinn Wasserstoffautos in grosser Menge anzubieten. Ja vielleicht macht es Sinn bei grösseren Fahrzeugen wie z. B. Busse LKW etc. welche lange Strecken fahren müssen, aber im klein Verkehr macht es 0 Sinn.

Vor allem wenn Elektroautos so starken Fortschritt machen. Zurzeit wird z. B. an der Feststoffbatterie gearbeitet, welche kein Lithium, Kobalt etc. verwendet und sogar länger erhalten bleibt. Zudem kann sie innerhalb von 5-10 Minuten aufgeladen werden.

Was wir hier aber im Moment angeboten bekommen, ist leider halbfertige und praxisuntaugliche Technik und kommt für mich deshalb nicht infrage, selbst wenn so ein E-Auto dank staatlicher Förderung billiger wäre, als eines mit Verbrennungsmotor.

Halbfertig? Das sagst du.. Elektroautos funktionieren super wie jeder andere Verbrenner. Sie sind sogar in Wartung etc. deutlich günstiger...
Zudem sind sie um ein vielfaches Umweltfreundlicher als Verbrenner.

Das da oben ist lediglich eine von vielen Ausreden..

Und insgesamt sollte die Zukunft m.E. sowieso weg vom automobilen Individualverkehr in heutiger Form führen, d.h. weg vom "PKW für alle". Denn mindestens genauso schlimm, wie die Abgasbelastung ist die Platzverschwendung in den Städten durch immer mehr und immer größere Autos. Dabei spielt es auch überhaupt keine Rolle, womit die angetrieben werden.

Da magst du vielleicht sogar recht haben, jedoch wird dies nie so realisiert werden.

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@XAEOS

Wenn:

  • Reichweite
  • Ladedauer
  • Ladeinfrastruktur
  • Anschaffungspreis

denjenigen von heutigen, vergleichbaren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren entspricht, ist die Technik für mich serienreif; vorher eben nur "halbfertig".

Dann werde ich auch ein E-Auto kaufen - und vorher eben nicht.

Übrigens bin ich in den letzten fünf, sechs Jahren schon mehr Kilometer mit dem Fahrrad (ca. 8.000 bis 10.000 p.a.) als mit dem Auto (4.000 bis 8.000 p.a.) gefahren. Zudem ist mein aktuelles Auto (neu gekauft Anfang 2020, Benziner, 1.5 Liter, 110 kW) mein sowohl vom Motor als auch von den Abmessungen her kleinstes und leistungsschwächstes Auto seit 1995. Das ist mein persönlicher Beitrag zum Thema "weg vom automobilen Individualverkehr". Ganz auf ein Auto verzichten kann ich leider nicht, aber ich habe es schon ziemlich reduziert, wie gesagt.

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Weil alleine die Herstellung eines Akkus alleine vo viel CO2 verursacht, als wenn das Auto 8 Jahre lang mit Dieselmotor in der Gegend herumtuckert (unter Idealbedingungen, d.H. wenn man das Fahrzeug hernach nur mit "grüner" Energie läd).

Zusätzlich kommt hinzu, das Lithium der Akkus muss irgendwo herkommen, also werden derzeit ganze Landstriche für Generationen unbewohnbar gemacht, um es zu gewinnen und dort wird weiteres CO2 ausgestoßen.

Noch dazu, das Lithium kann aus den Akkus nicht mehr rückgewonnen werden. Er ist verloren und wird gar zum giftigen Sondermüll.

Zudem muss man auch noch das ganze Auto drumherum neu herstellen, nochmal CO2.

Also was genau soll da bitte ganz genau in der Gesamtrechnung besser sein?

Zudem sind Langstrecken kaum möglich und vielerorts gibt es keine Lademöglichkeiten, weil die Leute ihre Fahrzeuge irgendwo im öffentlichen Verkehrsraum abstellen müssen und keinen Parkplatz mit Ladesäule zur Verfügung haben.

Nix dagegen, wenn man neue Autos gegen E-Fahrzeuge ersetzt, jedoch dann deren Akkus mit entweder mit erheblich weniger ohne besser ganz ohne Lithium auskommen oder das Lithium als Mindeststandart vollständig wiederverwendet werden kann.

Aber tadellos funktionierende Fahrzeuge komplett auszutauschen, das ist komplett blöd.

Selbstverständlich haben E - Fahrzeuge auch erhebliche Vorteile. Man kann vollständig aus erneuerbaren Energiequellen stammende Energie "tanken, sie sind auch erheblich leiser (bis 40 km/h, danach verursacht das reine Fahrgeräusch des Fahrzeuges mehr Schalldruck als ein Verbrennermotor, wartungsärmer, verschleißärmer (wobei man das von den Akkus noch gar nicht so genau weiß), sie halten sicherlich Schadstoffbelastungen aus Ballungsräumen draußen, 70% aller Fahrten sind so oder so unter 15 km und E - Motoren haben zweifelsfrei einen erheblich besseren Wirkungsgrad.

Aber Vorteile in Sachen Umweltbilanz haben sie halt dann doch eher keine, weil sie das einzsparende CO2 der ersten 8 Jahre halt gleich bei der Herstellung raushauen und selbst hinterher, die Rohstoffgewinnung hat hierbei auch zusätzliche Schäden verursacht und der verbliebene Giftmüll aus Altakkus ist auch noch mit ein zu beziehen.

Weil alleine die Herstellung eines Akkus alleine vo viel CO2 verursacht, als wenn das Auto 8 Jahre lang mit Dieselmotor in der Gegend herumtuckert (unter Idealbedingungen, d.H. wenn man das Fahrzeug hernach nur mit "grüner" Energie läd).

Falsch, laut neue Studie sind es gerade mal noch 30'000KM.

Zusätzlich kommt hinzu, das Lithium der Akkus muss irgendwo herkommen, also werden derzeit ganze Landstriche für Generationen unbewohnbar gemacht, um es zu gewinnen und dort wird weiteres CO2 ausgestoßen.

Hier ist lediglich der Wasserbedarf ein Problem. Eine 64 kWh Batterie brauch etwa 3640 Liter Wasser. Diese kann man jedoch 1000 neu laden.

Wenn man davon ausgeht, dass pro Liter Benzin nur 0.6 Liter Wasser benötigt werden und der Fahrer pro Jahr 15000 Km fährt kommt dies etwa auf ein Verbrauch von 1000 Liter Benzin und somit 600 Liter Wasser. Kannst dir gerne hochrechnen.

Nix dagegen, wenn man neue Autos gegen E-Fahrzeuge ersetzt, jedoch dann deren Akkus mit entweder mit erheblich weniger ohne besser ganz ohne Lithium auskommen oder das Lithium als Mindeststandart vollständig wiederverwendet werden kann.

Zurzeit werden Batterien zu 98% recycelt, in 2-3 Jahren wird sich wird sich dies mit der Feststoffbatterie nochmals komplett verbessern.

Aber tadellos funktionierende Fahrzeuge komplett auszutauschen, das ist komplett blöd.

Nein ist es nicht, der Abbau von Erdöl ist deutlich schädlicher als der Abbau von Lithium. Nur schon das an den Bohrlöchern unkontrolliert entweichende Methan ist 21-mal schlimmer für die Umwelt als CO2. Zudem wird der Boden und das Grundwasser mit Chemikalien verseucht.

Aber Vorteile in Sachen Umweltbilanz haben sie halt dann doch eher keine, weil sie das einzsparende CO2 der ersten 8 Jahre halt gleich bei der Herstellung raushauen und selbst hinterher, die Rohstoffgewinnung hat hierbei auch zusätzliche Schäden verursacht und der verbliebene Giftmüll aus Altakkus ist auch noch mit ein zu beziehen.

Diesel und Benzin haben brauchen enorm viel Grau Energie und stoßen zudem beim Transport nochmals erheblich mehr CO2 aus:

Der Arbeitskreis Innovative Verkehrspolitik in Deutschland hat den spezifischen Energieaufwand für Erdölförderung berechnet: Um eine Energiemenge von 277 GWh aus Erdöl zu gewinnen, werden alleine für das Fördern des Öls 1 GWh an Energie benötigt. Für den Transport des Rohöls zu den Raffinerien per Hochseetanker werden Unmengen an Schweröl verbrannt. Die grössten Tanker fassen 300’000 Tonnen Rohöl und verbrauchen pro Tag etwa 1 Promille der Ladekapazität. Das sind 300 Tonnen Rohöl am Tag, die beim Verbrennen ca. 950 Tonnen CO2 erzeugen. Das sind z.B. von Saudi Arabien nach Amsterdam rund 9’000 Tonnen Rohöl für eine Fahrt. Der Anteil des Rohöl-Imports nach Deutschland aus den OPEC-Staaten betrug 2017 rund 21.5 Mio. Tonnen und steigt weiter stark an. Bei rund 72’000 Fahrten, mit 30 Tagen Dauer, werden dafür also 648 Mio. Tonnen Rohöl pro Jahr verbrannt. Viel Öl wird aber auch über Pipelines nach Europa transportiert. Besonders Deutschland bekommt sehr viel Rohöl aus Russland über Pipelines geliefert. Um das Rohöl durch die Pipelines zu pumpen sind Hochleistungspumpen notwendig. Alle 500 km muss das Rohöl erhitzt und durch Pumpen beschleunigt werden. Bei einer Länge von rund 3’700 km ergibt sich ein Energieaufwand von 833 GWh für Diesel und 583 GWh für Benzin. Der Anteil des Rohöl-Imports nach Deutschland aus Russland betrug 2017 rund 33.5 Mio. Tonnen. Energieaufwand für das Raffinieren von Rohöl. Das Rohöl muss nach der Ankunft in Raffinerien in Diesel oder Benzin umgewandelt werden. Aus den Daten des Jahresberichts des Mineralölwirtschaftsverbands ergibt sich für 1 Liter Kraftstoff ein Energiebedarf von 1,6 kWh. Der Transport des Diesel oder Benzins zu den Tankstellen benötigt weitere Energie. Ein Tankwagen nimmt ca. 40’000 Liter Kraftstoff auf. Der Verbrauch beträgt ca. 30 Liter auf 100 km. Im Jahr 2017 wurden laut dem Jahresbericht des Mineralölwirtschaftsverbandes Deutschland rund 32.2 Mio. Tonnen Diesel und 19.9 Mio. Tonnen Benzin abgesetzt. Im Durchschnitt fahren die Tankwagen 300 km. Das macht einen Verbrauch von rund 120 Mio. Liter Diesel im Jahr.

Anhand dieser Faktoren ergibt sich ein Energieaufwand von 42 kWh für die Bereitstellung von sechs Liter Diesel in Deutschland. Mit dieser Energie kann man mit einem Elektroauto rund 200 Kilometer weit fahren. All dieser Energiebedarf würde durch den flächendeckenden Einsatz von Elektroautos entfallen. Denn der Energiebedarf um vor Ort Strom zu erzeugen ist ein winziger Bruchteil davon.

Naja der Transport von Kraftstoff ist halt auch nicht gratis..

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@XAEOS

Erdöl wird nicht "abgebaut" sondern gefördert - und der Vergleich mit der Lithiumgewinnung hinkt extrem. Hast du schon mal (wie ich - leider) die immensen Umweltschäden in den Lithium-Abbaugebieten (z.B. bei Uyuni/Bolivien) gesehen, dazu die Vertreibung indigener, landwirtschaftlich tätiger Stämme dort? Dann würdest du wohl anders darüber denken. Und die Recyclingquote von Li-Akkus (98%) ist völlig absurd, aus der Luft gegriffen. Bisher werden in Deutschland Li-Akkus nicht recycelt.; die meisten "zwischengelagert", andere zerkleinert, Metalle (außer Li) zurückgewonnen. Das Li geht verloren.

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@Sandlerkoenig07
und der Vergleich mit der Lithiumgewinnung hinkt extrem.

Nein tut er nicht...

Der enorme Wasserverbrauch bei der Gewinnung von Lithium wird immer wieder als Argument dafür angeführt, dass batterieelektrische Autos der falsche Weg seien. Maximilian Fichtner, Direktor am Helmholtz-Institut für elektrochemische Energiespeicherung in Ulm, hat zwar ein Eigeninteresse daran, dass auch in Zukunft an und mit Batterien gearbeitet wird. Doch hat er auch einige Argumente parat, die nicht jedem und jeder geläufig sein werden.
Für das Lithium eines Akkus mit einer Kapazität von 64 Kilowattstunden (kWh) werden nach den gängigen Berechnungsmethoden 3840 Liter Wasser verdunstet. Das entspricht nach Fichtners Angaben dem Wasserverbrauch bei der Produktion von 250 Gramm Rindfleisch, zehn Avocados, 30 Tassen Kaffee oder einer halben Jeans. 
Ein 64-kWh-Akku liegt im Mittelfeld der verschiedenen Varianten des Tesla Model 3 und gewährleistet eine Reichweite von rund 450 Kilometern. Wenn man aktuell eine Lebensdauer von 2000 Be- und Entladezyklen annimmt, wie der renommierte Batterieforscher Fichtner, kommt man auf eine Gesamtfahrleistung von 900.000 Kilometern – bei guter Behandlung. 2025 werden 3000 Zyklen normal sein.

Dies ist von ende 2019, in dieser Zeit verändert sich kaum etwas...

Hast du schon mal (wie ich - leider) die immensen Umweltschäden in den Lithium-Abbaugebieten (z.B. bei Uyuni/Bolivien) gesehen, dazu die Vertreibung indigener, landwirtschaftlich tätiger Stämme dort?

Hast du schonmal die Nachwirkungen von Erdölförderung gesehen? Nein

Es verseucht Grundwasser und Boden mit Chemikalien und kann Erdbeben auslösen. Außerdem entweicht an den Bohrlöchern unkontrolliert
Methan. Dieses Gas ist laut Max-Planck-Gesellschaft 21-mal schädlicher für das Klima als CO2.

Für die Lithiumproduktion verdunstet derzeit viel Wasser in der Salzwüste. Verdunstetes Wasser ist aber nicht wirklich verloren. Dagegen verpestet selbst eine im Normalbetrieb laufende Ölbohrplattform jeden Tag die Umwelt mit zig Tonnen Öl - der Rest wird verbrannt und ist damit unwiederbringlich verloren. Unsere Ölvorräte sind begrenzt, was uns alleine schon deswegen zu Alternativen zwingt!

Und die Recyclingquote von Li-Akkus (98%) ist völlig absurd, aus der Luft gegriffen.

Nein der ist nicht aus der Luft gegriffen... Wenn du nur 2 Minuten für deine Informationsbeschaffung aufwenden würdest, wüsstest du das.

Bisher werden in Deutschland Li-Akkus nicht recycelt.; die meisten "zwischengelagert", andere zerkleinert, Metalle (außer Li) zurückgewonnen. Das Li geht verloren.

Klar werden Lithium Batterien recycelt, ja sogar in Deutschland. Kannst du deine Argumente auch in irgendeiner Form bewiesen oder ist das alles aus der Nase gezogen?

https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/e-mobilitaet/batterierecycling-wie-akkus-von-elektroautos-recycelt-werden/

So wie ich es jetzt sehe bist du einfach ein Lügner der versucht, Elektroautos schlecht darzustellen.

Willst du nicht mal auf die  648Mio. Tonnen Rohöl eingehen welche jedes Jahr nur für den Transport von Erdöl nach Deutschland verwenden werden? Soll ich dir die Emissionen die dadurch entstehen erst vorrechnen oder schaffst du das auch selber?

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So wie jemand schon gesagt hat fahren sie ja auch nicht emmisions los da der deutsche Strom halt nicht nachhaltig ist.

Und es gibt halt immoment keine Elektro Autos die groß genug sind um damit einzukaufen und bezahlbar sind. Also das günstigste Auto womit man auch mehr als 2 Einkaufskörbe transportieren kann das mir einfällt wäre ein VW ID aber der geht auch erst ab 50000 Euro los.

Aber wären sie bezahlbar und wäre der Strom zu mindestens 80 Prozent nachhaltig gewonnen würde ich mir auch eins kaufen.

Man kann das Auto ja auch nachts aufladen und mehr als 150 Km am Tag fährt man ja sowieso nicht ausser halt zur Familie aber da soten 500 km Reichweite auch locker reichen.

So wie jemand schon gesagt hat fahren sie ja auch nicht emmisions los da der deutsche Strom halt nicht nachhaltig ist.

Das stimmt, genau so wenig wie Verbrenner. Hast du eine Ahnung welchen Engergieaufwand betrieben werden muss um Erdöl nach Deutschland zu transportieren. Das wird natürlich immer verschwiegen.

Hier ein kleines Beispiel:

Der Arbeitskreis Innovative Verkehrspolitik in Deutschland hat den spezifischen Energieaufwand für Erdölförderung berechnet: Um eine Energiemenge von 277 GWh aus Erdöl zu gewinnen, werden alleine für das Fördern des Öls 1 GWh an Energie benötigt. Für den Transport des Rohöls zu den Raffinerien per Hochseetanker werden Unmengen an Schweröl verbrannt. Die grössten Tanker fassen 300’000 Tonnen Rohöl und verbrauchen pro Tag etwa 1 Promille der Ladekapazität. Das sind 300 Tonnen Rohöl am Tag, die beim Verbrennen ca. 950 Tonnen CO2 erzeugen. Das sind z.B. von Saudi Arabien nach Amsterdam rund 9’000 Tonnen Rohöl für eine Fahrt. Der Anteil des Rohöl-Imports nach Deutschland aus den OPEC-Staaten betrug 2017 rund 21.5 Mio. Tonnen und steigt weiter stark an. Bei rund 72’000 Fahrten, mit 30 Tagen Dauer, werden dafür also 648 Mio. Tonnen Rohöl pro Jahr verbrannt. Viel Öl wird aber auch über Pipelines nach Europa transportiert. Besonders Deutschland bekommt sehr viel Rohöl aus Russland über Pipelines geliefert. Um das Rohöl durch die Pipelines zu pumpen sind Hochleistungspumpen notwendig. Alle 500 km muss das Rohöl erhitzt und durch Pumpen beschleunigt werden. Bei einer Länge von rund 3’700 km ergibt sich ein Energieaufwand von 833 GWh für Diesel und 583 GWh für Benzin. Der Anteil des Rohöl-Imports nach Deutschland aus Russland betrug 2017 rund 33.5 Mio. Tonnen. Energieaufwand für das Raffinieren von Rohöl. Das Rohöl muss nach der Ankunft in Raffinerien in Diesel oder Benzin umgewandelt werden. Aus den Daten des Jahresberichts des Mineralölwirtschaftsverbands ergibt sich für 1 Liter Kraftstoff ein Energiebedarf von 1,6 kWh. Der Transport des Diesel oder Benzins zu den Tankstellen benötigt weitere Energie. Ein Tankwagen nimmt ca. 40’000 Liter Kraftstoff auf. Der Verbrauch beträgt ca. 30 Liter auf 100 km. Im Jahr 2017 wurden laut dem Jahresbericht des Mineralölwirtschaftsverbandes Deutschland rund 32.2 Mio. Tonnen Diesel und 19.9 Mio. Tonnen Benzin abgesetzt. Im Durchschnitt fahren die Tankwagen 300 km. Das macht einen Verbrauch von rund 120 Mio. Liter Diesel im Jahr.

Anhand dieser Faktoren ergibt sich ein Energieaufwand von 42 kWh für die Bereitstellung von sechs Liter Diesel in Deutschland. Mit dieser Energie kann man mit einem Elektroauto rund 200 Kilometer weit fahren. All dieser Energiebedarf würde durch den flächendeckenden Einsatz von Elektroautos entfallen. Denn der Energiebedarf um vor Ort Strom zu erzeugen ist ein winziger Bruchteil davon.

Und es gibt halt immoment keine Elektro Autos die groß genug sind um damit einzukaufen

Meinst du das jetzt im ernst? schonmal Modell 3, S, X, Y von Tesla gesehen

Man kann das Auto ja auch nachts aufladen und mehr als 150 Km am Tag fährt man ja sowieso nicht ausser halt zur Familie aber da soten 500 km Reichweite auch locker reichen.

da hast du recht.

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Schonmal den Renaukt Zoe gesehen? Oder den Dacia Spring?

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  • Lithium Gewinnung ist ein Umweltverbrechen Riesige Wüsten werden zurückgelassen. Grundwasser verschwendet usw. Menschen in der Region leiden
  • Kobalt Gewinnung auch sehr bedenklich
  • Lebensdauer Die LEbensdauer des Akkus wird mit 10 Jahren angegeben. Aber selten wird das erreicht was zugesichert wurde. LIB Akkus haben anfangs hohen Verlust an Reichweite sind dann aber einige Jahre weitgehend stabil gegen Ende geht es schnell bergab. Ersatz kostet ca. 20.000 € d.h. Akku defekt = wirtschaftlicher Totalschaden. Meine Erfahrung stammt vom eBike. Ein 5 JAhre altes eBike kaufen nur noch verrückte. DerWertverlust beim eBike ist nach 5 Jahren ca. 80-90% Beim e-Auto sind aufgrund der hohen Nachfrage und der Subventionen auch auf Gebrauchte derzeit noch recht stabil. Langfristig wird der Wertverlust von eAutos extrem werden
  • Im Moment wird der CO2 Verbrauch großteils von der Straße zum Kohlekraftwerk oder Atomkraftwerk ... verlagert. Der erste Schritt müsste sein regenerative Energie zu speichern.
  • Rohstoffmangel insbesondere Kobalt aber auch Lithium ist knapper als Rohöl auch wenn mittelfristig Akkus auch günstiger werden könnten werden die Preise langfristig steigen. Ein Akku für ein eBike mit nur 500Watt kostet bis zu 800€ für ein eAuto 20.000 Tendenz langfristig steigend
  • Abhängigkeit von China Ein Großteil der seltenen Erden ist unter der Kontrolle von China.
  • ein weiterverkauf der autos nach Afrika oder nach Osteuropa wie heute mit den Benzinern wird nicht möglich sein. eAutos von heute sind die Müllberge von Morgen

Japan setzt auf Wasserstoffauto. Ach wenn Wasserstoff heute noch nicht wirklich wirtschaftlich ist, so gibt es zahlreiche entwicklungen aus regenerativer Energie direkt Wasserstoff herzustellen.

Japan setzt auf Wasserstoff und ich denke wir gehen in die falsche Richtung.

Lithium Gewinnung ist ein Umweltverbrechen Riesige Wüsten werden zurückgelassen. Grundwasser verschwendet usw. Menschen in der Region leiden.

Genau das Selbe bei deinem Handy etc. und das interessiert dich einen Dreck..

Nur so:

Für das Lithium eines Akkus mit einer Kapazität von 64 Kilowattstunden (kWh) werden nach den gängigen Berechnungsmethoden 3840 Liter Wasser verdunstet. Das entspricht nach Fichtners Angaben dem Wasserverbrauch bei der Produktion von 250 Gramm Rindfleisch, 10 Avocados, 30 Tassen Kaffee oder einer halben Jeans. 
Eine Batterie kann man jedoch 1000 mal (bald 2000) aufladen.

Für die Herstellung von Benzin braucht man etwa 0.6 Liter Wasser, wenn man davon ausgeht das ein Fahrer im Jahr 15000 Kilometer fährt sind das etwa 1000 Liter Benzin und somit 600 Liter Wasser
Kannst dir das ja gerne hochrechnen.

Für die Lithiumproduktion verdunstet derzeit viel Wasser in der Salzwüste. Verdunstetes Wasser ist aber nicht wirklich verloren. Dagegen verpestet selbst eine im Normalbetrieb laufende Ölbohrplattform jeden Tag die Umwelt mit zig Tonnen Öl - der Rest wird verbrannt und ist damit unwiederbringlich verloren. Unsere Ölvorräte sind begrenzt, was uns alleine schon deswegen zu Alternativen zwingt!

Kobalt Gewinnung auch sehr bedenklich

Der (deutlich unter dem Branchendurchschnitt liegende) Kobalt-Anteil stammt aus zertifizierten Quellen und nicht aus Kinderarbeit im Kongo. Kobaltfreie Batterien sind in der Entwicklung. Übrigens ist Kobalt ein wichtiger Zuschlag für die Stahlproduktion und daher auch in Verbrennern im Einsatz! 

Lebensdauer Die LEbensdauer des Akkus wird mit 10 Jahren angegeben. Aber selten wird das erreicht was zugesichert wurde. LIB Akkus haben anfangs hohen Verlust an Reichweite sind dann aber einige Jahre weitgehend stabil gegen Ende geht es schnell bergab. Ersatz kostet ca. 20.000 € d.h. Akku defekt = wirtschaftlicher Totalschaden. Meine Erfahrung stammt vom eBike. Ein 5 JAhre altes eBike kaufen nur noch verrückte. DerWertverlust beim eBike ist nach 5 Jahren ca. 80-90% Beim e-Auto sind aufgrund der hohen Nachfrage und der Subventionen auch auf Gebrauchte derzeit noch recht stabil.

Mit einer neuen Batterie kommst heute etwa 600000 Kilometer weit. Es wird schon an Batterien gearbeitet welche 1.6 Mio weit kommen.
Der Ersatz einer Batterie kostet bei Tesla 5000 Dollar.

Rohstoffmangel insbesondere Kobalt aber auch Lithium ist knapper als Rohöl auch wenn mittelfristig Akkus auch günstiger werden könnten werden die Preise langfristig steigen. 

Lithium hätten wir sogar in Deutschland genügend vorhanden um ganz Deutschland mit Elektroautos zu versorgen.

ein weiterverkauf der autos nach Afrika oder nach Osteuropa wie heute mit den Benzinern wird nicht möglich sein. eAutos von heute sind die Müllberge von Morgen

Sie werden Recyclet. Zudem, wurden die ersten Verbrenner auch nach Afrika geschickt nicht oder???

Japan setzt auf Wasserstoffauto. Ach wenn Wasserstoff heute noch nicht wirklich wirtschaftlich ist, so gibt es zahlreiche entwicklungen aus regenerativer Energie direkt Wasserstoff herzustellen.

Wasserstoff-Autos SIND Elektroautos - mit Elektromotor und Batterie. Nur ist die Batterie kleiner und wird über Brennstoffzellen auch unterwegs nachgeladen, die aus Wasserstoff und Luft-Sauerstoff Wasser unter Abgabe von Strom erzeugen. Dieser Wasserstoff muss aber erst einmal erzeugt (wofür Strom benötigt wird), transportiert (wofür irgendeine Form von Energie benötigt wird), auf 700 Bar komprimiert (was viel Strom kostet) und kann dann wieder in Strom gewandelt werden. Der Strombedarf für ein Wasserstoffauto ist daher rund 500% höher, als in einem reinen Elektroauto.

Zudem weisen sie gerade mal einen Wirkungsgrad von 30% auf, das ist einfach zu ineffizient...

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