Wieso sind so viele Leute Außerirdischem Leben gegenüber negativ Voreingenommen?!

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Ich hab die bisherigen Antworten auf deine Frage überflogen - dh, ich muss zugeben, dass ich sie (jedenfalls die meisten) nicht so aufmerksam gelesen habe, wie das eigentlich nötig wäre. Aber es ist eben eine Menge Text, und vieles wiederholt sich.

Soweit ich es sehe, kam aber niemand auf die Idee, mal zu prüfen, ob überhaupt stimmt, was du im ersten Satz deiner Frage schreibst - oder wenigstens mal nachzufragen. Was ich etwas -ähem- befremdlich finde, zumal hier Antworten von Leuten stehen, die den Naturwissenschaft und somit der empierischen Überprüfung doch nahe stehen.

Du schreibst:

Wieso sind so viele Leute Außerirdischem Leben gegenüber negativ Voreingenommen ?!

Was meinst du denn mit "viele"? Meinst du "relativ viele"? Oder meinst du gar "die Mehrheit"?

Was "viel" und was "wenig" ist, das hängt vom Kontext ab. Würde zB bei den nächsten Wahlen die FDP 15% der Stimmen erhalten, dann würde man fragen "Warum hat die FDP so viele Stimmen erhalten?". Würde dagegen die SPD (oder die CDU) 15% erhalten, so würde man fragen "Warum hat die SPD (bzw die CDU) so wenige Stimmen erhalten?" - verstehst du, was ich meine? Ich weiß schlicht nicht, was "viele" bei dir bedeuten soll.

Falls du damit "die Mehrheit" meinst, dann liegst du schlicht falsch.

Umfragen zeigen, dass eine satte Mehrheit an die Existenz außerirdischen Lebens bzw an die von Aliens glaubt. Wobei: die meisten Menschen unterscheiden (leider) nicht zwischen außerirdischem Leben im Allgemeinen und vernunfbegabtem außerirdischem Leben (vulgo "Aliens") im Besonderen.

Bei Umfragen muss man darauf achten, wie die Fragestellung war und welche Antwortmöglichkeite es gab. Beides hat großen Einfluss auf das Ergebnis. Verknüpft man etwa die Frage nach Aliens unmittelbar mit "UFOs" oder Däniken-Thesen, dann erhält man natürlich weniger "Pro-Alien"-Antworten, als wenn man ganz allgemein fragt "Halten Sie die Existenz von Aliens für möglich".

Da du nichts von "UFO"- bzw Däniken-Thesen schreibst, kommt nur die zweite, allgemein gehaltene Fragestellung in Betracht. Ich hab eine Umfrage aus Deutschland und eine aus der Schweiz parat (die zu vergleichen ist auch interessant, siehe unten).

Nehmen wir erstmal die Umfrage aus Deutschland:

"70% der Deutschen sind überzeugt, dass es auch außerhalb unseres Planeten Leben gibt. Drei von vier Männern (75%) und Akademikern (72%) glauben an außerirdische Lebewesen. Besonders im Süden (72%) und Westen (71%) sind die Menschen sicher, dass wir nicht „allein im Universum“ sind. Skeptisch sind die Befragten jenseits der 60 Jahre. Dennoch glaubt auch jeder zweite Senior (53%) an außerirdisches Leben." (http://mingle-trend.respondi.com/de/22_06_2011/auserirdisches-leben-70-glauben-daran/)

Und nun? Sind die 30% "Contra-Alien"-Antworten "viel"? Und die 70% "Pro-Alien"-Antworten wenig?

Siehst jetzt, warum ich dich gefragt habe, was du unter "viele" verstehst? Und warum es mir etwas "sauer aufstößt", dass keiner deine Prämisse geprüft hat?

Nehmen wir jetzt die aus der Schweiz: "Mehrheit glaubt an Ausserirdische. 94 Prozent der Schweizer sind von der Existenz extraterrestrischer Lebewesen überzeugt." (20min.ch/community/stories/story/22651527)

Erstaunlich, nicht?

Diskussion der Unterschiede zwischen den Umfrageergebnissen

70% "Pro-Alien"-Antworten in Deutschland, aber 94% in der Schweiz, das ist seltsam. So unterschiedlich sind die beiden Länder doch nicht, dass da eine so große Diskrepanz zu erwarten wäre. Hat etwa eines der Meinungsforschungsinstitute schlampig gearbeitet? Sowas kommt natürlich vor, aber ohne guten Grund sollten wir das nicht unterstellen.

Die Fragestellungen sind ähnlich genug, daran sollte es nicht liegen - nun, es liegt im Wesentlichen an den Antwortmöglichkeiten; und daneben noch daran, dass der schweizer Journalist von "20min" eine bisschen zu dick aufgetragen hat.

Die Originalfragestellung und die Antwortmöglichkeiten sind in beiden Umfragen angegeben. In der deutschen Umfrage konnte man nur mit "Ja" oder "Nein" Antworten. Dagegen war die Schweizer Umfrage differenzierter: Es gab vier Antwortmöglichleiten, man konnte nicht nur mit "Ja" oder "Nein, sondern auch mit "Wahrscheinlich" und "unwahrscheinlich" entscheiden.

Wie hätten aber Menschen, die eigentlich für "wahrscheinlich" gestimmt hätten (zB, weil sie den bisher fehlenden empirischen Nachweis nicht einfach ignorieren wollen, obschon sie in der Alien-Frage eigentlich optimistisch sind) oder für "unwahrscheinlich" (weil sie Aliens zwar fü möglich halten, aber zB wegen der "Rare-Earth-Hypothese" eher pessimistisch sind) - wie hätten die in der deutschen Umfrage abgestimmt? Einige hätten halt "mit Bachschmerzen "Ja" angekreuzt, andere "mit Bauchschmerzen" "Nein". So dürfte sich der Unterschied zwischen der deutschen und der schweizer Umfrage erklären, ohne dass wir annehmen müssten, im einen oder anderen Fall sei geschlampt worden.

Schauen wir uns die schweizer Ergebnisse nochmal an:

  • Für "Ja" stimmten 45.3%
  • Für "wahrscheinlich" stimmten 49,5%

Der Jounalist von "20min" hat die Nachkommastellen abgeschnitten, dann die beiden Zahlen addiert und kommt so auf die 94% in der Überschrift. Das ist insofern "zu dick aufgetragen", als man nicht behaupten kann, auch die 49,5% seien "von der Existenz extraterrestrischer Lebewesen überzeugt." Wenn sie "überzeugt" wären, hätten sie mit "Ja" gestimmt. Aber immerhin, sie halten es für "wahrscheinlich.

Wer die Existenz extraterrestrischer Lebewesen für wahrscheinlich hält, dem kann man keine "negative Voreingenommenheit" gegen dieses nachsagen.

94 (eigentlich 94,8) Prozent der Schweizer sind also keineswegs "außerirdischem Leben gegenüber negativ voreingenommen". Und der Rest? sind die 3.2% Prozent, die für "unwahrscheinlich" stimmten denn nun "außerirdischem Leben gegenüber negativ voreingenommen"? Interpretationssache, aber für möglich halten auch sie es.

Mit einem klaren "nein" haben jedenfalls nur 2% gestimmt.

Und nun? Wonach du fragst, das ist eine kleine Gruppe. Was man auch hätte ahnen können, denn bei entsprechenden Frage hier bei gf ware stehts eine überwältigende Mehrheit "Pro Alien", manchmal sogar 100% der Antworten.

Beipiele: - gutefrage.net/frage/gibt-es-leben-auf-einem-anderen-planeten- 100% "Ja"-Stimmen - gutefrage.net/frage/glaubt-ihr-an-aliens-ja--nein). 100% "Ja"-Stimmen - gutefrage.net/frage/existieren-andere-lebewesen-im-all-ausser-uns **75% "Ja", 19% "unschlüssig", 6% "nein"

Auch gf-Fragen ohne Abstimmungsfunktion zeigen dieses Bild, da muss man halt die Antworten einzeln durch lesen.

gf-Abstimmungen/Antworten sind natürlich nicht repräsentativ. Aber sie sollten doch Zweifel daran wecken, ob denn tatsächlich "viele Leute Außerirdischem Leben gegenüber negativ Voreingenommen" wären. Als Konsequenz hätten man dann nach umfragen googeln können, die die Zweifel bestätigt hätten. Tatsächlich sind nur wenige Menschen "negativ Voreingenommen".

Bemerkung zum selber suchen

Vielleicht willst du, oder irgendwer sonst, nun selber nach Umfragen googeln - hierzu mein Rat: Man stütze sich nur dann auf Artikel über Umfragen, wenn dort die Originalfragen im Wortlaut zitiert werden.

Wenn man sucht, wird man zunächst viele Zeitungsartikel über eine Emnid-Umfrage finden, wonach 49,75% der Deutschen an Aliens glauben. Die Originalfragestellung wird aber nirgends zitiert. Soweit sich das aus den Artikeln rekonstruieren lässt, hat aber Emnid wohl das Alien-Thema mit dem UFO-Thema vermengt, was den Unterschied zu den genannten Umfrage erklären würde.

Anderes Beispiel: Vor ein paar Jahren hatte eine angesehene Zeitschrift in einem Beitrag behauptet, immer weniger Menschen würden an Aliens glauben. Dies gehe aus einer Umfrage von Allensbach hervor. Glücklicherweise hatte aber in diesem Fall das Institut Allensbach die Umfrageergebnisse nebst Originalfragestellung und Erläuterugen auf seiner Homepage als PDF zum kostenlosen Dowanload zur Verfügung gestellt. Ich hab mir das mal durchgelesen: in Wirklichkeit hatte Allensbach die Verbreitun des Glaubens an UFOs über mehrere Jahre hnweg untersucht und darin eine rückläufige Tendenz festgestellt.

Also: Finger weg, wenn die ursprünglichen Fragen nicht zitiert werden!

Wieso sind Leute für Religionen und Glauben so offen aber für die möglichkeit dass es Außerirdisches Leben gibt so voreingenommen

Auf die Frage, ob man an Gott glaube, antworteten in einer Umfrage nur 35% der Erwachsenen mit "Ja". Was erstaunlicherweise heißt, dass nur ca die Hälfte aller, die Mitglied der evangelischen oder katholischen Kirche sind, an Gott glauben (nunja - idR wird man nämlich ohne eigenes Zutun als Kind Mitglied der Kirche. Wenn man nicht mehr Mitglied sein will, muss man selber was tun, nämlich austreten. Wer's nicht tut, bleibt halt Mitglied).

Jedefalls: Selbst noch der undifferenzierten deutschen Umfrage glauben doppelt soviele Menschen an Außerirdische als an Gott.

Es gibt so viele Leute die Gläubig sind und das ohne jeden beweis oder auch nur einem kleinsten hinweis darauf das es einen Gott gibt !

Die Frage hätte sich erübrigt, wenn du nach Umfragen gesucht hättest. Es stimmt nicht. Tipps zum Googeln nach Umfragen stehen oben.

PS: Da es hier wieder falsch behauptet wurde: Nein, die Religion hat im Prinzip kein Problem mit Aliens. Auch widerspricht deren Existenz weder der "Krone der Schöpfung" noch dem "der Mensch ist das Ebenbild Gottes" (bei Bedarf könnte ich die theologische Argumentation, auf die ich zufällig mal gestoßen bin, kurz erklären).

Selbst der Vatikan hat bereits vor etlichen Jahren die Existenz außerirdischen Lebens als mit der biblischen Lehre vereinbar anerkannt. Und nicht nur das: Der Vatikan hat sogar selbst Konferenzen zum Thema "Astrobiologie" durchgeführt.

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@schuhmode

Anmerkung für die, die immer alles missverstehen: nein, ich bin weder gläugig noch Mitglied irgendeiner Kirche. Ich bin allerdings der Meinung, dass man nichts Falsches behaupten soll, auch nicht über die Kirche. Das gebietet einfach die intellektuelle Redlichkeit.

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@schuhmode

Soweit ich es sehe, kam aber niemand auf die Idee, mal zu prüfen, ob überhaupt stimmt, was du im ersten Satz deiner Frage schreibst

Das wollte ich eigentlich wieder rausnehmen, weil es mir dann doch zu hart erschien - aber irgendwie hat der Editor gesponnen.

Weil: Es gab in den Antworten zwar keine empirischen Belege mit Quellen, aber einige haben ja durchaus widersprochen. Was für so eine Frage eigentlich auch reicht. Man betrachte diesen Satz (und eine ähnlich Bemerkung weiter unten) als gelöscht.

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Warum so viele Menschen negativ eingestelllt sind? Außerirdische sind unbekannt, nie hat sich bisher einer vorgestellt.

Die Menschen haben Angst, schlicht und ergreifend.

Früher hatte man vor Menschen von anderen Kontinenten Angst, weil man sie nicht kannte und nicht einschätzen konnte. Der Mensch reagiert immer mit Angst und Fluchtinstinkten, wenn etwas nicht koscher ist.

Das sind archaische Verhaltensmuster, die überhaupt erst dazu geführt haben, daß die Menschen sich bis heute entwickeln konnten. Ansonsten würden vermutlich Säbelzahntiger und sonstiges Getier den Planeten beherrschen, wäre der Mensch zutraulich und angstfrei gewesen. Da der Mensch aber nur ein denkendes Tier ist, bleiben die Instinkte nun mal gleich.

Da wir mittlerweile um die Welt reisen, über Reportagen auch andere Länder und Sitten kennen, bleiben die Außerirdischen die Letzten, vor denen man Angst haben kann^^

Also die meisten Menschen mit denen ich darüber geredet habe, halten es für absolut wahrscheinlich, dass irgendwo in unseren Universum auch noch anderes "intelligentes Leben" existiert (intelligentes in Anführungszeichen weil ich manchmal an der Intelligenz der menschlichen Spezies so meine Zweifel habe), Aber ich habe auch schon festgestellt, dass die meisten Menschen dazu neigen sehr viele Theorien und Glaubensinhalte (wie beispielsweise Geister, Feen, Außerirdische, Reptos knechten uns etc.) als Spinnerei abzutun, während andere Theorien und Glaubensinhalte zum Beispiel die des Christentum in keinster Weise als Spinnerei angesehen wird.

Der Grund dafür ist ganz simpel: Das was die Leute selbst glauben, ist in deren Augen keine Spinnerei und auch kein Zeichen von Verrücktheit, während das was sie selbst nicht glauben angeblich verrückt ist. Was diese "intelligenten" Leute dabei vergessen ist, dass sie das, was sie selbst glauben genau so wenig beweisen können wie das was der andere glaubt. Aber leider sind sie auf den Stand von vierjährigen stecken geblieben, die glauben, dass sie mit allem grundsätzlich Recht haben.

Ich selbst bin ja vielen Verschwörungstheorien sehr zugeneigt und habe deshalb außerdem den Verdacht, das der Glaube an etwas, das tatsächlich existiert aber aus irgendeinen Grund vor uns verheimlicht wird, absichtlich als Spinnerei bezichtigt wird. Ich halte es für gut möglich, dass es Verschwörer gibt, welche der Gesellschaft einreden, dass eine bestimmte Meinung oder Überzeugung ein Zeichen von Geisteskrankheit oder Verschrobenheit ist, damit eben genau diese Überzeugung nicht von der Gesellschaft als Wahrheit erkannt wird.

Das ist eine sehr gute Frage... Nun, die Menschen stehen diesem Thema negativ entgegen, weil sie Angst haben. Angst, dass mit der Bestätigung der NASA ein Zusammenbruch des gesamten Systems eintreffen würde. Die Leute, welche in der Regierung sitzen, versuchen die Geheimhaltung dieses Themas so lange wie möglich aufrecht zu halten, da sie sonst ihre Macht verlieren würden, ist doch kar. Außerirdisches Leben ist uns tausende von Jahren vorraus, und was sollten so ein paar Menschen in der Regierung schon tun, wenn die E.T´s kommen sollten und die Herrschaft über uns übernehmen. SIe können keine Waffen einsetzen, da sie sofort lahmgelegt würden, sie würden ihren Status verlieren und das gesamte System würde zusammenbrechen. Die Menschen haben Angst vor einer Veränderung. Mit allen Sience - Fiction - Filmen, die in den letzten Jahrzehnten produziert worden, hat die Filmindustrie die E.T´s in´s falsche Licht gestellt. Menschen werden für Forschungszwecken auseinander genommen oder dergleichen, doch bei uns ist es doch nicht anders?! Wir sind schlimmer wie sie, doch die Menschheit kann und will dies einfach nicht einsehen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier sagt man, er gewöhnt sich an seine Lage und die Umstände unter die er leben muss. Die Religionen sind in den Gehirnen der Menschen fest verwurzelt. Es wurde ihnen von ANfang an beigebracht an ihren Gott zu glauben. Doch egal an welchen Gott man glaubt: Allah, Jesus Christi oder Jehova, es gibt nur einen Gott! Und dieser Gott hat keinen Namen. Er ist der Herrscher und Erschaffer über das gesamte Universum. Wie viele Planeten, Galaxien und Parralleluniversen mag es wohl geben?! Wir sind von den E.T´s erschaffen worden, wir haben außerirdische Gene in uns. Doch die Menschen sind mit diesem Thema noch nicht vertraut genug, um ihre Angst zu verlieren. Noch nicht..... Hoffe ich habe deine Frage beantwortet ;) MfG Zumladekhree97

Nun, die Menschen stehen diesem Thema negativ entgegen, weil sie Angst haben.

"70%* der Deutschen sind überzeugt, dass es auch außerhalb unseres Planeten Leben gibt. Drei von vier Männern (75%) und Akademikern (72%) glauben an außerirdische Lebewesen. Besonders im Süden (72%) und Westen (71%) sind die Menschen sicher, dass wir nicht „allein im Universum“ sind. Skeptisch sind die Befragten jenseits der 60 Jahre. Dennoch glaubt auch jeder zweite Senior (53%) an außerirdisches Leben."* (http://mingle-trend.respondi.com/de/22_06_2011/auserirdisches-leben-70-glauben-d...)

Die Religionen sind in den Gehirnen der Menschen fest verwurzelt.

Gegenüber den 70% oben glauben aber nur 35% an Gott, wie man anderen Umfragen entnehmen kann.

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Hallo noah77 wenn du Leben auf anderen Planeten meinst, dann stellt sich erst mal die Frage welches Leben? In Form von Menschengestalt so wie wir?? Das wird es denke ich persönlich nicht sein. Es gibt besimmt Lebensformen die anders geartet und vielleicht weit Intelligenter sind als wir. In einer ganz anderen Form. Und in höheren Dimensionen als wir hier auf der Erde. Vielleicht ohne den festen Körper. Daran glaube ich persönlich schon. Und sichtbar sind sie vielleicht für uns nicht weil wir sofort an Angriff denken würden und wie ich die Politiker einschätze würden sie sie sofort als Feinde sehen, selbst wenn sie in frieddlicher Absicht kämen. Ich finde das wir jetzt in einer Zeit Leben wo wir das alles nicht mehr einfach nur unter Voreingenommenheit abstempeln sollten. Sondern es ganz normal ist wenn man auch darüber einmal nachdenkt. Aber man kann eben immer nur seine eigenen Erkenntnisse machen. Und Menschen die Gläubig sind brauchen auch keine beweise ob es Gott gibt. Sie machen im Einzelnen ihre Erfahrungen und glauben daran, was nicht unbedingt ausschließen muß das es auch noch mehr in unserem Universum gibt als nur Lebensformenen wie auf dem Planeten Erde. Alles liebe Brighet

Ich denke viele Menschen glauben nicht an Außerirdiscbe weil sie durch die ganzen Filme, in denen Außerirdische meist die Menschen angreifen oder insgesamt negativ dargestellt werden, vielleicht denken sie könnten etwas Böses sein und uns Menschen Leid zufügen.Bei Gott denken sie das er sie beschützt und auf sie achtet und gerecht ist.Deshalb fällt es ihnen leichter an Gott zu glauben,da er sozusagen das "Gute" verkörpert und die Außerirdischen das "Böse".

Außerirdisches Leben ist nicht gleichzusetzen mit menschenähnlichen Wesen, obwohl es solcherlei durchaus in den Fernen des Universums geben könnte. Oder eben andere intelligente Wesen. Unter Leben kann man auch niedere Lebewesen, Bakterien usw. einstufen. Es könnte also sehr vielartig sein. Ich denke, durch die Filme, die von Außerirdischen handeln, wird oft die Wissenschaft verunglimpft und die Leute machen sich möglicherweise dann darüber wenig Gedanken. Wenn man in die Materie eindringt, dann kann man schon zu dem Schluß kommen, daß wir hier nicht die einzigen im Weltall sind.Es müssen jedoch sehr spezifische Verhältnisse herrschen, damit sich Leben überhaupt entwickeln kann. Aber die Möglichkeit gibt es durchaus.

Vorab.....ich bin gläubiger Christ, und passe in das von Dir aufgeführte Klischee.

Die Wahrscheinlichkeit von einem Leben innerhalb des Universum ist grundsätzlich gegeben. Wer an Gott und seine Allmacht glaubt, der wird dies auch niemals bestreiten können. Wenn ich mich hier auf Erden und dem täglichen Leben umschau, dann habe ich eh den Verdacht wird sind nur der Versuchsplanet.

Trotzdem interessiert es mich nicht. Warum auch. Es bringt mir persönlich gar nichts.

Wenn außerirdische Lebewesen bei mir an der Türe klingeln würden, dann wäre dies natürlich etwas anderes, aber solange dem nicht gegeben ist, juckt es mich einfach nicht.

Es gibt sicherlich Leute die mich deshalb als einen Ignoranten empfinden, aber mal ehrlich, wenn ich mich mit der Wahrscheinlichkeit des außerirdischen Lebens auseinander setzen würde, was hätte das für eine Auswirkung auf mich ? .....absolut null.

Der Glaube hingegen bringt mir viel. Neben den täglichen Lebensweisheiten habe ich keinen Schrecken vor dem Tod, da nach meiner Glaubensauffassung noch mehr da ist als das Nichts. Dementsprechend begleitet mich der Glaube auf meinem Lebensweg.

StarTrek schau ich aber auch.

Der Mensch denkt nicht immer rational. Es gibt viele Entscheidungen, die wir nicht aus logischen Gründen fällen, sondern z.B. aus Gewohnheit oder Instinkten. Das hat den Vorteil, dass das Gehirn somit "Rechenarbeit" sparen kann und viel schneller entscheiden kann.

Der Nachteil davon wird in deiner Frage ganz gut deutlich: Weil man von Kindheit an erzählt und fast schon reingeprügelt bekommt, dass es einen Gott gibt, ist es Gewohnheit von seiner Existenz auszugehen. Bei Aliens ist das nicht der Fall, man steht ihrer Existenz deutlich kritischer gegenüber.

Ein weiterer Beleg findet man dafür bei Analogiereligionen: Warum wird man ausgelacht, wenn man seinen Glauben an das Fliegende Spaghettimonster preisgibt, obwohl die Beweislage dafür der vom Christentum entspricht?

Das Problem ist denke ich nicht, dass viele Leute überhaupt nicht an außerirdisches Leben glauben, sondern dass sie nicht an Außerirdische in der Nähe der Erde glauben. ... Durch diese ganzen Ufo-Spinner und Filme denken viele Leute, wenn sie gefragt werden ob sie an Außeridische glauben zu allererst an Grüne Männchen die Kühe untersuchen und Kornkreise hinterlassen.

Diese grünene Männchen an welche zuerst gedacht wird, sind aber extrem unwahrscheinlich, weshalb die meisten nicht weiter überlegen und die Frage mit Nein beantworten werden. ... Wenn man aber genauer erklärt was man meint, dann stimmen einem die meisten zu. ;)

Ich stimme dir zu. Aber extrem unwahrscheinlich das man hochentwickeltes leben findet ?! Alles andere als dass.

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@noah77

doch es ist schon verdammt unwahrscheinlich. die große anzahl an planeten, die gerade für aliens spricht, spricht aber auch dafür, dass es verdammt viele leere planeten gibt. die wahrscheinlichkeit durch zufall eine alienhochkultur zu finden sind dementsprechend gering.

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Ich glaube auch nicht an Außerirdische. Ebenso wenig, wie ich an einen Gott glaube.

Und in beiden Fällen aus dem gleichen Grund:

es ist nicht bewiesen.

An etwas zu glauben, ist Unsinn. Nur was hinlänglich bewiesen ist, sollte Teil unseres Weltbildes sein.

Einen Unterschied gibt es allerdings. Ich will das mal so formulieren:

Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott.

Aber es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit außerirdisches Leben.

Nur solange wir es nicht wissen, können wir nicht von einer Existenz ausgehen. Es ist also völlig falsch, an außerirdisches Leben zu glauben.

Wieso sind so viele Leute Außerirdischem Leben gegenüber negativ Voreingenommen ?!

Die Frage, ob es solches gibt, ist von der Wissenschaft zu klären. Menschen, die die Existenz eines Gottes annehmen und an ihn glauben, haben aber das Erkenntnisprinzip der Wissenschaft über Bord geworfen.

Sie akzeptieren uralten Schriften und persönliche Wahrnehmungsstörungen als Beleg für die Existenz eines Gottes. Das ist so, als würde man die Bücher Erich von Dänikens als Beleg für Außerirdische anerkennen.

Wer sein kognitives Weltbild der Erkenntnis der wahren Dinge verpflichtet sieht, statt sich auf krude Phantasien zu verlassen, wird weder an Aliens noch an Götter glauben.

Nachtrag:

Es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keinen Gott. Aber es gibt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit außerirdisches Leben.

Die Evidenz dieser Existenzen ist für beide Annahmen z.Z. Null.

Für einen Gott gibt es keinen vernünftigen Grund anzunehmen, daß sich das ändern würde.

Für die Existenz außerirdischen Lebens gibt es aber sehr wohl vernünftige Gründe anzunehmen, daß sich das ändern wird.

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Hallo noah77! :)

Außerirdisches Leben ist zweifelsfrei ein großes Thema in der Menschheitsgeschichte. Die Fragen nach Außerirdischen haben gerade zum heutigen Zeitpunkt einen ihrer Höhepunkte erreicht. Unsere Forschung hat uns schon sehr weit geführt, was die Entdeckung von Exoplaneten betrifft, so nähern wir uns der 1000-Grenze!

Wir haben Glück, dass uns die Natur so arrogant und geizig geformt hat! Meiner Meinung nach liegt der Schlüssel zum Verständnis unserer Forschung in der folgenden Formel:

Universum > Mensch

Der Mensch war schon immer daran gewöhnt, der größte zu sein. Lange Zeit galt er als der Herrscher des Universums, ich verweise auf das geozentrische Weltbild, dass unsere Erde als den Mittelpunkt des Universums darstellte. Irgendwann aber entdeckte man, dass man eigentlich nur ein winziges kleines Stück Schei**e im riesigen Universum ist! (Entschuldige die Kraftausdrücke)

Ein Gedankenexperiment: Stellen wir uns vor wir schwimmen auf dem Meer. Wir sehen nichts als Wasser! Egal in welche Richtung wir gucken, wir sehen nur Wasser. Ein beunruhigender Gedanke, an wen sollen wir uns wenden, wenn wir Hilfe brauchen? Werden wir ertrinken?

Der Mensch befindet sich tatsächlich in einem solchen Meer. Wir nennen es allerdings (mit Verlaub): Das Meer der Arroganz! Und das Problem ist, er ruft keine Hilfe. Nein! Aber er müsste schon lange, weil er dem Untergang bereits geweiht ist. Als der erste Mensch auf diese Welt kam, fing alles Sachte an. Er entwickelte sich weiter.

Nach einer Zeit musste er einsehen, dass er plötzlich nicht mehr das größte dieses Universums war. Nein im Gegenteil, das Universum beherrschte den Menschen und das tut es heute immer noch. Und tatsächlich passt alles gut zusammen, da das Universum so wie der Mensch, so seine guten und schlechten Seiten hat.

Doch das Problem ist, dass der Mensch anfängt sturr und wütend zu werden, denn wer möchte nicht gerne der größte sein? Er versucht seinem Kontrahenten also ans Eingemachte zu gehen, sprich er fängt an zu forschen! Warum leuchten Sterne, wie werden sie geboren und was passiert wenn unsere Sonne einmal stirbt? Der Mensch muss diese Fragen beantworten, um seine Wut zu entlassen und sich wieder groß zu fühlen!

Ohne diese Arroganz würden wir heute nicht leben! Wahrscheinlich hätten uns schon so viele Asteroiden getroffen, das es den Menschen gar nicht mehr geben würde. Aber gut, sehr gut dass man angefangen hat zu forschen, heute kann man die Brocken noch rechtzeitig ablenken. Kommen wir auf das Meer zurück! Wir schwimmen in Arroganz.

Und die Arroganz soll hier als ein chemisches Element dienen, dass uns die Augen reizt, die Sinne beraubt und uns kalt stellen lässt. Je mehr Arroganz uns erfasst, desto mehr Sinneseindrücke gehen verloren. Was könnte zu einer solch plötzlichen Flut führen? Zum Beispiel eine neue Entdeckung im Universum, also eine Entdeckung eines zb. kosmischen Killers. Wie eine Flutwelle läuft sie auf uns zu, und überschwemmt uns mit voller Wucht.

Und wir werden arroganter und arroganter und damit immer wissensdurstiger. Allerdings werden auch unsere Sinne mit jeder weiteren Entdeckung „beschädigt“, was eine genauere Falsifizierung unmöglich macht! Und weil uns eben jene Sinne genommen wurden, können wir nicht mehr klar denken. Die Frage, wie wir eigentlich auf dieses Meer gekommen sind, geht den Menschen also spurlos sonstwo vorbei! Dabei ist genau die Hinterfragung dieses Wegs, die entscheidende zur Lösung des Rätsels. Es geht doch nur um Ursache und Wirkung.

Aber der Mensch, so lehrt uns die Philosophie, lässt sich nicht in sein Konzept reden. Das Zeitschicksal des Menschen ist die Vergänglichkeit, und gleichzeitig seine größte Waffe. Er muss sie nur gut genug einsetzen, aber auch das scheint offenbar noch nicht immer zu gelingen. Würde der Mensch all seine Fähigkeiten benutzen, und vor allem Wissen warum er sie besitzt, dann könnte er heute nichts über das Universum in Erfahrung bringen. In diesem Sinne sollten wir eigentlich froh sein, dass es uns gibt!

Entweder glauben viele Menschen einfach nicht an Außerirdische, oder sie wollen es einfach nicht wahrhaben, dass sie eigentlich nur ein winziges Stückchen Fliegendreck im Universum sind. Am besten ist es, dort direkt nachzufragen!

LG Pflanzengott! :)

Ich hätte Lust, zu deinem Beitrag einen Kommentar zu schreiben. Der würde aber etwas länger werden, und ich könnte ihn erst am Dienstag schreiben.

Teile mir bitte mit, ob du einen etwas längeren Kommentar überhaupt lesen würdest (zumal, wenn er etwas spät kommt), damit ich mir die Mühe nicht umsonst mache. Ich hab "EMail bei Kommentar erhalten" eingeschaltet, wenn du dieses hier beantwortest, dann bekomme ich das auf jeden Fall mit.

Es geht darum, dass ich ein bisschen Kritik üben würde -- nicht was die naturwissenschaftlichen Aspekte angeht, die sind bei dir immer von vorbildlicher Qualität, auch im sprachlichen Ausdruck --, sondern mehr was, was mit dem speziellen Thema dieser Frage zu tun hat (andererseits wär's auch keine Antwort auf die Frage, also-->Kommentar).

Und keine Angst: Ich will keine Endlos-Diskussion starten, sondern nur die Gelegenheit nutzen, ein paar (kritische) Gedaken mal niederzuschreiben, die in eine Antwort auf Alien-Fragen bisher noch nie gepasst haben. Aber wie gesagt: Es geht mir dabei nicht um die naturwissenschaftlichen Aspekte, die könnte man ja in Antworten reinschreiben, und da besteht ja auch zu dir gar kein Dissens.

Die Frage selbst werde ich auch noch beantworten - aber nun, es ist Wochende, endlich mit richtig schönem Wetter *freu*, am Montag hab ich nach der Arbeit noch 3 Stunden Kurs - also wird beides erst am Dienstag Abend möglich sein.

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@schuhmode

Ich habe als User kein Problem damit, wenn man an meinen Antworten sachliche Kritik ausübt. Im Gegenteil oft ist es sogar erwünscht, schließlich will auch ich meinen Wissenschatz erweitern. Ob nun wissenschaftliche Aspekte oder nicht: Nur raus damit!

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@pflanzengott

Ok.

Ich hab's nicht vergessen. Ich hab nur für meine Antwort mehr Zeit gebraucht als gedacht und hab's dann nicht mehr geschafft. Entweder in den nächsten Tagen, oder halt bei irgend einer anderen Gelegenheit.

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@pflanzengott

Schön. Es geht nicht um die Naturwisseschaft, sondern um ein merkwürdiges irrationales Antwortverhalten auf der "Pro-Alien-Seite". "Contra-Alien" ist sowieso ziemlich selten. (Ich bitte an dieser Stelle meine Antwort auf diese Frage zu beachten, dann muss ich einiges nicht widerholen).

Nochmal, um mögliche Missverständnisse auszuschließen: Es geht nicht um Naturwissenschaft. Wenn ich zB unten den Alien-Gedanken (oder die Geschichte desselben) aus einer ziemlich pessimistischen Warte schildere, so heißt das nicht, dass etwa ich dies so vertrete, sondern dass ich versuche zu rekonstruieren, was möglicherweise im Kopf bzw "Hinterkopf" einiger User vorgehen könnte.

Ausgangspunkt ist schon diese Frage hier, auch wenn's dann allgemeiner wird und mein Hauptpunkt eigentlich das ist, was ich unten "Moralisieren" nenne.

Aber es macht schon Sinn, mit dem "Viele haben eine negative Einstellung zu Aliens" anzufangen, bzw "viele glauben nicht an Aliens".

Es ist nicht die Mehrheit, die dies Irrationale bringt, nicht mal eine allzugroße Minderheit, aber es ist regelmäßig genug, um mir aufgefallen zu sein. Und außerdem: es wird da auch fast nie widersprochen.

Ich werde auch ein paar Erklärungsversuche schreiben. Im Prinzip könnte ich die auch weglassen, denn wer etwas kritisiert, ist nicht auch noch erklärungspflichtig. Außerdem sind diese Versuche, das sage ich hier ganz ausdrücklich, sehr spekulativ und hypothetisch. Vielleicht liege ich da komplett falsch. Aber da ich sie mir nunmal überlegt habe, schreib ich sie (mit dem genannten Vorbehalt) eben auch dazu.

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@schuhmode

Punkt 1

Dass "viele Menschen", manchmal auch die "die meisten" nicht an Aliens "glauben", wird immer mal wieder gesagt. Nur in sehr wenigen Ausnahmefällen kam mal ein Widerspruch oder eine Nachfrage: zwei, höchstens drei User taten das mal, etwas häufiger ich selbst - im ganzen auch nicht oft, aber ich bin auch nicht so oft bei gf und hab auch nicht Lust 20mal dasselbe zu schreiben, zumal, wenn es ohne Reaktion bleibt.

(BTW: Ich bringe für diesen Punkt mal keine Zitate, das macht mir zuviel Arbeit, Zitate gibts bei meinem Hauptthema. Hier gebe ich aus dem Gedächtnis wieder.)

Es ist nämlich so: einige Male wurde per Kommentar nachgefragt, wer das denn nun eigentlich sei, der da "nicht an Aliens glaube" (etwa, wenn jemand schrieb, wer nicht an Aliens glaube, sei "egoistisch"). Da kam nie eine Antwort. Einige male (in wenigen Fällen von den genannten "zwei, drei Usern", sonst von mir) wurde auf Umfragen verwiesen, wie ich sie in meiner Antwort nannte. Auf solche Kommentare kam nie eine Reaktion. - Eigentlich hätte ich gedacht, jemand sagt sowas wie "prima, konnten wir mit unseren Argumenten jetzt doch die Mehrheit erreichen". Aber es kam nichts.

Einmal hab ich ein Experiment gemacht (leider nur einmal, ein Einzelfall sagt nicht viel). Jemand hatte wieder behauptet, dass die meisten Menschen nicht an Aliens glauben. Ich hab kommentiert, Umfragen würden belegen, dass durchaus die Mehrheit an Aliens glaube, wobei ich bewußt keine Quelle nannte. Ich wollte doch mal sehen, ob da nachgefragt wird. Immerhin, ich hatte eine Behauptung aufgestellt, also war ich auch beweispflichtig; oder er hätte selber googeln können. Er tat aber weder das eine noch das andere, sondern behauptet einfach, ich phantasiere. Ich ließ ihm dann stillschweigen drei Wochen Zeit (vlt würde er es sich ja noch überlegen), und fügte schließlich die mingle-trend-Umfrage als Beleg an - keine weitere Reaktion.

Folgendes ist dabei noch wichtig: Es kann freilich vorkommen, dass man (warum auch immer) in einem Punkt eine sehr falsche Meinung hat, welche einem aber so selbstverständlich erscheint, dass man nicht auf die Idee kommt, sie zu prüfen (ich will mich nicht ausschließen, ging mir auch schon so). Und freilich könnte man auf solche Art auch glauben "die meisten Menschen glauben nicht an Aliens". - Nur: Sämliche Alienfragen bei gf zeigen eine satte Pro-Alien-Mehrheit. Manchmal 100% pro. Das sollte zumindest Zweifel begründen: "Hmmm... vielleicht täusche ich da ja doch. Besser ich prüfe das mal nach". - es ist nicht ersichtlich, dass das je geschehen wäre. Wenn doch, so hat es jedenfalls hier bei gf keinerlei Niederschlag gefunden.

Soweit die Fakten. Nun gut, es mag sein, dass ich an dem Punkt übersensibel bin, aber jedenfalls fand ich das auffällig und merkwürdigund (incl. der Tatsache, dass es da praktisch nie Einwände per Kommentar gibt). Wenn mir was mekrwürdig vorkommt, will ich zumindest eine hypothetische Erklärung (was mir natürlich nicht immer gelingt).

Mein Versuch einer Erklärung: Erstmal macht mir das Ganze den Eindruck, als dass ein Teil der "Pro-Alien-Fraktion" ganz gerne in der Minderheit sein will. Ein solcher Wunsch wäre zwar seltsam, aber er könnte ja halb- oder ganz unbewusst sein.

Es könnte dann ungefähr so sein: Wenn ich mir wünsche in der Minderheit zu sein, werde ich Umfragen lieber nicht zu Kenntnis nehmen, denn da bestünde ja die Gefahr, dass mir meine Wunscherfüllung zerstört wird. Das bedeutet dann aber auch, dass ich Fragen, wer denn nun diese "egoistischen" Personen sein sollen, die nicht an Aliens glauben, nicht beantworten kann. Denn meine Meinung stützt sich nicht auf die Empirie, sondern nur auf einen halbbewußten oder ganz unbewußten Wunsch. Und "aus dem Stegreif" kann ich auch niemanden nennen, denn nicht mal der Papst tut mir den Gefallen, sich gegen Aliens auszusprechen.

Soweit könnte die Hypothese "Wunsch in der Minderheit zu sein" das Phänomen erklären. Aber woher soll so ein Wunsch kommen?

Es ist ein probates Mittel unserer Psyche, innere Konflikte durch äußere Feinde stillzustellen (und wo keine sind, werden sie herbeiphantasiert). Und was könnte so ein Konflikt sein? Betrachten wir das Alien-Thema doch mal so herum:

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@schuhmode

Erst hatte man ja Marskanäle "entdeckt" - wer, wenn nicht intelligente Marsianer sollte die wohl erbaut haben? Und musste nicht unter der Wolkendecke der Venus ein dampfender Dschungel verborgen sein? Aber die Marskanäle entpuppten sich als optische Täuschung, die Venus als Gluthölle. Übrig blieb noch die Möglichkeit von Mikroben. Aber auch die sind noch immer nicht nachgewiesen, und als die NASA stolz verkündete, man habe versteinerte Bakterien in Marsmeteoriten entdeckt, hielt die Freude auch nicht lange. Es wurden abiotische Erklärungen dafür gefunden.

Aber zurück zu den Aliens. Frank Drake hat Anfang der 1990er Jahre ein noch immer lesenswertes Buch geschrieben: "Signale von anderen Welten". Er schreibt Vorwort: "Ich erzähle meine Geschichte, weil ich es für dringen notwendig erachte [...] Menschen auf die Ergebnisse der heutigen Forschungsaktivitäten vorzubereiten - nämlich die unmittelbar bevorstehende Entdeckung von Signalen außerirdischer Zivilisationen. Diese Entdeckung wird sich meiner Überzeugung nach noch vor dem Jahr 2000 bestägen [...]"

Inzwischen haben wir 2013, und was aufregenderes als das Wow-Signal von 1977 hat SETI noch immer nicht zu bieten.

Es geht mir nicht darum, Drake eins auszuwischen oder gegen SETI anzustinken. Es geht vielmehr darum, dass die Geschichte des Alien-Gedankens eben auch eine Geschichte von enttäuschten Hoffnungen und falschen Prognosen ist.

Das erzeugt Frust und evt auch Zweifel am Alien-gedanken überhaupt - nicht auf rationaler, aber vielleicht doch auf emotionaler Ebene (hier hätten wir den genannten Konflikt, denn rational sind die Zweifel nicht begründet). Und diesen Frust und diese Zweifel, die agiert man aus, indem man sich Feinde halluziniert: jene 'uneinsichtige Menschheit', die "so arrogant [ist] und meint sie wäre allein im Universum" (original gf-Zitat) bzw die "negativ gegen Aliens eingestellt" sei (und die in Wahrheit eine Minderheit ist), und diese "egoistischen" oder "arroganten" Menschen, die nicht an Aliens glauben (für die man aber bei Rückfrage keine Beispiele nennen kann).

Und da habe ich nun den Anschluß zu Hauptpunkt (Hauptpunkt, da er am auffälligsten und am deutlichsten irrational ist), dem Moralisieren.

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@schuhmode

Und da habe ich nun den Anschluß zu Hauptpunkt (Hauptpunkt, da er am auffälligsten und am deutlichsten irrational ist), dem Moralisieren.

Ich beginne mit einer kleinen Auswahl von Zitaten - alles von gf, überwiegend aus Fragen vom Typ "Glaubt ihr an Aliens" bzw "Gibt es Aliens". Da man nur einen Link angeben kann, kann ich nicht verlinken, aber du findest alles per Googel:

  • Es wäre anmaßend und größenwahnsinnig, anzunehmen, Menschen wären die einzige intelligente Spezies im Universum
  • Es ist doch total egozentrisch zu denken,dass wir die einzigen Lebewesen im gesamten Universum sind.
  • Weil das alles mediengesteuerte naive eingebildete V ollidioten sind, die irgendwelche Meinungen übernehmen und daherreden!
  • Weil die Menschen in dieser Frage enorm arrogant sind.
  • Weil ich kann mir nicht vorstellen, das wir die einzigen sind, das wäre egoistisch.
  • Wenn man denkt wir sind alleine im Universum ist man sehr egoistisch.
  • Direkt zu sagen, "Nein, es gibt keine Aliens" ist nicht nur dumm sondern auch arrogant.
  • Warum ist die menschheit so arrogant und meint sie wäre allein im Universum.
  • aber eigentlich ist es anmaßend zu glauben, dass wir allein unter all den Planeten fähig sind zu exestieren
  • Ich persönlich finde es als ziemlich überheblich zu behaupten, dass die Erde der einzige Planet sein soll, auf dem es Leben gibt.
  • Zu glauben wir wären alleine ist der Gipfel der Überheblichkeit,

Hübsch, nicht? Ein Zitat stammt (glaube ich) auch von dir.

[Disclaimer: Es geht mir NICHT um mangelnde Höflichkeit. Ich hab hab nichts gegen Polemik. Es geht mir um die Irrationalität dieser Sätze]

Sätze wie diese sind (mit sehr wenigen Ausnahmen) bei praktisch jeder Frage vom Typ "Glaubt ihr an Aliens" bzw "Gibt es Aliens" zu finden - so etwa ein bis drei pro Frage. Das ist nicht soooo viel, aber es ist regelmäßig - und: Es gibt praktisch nie Kritik daran (gäbe es sie, dann hätte ich diesen langen Text nicht geschrieben, denn das Fehlen der Kritik erschreckt mich mehr als diese Sätz selbst!)

Ich frag mich ja immer, wieso keinem auffällt, wie ungemein irrational das ganze ist (BTW: teils steckt darin auch, was wir schon unter Punkt 1 hatten, das will ich natürlich nicht wiederholen).

Abgesehen vom unterschiedlichen Satzbau, haben diese Sätze den Inhalt "Wer nicht an Aliens glaubt, der ist x", wobei x ein Element der Menge {egoistisch, arrogant, überheblich, ...} ist.

Nun hab ich schon eine Variable x, verwenden wir doch noch eine, sagen wir t (im Sinne von verschiedenen Themen):

"Wer nicht t glaubt, der ist x".

Kann ich für t noch was anderes einsetzen, außer t="Aliens"? (das x lassen wir einstweilen stehen)

  • "Wer nicht 0,[periode]9=1 glaubt, der ist x".
  • "Wer nicht an die Irrationalität von π glaubt, der ist x".
  • "Wer nicht an die Zetdilatation glaubt, der ist x".

Gibts sowas? Besonders ersteres glauben recht viele nicht, und auch mit dem zweiten haben einige Schwierigkeiten (bis hin zu seltsamen Auffassungen). "Einstein-Widerleger" gibt es bekanntlich auch, ein paar treten gelegentlich auch hier bei gf auf.

Aber es gibt all diese Sätz nicht. Du wirst mir wohl keine Beispiele außer für t="Aliens" nennen können. Das ist nur bei diesem Thema so. Und dann kommen diese Sätze zudem auch noch völlig unmotiviert. Sie kommen ja nie als Reaktion auf irgend einen (vielleicht wirklich dummen) Contra-Alien-Beitrag. Im Gegenteil, wenn man fragt, wer denn da konkret gemeint sei, gibt es keine Antwort.

Man glaubt sich plötzlich in einer Art Absurdistan zu befinden. Und dieseben Leute, die das äußern, halten sich für rational denkende Menschen.

Und dann dieses Moralisieren, das ist dabei das Allerverrückteste: Wenn da wenigstens noch stünde:

"Wer nicht an Aliens glaubt, der versteht nichts von Astronomie"

Den Satz unmotiviert zu bringen, wäre (wie gesagt) zwar arg seltsam, der Satz selbst ist aber durchaus rational. Und mit der astronomischen Allgemeinbildung steht es nicht gerade zum Besten. Vor einiger Zeit wurde zB auf scienceblogs.de kritisiert, dass zu wenig astronomisches Wissen an den Schulen vermittelt werde.

Aber: In allen Alienfrage, die ich je gelesen habe, ging der Satz "wer nicht an Aliens glaubt" niemals weiter mit "... der versteht nichts nichts von Astronomie", sondern stehts mit einer MORALISCHEN ABKANZLUNG.

Es gab niemals den Satz: "Wer nicht an Aliens glaubt, der versteht nichts von Astronomie". Die Sätz lauten alle (modulo des Satzbaus) so:

  • "Wer nicht an Aliens glaubt, der ist egoistisch"
  • "Wer nicht an Aliens glaubt, der ist arrogant"
  • "Wer nicht an Aliens glaubt, der ist überheblich"
  • "Wer nicht an Aliens glaubt, der ist egozentrisch"
  • etc
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@schuhmode

Könntest du mich mal erleuchten und mir erklären, was der Unsinn soll? Vermutlich nicht, obschon einer der oben zitierten Sätz wohl von dir stammt. Und nein, ich lasse mir nicht erzählen, das sei eine rhetorische Figur. Die haben es nämlich an sich, dass sie nicht themenspezifisch sind. Wär's eine rhetorische Figur, dann würde sie auch bei anderen naturwissenschaftlichen Themen auftreten. Das ist aber nicht der Fall. Das Phänomen tritt nur beim Alien-Thema auf.

Und was soll dieses moralische Abkanzeln überhaupt? Seit wann ist Moral ein naturwissenschaftliches Argument? Wenn dein Physiklehrer dich auffordert, die Zeitdilatation nachzuweisen, sagst du dann "Wer nicht an die Zeitdilatation glaubt, ist überheblich"? Ich will doch sehr hoffen, dass du dann eine Skizze der Lichtuhr hinzeichnest, und darauf hinweist, dass die Invarianz der Lichtgeschwindigkeit dabei der entscheidende Punkt ist.

Natürlich ist das auch gar kein Argument, aber was ist es dann? Eine rhetorische Figur kann's ja auch nicht sein. Und es klingt ja meist sehr ernst gemeint. Nach Punkt 1 können wir hier wieder das Eindreschen auf einen halluzinierten Gegner vermuten. Aber vielleicht(!!) spielt da noch was eine Rolle (obacht, jetzt wird es wieder hypothetisch).

Das ganze besagt ja erst mal, dass derjenige ein schlechter Mensch sei, der nicht an Aliens glaubt. Nicht etwa ein ungebildeter, was ja noch halbwegs rational wäre, nein, er sei charakterlich schlechter Mensch.

Vielleicht sollten wir diesen Satz mal hinschreiben und einen anderen, ganz ähnlichen darunter:

  • "Wer nicht an Aliens glaubt, ist ein schlechter Mensch"
  • "Wer nicht an Gott glaubt, ist ein schlechter Mensch"

Rein logisch beweisen Analogien rein gar nichts. Allerdings, unsere emotionalen Anteile, namentlich die teilweise und ganz unbewußten, richten sich nicht nach der Logik (die ist Sache des bewußten, rationalen Denkens), sondern nach Analogien und Assoziationen. Von daher könnte die deutliche Analogie dieser beiden Sätz schon bedeutsam sein.

Ich könnte mir schon vorstellen, dass (neben dem halluzinierten Feind) es auch so ist, dass bei einigen, ansonsten durchaus rationalen Menschen, der Alien-Gedanke einen Religions-Ersatz bildet (keine Ersatz-Religion (das gibt's auch, das sind dann aber die echten Spinner), sondern einen Religions-Ersatz!)

An die Aliens knüpfen viele (nicht alle, aber ziemlich viele) ja in gewisser Weise Heilserwartungen. Sie sind natürlich eine weit fortgeschritene Zivilkisation, sie sind friedlich, sie kennen keine Umweltverschmutzung etc - so die verbreiteten Vorstellungen. Je nach Einstellung hofft der eine, die Aliens würden uns helfen, wenn erst SETI Botschaften empfängt und entschlüsselt (in den Botschaften wäre dann die Lösung unsere Probleme enthalten). ich erinnere mich an eine TV-Dokumentation über SETI, worin (unglaublich, aber wahr) ein SETI-Forscher (oder eine Forscherin, weiß ich jetzt nicht mehr) sowas zum Besten gab.

Andere denken, eigentlich seien sie schon da, sie landen aber nicht, weil wir "noch nicht reif" sind. Wir müssen uns halt erst läutern. Das klingt dann wie das Warten auf den Messias oder den "Verborgenen Imam" der Schiiten. Sowas wird aber leider nicht nur von Spinnern erzählt.

Nun gut, das wär's gewesen. Auf meine Erklärungsversuche leg ich mich nicht fest, das ist mehr "Stochern im Nebel". Aber dass dieses Moralisieren etc sowohl irrational als auch erklärungsbedürftig ist (auch und gerade im Hinblick auf die nicht erfolgende Kritik daran, und weil es nur beim Alien-Thema auftritt), das dürfte kaum zu bestreiten sein.

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@schuhmode

PS: Ich hab die Zwischenüberschrift Punkt 2 vergessen. Aber man sollte auch so sehen, wann und wo es zum zweiten und hauptsächlichen Punkt geht.

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@schuhmode

Mein Kopf brummt leicht. Mal eine Frage: Warum hast du diese Kommentare ausgerechnet unter meiner Antwort verfasst und nicht zb. weiter oben?

LG!

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@pflanzengott

Warum hast du diese Kommentare ausgerechnet unter meiner Antwort verfasst und nicht zb. weiter oben?

Naja ... weil ich dachte, dass das zu weit vom eigentlichen Thema wegführt, ich sonst praktisch keine Reaktion auf Kommentare in dieser Richtung erhalten hatte, und weil du selber vergleichsweise lange Antworten schreibst.

Kopfbrummen wollte ich allerdings nicht damit auslösen.

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Nun, es ist ganz einfach: Die Existenz Gottes, das hast du ja schon angedeutet, ist nicht größer als die, dass es Aliens gibt(eigentlich ist sie sogar sehr viel geringer.)

Die Sache ist die: Der Glaube an einen Gott ist in unserer Kultur fest verwurzelt, er hat Tradition, er wird von mächtigen Organisationen vertreten, er wird Kindern von den Eltern und im Kindergarten anerzogen.

Ist das beim Glauben an Aliens der Fall? Nein, ist es nicht; daher kommt diese Einstellung. Das selbe gilt übrigens auch z.B. für Feen, oder die Stimmen, die Schizophrene hören.

Ich persönlich denke allerdings, dass es vermutlich Aliens gibt; angesichts der Milliarden an Galaxienhaufen, jeder einzelne mit Milliarden an Galaxien, jeder einzelne mit Milliarden an Sternen, sich ein gewisser Teil dieser von einem oder mehreren Planeten umkreist, die auch noch Monde haben können etc. halte ich es für eher unwahrscheinlich, dass die Erde der einzige Planet ist, auf dem es intelligentes Leben gibt.

Einen anderen Standpunkt habe ich aber zu Ufo-Landungen und ähnlichen Phänomenen; an diese glaube ich nicht.

Es gibt schon mehr als genug Beweise für Außerirdische, nur in Deutschland wird sowas als Quatsch hingestellt. Gab mal ein Interview auf ZDF mit Robert Fleischer der "Fachmann" für sowas wenn du willst, das Interview ging über eine Stunde und gesendet haben die vielleicht 5 Minuten und alles als Hirnrissig dargestellt als würden nur Verrückte daran glauben. Und alles was er gesagt hat waren FAKTEN! Aussagen von Piloten und Ranghohen Militärs.

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Danke für deine Antwort aber ich finde es ist quatsch das es außerirdische gibt die hier auf der erde sind. Ich spreche von leben auf anderen planeten und nicht von ufos die uns auspionieren

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nur in Deutschland wird sowas als Quatsch hingestellt.

Klar, weils Quatsch ist.

Robert Fleischer der "Fachmann" für sowas

Inwiefern ist ein Dolmetscher ein Fachmann für sowas?

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@hcdfanatic83

es ist extrem unwahrscheinlich das es spezien gibt die es schaffen soweit zu reisen. Ich beziehe mich auf ganz unbekannte personen wie Stephan Hawking ^^ und nicht auf wie heißt der typ von dem ich übrigens noch nie was gehört habe

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@Szintilator

Doch, Szinti.

Wenn man keine Beweise hat und trotzdem behauptet es sei so, dann ist das eben Quatsch.

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Es gibt schon mehr als genug Beweise für Außerirdische

Nein. Es gibt keinerlei derartige Beweise.

Wir geben gewaltge Summen aus für die Suche nach außerirdischem Leben, etwa mit dem Curiosity-Rover. Ich halte es für naiv, anzunehmen, derartige Gelder würden einfach so, für nichts, verschwendet, wen ET (wie es die UFO- und Alien-Gläubigen sich so gerne wünschen) bereits hier wäre.

Die Verbreiter solche Ideen sind grundsätzlich unseriös. Meist sind es Buchautoren, die vom Verkauf ihrer UFO- und Alien-Bücher sowie von Vorträgen vor einem gläubigen Publikum leben.

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Zum Thema Alien-Besuch: Den halte ich für unwahrscheinlich. Wenn es diesen Wesen(von denen wir recht sicher sagen können, dass es sie in unserem Sonnensystem nicht gibt) gelingen sollte, zu uns zu reisen, oder wenn sie das sogar schon einmal getan haben, so müssen sie unseren jetzigen Stand technisch weit überlegen sein.

Und überlege mal: Wie geht der Mensch mit weniger entwickelten Zivilisationen um, mit weniger entwickelten Arten? Wie gehen andere Tiere mit weniger entwickelten Arten um?

Gäbe es für die Aliens einen vernünftigen Grund(und ich denke, dass die Menschheit immer vernünftiger werden wird), es anders zu machen?

Dann kannst du dir vorstellen, welche Folgen ein Besuch vermutlich gehabt hätte, und überprüfen, ob diese Folgen zu beobachten sind.

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Ganz einfach: Weil wir weder wissen noch widerlegen können, ob es das gibt und weil es keinen Einfluss auf unsere Leben hat. Wenn dann jemand ankommt und irgendwelche Theorien darüber aufstellt, kann das nerven.

Alles ist mit dem Urknall aus der gleichen Energie endstanden, über Trillionen Galaxien, Sonnen, Planeten und das Leben und da sollen wir die einzigsten Intelligenten sein, sicher nicht..

Bisher gibt es keinerlei Beweise für etwaiges außerirdisches Leben. Somit ist es zur Zeit einfach eine Tatsache, dass es nach aktuellem WIssen außerhalb der Erde kein Leben gibt. Das hat nichts mit Glauben oder Voreingenommenheit zu tun, sondern schlichtweg mit der Realität.

Allerdings forschen wir ja weiter, siehe etwa den Marrover "Curiosity".

Nein ist es nicht. Es hat auch niemand gesagt das es eine Tatsache ist das es kein Leben gibt. Tatsachen ändern sich nicht. Deswegen sind es ja tatsachen.

Auch die NASA sagt nur wir wissen zurzeit nicht von außerirdischem Leben sie haben nie gesagt "es gibt keins", weil sie das einfach nicht wissen und was man nicht weiß behauptet man nicht einfach.

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@Kaylen

Nach aktuellem Wissen gibt es kein außerirdsiches Leben. Das hat nichts mit der prinzipiellen Möglichkeit zu tun. Solange keine Belege existieren, die für außerirdisches Lebemn sprechen, ist es nun mal Fakt, dass nach aktuellem Wissen es kein außerirdisches Leben gibt. Sollte sich dieses Wissen irgendwann einmal ändern, fein.

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Wenn Du schon diese Frage unter "Religion" postest, dann erlaube ich mir zu bemerken, dass das offensichtlich mit den christlichen Traditionen und Glaubensdogmen zu tun hat.

Der Mensch wäre ja dann nicht mehr die alleinige und möglicherweise nicht mal die höchstentwickelte "Schöpfung", die Gott geschaffen haben soll.

Ansonsten sollte man angesichts der Unzahl von Himmelskörpern, die allein schon mit bloßem Auge erkennbar sind, der Wahrscheinlichkeit nach davon ausgehen, dass die Erde nicht der einzige Planet mit Leben, vlt. sogar intelligentem Leben ist!

Was hat das mit Religion zu tun?

Und nein ich kenne keinen der sagt das Außerirdisches Leben unmöglich ist. Aber ich gehe auch nicht davon aus das sie uns wärend meiner Lebenszeit besuchen werden

ich kenne eigentlich kaum leute, die definitiv die existenz von aliens ausschließen. klar sie haben uns vermutlich nie besucht, aber bei den milliarden von planeten zu glauben,dass die erde der einzige mit leben ist, wäre schon ein bischen egozentrisch.

eine andere sache ist natürlich der "religiöse" glauben an aliens, an ufosichtungen und kuhentführungen. die sind nachweislich blödsinn und werden dem entsprechend auch betrachtet.

ich kenne eigentlich kaum leute, die definitiv die existenz von aliens ausschließen.

Ich schließe sie gleichfalls nicht aus. - Doch ist das schon ein Beweis?

Ich kenne genauso viele Leute, welche die Existenz eines Gottes nicht ausschließen, oder ausschließen können.

Und ist das ein Beweis für irgend etwas? - Trittst du da nicht auf der Stelle?

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@homme

Doch ist das schon ein Beweis?

Hat das denn jemand behauptet?

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@homme

wer sagt das ich irgendetwas beweisen will?

grundsätzlich ist meine position bei göttern und aliens diesselbe: ich glaube an keins von beiden bis es beweise gibt. allerdings sind aliens dazu noch wesentlich plausibler und im rahmen der bisherigen wissenschaftlichen erkenntnissen - sie sind sozusagen "wahrscheinlicher".

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    > eine andere sache ist natürlich der "religiöse" glauben an aliens, an ufosichtungen und kuhentführungen. die sind nachweislich blödsinn und werden dem entsprechend auch betrachtet.

Das Menschen an diese Art von Leben nicht glauben, ist ganz einfach zu beantworten, denn diese Frage kannst du dir eigentlich selbst erklären: Was meinst du, wenn herauskommen würde,dass diese Kuhentführungen und Ufosichtungen wahr sind?! Die Menschheit würde Fragen stellen, doch wenn die Regierung diese Fragen einfach nicht beantworten kann, werden die Menschen misstraurisch. Sie vertrauen der Regierung nicht mehr. Deshalb werden solche Vorfälle als Blödsinn dargestellt. Doch Fakt ist: Es ist eindeutig bewiesen, dass es außerirdisches Leben gibt! Wenn du mir nicht glaubst, informiere dich doch einfach mal auf vertrauenswürdigen Seiten im Internet.

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