Wieso sind so viele Leute Israel verachtend?

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7 Antworten

Ich denke, es ist ein gewisser Anti-Theismus dabei, der dazu führt, Gott zu hassen und da man Gott selbst nicht angreifen kann, vergreift man sich an dem, was er besonders mag.

Daher kommt es auch wahrscheinlich, dass viele islamophil sind, womit ich meine, dass diese beim Islam Dinge tolerieren, die sie so sonst nicht tolerieren würden.

Menschen, die doch sonst, wenn ein jüdischer Friedhof verwüstet und mit Hakenkreuzen beschmiert wird, doch gleich Kerzen anzünden, blieben erstaunlich ruhig, als bei einer Demo "Juden ins Gas" gerufen würde.

Irgendwie hatte ich ja ein "Nie wieder" oder so erwartet, aber diejenigen, die das riefen, passten nicht in das Schema "unbelehrbare Deutsche, die das 3. Reich wiederholen wollten", denn es waren Migranten islamischen Glaubens.

Ich denke, dass beim Thema "Islam" es auch nicht darum geht, die Muslime besonders zu lieben, sondern eher, dass man Gott eigentlich hasst und daher gezielt alles befürwortet, was Gott gut findet oder gut finden könnte.

Das passiert eher unbewusst, die Menschen haben ja ihre Ausreden gefunden und glauben diese selbst.

Sie prangern "illegale Siedler" an und merken nicht, dass sie eigentlich einen "judenreinen Gazastreifen" verteidigen. Sie fordern einen Palästinenserstaat und übersehen dabei, wie winzig der Staat Israel ist und dass dieses kleine Land in der Größe des Bundeslandes Hessen, der einzige Ort im Nahen Osten ist, wo Christen und Juden nicht diskriminiert werden.

Einer der Hauptgründe - neben dem Deckmantel der "Israelkritik" unter dem sich häufig schlichtweg Antisemitismus verbirgt - ist die einseitige Information der Öffentlichkeit.

Opferrolle: Die Palästinenser werden als eine diskriminierte Minderheit dargestellt, die von einem militärisch übermächtigen Staat unterdrückt wird.

Dass sie vor allem von ihren eigenen radikalen Gruppen, wie der Hamas und Hisbollah unterdrückt und zu Terrorakten indoktriniert und gezwungen werden, wird ignoriert.

Verschweigen: Tatsachen wie der Umstand, dass die Hamas ihre Waffen in
UN-Einrichtungen versteckt und von Krankenhäusern aus Raketen abfeuert,
werden unterschlagen - stattdessen wird Israel für Angriffe kritisiert.

Linker Beißreflex: Dass politisch links orientierte Menschen häufig eine Art "Solidarisierungsdrang" zu Underdogs und Minderheiten zu haben scheinen, ist nichts neues - Kuba, Vietnam usw. - egal ob diese kriminell sind.

Schmutzkampagne: Die Palästinenische Atonomiebehörde und die Hamas nutzen jede Gelegenheit, um Israel medienwirksam Kriegsverbrechen vorzuwerfen und mit dem Internationalen Gerichtshof zu drohen. Das prägt das Bild Israels.

Selbst wenn alle Vorwürfe unbegründet wären, gilt immer noch der Grundsatz, dass beim bewerfen mit Dreck und Vorwürfen immer etwas kleben bleibt.

Propaganda: Die radikalen Palästinenser-Organisationen sind gut darin, medienwirksame Bilder von schluchzenden Müttern zu inszenieren. Teilweise werden Fotos auf Twitter geteilt, die aus viel älteren Konflikten stammen.

Fazit: All diese Aspekte tragen dazu bei, ein einseitiges und verzerrtes Bild von Israel als Aggressor zu zeichnen und die andere Seite der Medaille - Israels Unterstützung der Palästinenser und die israelischen Opfer - im Dunklen zu lassen.

Kommentar von Fordfahrer123
15.06.2016, 22:28

 [...] dass die Hamas ihre Waffen in 
UN-Einrichtungen versteckt [...]

Wie sollte das möglich sein? Die UN-Einrichtungen sind doch neutrale Orte, auf die weder Partei A noch B Zutritt haben, oder bin ich falsch informiert? Die UN sind sogar so neutral, daß sie zuschauen (müssen), wie sich die Parteien bekämpfen, da sie sonst jegliche Legitimation verlören?

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Weil sehr viele Leute sagen, dass Palistina oder der Gaza Streifen weiss nicht was jz richtig ist, zuerst da war und die Juden die dann von dort vertrieben haben

Kommentar von Fordfahrer123
15.06.2016, 21:35

Zuerst war ein völlig anderes Volk dort, ich schätze mal die Babylonier, weiß nicht genau. Dann wurden die Juden aus Ägypten dorthin vertrieben. Vor rund 2000 Jahren wurden die Juden wiederum von den Römern vertrieben. Dann waren dort lange lange Araber, bis die Engländer (die dieses Gebiet, die Levante, zwischenzeitlich kolonisiert hatten), dort die Juden anzusiedeln.

Das Land gehört also eigentlich niemandem oder allen. So verhält es sich mit allen Ländern außer vielleicht Island.

Israelkritiker sagen, daß die Palästinenser dort lange genug lebten und der Anspruch quasi verjährt sei. Damit haben sie im Grunde auch nicht unrecht, wir würden uns auch bedanken wenn die Italiener München beanspruchen würden, weil das mal römisch war.

Allerdings ist es auch so, daß die Juden den Arabern nichts taten, alle Anrainerstaaten erklärten den neuen Siedlern erstmal den Krieg.

Wie gesagt, es gibt nicht "die Wahrheit" und jede Seite hat ihren Teil der Verantwortung dafür.

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Daß sind meistens radikale Palästinenser, die das Land zurückwollen, das angeblich „ihnen” gehört.
Die dort lebenden Araber sollen froh sein, daß sie dort wohnen.
In anderen arabischen Ländern gehts nicht so frei und demokratisch zu.

Kommentar von Fordfahrer123
15.06.2016, 21:38

Die Palästinenser in den Palästinensergebieten leben aber von Israel abgeschottet, also haben dort keine Demokratie in dem Sinne, dort regiert die Hamas. Es ist so eine Art "Halbstaat", Autonom aber politisch zu Israel zugehörig.

Die Araber innerhalb des Kernlandes haben Demokratie.

Wir reden hier übrigens über ein Land mit der Fläche und Einwohnerzahl Hessens, nur mal so am Rande ;) Schon seltsam, wer sich alles für diesen Landstrich interessiert...

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Kommentar von frider123
15.06.2016, 21:41

Die Israelis würden es wahrscheinlich auch nicht wollen, daß man die Araber schlechter behandelt.
Als Dank für den Abzug der IDF aus Gaza, antworteten die Hamas mit Raketenbeschuß

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Kommentar von AchsooOk
15.06.2016, 22:41

Das sind meistens radikale palestinener die ihr Land zurück haben wollen? Sach Ma hast du sie noch alle ? Schau dir da das volk und die Waffen der araber an und das volk, die Macht und die Waffen der israelis!!!! Das ist so als würdest du das die Ameise versucht sich das Land des Elefanten zurück zu holen DAS ERGIBT KEINEN SINN!!!
Das Land hieß früher PALESTINA JA, und damals lebten israelis und Araber friedlich nebeneinander, bis sie es nicht mehr einsehen konnten kein eingeben staat zu haben, und nehmen dann den Leuten das Land weg denen es zum Teil gehört ohne Rücksicht!!!!
Es sind radikale ZIONISTEN die versuchen aus Palestina ein Israel zu machen, die mit Gewähren und Gewalt vorgehen und das ist UNMENSCHLICH!!!!
FREE PALESTINA 🇵🇸🇵🇸🇵🇸🇵🇸

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Kommentar von frider123
15.06.2016, 22:51

Bitte sachlich bleiben ;)
Dann findest du es auch OK, wenn die Hamas und andere „Befreiungsgruppen“ unschuldige Zivilisten töten, so wie letzte Woche in Tel Aviv ?

Früher wurde das Land von verschiedenen Völkern bewohnt, vor allem von Juden.
Die Araber eroberten das Land mehrmals und unterdrückten die Bevölkerung qualvoll.

Der UN Teilungsplan sah vor, daß es eine zwei Staaten-Lösung geben sollte.
Dies paßte den Arabern nicht und sie reagierten mit Krieg.
Heute ist Israel das einzige demokratische Land im Nahen Osten.
Vergleich das Land z.B. Mal mit Jordanien oder dem Iran, dann siehst du den Unterschied.
Ein freies Palästina würde nicht besser ausschauen.

Ich geb dir recht, daß es radikale Zionisten gibt, die auch Haß gegenüber Christen haben, aber diese sind eher selten.

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Hat Tradition, die Juden mussten in der Weltgeschichte immer hinhalten. Abgesehen davon leistet sich Israel tatsächlich einige sehr fragwürdige Sachen, das ist aber Grund zu Kritik, nicht zu Verachtung.

Es ist schon etwas merkwürdig mit dem >Staat Israel<.

Man sollte spontan meinen, das die bedauernswerten Juden, die den Holocaust überlebt haben, und hier neu angefangen sind, alles richtig machen, und NUR vollste Unterstützung verdient hätten - doch das erste spontane Pauschal-Urteil ist mit Vorsicht zu genießen und sehr differenziert zu betrachten. Es hat wie alles zwei Seiten !

Wir - die mit deutschem Pass - dürfen dazu nicht vollumfänglich die Wahrheit äußern u. vertreten - entsprechende sicherlich auch begründete Gesetze verbieten dies. Das ist wohl darauf zurückzuführen, das der Holocaust in den deutschen Nachkriegszeiten viel zu oft verniedlicht, - beschönigt  oder oft gar abgestritten wurde. Der Umgang mit diesem Thema war seitens der Nachkriegsdeutschen meist nicht korrekt, sondern eher egoistisch-verlogen  - natürlich auch politisch. Oft reine Lippenbekenntnisse ! 

Man kann es als Deutscher also nur rein politisch betrachten. Macht man dies mit dem dafür erforderlichen ehrlichem Hintergrundwissen, kommt man sehr schnell dazu, die Israelis absolut nicht mehr so toll zu finden.

Sicher, die merkwürdigen Umstände die zur Gründung des Staates Israel führten, boten nicht gerade beste Voraussetzungen für ein einvernehmliches Miteinander der Völker, aber es wäre mit gutem Willen von beiden Seiten gut machbar gewesen. Israel hatte aber kein echtes Interesse daran.

Die israelische Politik hat sich sehr schnell für eine sehr harte Gangart entschlossen, und dies immer weiter perfektioniert. Israel darf dabei auf blinde Unterstützung von Außen vertrauen - vor allem aus Amerika. Resultat, die israelische Politik ist nicht wirklich korrekt,ehrlich, human oder gar barmherzig - nein, sie ist egoistisch, überzogen, oft verlogen und menschenverachtend in vielen Punkten. Leider !

Da in Israel fast ausschließlich Menschen mit jüdischem Glauben leben, sollte man lapidar denken, das diese Menschen sehr auf Gerechtigkeit und Menschenrechte achten, und sich dafür extrem stark machen - weit gefehlt ! 

Die unbeschreiblichen Leiden aus dem Holocaust sind scheinbar allesamt nicht in der politischen Denkweise angekommen. Israel schreckt auch heute nicht mal davor zurück, Trinkwasser durch das Militär als Waffe einsetzen zu lassen, und die schrecklichen Folgen kalkulierend zu beschönigen oder gar zu leugnen.

 Man kann - wenn man denn möchte - sehr schnell erkennen, wie lernresistent der Mensch allgemein sein kann.  Der Holocaust darf nie in Vergessenheit geraten - ist immer ein BESONDERER Faktor der mit dem jüdischen Volk verbunden ist, ist aber keine Entschuldigung für das politische Israel und für das, was dort oftmals praktiziert wird - zumindest vom politischen Standpunkt betrachtet, darf man den Staat Israel mit Fug und Recht zur Raeson rufen, sogar verachten und an den Pranger stellen - Gründe gibt´s mehr als genug.

Die größten Verfechter einer sauberen Politik finden sich - man staune - in Israel selbst - härter, kräftiger und deutlicher wie es hier jemals beschrieben werden kann. Somit - es besteht noch eine kleine Hoffnung auf Besserung.

Kommentar von RonnyFunk
16.06.2016, 12:10

„Man kann es als Deutscher also nur rein politisch betrachten. Macht man dies mit dem dafür erforderlichen ehrlichem Hintergrundwissen, kommt man sehr schnell dazu, die Israelis absolut nicht mehr so toll zu finden.“

Hm, wirklich ehrlich erworbenes Hintergrundwissen oder Pallywood?

„Sicher, die merkwürdigen Umstände die zur Gründung des Staates Israel führten, boten nicht gerade beste Voraussetzungen für ein einvernehmliches Miteinander der Völker“

Israel wurde von Muslimen angegriffen.

„aber es wäre mit gutem Willen von beiden Seiten gut machbar gewesen.“
Der gute Wille war nur auf Seiten Israels.

„Israel hatte aber kein echtes Interesse daran.“

Woran? Von einer Fläche, so groß wie Hessen, Land abzugeben für einen Shariastaat? Wo doch der Nahe Osten bis auf diese kleine Fläche aus Sharma-Staaten besteht?

„Die israelische Politik hat sich sehr schnell für eine sehr harte Gangart entschlossen, und dies immer weiter perfektioniert.“

Wäre die Gangart wirklich so hart, dann würden Terroristen, die einen Selbstmordanschlag überlebten, sich nicht in israelischen Krankenhäusern wiederfinden, dann würde Israel nicht immer wieder Land für Frieden geben und keinen Frieden bekommen, würde Israel nicht die Zivilbevölkerung warnen, wenn sie wieder mal Raketenangriffe beantworten müssen.
Wäre die Gangart wirklich so hart, gäbe es das Palästinenserproblem nicht, sondern Israel hätte Frieden.

„Israel darf dabei auf blinde Unterstützung von Außen vertrauen - vor allem aus Amerika. Resultat, die israelische Politik ist nicht wirklich korrekt,ehrlich, human oder gar barmherzig - nein, sie ist egoistisch, überzogen, oft verlogen und menschenverachtend in vielen Punkten. Leider !“

Also, wenn Du kein Internet hättest, könnte ich ja noch verstehen, dass Du solche Dinge sagst und es mir so erklären, dass Du eben blind den Medien vertraust und der Taquia und dem Pallywood.

„Da in Israel fast ausschließlich Menschen mit jüdischem Glauben leben, sollte man lapidar denken, das diese Menschen sehr auf Gerechtigkeit und Menschenrechte achten, und sich dafür extrem stark machen - weit gefehlt !“

Sie machen es aber, allerdings nicht in den Bildern, die eine Pallywood-hörige Presse zeichnet und auch nicht in den Bildern, die Du als Multiplikator dieses Judenhasses auch zeichnest.

„Die unbeschreiblichen Leiden aus dem Holocaust sind scheinbar allesamt nicht in der politischen Denkweise angekommen.“

Doch.

„Israel schreckt auch heute nicht mal davor zurück, Trinkwasser durch das Militär als Waffe einsetzen zu lassen, und die schrecklichen Folgen kalkulierend zu beschönigen oder gar zu leugnen.“

Ach, sie benutzen Wasserwerfer?
Jetzt mal im Ernst, Du meinst also, man dürfe den Juden Vorschriften machen, wo sie sich ansiedeln dürfen? Sind wir wieder so weit?

„Man kann - wenn man denn möchte - sehr schnell erkennen, wie lernresistent der Mensch allgemein sein kann.“

Besonders an dem, was Du schreibst.

„Die größten Verfechter einer sauberen Politik finden sich - man staune - in Israel selbst - härter, kräftiger und deutlicher wie es hier jemals beschrieben werden kann. Somit - es besteht noch eine kleine Hoffnung auf Besserung.“

Tja, irgendwann ist der ganze Nahe Osten Sharia-Gebiet und die Juden gleichmäßig über die Erde verteilt.

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Kommentar von LaylaAyala
16.06.2016, 14:07

Wenn ich gerade nicht beim arbeiten waere und Zeit haette wurde ich mehr Kommentieren. 

Aber ueber so einen Bloedsinn kann man nur den Kopf schuetteln. Selbst meine kleine Tochter nennt sowas Stammtischgeschwaetz. Aber naja hauptsache hier mal n paar Punkte gemacht, oder? Auch wenn es nur Klischee und Bloedsinn ist. 

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Kommentar von Bodesurry
16.06.2016, 16:54

Es stimmt, die USA ist meist auf der Seite Israels - oft einseitig und stumm bei Übergriffen der israelischen Armee.

Doch wie verhält sich Europa und der ganze arabische Raum. In der Regel sehr einseitig pro Palästinenser. Wo soll da die "blinde Unterstützung" sein frage ich mich echt. 

Die Umstände zur Gründung Israels waren gar nicht merkwürdig. Kein Staat wollte die Überlebenden des Holocaust. Da kam die UNO auf die Idee den überlebenden Juden ein Gebiet in Afrika oder eben in ihrer "Urheimat" zu geben. Die Mehrheit der Staaten in der UNO votierten dafür. Die arabischen Staaten akzeptierten den Entscheid nicht und griffen Israel an. 

Wo gelten Gerechtigkeit und Menschenrechte mehr - in Israel oder in jedem arabischen Staat? Die israelische Justiz ist mit Abstand die gerechteste Instanz im ganzen Nahen Osten. Schon oft hat die israelische Regierung vor Gericht verloren. 

Die israelische Armee soll Trinkwasser als Wasser einsetzen? Fakten bitte. Was jedoch stimmt, das Israel Unmengen an Wasser verbraucht und wenig Rücksicht auf die Nachbarstaaten nimmt. 

Es stimmt, dass der Holocaust nicht als Entschuldigung für das Fehlverhalten von Israel herhalten darf. Eine Tragödie ist dagegen, dass Zehntausende von Überlebenden heute in großer Armut  leben. Viele durch das Erlebte auch noch  psychisch traumatisiert. Um diese Menschen kümmert sich Europa gar nicht oder mit Beträgen, die knapp zum Lebenserhalt reichen.

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